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Veröffentlicht am 07.01.2025

Nur ein Anruf entfernt vom Tod…

Death Call - Er bringt den Tod (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 8)
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»Death Call« von Chris Carter ist einer der besten Thriller, die ich jemals lesen durfte! Es handelt sich dabei um den achten Teil der Hunter-und-Garcia-Reihe. Der Thriller ist ein Versprechen für mehr ...

»Death Call« von Chris Carter ist einer der besten Thriller, die ich jemals lesen durfte! Es handelt sich dabei um den achten Teil der Hunter-und-Garcia-Reihe. Der Thriller ist ein Versprechen für mehr als nur Nervenkitzel – die Beschreibungen sind wirklich sehr detailliert und das Geschehen absolut grausam.

Stell dir vor: Ein Serienkiller ruft dich über einen Videoanruf an und du siehst, dass er einen deiner liebsten Menschen gefangen hält. Er wird töten – doch du bekommst eine einzige Chance, diesen Menschen zu retten: Du musst ein perfides Spiel mit ihm spielen, das darin besteht, zwei persönliche Fragen richtig zu beantworten. Klingt einfach, oder? Doch wenn du scheiterst, wirst du mitansehen müssen, wie dein:e Liebste:r vor deinen Augen grausam gefoltert und ermordet wird.
Diesen Albtraum muss Tanya Kaitlin erleben, die ihre beste Freundin beim Anruf des Mörders nicht retten kann. Sie muss ansehen, wie der Killer ihre Freundin während des Videoanrufs brutal ermordet. Daraufhin werden Profiler Robert Hunter und sein Partner Garcia als Ermittler auf den Fall angesetzt. Ein Fall, bei dem der kaltblütige Mörder keinerlei Fehler macht und seine sadistischen Taten von Anfang an genaustens plant, denn er studiert seine Opfer schon weit im Voraus, lauert ihnen sowohl in den sozialen Medien als auch in der Realität auf. Und das Schrecklichste: Die Freundin von Tanya wird nicht das einzige Opfer bleiben, denn dieser Serienkiller hat einen noch viel größeren Plan und dafür müssen mehrere Menschen sterben, auf Arten und Weisen, die wir uns mit unserem bloßen Verstand nicht ausmalen möchten…

Chris Carters Schreibstil ist wirklich einzigartig – selten habe ich einen Thriller so dermaßen verschlungen! Als Leser fragt man sich, wie er nur auf solche grausamen, wirklich krassen Ideen kommt – der Mörder ist ein absoluter Psychopath, seine Opfer müssen nicht nur körperliche, sondern auch unfassbar schlimme seelische Qualen durchleiden. Ich fand es teilweise so schwer zu lesen und war gleichzeitig so fasziniert (im Sinne von ‚Zum Glück ist das alles aber reine Fiktion!‘) von den Taten, dass ich einfach weiterlesen musste!
Unheimlich fesselnd geschrieben und die Spannung bleibt bis zum Schluss bestehen, denn am Ende – das kann ich versichern – hat ganz bestimmt niemand, mit diesem Plottwist gerechnet. Ich war auch auf der falschen Fährte, obwohl ich mir sicher war, den Autor durchschaut zu haben. Weiterer Pluspunkt: Der Thriller übt gewissermaßen auch Gesellschaftskritik – mehr möchte ich aber nicht verraten

Für mich ein absolutes ›Must-Read‹ für alle Fans von packenden Thrillern mit einem psychologisch interessanten Verbrechen und Vorgehen des Täters, facettenreichen Charakteren und überraschenden Wendungen! Den Namen Chris Carter werde ich mir definitiv merken und häufiger nach Büchern von ihm Ausschau halten!

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Veröffentlicht am 07.01.2025

Adventskalender-Krimi mit 24 mörderischen Kurzgeschichten

Myrrhe, Mord und Marzipan
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›Myrrhe, Mord und Marzipan‹ ist ein abwechslungsreicher Adventskalender-Krimi, der mit seinen vierundzwanzig unterschiedlichen und facettenreichen Kurzgeschichten für ein wenig Spannung unter dem Tannenbaum ...

Myrrhe, Mord und Marzipan‹ ist ein abwechslungsreicher Adventskalender-Krimi, der mit seinen vierundzwanzig unterschiedlichen und facettenreichen Kurzgeschichten für ein wenig Spannung unter dem Tannenbaum sorgt. Ich habe bereits andere Krimiadventskalender dieser Reihe gelesen und muss gestehen, dass mir andere Ausgaben wesentlich besser gefallen haben. Dennoch ist bestimmt für jeden Krimi-Fan die ein oder andere tolle, in sich abgeschlossene Kurzgeschichte dabei.

Wie es bei jeder Sammlung von Geschichten von unterschiedlichen Autoren ist, so muss ich sagen, dass mich manche Kurzgeschichten mehr abgeholt haben als andere. Leider muss ich aber gestehen, dass mir bei der Ausgabe 2024 der Großteil der Kurzgeschichten eher gelangweilt oder vom Schreibstil her nicht gefallen hat. Es gab aber sehr abwechslungsreiche Geschichten und ausgefallene Schreibstile verschiedenster Autor:innen, die jedoch einfach nicht meinen Geschmack getroffen haben. Die Stimmung schwankt in den einzelnen Kurzgeschichten zwischen, düster und mörderisch über überraschend humorvoll bis hin zu absurd und unvorstellbar. Damit bot zumindest jede Geschichte ein großes Maß an Kreativität, Überraschung und Einzigartigkeit!

Ich fand es allerdings ausgesprochen ansprechend, dass fast alle der Geschichten einen unterschiedlichen Standort hatten (von Hohwacht bis St. Moritz), die auch auf einer Karte nach dem Inhaltsverzeichnis eingezeichnet wurden. Schön war auch, dass vor jeder Kurzgeschichte ein kleiner Abriss zu der jeweiligen Autorin/ dem jeweiligen Autor gegeben wurde, welcher für diesen Tag zuständig war.

Fazit
Ich kann den Adventskalender nur begrenzt weiterempfehlen, weil er bei mir persönlich eher weniger Anklang gefunden hat. Wenn man aber neugierig ist auf eine große Vielfalt an Geschichten aus dem Krimi-Sujet, kann man an dem Adventskalender auf jeden Fall seine Freude haben!

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Veröffentlicht am 20.12.2024

Eine investigative Reportage über einen Mordfall, die so manches Geheimnis aufdecken wird…

A Good Girl’s Guide to Murder
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»A Good Girl’s Guide to Murder« ist der erste Band der Buchreihe rund um den mysteriösen Mordfall ‚Andie Bell‘ von Holly Jackson. Das Buch hat auf BookTok einen immensen Hype ausgelöst – meines Erachtens ...

»A Good Girl’s Guide to Murder« ist der erste Band der Buchreihe rund um den mysteriösen Mordfall ‚Andie Bell‘ von Holly Jackson. Das Buch hat auf BookTok einen immensen Hype ausgelöst – meines Erachtens zurecht! Auch wenn es eher ein Jugendbuch mit Krimiatmosphäre ist, hat es mich abgeholt und war spannend und überraschend bis zum Schluss!

Inhalt
Was würdest du machen, wenn in deiner Stadt ein Mord geschieht und du dir sicher bist, dass der verurteilte Mörder nicht der wahre Täter ist?
Für Pippa ist klar: Sal Singh hat Andie Bell vor fünf Jahren nicht ermordet. Doch mit diesem Glauben steht sie nahezu alleine da, denn zu viele Beweise sprechen gegen Sal. Die gesamte Stadt – einschließlich der Polizei – sind von Sals Schuld überzeugt, bis auf seinen Bruder Ravi. Pippa beginnt den Fall nochmal neu aufzurollen, indem sie für ein Schulprojekt investigative Untersuchungen anstellt. Mit an ihrer Seite ist recht schnell Ravi, der unbedingt Sals Namen reinwaschen möchte – auch nach seinem Tod, denn auch Sal ist in der besagten Tatnacht gestorben. Und wenn Sal es nicht war, dann läuft draußen noch ein kaltblütiger Mörder herum…
Was ist in dieser Nacht geschehen? Warum mussten zwei Jugendliche sterben?

Schreibstil
Ich habe Holly Jacksons Schreibstil geliebt. Er ist spannend und mitreißend, gleichzeitig frisch-jugendlich und super angenehm zu lesen. Ich habe schon lange nicht mehr ein Buch gelesen, das mir vom Schreibstil her so gefallen hat! Ich konnte es kaum zur Seite legen. Besonders schön sind die einzelnen Karten und Chat-Verläufe, die immer wieder in den Gesamttext eingeflochten sind und die Ermittlung authentischer wirken lassen. Ich mochte, dass die bisherigen Erkenntnisse mittels eines Protokolls immer wieder zusammengefasst wurden. So hat man nie den Faden verloren, obwohl sich ein Charakter nach dem anderen als äußerst verdächtig herausgestellt hat. Ich glaube, es gab keine Figur im Krimi, der ich nicht zu einem Zeitpunkt misstraut habe.

Figuren
Pippa ist fleißig, ambitioniert und scharfsinnig. Sie möchte sich für das Gute einsetzen und die Wahrheit ans Licht bringen. Dabei schreckt sie vor keinerlei Gefahren zurück und dringt mutig weiter in das Dickicht von Geheimnissen, Verstrickungen und Lügen vor. Manchmal war ihre Denkweise doch noch sehr jugendlich und manche Verdächtigungen nicht nachvollziehbar. Sie hat sich auch des Öfteren in Gefahr begeben, wo unter normalen Umständen schon die Polizei verständigt werden würde.
Auch Ravi habe ich schnell in mein Herz geschlossen und fand, dass er das Team um Pippa wirklich gut ergänzt hat. Er hat nicht nur seinen Bruder verloren, sondern musste auch in den vergangenen Jahren damit leben, dass ihn alle als den Bruder des Mörders ansehen. Gemeinsam als Ermittler-Team stellen sie sich aber allen Herausforderungen und graben nicht nur ein dunkles Geheimnis aus…

Meine Meinung
Der Krimi hat so viele überraschende Wendungen! Nach jedem Kapitel habe ich gedacht „Ok. Das ist der Täter. Ganz sicher.“, nur um nach dem nächsten Kapitel wieder jemand anderen im Verdacht zu haben. Dadurch war das Buch spannend bis zum Schluss und das Ende wirklich phänomenal. Ich liebe es, wie viele Geheimnisse hier zum Vorschein kamen und wie jede Figur irgendwie miteinander verknüpft war.
Ich werde auf jeden Fall die weiteren Teile auch noch lesen!

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Veröffentlicht am 08.12.2024

❄ Süße Romanze im weihnachtlichen London ❄

Notting Hill im Schnee
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»Notting Hill im Schnee« von Jules Wake ist eine herzerwärmende, weihnachtliche Liebesgeschichte, die einem die Winterzeit einfach nur versüßen kann. Metaphorisch gesprochen fühlt sich das Lesen des Romans ...

»Notting Hill im Schnee« von Jules Wake ist eine herzerwärmende, weihnachtliche Liebesgeschichte, die einem die Winterzeit einfach nur versüßen kann. Metaphorisch gesprochen fühlt sich das Lesen des Romans wie ein heißer Kakao mit Sahne und Marshmallows an

Inhalt
Viola spielt Bratsche (Viola) im Orchester der Londoner Oper. Dieses Jahr wird sie allerdings beauftragt, bei dem Krippenspiel an einer Grundschule in ihrem Stadtbezirk ehrenamtlich zu helfen. Sie glaubt, sie sei dort für die musikalische Untermalung und das Einstudieren der Lieder mit den Kindern zuständig. Schnell stellt sich allerdings heraus, dass sie die gesamte Organisation übernehmen muss. Als wäre das nicht schon genug, ist auch noch ein Vater der Elternvertretung dabei, der für sie kein Fremder mehr ist – schon ein paar Tage zuvor hat sie ihn auf dem Weg zur Arbeit getroffen und beide sich anregend unterhalten. Nate, ein renommierter Anwalt, und der Vater von der kleinen Grace hat es Viola irgendwie angetan – er sieht auch einfach unverschämt gut aus… Aber Nate ist verheiratet und seine Frau vorübergehend in New York auf Geschäftsreise. Da Nate an die alleinige Kinderbetreuung noch nicht ganz gewöhnt ist, hilft Viola ihm das ein oder andere Mal aus der Patsche. Obwohl Viola genau weiß, dass Nate für sie tabu ist, fühlt sie sich mehr und mehr zu ihm hingezogen… Kann das Spiel mit dem Feuer gut ausgehen?

Schreibstil
Der Roman ist mit viel mehr Tiefgang geschrieben als ich zunächst erwartet habe, driftet dabei aber nicht in kitschige Gefilde ab. Auch wenn es keine spicy Szenen gibt, kommt durchweg eine knisternde, spannungsvolle romantische Atmosphäre zwischen den Protagonisten auf. Ich habe den Schreibstil als sehr angenehm empfunden.

Figuren
Die Hauptfiguren Viola und Nate habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Viola ist eine talentierte, liebenswerte und hilfsbereite Person, die sich selbstlos für die Menschen in ihrer Umgebung einsetzt. Allerdings wird ihre Großzügigkeit auch zu häufig ausgenutzt, da ihre Familie weiß, wie schlecht sie ›Nein‹ sagen kann. Viola hatte es mit ihren ambitionierten Eltern nicht immer leicht, dennoch ist sie behütet aufgewachsen, sehr familienbezogen sowie kinderlieb und vor allem einfühlsam. So knüpft sie auch direkt Freundschaft und baut Vertrauen zu Nates kleiner Tochter Grace auf. Nate hingegen ist eher verschlossen, zurückhaltend und kontrolliert. Zu oft wurden er und seine Tochter verletzt und von seiner Frau im Stich gelassen, da diese lediglich ihren Job an erste Stelle setzt. Nate hat nur das Beste für seine Tochter im Sinn und möchte sie vor allem beschützen. Erst Viola bringt etwas Wärme, Unbekümmertheit und Herzlichkeit in die vier Wände der Vorstadt-Villa. Gemeinsam wirken sie schnell wie eine kleine gemeinsame Familie, doch der Schein trügt und die kleine Idylle wird schnell von etwas Unheilvollem durchbrochen…

Meine Meinung
»Notting Hill im Schnee« ist ein absolutes Wohlfühlbuch, das ich gut an einem Stück durchlesen konnte. Der britische Weihnachtsroman vermittelt anschaulich die Schönheit Londons in der Vorweihnachtszeit und lässt eine cozy, wohlig warme Stimmung aufkommen. Für mich eine Leseempfehlung, wenn man etwas seichtes, romantisch und süßes lesen möchte.

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Veröffentlicht am 16.11.2024

Ein reines Herz bedeutet wahre Schönheit

Disney Villains 2: Das Biest in ihm
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›Das Biest in ihm‹ ist der zweite Teil der Villains-Reihe rund um die Bösewichte der Disney-Geschichten. In den Geschichten von Serena Valentino können wir mit den bekannten Schurken mitfiebern – sie macht ...

Das Biest in ihm‹ ist der zweite Teil der Villains-Reihe rund um die Bösewichte der Disney-Geschichten. In den Geschichten von Serena Valentino können wir mit den bekannten Schurken mitfiebern – sie macht die meist gefürchteten und gehassten Disney-Charaktere zu den Hauptfiguren ihrer Geschichten. Schließlich wird niemand als Bösewicht geboren…
Kleiner Hinweis: Die Bücher sollten unbedingt in der vorgesehenen Reihenfolge gelesen werden, weil diese aufeinander aufbauen!

Handlung
Wie und von wem wurde der Prinz verflucht? Warum verwandelt er sich in dieses schreckliche Biest?
In diesem Buch könnt ihr die Geschichte von dem Biest und der bezaubernden Belle zum ersten Mal aus Sichtweise des Biests erzählt lesen und so einige spannende Details über seine Vergangenheit herausfinden und wie diese Vergangenheit mit seinem Bösewicht-Dasein zusammenhängt.

Schreibstil
Das kurze Buch von ca. 200 Seiten lässt sich super schnell durchlesen. Das liegt allem voran daran, dass es spannend und mitreißend geschrieben wurde. Das Buch legt den Hauptfokus auf das Biest. Durch seine Erzählung finden alle Erzählstränge, die man aus dem Film ‚Die Schöne und das Biest‘ kennt, zusammen und ergeben ein großes Gesamtbild, das seine Vergangenheit und die damit zusammenhängenden Konsequenzen für die Zukunft nun endlich deutlicher werden lässt. Häufig gibt es auch einen Blick in die Vergangenheit, sodass ein starker Kontrast zwischen seinem früheren und seinem neuem Ich hervorgehoben wird. Zunächst verwirrend fand ich, dass die Geschichten der vorangehenden und nachfolgenden Teile auch schon mit in die Geschichte eingeflochten waren (die Geschichte der drei verdrehten Schwestern und ihrer kleinen Schwester Circe ist ein großer Bestandteil des Buches) und so z. T. Figuren auftraten oder genannt wurden, die so aus dem ‚normalen‘ Märchen nicht bekannt waren. Am Ende ergab das Buch aber ein stimmiges Gesamtkonzept und hat mir gezeigt, dass ich die anderen Bücher auch lesen möchte.

Charaktere
Das Biest ist einer meiner Lieblings-Schurken, da seine Geschichte die Moral vermitteln möchte, dass Schönheit nicht alles ist. Von einem egozentrischen und eitlen Mann, der seine Mitmenschen (und auch Tiere) nicht besonders gut behandelt, wird der Prinz durch einen Fluch gezwungen, sein bisheriges Dasein zu überdenken und macht eine Wandlung hin zu einem liebenswerten, mitfühlenden und aufrichtigen Menschen durch. Es ist nur passend, dass die Form des Biests für seine monströse Seite, während die Rückverwandlung für seinen nun besseren Charakter steht, denn das Innere bringt den wahren Menschen zum Vorschein. Endlich erfahren wir mehr über seine Hintergründe und diese Geschichte macht ihn zu einem vielschichtigen Charakter, bei dem „Schwarz-Weiß-Denken“ einfach zu kurzgegriffen wäre.
Ich fand es schade, dass neben dem Biest nicht unbedingt Belle die Rolle der Zweitprotagonistin eingenommen hat. Vielmehr waren es der beste Freund (und zugleich auch irgendwie Gegenspieler) Gaston sowie die drei Schwestern, die viel Raum eingenommen haben. Zumal es Circe, die kleine Schwester der drei ist, die das Biest verflucht. Dennoch war stets das Biest als Hauptcharakter im Vordergrund und damit die Geschichte für mich absolut lesenswert.

Meine Meinung
Eine Leseempfehlung für alle Disney-Villains-Fans, die mehr über ihre liebsten Bösewichte wissen wollen. Oftmals trügt eben der erste Blick und ein Mensch ist vielschichtiger als es uns die Kategorien „gut“ und „böse“ weismachen wollen.

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