Profilbild von JennyChris

JennyChris

Lesejury Star
offline

JennyChris ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit JennyChris über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.04.2021

Herzerfrischende & Humorvolle Liebesgeschichte

Wiedersehen mit Lucky
0

Meine Meinung

Oder macht er das etwa absichtlich?
Werde ich hier verführt?
Mit … Schwimmen? Geht das?
SCHWER ZU SAGEN.”
(Wiedersehen mit Lucky, S. 242)

Das Cover ist für mich ein absolutes ...

Meine Meinung

Oder macht er das etwa absichtlich?
Werde ich hier verführt?
Mit … Schwimmen? Geht das?
SCHWER ZU SAGEN.”
(Wiedersehen mit Lucky, S. 242)


Das Cover ist für mich ein absolutes Highlight, denn ich mag den Stil total gerne. Es ist farbenfroh mich wichtigen Details und strahlt einfach gleich gute Laune aus.

Der Schreibstil der Autorin ist humorvoll, flüssig und lässt sich wunderbar leicht lesen, sodass man einfach in die Geschichte eintauchen kann. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Josie erzählt.

Josie habe ich sofort in mein Herz geschlossen, denn sie ist chaotisch, liebenswert und sehr humorvoll, außerdem mochte ich ihre Art zu Denken. Ich fühlte mich ihr eigentlich vom ersten Satz nah und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Dabei ist sie manchmal so herrlich naiv, denkt in Großbuchstaben und liebt aus vollem Herzen, auch wenn sie das nicht immer so offen zeigen kann. Außerdem ist Josie in ihrer Art etwas eigen, wie es irgendwie typisch ist für die Charaktere von Jenn Bennett. Es war einfach so erfrischend in die Gefühlswelt von Josie einzutauchen. Aber auch Lucky hat mir sehr gut gefallen, der Junge mit dem großen Herzen und dem Badboy-Image.

Ich liebe einfach die Art wie Jenn Bennett ihre Geschichten erzählt, man kann das gar nicht richtig beschreiben. Auf jeden Fall sehr humorvoll, liebenswert und die Geschichten machen einfach immer gute Laune, die Charaktere sind ein bisschen eigen, aber dadurch immer sehr besonders. Wiedersehen mit Lucky ist auch wieder so eine Geschichte in der man sich einfach wegträumt und genießt, vielleicht sogar auch die Sonne und das Meer spürt. Eine Geschichte über die Liebe, Freundschaft aber auch über die Familie. Denn Josie ist ein Mädchen, dass sich nach einer normalen Familie sehnt und nicht nur nach ihrer verrückten Mutter, aber wann ist eine Familie denn wirklich normal? Ich finde, dass es hier wirklich wundervoll harmonisch, chaotisch und humorvoll zugleich ist. So wie das Cover versprüht die Geschichte einfach nur Freude, auch wenn sie an einigen Stellen sehr tiefgründig und auch mal dramatisch sein kann.

Mein Fazit

Wiedersehen mit Lucky ist so bunt, humorvoll und schön, wie das Cover verspricht. Nachdem gefühlt tausensten Umzug mit ihrer Mutter, beschließt Josie, dass es jetzt genug ist. Sie möchte nicht mehr so leben und zu einer richtigen Familie gehören. Also beschließt sie genug Geld zu verdienen, um zu ihrem Vater ziehen zu können. Jedoch kommt das Leben und Lucky dazwischen und Josie muss sich fragen, was sie sich wirklich wünscht. Einfach humorvoll, lebensfroh und wunderschön. Ich habe die Geschichte von Jenn Bennett wieder sehr genossen und kann sie euch eigentlich nur ans Herz legen. Eine wirklich erfrischende Liebesgeschichte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.03.2021

Düster, rasant und spannend

The Run 1: Die Prüfung der Götter
0

Meine Meinung

“Denn wenn jeder Mensch schweigt, dann wird nie auch nur irgendjemand seine Stimme erheben und die Schwachen werden auf ewig unterdrückt sein. In so einer Welt will ich nicht leben. Da riskiere ...

Meine Meinung

“Denn wenn jeder Mensch schweigt, dann wird nie auch nur irgendjemand seine Stimme erheben und die Schwachen werden auf ewig unterdrückt sein. In so einer Welt will ich nicht leben. Da riskiere ich lieber mein Leben.” (The Run: Prüfung der Götter, S. 234)

Die Gestaltung des Buches ist ein absolutes Highlight, sowohl das Cover als auch der Glitzereffekt haben es mir total angetan. Auch die Karte im Inneren ist wundervoll.

Der Schreibstil der Autorin ist rasant, mitreißend, düster und absolut fesselnd, dabei hätte ich mir gewünscht, dass es vielleicht auch noch etwas detailreicher und atmosphärischer ist. Grundsätzlich ist die Geschichte aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Sari erzählt, jedoch erhalten wir auch ein paar Einblicke aus einer anderen Sicht.

Sari lebt um ihren Bruder zu beschützen, denn ihr Bruder ist ein Mutant und wird von der Regierung gejagt. Dabei kennt sie in ihrem Leben nichts anderes als ihren Bruder zu beschützen, erst zu The Run muss sie lernen, auch sich selbst zu beschützen. Denn es gibt in dieser Welt weit mehr gefahren. Sari entwickelt sich in der Geschichte wirklich unglaublich, denn von einem zurückhaltenden Mädchen wird sie zur Stimme eines Volkes. Aber mein Lieblingscharakter ist Keeran, der mächtige Schattenbringer. Er ist so zerrissen, undurchsichtig und geheimnisvoll, dass ich sofort mehr über ihn erfahren wollte, obwohl er wirklich nur sehr wenige Kapitel aus der eigenen Perspektive hat, merkt man seinen Zwiespalt zu jeder Zeit. Auch gefällt mir, dass man bei ihm nie wirklich weiß auf welcher Seite er steht.

The Run ist düster, mitreißend und spannend, ein Buch, dass man wirklich kaum mehr aus der Hand legen kann. Der Weltenentwurf ist interessant, magisch und faszinierend. Ich mag diese dunkle Atmosphäre, dass die Autorin auch kein Blatt vor dem Mund nimmt, sondern mit brutaler Ehrlichkeit keine Szene verschönt. Die ganze Idee der Handlung und auch die Charaktere sind absolut spannend gestaltet, man fällt einfach von einer Prüfung in die Nächste und genauso wie die Charaktere hat man eigentlich keine Atempause. Die Geschichte könnte für mich ein absolutes Jahreshighlight sein, wenn sie für mich mehr Raum bekommen hätte.

Ich finde, dass Carlsen Konzept mit dem Romantasy Highlights, die zumindest erstmal als Einzelband geplant sind, absolut super. Für mich hätte die Geschichte mehrere Bände haben dürfen, da ich das Gefühl habe, mir fehlt in der Geschichte was. Durch die rasante Handlung ging für mich so ein bisschen die Beziehung zu den Charakteren unter und auch einige Zusammenhänge mit der Magie und den Göttern habe ich nicht wirklich verstanden. Und ich wollte einfach noch viel mehr über die Welt, die Charaktere und deren Magie erfahren. Die Autorin schreibt so genial und man ist einfach super in der Geschichte drin, ich wäre halt am liebsten noch viel tiefer in The Run eingetaucht.

Mein Fazit

The Run: Prüfung der Götter ist mitreißend, düster, atmosphärisch und absolut faszinierend. Ich liebe das Worldbuilding, das brutale und wunderschöne Setting zu gleich, vor allem aber auch die Charakterkonstellation. Wem kann man vertrauen, wer hintergeht dich? Die Handlung ist obergenial und bis zum Schluss absolut spannend, sodass man die ganze Zeit mit fiebert. Jedoch hat mir auch so ein bisschen der Zugang zur Geschichte gefehlt, ich fühlte mich den Charakteren nicht so nah, wie ich es mir gewünscht hätte und auch einige Zusammenhänge gerade mit der Magie und den Gaben habe ich nicht verstanden. Ich wäre einfach am liebsten noch viel tiefer in The Run abgetaucht und hätte mir daher gewünscht, dass sich die Geschichte auf mehrere Bände aufteilt, um einfach noch mehr zu erleben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.03.2021

Wo liegen die Grenzen zwischen Gut und Böse

Die Drachenhexe (Band 2): Krone und Ehre
0

Meine Meinung

“Doch an die weiße Magie hatte ich nie einen Gedanken verschwendet. Weshalb auch? Ich war kein Wesen, das Leben rettete, sondern sie nahm. In mir floss dunkles Blut.” (Die Drachenhexe: Krone ...

Meine Meinung

“Doch an die weiße Magie hatte ich nie einen Gedanken verschwendet. Weshalb auch? Ich war kein Wesen, das Leben rettete, sondern sie nahm. In mir floss dunkles Blut.” (Die Drachenhexe: Krone und Ehre, Kapitel 1)

Das Cover passt sehr gut in die Reihe und auch zur Geschichte.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig, sodass man sehr gut in die Geschichte einsteigen kann, außerdem knüpft sie an das Ende des ersten Bandes an. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Freyja und Lucien erzählt.

Freyja wandelt sich in diesem Band sehr und wird zu einer sehr interessanten Persönlichkeit, denn sie wandelt zwischen Gut und Böse. Dabei versucht sie alles, um das von ihr gebrachte Unrecht wieder gut zu machen, denn Schuld lastet auf ihrer Seele. Ich mag ihre Charakterentwicklung sehr und bin schon ganz gespannt zu was für einer Frau sie noch heranwächst. An Luciens Entwicklung hat mir so einiges nicht sehr gefallen, worauf ich aber hier nicht eingehen kann, denn es würde zu sehr spoilern. Ich kann verstehen, dass die Autorin den inneren Zwiespalt zeigen wollte und auch sein Weg in die Dunkelheit, aber dennoch war ich damit nicht ganz so zufrieden.

Irgendwie konnte mich der zweite Band nicht so sehr abholen, wie der erste. Was mir an der Geschichte gut gefallen hat, war Freyjas Part. Wie sie versucht mit ihrer Schuld zu leben und wieder Vertrauen zu fassen. Denn für ihr Königreich würde sie fast alles machen. Es war faszinierend ihre Entwicklung zu beobachten, aber es hätte an der einen oder anderen Stelle auch gerne etwas spannender werden können. Dafür hat der Part von Lucien mir nicht so zugesagt, irgendwie konnte ich seine Entwicklung nicht so richtig nachvollziehen. Es gab auch so die ein oder andere Stelle, die mir persönlich nicht so zugesagt haben. Aber natürlich ist gerade sein Ende sehr spannend. Alles in allem ist es eine interessante Geschichte über die Grenzen zwischen Gut und Böse, jedoch bin ich diesmal nicht ganz so warm mit der Geschichte geworden.

Mein Fazit

Die Drachenhexe: Krone und Ehre ist eine interessante Fortsetzung über die Grenzen zwischen Gut und Böse. Gerade die Entwicklung von Freyja und ihrem Königreich hat mir sehr gut gefallen, denn ihr innerer Konflikt war wirklich spannend zu sehen. Außerdem gibt es gerade zum Ende einige Verwicklungen, die noch mehr Spannung versprechen. Jedoch wurde ich auch mit einer Seite der Geschichte nicht so richtig warm und das war Luciens, irgendwie habe ich häufig sein Verhalten nicht ganz nachvollziehen können.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.03.2021

Nicht nur Prinzen können Helden sein

Märchenhaft-Trilogie (Band 1): Märchenhaft erwählt
0

Meine Meinung

“Ein freundliches Wort vermag Berge zu versetzen. Wer von reinem Herzen, den bremsen keine Grenzen.” (Märchenhaft erwählt, Kapitel 32)

Wow das Cover ist unheimlich edel und wunderschön.

Der ...

Meine Meinung

“Ein freundliches Wort vermag Berge zu versetzen. Wer von reinem Herzen, den bremsen keine Grenzen.” (Märchenhaft erwählt, Kapitel 32)

Wow das Cover ist unheimlich edel und wunderschön.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht, märchenhaft und poetisch, sodass es wunderbar zur Atmosphäre der Geschichte gepasst hat. Die Geschichte wird aus der Erzählerperspektive erzählt und begleitet wichtige Charaktere.

Heera ein mutiges Mädchen, dass nie an sich selbst denkt, sondern immer an ihre Familie. Ein tapferes Mädchen, dass vor nichts Angst hat außer von der Liebe. Aber nicht nur Heera ist Teil der Geschichte, sondern auch Medea ihre hübsche Schwester, die schon immer in den Prinzen verliebt ist. Medea ist wunderschön, musikalisch und liebenswert. Dennoch schlägt mein Herz mehr für ihre mutige Schwester.

Eine wunderschöne Märchenadaption mit ganz vielen märchenhaften Elementen, die man in der Geschichte wiederentdeckt. Aber vor allem ein mutiges Mädchen, dass den Prinzen rettet und nicht andersherum. Flüche, Bälle und magische Aufgaben, um das Herz des Prinzen zu gewinnen, sind Teil der Geschichte und machen sie so spannend. Man verbringt einfach märchenhafte Stunden in der Geschichte und fiebert sofort wieder mit. Nicht wirklich düster, aber dennoch magisch und märchenhaft. Nicht nur eine Geschichte für junge Mädchen, sondern für jeden der sich gerne von der Magie der Märchen einfangen lässt.

Mein Fazit

Märchenhaft erwählt ist die Geschichte eines mutigen und tapferen Mädchens, dass für ihre Familie alles tun würde. Nur vor der Liebe hat sie Angst und doch kämpft sie für ihre Familie um das Herz des Prinzen. Nicht nur Prinzen können Helden sein, denn für mich ist Heera eine Heldin. Außerdem ist die Geschichte nicht nur für Mädchen, sondern für alle die sich gerne in Märchen verlieren.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.03.2021

Romantische Zeitreisegeschichte

Durch die Nacht und alle Zeiten
1

Meine Meinung

Das Cover ist ein Traum in rosa, mir persönlich vielleicht zu kitschig, aber für die Zielgruppe sicherlich schon ansprechend.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht, flüssig und sehr gut ...

Meine Meinung

Das Cover ist ein Traum in rosa, mir persönlich vielleicht zu kitschig, aber für die Zielgruppe sicherlich schon ansprechend.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht, flüssig und sehr gut verständlich, sodass man leicht in die Geschichte eintauchen kann. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Lori erzählt.

Lori ist 16 Jahre alt und begleitet ihre Eltern auf ein großes historisches Festival, eigentlich hat sie damit nicht viel am Hut, aber ihren Eltern zuliebe ist sie mitgefahren. Als plötzlich seltsame Träume auftreten, Blitze aus ihren Fingern kommen und ein Junge aus einer anderen Zeit auftaucht, stellt sich ihr ganzes Leben auf den Kopf. Ich mochte sie und Thomas sehr gerne, denn die Charaktere sind angenehm und auch authentisch dargestellt.

Eigentlich richtet sich das Buch an eine jüngere Zielgruppe als ich, aber da ich Zeitreisebücher liebe und schon wirklich lange keins mehr gelesen habe, habe ich mich wirklich riesig auf das neue Buch von Eva Völler gefreut. Und auch wenn das Buch mehr in der heutigen Zeit spielt, bekommt doch auch hier einen schönen Einblick in die Vergangenheit. Mir hat es wirklich Spaß gemacht mal wieder in ein Zeitreisebuch einzutauchen und die ganze Atmosphäre aufzunehmen. Auch die Handlung ist durchaus spannend, auch wenn es doch eher einfacher gehalten ist für die jüngeren Leser. So löst sich für mich die ein oder andere Sache zu einfach, aber das ist auch mehr das persönliche Empfinden.

Mein Fazit

Durch die Nacht und alle Zeiten ist ein Zeitreiseroman mit Spannung, Atmosphäre und einer schönen Liebesgeschichte. Anhand des Covers kann man schon erkennen, dass es mehr für jüngere Leser gedacht ist und sich somit auch etwas man an die Leser richtet, jedoch hatte ich trotzdem riesig viel Spaß mit der Geschichte und sie konnte mich wunderbar unterhalten. Ich habe mich einfach riesig über eine neue Zeitreisegeschichte gefreut und Lori und Thomas sind sehr angenehme Charaktere.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere