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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.09.2017

Wem Miss You von Kate Eberlen gefallen hat zu empfehlen

Immer wieder du und ich
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Ich habe "Ein letzter Brief von dir" gelesen und es hatte mir absolut nicht gefallen. Aufgrund dessen, dass ich aber viele Kritiken gelesen habe, die meinten, dass "Immer wieder du und ich" dagegen von ...

Ich habe "Ein letzter Brief von dir" gelesen und es hatte mir absolut nicht gefallen. Aufgrund dessen, dass ich aber viele Kritiken gelesen habe, die meinten, dass "Immer wieder du und ich" dagegen von derselben Autorin sehr gelungen sei, wobei sie mir zustimmten, dass "ElBvd" ebenfalls missraten sei, dachte ich: Ok, ich gebe der Autorin eine neue Chance. Aber nada! Die Charaktere sind entweder dumm und naiv oder pervers oder psychisch krank - was mir in Thrillern außerordentlich gefällt, aber nicht in einer seichten Liebesschnulze. Insgesamt ist die gesamte Geschichte einfach witzlos und karg und vor allem sehr unglaubwürdig und unrealistisch. Zudem verstehe ich die Menschen nicht, die an dem Buch mitgearbeitet haben. Wen soll solch ein Buch ansprechen? Wem gefällt es, wenn der Traumkerl erst einmal jahrelang mit einer anderen zusammen ist - vor den eigenen Augen? Mein Rat: Erst einmal die Leseprobe lesen. Wer dann noch immer das Buch lesen will, bitte. Aber ich hätte es doch eher im Laden gelassen im Nachhinein.

Veröffentlicht am 14.09.2017

Langatmig

Du hättest es wissen können
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Normalerweise breche ich ein Buch ab, wenn die ersten 50 Seiten mich nicht vom Hocker reißen. Ich habe mich diesmal aber durchgerungen. Das Werk ist von der Idee her ganz interessant gedacht, allerdings ...

Normalerweise breche ich ein Buch ab, wenn die ersten 50 Seiten mich nicht vom Hocker reißen. Ich habe mich diesmal aber durchgerungen. Das Werk ist von der Idee her ganz interessant gedacht, allerdings hapert es an der Umsetzung meiner Meeinung nach leider grotesk. Der Text besteht zum großen Teil aus Unnütz und Inhaltlosigkeit, was alles nur ins Negative streckt. Erst nach 100 Seiten kommt Spannung auf. Jemand stirbt und der eigene Mann ist plötzlich wie vom Erdboden verschluckt - dabei ist man selbst eine renommierte Psychologin, die gerade einen Beziehungsratgeber auf den Markt gebracht hat - ist ihre eigene Beziehung dabei selbst kaputt, ohne dass sie es selbst wissen konnte? Falls man sich dennoch entschließen sollte, das Buch zu lesen, sollte man vielleicht die ersten 200 Seiten überfliegen, denn erst da ergibt der Text auch Sinn, denn bis dahin wird der Psychologin eigentlich nur abstruses Zeug an den Kopf geworfen, um ja dem Titel "Du hättest es wissen können" gerecht zu werden. Ab S. 300 nimmt das Buch endlich richtig Fahrt auf und es werden endlich die Abstrusitäten logisch aufgeklärt.

Veröffentlicht am 14.09.2017

Kurzweilig unterhaltend

Ein Moment fürs Leben
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Ahern schreibt keine 0815 Romane. Sie schreibt unrealistisch. Dieses Buch war mir teilweise zu unrealistisch und langatmig und deshalb langweilig. Denn ich erwarte von einer Geschichte, die mich umhaut, ...

Ahern schreibt keine 0815 Romane. Sie schreibt unrealistisch. Dieses Buch war mir teilweise zu unrealistisch und langatmig und deshalb langweilig. Denn ich erwarte von einer Geschichte, die mich umhaut, dass sie realistisch sein kann, dass sie passieren könnte - mir und anderen. Hier hat sie allerdings mal wieder ihre Fantasie genutzt und den Vogel abgeschossen. Leider keine witzige Geschichte, in der eine Frau einen oder zwei Männer trifft und lustige Anekdoten mit ihnen erlebt und am Ende die wahre Liebe erkennt. Ich werde das Buch nicht erneut lesen.

Veröffentlicht am 14.09.2017

Bezauberndes Familiendrama

Mit jedem Jahr
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"Mit jedem Jahr" von Simon van Booy ist ein bezauberndes Familiendrama über ein kleines Mädchen, welches durch einen tragischen Unfall die Eltern verliert und davor schon die Großeltern ebenfalls verloren ...

"Mit jedem Jahr" von Simon van Booy ist ein bezauberndes Familiendrama über ein kleines Mädchen, welches durch einen tragischen Unfall die Eltern verliert und davor schon die Großeltern ebenfalls verloren hatte. Der Onkel, zu dem sie keinen Kontakt hatte, da er im Gefängnis saß, wird benachrichtigt und sie begegnen sich zum ersten Mal. Mein größter Kritikpunkt: Ich wünschte, das Buch wäre chronologisch aufgebaut. Jedoch spielt die Handlung in der Zukunft, in der die beiden Protagonisten immer wieder in die Vergangenheit und in die Erinnerungen abdriften. Schreibstil leicht lesbar - etwas kurzweilige Unterhaltung, aufgrund der etwa 300 Seiten hat man den Roman innerhalb von wenigen Stunden gelesen. Jedoch bis zum Schluss wirklich bezaubernd!

Veröffentlicht am 14.09.2017

Hervorragender Ansporn um über Freiheit nachzudenken

Gedichte, Gedanken, ein Plädoyer für die Freiheit
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"Gedichte, Gedanken, ein Plädoyer für die Freiheit" fordert höchste Konzentration beim Lesen - auf keinen Fall eine Bettgehlektüre! Man sollte definitiv einen Duden parat haben, da vor allem am Anfang ...

"Gedichte, Gedanken, ein Plädoyer für die Freiheit" fordert höchste Konzentration beim Lesen - auf keinen Fall eine Bettgehlektüre! Man sollte definitiv einen Duden parat haben, da vor allem am Anfang sehr viele Fachbegriffe und Fremdwörter benutzt wurden, die nicht in meinem Alltagswortschatz vorhanden sind. Der Inhalt wechselt immer wieder zwischen Gedichten und Texten und passt hervorragend. Die Meinung darin ist interessant. Zum größten Teil kann ich dem nur zustimmen - vor allem zur aktuellen Flüchtlingsdebatte und der vorgetäuschten Freiheit und dem Böhmermann/Erdoğan-Zwist. Hier ein kleiner Kritikpunkt: Es wäre besser, wenn der Autor den Namen richtig geschrieben hätte.
Bei dem Zitat auf S. 8 fehlt leider der Autor - auf dem Bild konnte ich es nicht lesen.
Zusätzlich hätte es gepasst, wenn zu den Kapiteln Freiheit und Ideologie noch die Definition vom Duden zitiert worden wäre.
Auf S. 50 im letzten Absatz, erster Satz, Rechtschreibfehler: Statt "ist" "ich".


Bei einer Sache stimme ich dem Autor allerdings nicht ganz zu. Ein Freund sagte mir einst: Freiheit ist , wenn du dir dein Gefängnis persönlich gestalten kannst."