Sehr gelungen
Beth is deadBeth ist Dead
Am Neujahrsmorgen wird Beth tot aufgefunden. Was könnte passiert sein? War es Mord? Nicht nur die verbliebenen drei Schwestern Meg, Jo und Amy könnten es gewesen sein, auch andere Personen ...
Beth ist Dead
Am Neujahrsmorgen wird Beth tot aufgefunden. Was könnte passiert sein? War es Mord? Nicht nur die verbliebenen drei Schwestern Meg, Jo und Amy könnten es gewesen sein, auch andere Personen geraten im Laufe der Ermittlungen in Verdacht. Aber bei allen vorhandenen Motiven, wer ist zu so einer Tat denn wirklich fähig?
Geschrieben wurde das Buch von Katie Bernet, einer amerikanischen Autorin. Sie ist großer Fan des Buches „Little women“ von Louisa May Alcott und hat sich seiner Charaktere bedient. Ich kenne den Roman nicht und habe bisher auch keine der Verfilmungen gesehen, werde das aber jetzt als Abschluss nachholen.
Erschienen ist das Buch bei dtv. Es umfasst 447 Seiten und ist eingeteilt in 62 kurze Kapitel. Abwechselnd wird aus der Perspektive der Schwestern erzählt und zudem noch die Zeitebene zwischen „vorher“ und heute gewechselt. Am Anfang wurden unheimlich viele Charaktere sehr schnell eingeführt. Die Zuordnung hat mich erst ganz schön gefordert, aber nachdem ich die Charaktere klar hatte, wurde es einfacher.
Das Buch ist schon optisch ein absoluter Hingucker. Natürlich ist es viel zu pink und zu „schreiend“ um wirklich gefällig zu sein, aber genau das macht es ja aus.
Mir ist es unheimlich leicht gefallen, mit dem Erzählstil von Katie Bernet warm zu werden. Die Charaktere sind echt schön ausgestaltet worden. Die Idee, die Charktere der Little Women auf neu umzuschreiben und in einen Kriminalfall einzubauen finde ich sehr interessant und auch gut umgesetzt. Ich hatte wirklich Spass an diesem Buch und kann es weiter empfehlen, nicht nur, aber auch für Fans des Originals.