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Veröffentlicht am 04.04.2018

Berührende Geschichte

Für immer ist die längste Zeit
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Inhalt:
In „Für immer ist die längste Zeit“ geht es um die Geschichte rund um die Familie von Madeline mit ihrem Mann Brady und der gemeinsamen Tochter Eve.

Alles sieht danach aus, dass Madeline Selbstmord ...

Inhalt:
In „Für immer ist die längste Zeit“ geht es um die Geschichte rund um die Familie von Madeline mit ihrem Mann Brady und der gemeinsamen Tochter Eve.

Alles sieht danach aus, dass Madeline Selbstmord begangen hat. In wechselnder Sicht erfährt man das Geschehene aus der Sicht von Maddy, Eve und Brady.

Jeder verarbeitet das Erlebte anders. Madeline versucht aus dem Jenseits noch Einfluss auf ihre beiden liebsten zu haben und die Entscheidungen der beiden, und nicht nur bei Eve und Brady, zu beeinflussen. Auch ihre Schwester und die Nachhilfelehrerin ihrer Tochter müssen für ihren Plan herhalten.

Eve zieht sich komplett zurück und stellt sich die unausweichlichen Fragen: wieso, weshalb, warum.
War ihre Mutter wirklich so unglücklich, dass sie keinen anderen Ausweg gesehen hat. Was bedeutet es für ihr Leben und wie verändert es sie selbst.
Doch diese schwere Zeit bringt sie auch nach und nach ihrem Vater, Brady, wieder näher. Da ertt beruflich viel eingespannt war, hatte er meist wenig bis keine Zeit für seine Familie. So lernen sich die beiden nach Maddys Tod erst wieder richtig kennen.

Brady ist ein Workaholic wie er im Buche steht. Hat nur die Arbeit im Sinn, denkt zu Hause ist alles ok und macht sich um das Familienleben wenig Gedanken. Dank Maddy läuft ja alles ohne Probleme.
Nach ihrem Tod kämpft er mit sich selbst und macht sich entsprechend Vorwürfe. Wäre er nur öfter zu Hause gewesen, hätte er weniger gearbeitet....

All die Überlegungen die meist zu spät kommen, durchleben die beiden und finden dadurch erst wieder richtig zueinander.

Aber war es wirklich ein Selbstmord?! Diese Frage hat mich das ganze Buch über beschäftigt. So richtig glauben wollte ich es nie, denn die Gedankengänge und Beschreibung von Maddy passte irgendwie so gar nicht dazu.



Abby Fabiaschi schaffte es ein schwieriges Thema in einer rührenden Geschichte zu verpacken. Jeder der schon einmal einen lieben Menschen verloren hat, kann die ein oder andere Situation absolut nachvollziehen und hat vielleicht in ähnlicher Situation genauso reagiert. Mir ging es jedenfalls so.
Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen und hat mir neben der ein oder anderen Träne auch viele Lacher beschert. Denn, so traurig es auch sein mag, man muss sich immer die tollen und lustigen Momente bewahren und nicht das negative hervorheben.
Nur so kann man mit dem Tod eines Familienmitgliedes oder eines Freundes entsprechend umgehend.

Für mich war es ein wirklich schönes und gelungenes Buch, welches ein schweres Thema trotz allem in eine leichte Lektüre verwandelt hat.

Absolute Leseempfehlung von mir.

Veröffentlicht am 18.02.2018

Eberhofer´s sechster Fall

Zwetschgendatschikomplott
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Inhalt: In München werden drei junge Frauen ermordet aufgefunden. Alle im Dirndl und das auch noch zu Wiesn-Zeit. Das gefällt den Kollegen in München natürlich gar nicht.
Und plötzlich ist auch noch die ...

Inhalt: In München werden drei junge Frauen ermordet aufgefunden. Alle im Dirndl und das auch noch zu Wiesn-Zeit. Das gefällt den Kollegen in München natürlich gar nicht.
Und plötzlich ist auch noch die Susi schwanger, und das nach der missglückten Hochzeit. Was ist da nur los.

Zusammenfassung:
Wieder einmal hat der Franz einen Mordfall, in diesem Fall drei Morde, zu klären. Ohne die Hilfe von seinem Spezl Rudi Birkenberger geht das natürlich wieder mal gar nicht. Zumal dieser ja auch die erste Leiche gefunden hat. Wie immer geht das ganze mit diversen Streitereien und Neckereien einher. Die beiden sind halt wie ein altes Ehepaar. Sie können nicht miteinander aber auch nicht ohne den anderen. Sie lösen aber auch diesen Fall wieder mit brillianten, nicht ganz regelkonformen Ideen.

Zu all dem Ermittlungsstress kommt dann noch hinzu, dass die Susi schwanger ist. Franz geht sofort davon aus, dass es nicht sein Kind sein kann. Ob er sich da mal nicht täuscht.

Fazit:
Mir hat dieser Teil wieder wesentlich besser gefallen als "Saukraut-Koma". Hier konnte ich dran bleiben und habe das Buch kaum aus den Händen gelegt. So macht lesen Spaß.
Rita Falk überzeugt mich immer wieder und ich liebe ihren Schreibstil. Herrlich erfrischend und mit toller Situationskomik. Einfach saukomisch :)

Veröffentlicht am 11.02.2018

Wieder ein lustiger Fall mit dem Eberhofer

Sauerkrautkoma
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Im 5. Teil der Erfolgsserie rund um den "Dorfpolizisten" Franz Eberhofer geht es wie gewohnt drunter und drüber. Einfach passend zu diesem liebenswürdigen Chaoten.

Inhalt:
Franz soll nach München in die ...

Im 5. Teil der Erfolgsserie rund um den "Dorfpolizisten" Franz Eberhofer geht es wie gewohnt drunter und drüber. Einfach passend zu diesem liebenswürdigen Chaoten.

Inhalt:
Franz soll nach München in die PI versetzt werden, das taugt ihm selbstverständlich gar nicht. Dann verschwindet der Admiral seines Vaters und wird bald darauf mit einer Frauenleiche im Dachauer Forst wieder aufgefunden.
Dann taucht auch noch ein alter Schulkamerad von Franz, Susi und Leopold wieder auf, dieser versucht sofort sein Glück bei Susi, was dem Franz natürlich gar nicht taugt. 
Wieder einmal geht es in Franz´ Leben drunter und drüber. Erst kommt da diese Versetzung nach München, auf die er mal so gar keine Lust hat. Dann wartet der nächste Mordfall nicht lange auf sich und dann soll er auch noch die Susi heiraten. Wie soll er das nur wieder schaffen, ein riesen Stress.
Zusammenfassung:
Während sein Vater und seine Oma ihn in München besuchen, wird der alte Admiral vom Papa gestohlen und nach einigen Tagen im Dachauer Forst wieder aufgefunden. Mit einer Frauenleiche im Kofferraum.
So beginnt ein neuer Fall und der Franz muss sich nebenher auch noch um seine Susi kümmern.
Er soll sie endlich heiraten tönt es von allen Seiten, sonst ist sie irgendwann wieder weg. Wie es schon einmal war. Der Franz mag das nicht recht glauben und versaut einen Heiratsantrag nach dem anderen. Irgendwann sagt sie schließlich ja und die Hochzeitsplanungen beginnen. Natürlich nicht wie bei jedem normalen Paar, nein, das wäre zu einfach :D
 
Letztendlich ist der Fall wieder einmal gelöst, dank der erneuten Hilfe vom Birkenberger. Doch die Susi ist wieder einmal weg.

Alles in allem war es wieder ein herrliches Lesevergnügen. Man weiß was man bekommt, überraschend ist es nach 5 Teilen nicht mehr so wirklich. Aber das Lesen macht einfach nur Spaß. Ich lieben den Schreibstil von Rita Falk und die Seiten fliegen nur so dahin.
Man muss ihn einfach mögen, den Eberhofer :)
Ein Chaot wie er im Buche steht und die Oma ist der Brüller schlechthin, einfach nur toll. 
Ich habe den nächsten Teil schon parat und freue mich wie ein kleines Kind darauf :)
Immer wieder eine klare Leseempfehlung. 


Veröffentlicht am 04.02.2018

Lou ist zurück :)

Mein Herz in zwei Welten
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Nachdem ich den zweiten Teil rund um Louisas Leben nicht ganz so gelungen fand, habe ich mich trotz allem auf "Mein Herz in zwei Welten" gefreut. Ich wollte dem ganzen noch eine Chance geben.


Und ich ...

Nachdem ich den zweiten Teil rund um Louisas Leben nicht ganz so gelungen fand, habe ich mich trotz allem auf "Mein Herz in zwei Welten" gefreut. Ich wollte dem ganzen noch eine Chance geben.


Und ich habe es nicht bereut:


Louisa fliegt also tatsächlich nach New York und tritt dort ihre neue Stelle bei den Gopniks an. Sie soll die Assistentin von Agnes werden. Anfangs dachte ich, oh man was für eine Ziege. Reich geheiratet und noch nichts in ihrem Leben getan. Ja, so ist das mit Vorurteilen eben.


Lou kämpft sich also durch den neuen Alltag mit ungewohnten Situationen und Aufgaben und versucht ihr bestes um bei der Familie zu bestehen. Nebenbei versucht sich zudem noch ihre frische Beziehung zu Sam, dem Sanitäter, irgendwie aus der Distanz, aufrecht zu halten.



Als Agnes´ Geschichte nach und nach gelüftet wird, tat sie mir zwischenzeitlich schon ein wenig leid, jedoch fand ich die Aktion rund um Louisas Kündigung mehr als schäbig. Man tut alles für eine Person und wird dann so hinterhältig ans Messer geliefert, keine schöne Sache.


Das Einsehen von Mr. Gopnik kam dann doch reichlich spät, zum Glück ist Lou nicht mehr eingeknickt und hat es bei der Kündigung belassen.


Wie es schon zu erwarten war, gelingt es Sam und Lounicht so richtig die Beziehung am Laufen zu halten. Zu viele Missverständnisse und zu viele ungesprochene Worte.
Als sie Sam an Weihnachten überraschen will, stellt Lou fest, dass er was mit seiner neuen Kollegin hat.
Aber auch Lou tröstet sich relativ schnell mit Josh, den smarten jungen Mann, den sie bei einer Gala kennenlernte.




So ist Lou´s Leben wieder einmal ein auf und ab und sich versucht sich durch alle Lagen zu kämpfen. Dies gelingt ihr mal mehr mal weniger gut.


Als dann noch die schrullige, alte Mrs. De Witt mit ihrem Mops ins Spiel kommt, beginnt der ganze Spaß erst richtig. Was für eine erfrischende Person. Anfangs nervtötend, am Ende einfach nur liebenswürdig.


Nach vielen turbulenten Erlebnissen neigt sich das Jahr in New York nun fast dem Ende zu.
Lou arbeitet nicht mehr bei den Gopniks, Mrs de Witt ist krank und lebt mittlerweile bei ihrer Familie, Lou und Josh sind getrennt, aber dafür spielt Sam wieder eine große Rolle (Lily´s "Intrigen" sei dank :) ).


Ich habe mich bewusst oberflächlich gehalten um nicht zu vieles vorweg zu nehmen.
Aber der dritte Teil lohnt sich definitiv zu lesen. Es war wieder typisch Lou und einfach schön.


Mal sehen wie es mit Lou und Sam weitergeht. Die Zeit in New York wurde verlängert und Sam spielt eine große Rolle. Das schreit förmlich nach einem vierten Teil :)
Ich bin gespannt und werde auf jeden Fall dran bleiben.


Für mich ein erstes Highlight in diesem Jahr und wesentlich besser als der zweite Teil, der für mich relativ lieblos war.

Veröffentlicht am 16.11.2017

Wundervolle kleine Fluchten

Kleine Fluchten
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Wenn Jojo Moyes eines kann, dann ist es das Schreiben.
Das hat sie hier mal wieder in schönster Art und Weise bewiesen.

Sie verzaubert mit 9 Kurzgeschichten über starke Frauen, die sich zwischendurch ...

Wenn Jojo Moyes eines kann, dann ist es das Schreiben.
Das hat sie hier mal wieder in schönster Art und Weise bewiesen.

Sie verzaubert mit 9 Kurzgeschichten über starke Frauen, die sich zwischendurch eben nicht mehr so stark fühlen und nur durch kleine Gesten oder Aufmerkasamkeiten eines gegenübers, wieder zu sich selbst finden.

Bis auf zwei Geschichten fand ich alle wirklich wunderschön. Man sollte sich selbst viel öfter bewusst machen, was man alles schaffen kann und den Selbstzweifeln nicht so viel Raum schenken. Den oftmals ist es das, was man schon hat, was einen wirklich glücklich macht.

Von mir eine klare Leseempfehlung und daher 5*