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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.09.2017

Kurzweilig unterhaltend

Ein Moment fürs Leben
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Ahern schreibt keine 0815 Romane. Sie schreibt unrealistisch. Dieses Buch war mir teilweise zu unrealistisch und langatmig und deshalb langweilig. Denn ich erwarte von einer Geschichte, die mich umhaut, ...

Ahern schreibt keine 0815 Romane. Sie schreibt unrealistisch. Dieses Buch war mir teilweise zu unrealistisch und langatmig und deshalb langweilig. Denn ich erwarte von einer Geschichte, die mich umhaut, dass sie realistisch sein kann, dass sie passieren könnte - mir und anderen. Hier hat sie allerdings mal wieder ihre Fantasie genutzt und den Vogel abgeschossen. Leider keine witzige Geschichte, in der eine Frau einen oder zwei Männer trifft und lustige Anekdoten mit ihnen erlebt und am Ende die wahre Liebe erkennt. Ich werde das Buch nicht erneut lesen.

Veröffentlicht am 14.09.2017

Bezauberndes Familiendrama

Mit jedem Jahr
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"Mit jedem Jahr" von Simon van Booy ist ein bezauberndes Familiendrama über ein kleines Mädchen, welches durch einen tragischen Unfall die Eltern verliert und davor schon die Großeltern ebenfalls verloren ...

"Mit jedem Jahr" von Simon van Booy ist ein bezauberndes Familiendrama über ein kleines Mädchen, welches durch einen tragischen Unfall die Eltern verliert und davor schon die Großeltern ebenfalls verloren hatte. Der Onkel, zu dem sie keinen Kontakt hatte, da er im Gefängnis saß, wird benachrichtigt und sie begegnen sich zum ersten Mal. Mein größter Kritikpunkt: Ich wünschte, das Buch wäre chronologisch aufgebaut. Jedoch spielt die Handlung in der Zukunft, in der die beiden Protagonisten immer wieder in die Vergangenheit und in die Erinnerungen abdriften. Schreibstil leicht lesbar - etwas kurzweilige Unterhaltung, aufgrund der etwa 300 Seiten hat man den Roman innerhalb von wenigen Stunden gelesen. Jedoch bis zum Schluss wirklich bezaubernd!

Veröffentlicht am 14.09.2017

Hervorragender Ansporn um über Freiheit nachzudenken

Gedichte, Gedanken, ein Plädoyer für die Freiheit
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"Gedichte, Gedanken, ein Plädoyer für die Freiheit" fordert höchste Konzentration beim Lesen - auf keinen Fall eine Bettgehlektüre! Man sollte definitiv einen Duden parat haben, da vor allem am Anfang ...

"Gedichte, Gedanken, ein Plädoyer für die Freiheit" fordert höchste Konzentration beim Lesen - auf keinen Fall eine Bettgehlektüre! Man sollte definitiv einen Duden parat haben, da vor allem am Anfang sehr viele Fachbegriffe und Fremdwörter benutzt wurden, die nicht in meinem Alltagswortschatz vorhanden sind. Der Inhalt wechselt immer wieder zwischen Gedichten und Texten und passt hervorragend. Die Meinung darin ist interessant. Zum größten Teil kann ich dem nur zustimmen - vor allem zur aktuellen Flüchtlingsdebatte und der vorgetäuschten Freiheit und dem Böhmermann/Erdoğan-Zwist. Hier ein kleiner Kritikpunkt: Es wäre besser, wenn der Autor den Namen richtig geschrieben hätte.
Bei dem Zitat auf S. 8 fehlt leider der Autor - auf dem Bild konnte ich es nicht lesen.
Zusätzlich hätte es gepasst, wenn zu den Kapiteln Freiheit und Ideologie noch die Definition vom Duden zitiert worden wäre.
Auf S. 50 im letzten Absatz, erster Satz, Rechtschreibfehler: Statt "ist" "ich".


Bei einer Sache stimme ich dem Autor allerdings nicht ganz zu. Ein Freund sagte mir einst: Freiheit ist , wenn du dir dein Gefängnis persönlich gestalten kannst."

Veröffentlicht am 14.09.2017

Glaubwürdiger historischer Roman

Die zwei Leben der Florence Grace
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"Die zwei Leben der Florence Grace" von Tracy Reed ist ein wirklich gut gelungener, glaubwürdiger Historischer Roman, der um die Mitte des 19. Jahrhundert spielt. Florence wird als Waise zu Verwandten ...

"Die zwei Leben der Florence Grace" von Tracy Reed ist ein wirklich gut gelungener, glaubwürdiger Historischer Roman, der um die Mitte des 19. Jahrhundert spielt. Florence wird als Waise zu Verwandten von ihrem armen Leben in einem kleinen Dorf mitten im Moor Cornwalls in die Großstadt London ziehen müssen. Mit der ungewohnten Umgebung findet sie sich nur schwer zurecht, da sie die Natur liebt und ihre Freunde vermisst. Mehr verrate ich nicht zum Inhalt - außer, dass es ein wirklich ungewöhnliches Ende verspricht, was ich nicht erwartet hatte, mich allerdings positiv überraschte.
Sprachlich ist es sehr an die alte Sprache gelehnt, wovon ich schier begeistert bin, da ich selbst immer bemerke, dass sich mein Wortschatz durch solche Werke und Klassiker immer immens erweitert. Kleiner Abzug an den Sternen: Ein wenig kompakter und kürzer hätte dem Buch sicherlich nicht geschadet, da es teilweise sehr schleppend voran geht - mit dem Inhalt und dem Lesen.

Veröffentlicht am 14.09.2017

Zuckersüß - oder in Paris eher: Macaronsüß!

Frühling in Paris
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Schon nach den ersten zwei Kapiteln steckt man mitten in Paris fest - auch wenn man - wie ich - noch nie wirklich dort gewesen war. Inhaltlich geht es um Louise, die von London nach Paris zieht um einen ...

Schon nach den ersten zwei Kapiteln steckt man mitten in Paris fest - auch wenn man - wie ich - noch nie wirklich dort gewesen war. Inhaltlich geht es um Louise, die von London nach Paris zieht um einen Neustart zu beginnen - mit einem Cafe. Gleichzeitig erfährt sie die Liebe und Unterstützung ihrer Nachbarn, die alle ihre verstorbene Tante als Mieterin und ehemalige Bäckerin gekannt haben. Insgesamt eine süße Idee, kredenzt mit sehr vielen süßen Speisen, die immer wieder im Roman verspeist werden (Seid vorgewarnt: Man wird sicherlich zunehmen während man das Buch liest!) Ein kleiner Kritikpunkt: Es hapert etwas an dem Realitätsbezug, was mir persönlich etwas missfallen hat, aber wer in einer rosaroten Welt lebt, dem wird das sicherlich gar nicht auffallen.