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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.09.2021

Wissenschaftlich fundierter Ratgeber, um das Glück wiederzufinden

Willkommen in der Welt für seelische Gesundheit
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Für meinen Geschmack ist die Einleitung von Dr. med. H. Krauss einen Tick zu lang geworden. Wenn man sich für dieses Werk entschieden hat, so weiß man schon, dass man ein Problem hat. Das müsste also Herr ...

Für meinen Geschmack ist die Einleitung von Dr. med. H. Krauss einen Tick zu lang geworden. Wenn man sich für dieses Werk entschieden hat, so weiß man schon, dass man ein Problem hat. Das müsste also Herr Krauss nicht groß ausführen.

Die Tipps waren für mich zunächst nicht bahnbrechend neu, aber gut interpretiert und mit hilfreichen Fragen, Tests und Bögen ausgeschmückt, sodass man wieder die Motivation findet, alles brav zu beantworten und sich über sein eigenes Leben zu sinnieren, philosophieren und sich aktuelle, konkrete Probleme direkt vor Augen zu führen, um an ihnen zu arbeiten.
Hierbei handelt es sich vor allem um einfache, leicht in den Alltag und ins Leben integrierbare Tipps.
Positiv empfand ich, dass Krauss nicht nur das Thema Depressionen anspricht, sondern noch viele weitere Problemzonen wie Angst, Schlaf, Ernährung, etc.
Das Buch ist somit als Allround-Paket für Betroffene-Anfänger und Fortgeschrittene anzusehen. Zudem zeigt er, dass nicht nur diese betroffen sind, sondern auch Indirekt-Betroffene auf jeden Fall diese mit offenen Armen begegnen muss. Denn ansonsten könnte sich die Diagnose nur noch verschlimmern. Allein mit ihnen zu reden ist schon ein wirklich guter Start.
Ich konnte viel wissenschaftlich Neues für mich gewinnen. Z.B. schlafe ich nicht viel und daran sollte ich dringend etwas ändern, da er genug dramatische Gründe hierfür nennt. (Demenz...)
Gegen Ende gibt er Tipps, wie man aus dem seelischen Tief wieder heraus kommt, indem man wieder zu seinem Glück findet. Es ist harte Arbeit, aber ich bin durch das Buch genug motiviert, um endlich damit zu starten :)

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Veröffentlicht am 08.09.2021

Mit diesem Werk hat er den Zauber von Band 1 gebrochen

Die Zeit der Kirschen
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Ich war ein großer Fan von "Das Lächeln der Frauen" und freute mich also auf den Nachfolger umso mehr, um herauszufinden, was mit beiden wohl noch so passiert.

Anfangs wird der Inhalt des 1. Buchs knapp ...

Ich war ein großer Fan von "Das Lächeln der Frauen" und freute mich also auf den Nachfolger umso mehr, um herauszufinden, was mit beiden wohl noch so passiert.

Anfangs wird der Inhalt des 1. Buchs knapp wiedergegeben. Anschließend wechseln sich die Protagonisten beim Erzählen ab. Einmal erfahren wir alles aus der Sicht Andrés, dann wieder von Aurélie.

Ich bin mit keinerlei Erwartung hineingegangen und wurde enttäuscht. Es handelt sich nicht wirklich um einen bittersüßen, romantischen Roman, sondern um einen Roman, an dem gar nichts süß ist. André und Aurélie sind seit einem Jahr zusammen, der Alltag hat sich eingeschlichen und der rosarote Zauber des Kennenlernens ist vergangen. Jetzt herrscht Stress, Arbeit, Eifersucht und Schweigen. Wie in jedem Roman passieren Dinge, die mit einem einfachen ausführlichen Gespräch gar nicht entstanden wären. Daher war ich am Ende einfach nur verletzt, da er für mich mit diesem Band den Zauber von Band 1 zerstört hat. Ich muss diesen Band erst einmal vergessen, um Band 1 wieder genießen zu können.

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Veröffentlicht am 02.09.2021

No carb ergo glutenfrei/highfat

Genussvoll gesund bleiben
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Ich freute mich auf das Buch mit all den Versprechen - gesund bleiben (oder eher werden, wenn man es nicht ist?) und starkes Immunsystem. Auch das Titelbild war direkt einladend. Ausschließlich buntes ...

Ich freute mich auf das Buch mit all den Versprechen - gesund bleiben (oder eher werden, wenn man es nicht ist?) und starkes Immunsystem. Auch das Titelbild war direkt einladend. Ausschließlich buntes Gemüse. So erhoffte ich mir neue, leckere Rezepte mit hohem Anteil an Gemüse.

Leider benutzt er jedoch recht oft Fleisch und Fischgerichte und vor allem richtig viel Ei. Auch benutzt er kein glutenhaltiges Mehl, nur Mandelmehl, Linsenmehl etc. Daher merkte man schnell in welche Richtung er geht: glutenfrei, Highfat/Protein und Zuckeraustauschstoffe.

Ich kann verstehen, dass manchen diese Ernährung gut kommt, ich persönlich kann aber nicht soo viel fettig essen. Daher war das Buch für mich eher nichts. Dafür habe ich zu viel Negatives über low-carb gelesen.

Abgesehen vom persönlichen Geschmack gibt es aber auch im Buch einige Mängel. In manchen Fotos/Titel gibt es deutlich sichtbare Zutaten, die im Rezept nicht vorkommen. Ein Foto wird für zwei unterschiedliche Brote verwendet. Mengenangaben sind schwammig erklärt für Kochanfänger, für die das Buch geschrieben wurde. Und dafür sind manche Rezepte zwar gut geeignet - es gibt so einige Rezepte, bei denen man nur in verschiedenen Variationen ein Ei aufschlägt und dieses mit verschiedenem Gemüse zu einem Frühstück verwandelt. Die Brote dagegen sind mir gar nicht gelungen. Hier ist das Niveau viel zu schwer für Anfänger, da ich mit glutenhaltigem Mehl bisher keine Probleme hatte Brot zu backen.

Daher würde ich das Buch Personen empfehlen, die sich gern glutenfrei und highfat ernähren. Allerdings sollte man bei Interesse eventuell auf die zweite, korrigierte Fassung warten.

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Veröffentlicht am 28.08.2021

Für Tiefdepressive als Starthilfe geeignet

Mit der richtigen Ernährung gegen den Seelenblues
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Salkowski spricht hier sehr direkt, sehr offen und sehr persönlich über ihren eigenen langen Leidensweg. Sie war lange depressiv, zu nichts fähig, was letztlich in einem Selbstmordversuch endete.

Sie ...

Salkowski spricht hier sehr direkt, sehr offen und sehr persönlich über ihren eigenen langen Leidensweg. Sie war lange depressiv, zu nichts fähig, was letztlich in einem Selbstmordversuch endete.

Sie schreibt ehrlich über Panikattacken im Supermarkt, sich zwei Flaschen Wein am Tag zu gönnen und und und.

An diesen Punkten merkte ich, dass das Buch wirklich für Tiefdepressive, Menschen, die an Panikattacken leiden, sich nicht mehr aus dem Haus trauen, etc. anspricht. Denn sie gibt wirklich Basic-Tipps: Mit Freunden, Verwandten rausgehen, Vorräte für solche Tage anschaffen, damit man stets etwas Gesundes kochen kann, etc.

Wer also in solch einem Zustand ist, nicht mehr fähig ist, die einfachsten Dinge im Alltag zu meistern und Hilfe benötigt, dem empfehle ich das Buch.

Sie schreibt zudem, wie ihr die Ernährungsumstellung geholfen hat, aus ihrem Tief wieder zu erwachen. Hier ist sie mit ihren Tipps ebenfalls klassisch eingestellt, was jeder, der in dem Thema etwas belesen ist, schon wissen sollte: Kein Alkohol, wenig Zucker, keine TK-Produkte etc.

Positiv: 25 easy Rezepte.

Fazit: Für Tiefdepressive, die einen Neustart wagen wollen und gar nichts mehr hinbekommen ist das Buch zu empfehlen. Menschen, die hin und wieder mal einen schlechten Tag haben und in dem Thema aber schon viel gelesen haben, die werden nicht viel Neues vom Buch mitnehmen.

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Veröffentlicht am 24.08.2021

Recht langweilig

Löwenherzen
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Ich habe 4 Wochen für dieses Buch benötigt. Es packte mich einfach nicht. Das größte Problem bildete für mich, dass ich es als recht langweilig empfand.

Neitzel erzählt zunächst ihren Werdegang von Deutschland ...

Ich habe 4 Wochen für dieses Buch benötigt. Es packte mich einfach nicht. Das größte Problem bildete für mich, dass ich es als recht langweilig empfand.

Neitzel erzählt zunächst ihren Werdegang von Deutschland als TV_Redakteurin zu einer Rangerin im Süden von Afrika. Anschließend erzählt sie knapp, dass sie die Prüfung zur Rangerin nicht geschafft hat und dafür mit ihrem Freund monatelang durch Afrika in einem etwas umgebauten Jeep reist.

Diese Reise ist der Kern des Buchs. Doch beschreibt sie das alles recht langweilig. Ich konnte keine Draht zu ihr, noch zu ihrem Freund, noch zu Tieren, Land und Leuten bauen. Es wirkte für mich nüchtern. Sie waren meist auch zu zweit allein in der Savanne unterwegs und erzählten auch selten über die gesehenen Tiere... Gibt es wirklich sooo wenige Tiere inzwischen in Afrika? Aber sie und ihr Freund Frank sind doch ausgebildete Ranger... Wenn sie sie nicht sehen, wie sehen dann die Touristen und Jäger sie?

Ein schöner Punkt war, als sie auch über die negativen Aspekte berichtete: Dass die Touristen sich unverschämt den Einwohnern gegenüber verhielten, dass es noch immer Trophäensammler gibt, ... Das alles war mir aber zu wenig. Auch erzählt sie wenig über Menschen. Hier sagt sie, dass sie schüchtern sei...

Auch die Klappe hat mir im Buch nicht zugesagt. Statt einer ordentlichen Karte, bei der man sich orientieren könnte, sah man wörtlich ein gemaltes Kindergartenbild vom Kontinenten Afrika... Dabei wäre das wirklich hilfreich gewesen. So erzählte sie ständig, wir reisten von X nach Y weiter, hier sah es mehr .steinig, sandig, trocken, sumpfig etc. aus. Sie reihte Stadt, Ort, Camp, Landschaft, See, Flüsse etc. nacheinander an und nichts blieb bei mir hängen.

Ich habe mir also kaum ein Bild vom Süden von Afrika machen können. Schade.

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