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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.12.2019

ein Roman für alle Weihnachts-Liebes-Roman-Fans

No Sweeter Hope
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Die Reihe von Olivia Miles gefällt mir sehr gut, somit auch „No Sweeter Christmas“. Es ist ein schöner Weihnachtsroman in dem die Cafebesitzerin Hailey und ihre große Liebe Pete die Hauptrolle spielen. ...

Die Reihe von Olivia Miles gefällt mir sehr gut, somit auch „No Sweeter Christmas“. Es ist ein schöner Weihnachtsroman in dem die Cafebesitzerin Hailey und ihre große Liebe Pete die Hauptrolle spielen. Die Zwei waren vor Jahren mal zusammen gewesen, es war die große Liebe, bis sie feststellten, dass sich ihre Wege trennen und jeder seinen eigenen gehen muss. Nach langer Zeit stehen sich die Zwei nun wieder gegenüber und fragen sich, was wohl passiert wäre und wo sie nun stehen würden, wenn sie etwas mehr umeinander gekämpft hätten.

Wer die Vorgängerromane nicht gelesen hat muss sich hier keine Gedanken machen. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen. Natürlich kommen alt bekannte Charaktere vor aber man muss deren Geschichte nicht gelesen haben. Es wird kurz erklärt, wer das ist aber auch spielen sie nur eine minimale Rolle in dieser Geschichte. Was ihr aber allerdings braucht ist eine Tafel Schokolade oder ein heißer schokoladiger Kakao griffbereit. Ihr esst und trinkt beim lesen nicht? Glaubt mir, bei diesem Buch schon.
Die Geschichte spielt in der Vorweihnachtszeit und weckt, bzw. reckt die Weihnachtsgefühle an. Der Roman ist sehr schön geschrieben, der Schreibstil ist flüssig und leicht zu verstehen. Der Leser findet sich schnell in Chicago in dem kleinen Cafe von Hailey wieder und kann der Geschichte von ihr und Pete gebannt folgen.

Ich hätte mir hier zwar noch etwas mehr Gefühl gewünscht. Zwei Menschen die sich vor Jahren getrennt haben, wohl es des jeweilige große Liebe war treffen auf einander, da ist das Knistern doch vorprogrammiert. Doch leider waren für mich hier paar zu wenige Momente vorhanden, wo dieses Knistern spürbar war.

Doch „No Sweeter Christmas“ ist ein schöner Roman für die Weihnachtszeit und jeder der gerne Weihnachtsromane, Liebe und Schokolade mag, sollte sich die Geschichte von Hailey und Pete nicht entgehen lassen.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.11.2019

Hex Hall - Wilder Zauber

Hex Hall - Wilder Zauber
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Hex Hall – Wilder Zauber ist ein Fantasy Roman, der auf eine Schule für „Zauberwesen“, die sich nicht wirklich anpassen, spielt.
Ich muss gestehen, ich fing ohne große Erwartungen die Geschichte von Sophie ...

Hex Hall – Wilder Zauber ist ein Fantasy Roman, der auf eine Schule für „Zauberwesen“, die sich nicht wirklich anpassen, spielt.
Ich muss gestehen, ich fing ohne große Erwartungen die Geschichte von Sophie und ihrem neuen Leben auf Hex Hall an zu lesen. Wurde dann aber positiv überrascht.

Die Autorin hat hier eine eigene kleine Welt geschaffen, wo Fabelwesen, wie Hexen, Feen, Werwölfe und Formenwandler untereinander leben. Die ersten Seiten musste ich mich zwar etwas durchkämpfen, wurde dann aber belohnt. Im Laufe der Geschichte wird es immer spannender, so dass ich als Leser gar nicht mehr das Buch aus der Hand geben wollte.

Auch die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, auch wenn Sophie eher zu den Außenseitern gehört, lässt sie sich von den anderen nicht unterkriegen und bietet ihnen die Stirn, während dessen lernt sie was über ihre eigene Vergangenheit und über das Leben als Hexe, da sie nur von ihrer menschlichen Mutter aufgezogen wurde. Für sie ist diese Welt, in die sie nun eintaucht ziemlich neu und fremd. Aber sie behauptet sich gut und lässt sich nicht einschüchtern.
Zu viel will ich an dieser Stelle aber nicht verraten, aber die Geschichte ist wirklich spannend, auch wenn sie einige Wandlungen hat, die vorhersehbar sind, hat sie aber auch Entwicklungen, mit denen ich nicht gerechnet habe.

Der Schreibstil ist schön flüssig, abwechslungsreich und unterhält den Leser gut. Es wird dem Leser hier leicht gemacht in die Welt der Hexen und anderen Wesen einzutauchen. Auch erklärt die Autorin die Welt, die sie hier geschaffen hat gut und verständlich aber nicht atemlos lang, so dass es den Leser langweilen könnte.

Für alle Fantasyfans spreche ich hier eine Leseempfehlung aus. Dieses Buch ist aber der erste Teil von einer Trilogie und ich bin schon sehr gespannt, wie es weiter geht.

Veröffentlicht am 27.11.2019

Nur ein einziger Song

Nur ein einziger Song – Nicole & Zack
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„Nur ein einziger Song“ von Stacey Lynn greift ein sehr trauriges Thema auf.
Die Protagonistin Nicole hat in der Vergangenheit einen schlimmen Schicksalsschlag erlitten und kann die Vergangenheit nicht ...

„Nur ein einziger Song“ von Stacey Lynn greift ein sehr trauriges Thema auf.
Die Protagonistin Nicole hat in der Vergangenheit einen schlimmen Schicksalsschlag erlitten und kann die Vergangenheit nicht loslassen. Als sie sich aber dann entscheidet, endlich wieder am Leben teilzunehmen trifft sie noch am gleichen Abend auf Zack und die Geschichte nimmt ihren Lauf.

Leider hat mich das Buch nicht so in seinen Bann gezogen, wie ich es mir gewünscht habe. Das Drama um Nicoles Vergangenheit war für mich zu oberflächlich. Was sie erlebt hat ist grausam und nur schwer zu verkraften aber leider wurde hier nicht genug auf ihre Gefühle eingegangen. Ich konnte einfach nicht mit ihr leiden, weil mir die Tiefgründigkeit fehlte. Leider empfand ich sie als Protagonistin auch teilweise als anstrengend dadurch. Auch stand sie für mich, auch wenn sie die Hauptfigur ist, an Stellen im Mittelpunkt, wo für mich in dem Moment einfach nicht hingehört hatte. Ich hätte mir hier einfach mehr gewünscht, es fehlte für mich hier an Gefühl. Auch mit Zack bin ich nicht warm geworden. Als männlicher Protagonist ist er mich einfach zu glatt. Er ist ein Rockstar, wird aber im Roman als der „perfekte“ Freund dargestellt und hat so gut wie keine Ecken und Kanten, was ihn für mich nicht so authentisch erscheinen lässt. Gerade diese Ecken und Kanten, die jeder hat, geben einem erst einen Charakter.

Es wird immer mal aus der Sicht von Zack aber hauptsächlich aus Nicoles Sicht geschrieben. So lernt man beide Charaktere und deren Sichtweisen schon sehr gut kennen. Das gefällt mir sehr gut. Ich mag es, wenn man sowohl einen Einblick in das Gefühlschaos des weiblichen als auch des männlichen Hauptcharakters bekommt.

Der Schreibstil war flüssig, verständlich und abwechslungsreich – er hat mir unheimlich gut gefallen. Dadurch war das lesen sehr angenehmen und man konnte auch immer wieder schön abschalten und sich durch die Geschichte treiben lassen.

Der Epilog hat mir aber am besten gefallen, da war die Liebe für mich zwischen den Beiden spürbar, was mir ansonsten eher gefehlt bzw. mich nicht ganz berührt hat.

Alles in Allem ist es für mich aber ein guter Liebesroman, den man gerne mal zwischendurch lesen kann.


  • Einzelne Kategorien
  • Charaktere
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 27.10.2019

Was ist, wenn man tot ist aber aus unerkennbaren Grund noch immer als „Geist“ auf der Erde wandelt?

Meine Liebe ist jetzt
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Was ist, wenn man tot ist aber aus unerkennbaren Grund noch immer als „Geist“ auf der Erde wandelt? Wenn man gefangen ist an einem Ort, der einem zur Lebzeiten viel bedeutet hat, nun aber ein Gefängnis ...

Was ist, wenn man tot ist aber aus unerkennbaren Grund noch immer als „Geist“ auf der Erde wandelt? Wenn man gefangen ist an einem Ort, der einem zur Lebzeiten viel bedeutet hat, nun aber ein Gefängnis ist, weil man diesen nicht verlassen kann?
Warum ist man noch da? Und wie macht man sich bemerkbar?

Als Joe eines Tage aufwacht muss er feststellen, dass etwas passiert ist, aber er kann sich nicht mehr erinnern. Er ist ein Geist, gefangen in seinem alten Zimmer. Er sieht, wie seine Familie wegzieht und eine neue Familie einzieht.
Was das für Gefühle in einem hoch rufen muss, möchte ich mir garnicht vorstellen. Ich jedenfalls habe ganz schön mit Joe gelitten.
Eingesperrt zu sein und sich nicht bemerkbar machen zu können gleicht doch für viele von uns einem Alptraum. Doch plötzlich kann er mit Erin reden und sie kann ihn sehen – meistens jedenfalls. Es kommen immer mehr Erinnerungen zurück doch die letzte wirklich entscheidende Erinnerungen, warum Joe starb, bleibt aus.
Erin und Joe kommen sich in ihrer gemeinsamen Zeit immer näher. Parallel lernt Erin auf der Schule Olly, Joes Bruder kennen.

Erst mal ein Wort zum Cover, welches ich unheimlich schön finde. Besonders weil der Kuss, der auf dem Cover nicht auf die Lippen, sondern auf die Stirn geht. Was für mich mehr als nur Liebe ausdrückt. Ein Kuss auf die Stirn ist für mich immer die Geste einer Person, die einem Halt, Sicherheit und Geborgenheit gibt. Die einen stärkt und hinter einem steht.

Die Autorin hat hier ein wirklich schönen Jugendbuchroman geschaffen, der sich mit Loslassen, Verzeihen, Mobbing und Liebe auseinander setzt.
Die Charaktere schließt man schnell ins Herz und bis zum Ende bleibt die Frage offen, was Joe damals zugestoßen ist.
Mir hat die Geschichte von Erin, Joe und Olly gut gefallen, doch fand ich das die Themen noch etwas mehr vertieft werden könnten. Sie waren teilweise nur angeschnitten und es hätte noch mehr raus geholt werden können - es hätte noch etwas ausdrucksstarker sein können. Dennoch hatte ich das ein oder andere mal auch eine Träne im Augenwinkel, weil es auch immer wieder Szenen gab, die mich total umgehauen und berührt haben. Auch ist die Autorin mit den ernsten Themen sehr vorsichtig umgegangen und hat sie gut geschildert und auch aufgezeigt, dass es immer eigentlich einen Ausweg gibt, wenn man will.
Die Autorin hat einen schönen Schreibstil, der dem Leser das Lesen angenehm macht.

Am Anfang hat sich die Geschichte für meinen Geschmack etwas in die Länge gezogen aber dann packte mich die Geschichte und es ist mir schwergefallen, dass Buch wieder aus der Hand zu legen.
Es hat mir gut gefallen und ich kann es euch nur ans Herzlegen, es zu lesen.

Veröffentlicht am 17.10.2019

Cinder und Ella sind zurück..

Cinder & Ella
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Ich habe Cinder und Elle Teil eins und zwei gleich hintereinander durchgelesen, da mir Teil eins bisher noch unbekannt war.
Ich muss ja gestehen, ich weiß nicht, wie die Autorin das geschafft hat. Die ...


Ich habe Cinder und Elle Teil eins und zwei gleich hintereinander durchgelesen, da mir Teil eins bisher noch unbekannt war.
Ich muss ja gestehen, ich weiß nicht, wie die Autorin das geschafft hat. Die Dramen sind mir persönlich einfach zu übertrieben auch die Charaktere waren mir teilweise zu überspitzt dargestellt. Dennoch konnte ich die Bücher nicht weglegen. Doch im Gegenteil zu dem ersten Band hat fehlte beim zweiten Teil etwas. Die Autorin hat es leider nicht wirklich geschafft mich hier zu 100% von der Geschichte zu überzeugen. Es gab etwas Drama, aber das bedeutend weniger als im ersten Teil. Die Spannung im zweiten Teil hat im Laufe der Geschichte leider immer mehr nachgelassen. „Cinder und Ella: Happy End – und dann?“ hat fast so stark angefangen wie der Vorgänger geändert hat aber leider auch dann ganz schnell an abgebaut.
Ella fand ich teilweise sogar richtig anstrengend. Der zweite Teil dreht sich eigentlich ausschließlich um sie. Sie wird so perfekt und fast fehlerfrei dargestellt und auf ein Podest gestellt, dass dieser Charakter leider nicht mehr authentisch ist. Ich hätte mir auch gewünscht, dass die Autorin hier noch mehr auf das aktuellen Probleme eingegangen wäre. Natürlich ist Hauptproblem das Leben als Promi und ihre Narben, die sie noch immer unsicher werden lassen. Diese Themen stehen mit im Mittelpunkt doch finde ich, dass sie ziemlich lasch behandelt wurde. Die Autorin hätte hier viel mehr rausholen können. Es werden auch sehr viele Themen angeschnitten, wo ich gespannt war, wie es damit weitergeht, ob die vielleicht noch eine größere Rolle spielen, aber sie wurden nur angeschnitten. Ich hätte mich sehr darüber gefreut, wenn mehr darauf eingegangen wäre, wie Ella sich ihren Stand unter den Stars sichern will aber das wurde mehr am Rande erwähnt.
Es wirkt im Nachhinein auf mich, als wenn die Autorin nicht mit ganzem Herzen bei der Fortsetzung gewesen wäre. Was wirklich schade ist. Die Frage ist dann hier, ob sie es dann nicht doch lieber hätte sein lassen sollen. Ein zweiter Teil zu schreiben, der dem ersten Teil – der so super gut gelungen ist, das Wasser zu reichen ist schwer aber hier gelang es leider nicht mal Ansatzweise.

Cinder und Ella 2 war für mich leider eine Enttäuschung und ich kann hier nur 3/5 Sternen geben. Die 3 Sterne gibt es, weil der Schreibstil der Autorin immer noch gut ist und sich die Geschichte so gut und stolper frei lesen lässt auch hatte sie zwischen vielen faden Momenten immer wieder kurz Szenen, die an den ersten Teil erinnerten und einen so abschalten ließen. Leider aber einfach viel zu wenig von diesen Moment.