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Jessica_BF95

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.01.2026

Highlight mit einigen Schwächen

The Ordeals
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The Ordeals von Rachel Greenlaw war für mich anfangs ein richtiges Highlight.Die Grundidee und das Setting hatten mich direkt neugierig gemacht.
Der Wendeumschlag ist wunderschön gestaltet, genau wie der ...

The Ordeals von Rachel Greenlaw war für mich anfangs ein richtiges Highlight.Die Grundidee und das Setting hatten mich direkt neugierig gemacht.
Der Wendeumschlag ist wunderschön gestaltet, genau wie der Farbschnitt. Man hat das Buch aber auch super gerne ohne den Umschlag in der Hand, da die Gestaltung darunter super schön und hochwertig gemacht ist.
Den Schreibstil fand ich sehr angenehm, man kam einfach in die Geschichte rein und wurde auch total gepackt. Lediglich die Rechtschreibfehler fand ich hier schade.
Das world building und das Magiesystem fand ich sehr durchdacht, spannend und nicht zu kompliziert aufgebaut. Sophia wird als eine starke Persönlichkeit vorgestellt, die keine Hilfe braucht und sich alleine durchboxen kann. Dies gerät ab der Aufnahme in der Academy ins Wanken und sie muss sich damit abfinden auch Hilfe anzunehmen, das klappt allerdings nicht immer so gut.
Der Hintergrund über ihr Leben hat auf jeden Fall viel Raum für Spekulationen offen gelassen, ein Teil wurde beantwortet aber es lässt noch viele Fragen offen für den zweiten Teil, was es definitiv spannend macht. Auch ihren Alltag an der Schule fand ich spannend gelöst, gerade wenn es um die Frage nach der einen Person geht, die ihr Unwesen treibt. Die Auflösung kam für mich überraschend, da man irgendwann jeden verdächtigt hat.
Im Gegensatz zu Sophia fand ich Alden leider sehr flach beschrieben, er ist gar nicht richtig da und kaum greifbar, dadurch entstand für mich keinerlei tension oder Romantik. Auch das Ende fand ich in dem Zuge eher nervig und vor allem vorhersehbar. Hätte das Buch mitten im Geschehen geendet, wäre es deutlich spannender gewesen.

Insgesamt war es für mich ein spannender Auftakt mit einem spannenden Magiesystem und durch die offenen Fragen möchte man auf jeden Fall weiterlesen. Ich fand es allerdings zum Ende hin leider schwächer und manche Personen sollten definitiv stärker ausgebaut und tiefgründiger sein.

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Veröffentlicht am 05.01.2026

Neues Highlight

Velvet Falls, but the Gods forgot to die (Velvet-Dilogie 1)
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Dieses Buch war endlich wieder ein Highlight für mich im Bereich Romantasy. Den Schreibstil fand ich sehr angenehm und die Sprache je nach Charakter auch total passend. Bei Velvet z.B. immer mit einem ...

Dieses Buch war endlich wieder ein Highlight für mich im Bereich Romantasy. Den Schreibstil fand ich sehr angenehm und die Sprache je nach Charakter auch total passend. Bei Velvet z.B. immer mit einem witzigen Spruch und einfallsreichen Namen für ihre Waffen. Hat mir sehr gut gefallen!
Ich habe erst böses geahnt und hätte nicht gedacht, dass mir Kash sympathisch wird aber ihre Beziehung zueinander fand ich sehr spannend, die Rückblicke haben einen regelrecht nervös gemacht durch den Countdown.

Die Protagonisten an sich fand ich gut beschrieben, sie hatten Tiefe und dadurch hat man auch das Knistern, die tension, die Verbindung und den Spice gespürt. Monty war natürlich auch total niedlich!

Die Geschichte fand ich durchgehend spannend, der Wechsel zwischen Spannung, Spice und Rückblicken fand ich abwechselungsreich. Ich fand es auch überhaupt nicht vorhersehbar. Im Laufe der Handlung gab es zwar gewisse Andeutungen, das vorläufige Ende habe ich aber absolut nicht kommen sehen.

Auch das Buchcover finde ich passend zum Genre und sehr ansprechend.
Insgesamt hat es mir super gut gefallen, da kam jetzt schon lange keine Geschichte mehr aus dem Genre ran. Kann den zweiten Teil nicht erwarten. Kann das Buch nur weiter empfehlen!

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Veröffentlicht am 29.12.2025

Griechische Mythologie - Eine Neuerzählung

Medea
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Medea von Rosie Hewlett war für mich die erste Geschichte rund um die griechische Mythologie und daher auch die erste Neuerzählung. Daher kann ich leider nicht vergleichen wie Medea im Gegensatz zur bekannten ...

Medea von Rosie Hewlett war für mich die erste Geschichte rund um die griechische Mythologie und daher auch die erste Neuerzählung. Daher kann ich leider nicht vergleichen wie Medea im Gegensatz zur bekannten Mythologie dargestellt wurde.

Das Buchcover hatte mich direkt angesprochen, ich fand Medea dort schön dargestellt.
Den Schreibstil fand ich sehr angenehm, er ist ruhig und gleichzeitig bildhaft. Es war nicht die ganze Zeit etwas los, sondern es würde sich schon viel Zeit für die einzelnen Handlungen genommen, was stellenweise aber auch etwas langweilig sein konnte.

Medea als Figur hat mir erst gegen Ende gefallen. Alles davor war schon schwer zu lesen, die Benachteiligung, Misshandlung, ihr jahrzehntelanges Aushalten und doch auch naives Verhalten, hat wirklich genervt. Erst mit ihrer Wandlung, die ich etwas abrupt fand durch die Zeitsprünge, wurde sie einem sympathischer.

Die Zeitsprünge haben mir persönlich nicht gefallen, man wurde einfach aus der Gegenwart raus gerissen und mit neuen Gegebenheiten konfrontiert. Dadurch war das Ende dann auch zu schnell. Auch emotional konnte mich das Buch nicht abholen.


Ich würde das Buch eher jemandem mit Hintergrundwissen zu Medea und griechischer Mythologie im allgemeinen empfehlen, da man sonst wahrscheinlich eher enttäuscht sein wird.

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Eine Geschichte mit Potential

Palace of Ink & Illusions, Band 1 - Der Kuss der Muse
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Den Klappentext von Palace of Ink & Illusions klang für mich schon total vielversprechend. Auch das Cover und den Farbschnitt fand ich sehr ansprechend und sehr schön gemacht.
Der Schreibstil ist angenehm ...

Den Klappentext von Palace of Ink & Illusions klang für mich schon total vielversprechend. Auch das Cover und den Farbschnitt fand ich sehr ansprechend und sehr schön gemacht.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig, man stockt nicht und der verwendete Humor ist ganz nett.

Ich fand den Umbruch interessant wie es von einer normalen Welt während des Wettbewerbs zu einer Welt mit Magie und unendlichem Vorstellungsvermögen geht. Das ganze wirkt erstmal so irreal wie auch für die Protagonistin, die das ganze ja auch nicht glauben konnte und für jedes Vorkommnis eine Erklärung hatte.
Bis zu diesem Zeitpunkt fand ich es auch relativ anstrengend in die Geschichte zu kommen, der Aufbau der Erzählung hat sich für mich persönlich etwas gezogen.
Ich fand die verschiedenen Prüfungen und die Rolle der Musen auch erst sehr spannend, allerdings kommt zwischendurch kaum Spannung auf, es plätschert vor sich hin und ganze bleibt leider doch sehr oberflächlich.

Die Protagonistin fand ich eigentlich ganz sympathisch, allerdings sind mir die beschriebenen Gefühle dort zu plötzlich und nicht nachvollziehbar. Sie sind einfach da und wirklich mitfühlen konnte man nicht. Flame bleibt irgendwie blass, so richtig zu fassen bekommt man seinen Charakter nicht. Das Ausscheiden einzelner Charakter berührt einen auch nicht wirklich, da man einfach kaum eine Bindung zu den Charakteren aufbaut, was ich sehr schade finde.

Leider hat es mich insgesamt einfach immer weniger gefesselt, je weiter ich gelesen habe. Den Schluss und seinen Cliffhanger hatte ich nach einer Stunde tatsächlich schon vergessen. Band zwei werde ich mir wahrscheinlich nicht mehr holen.
Insgesamt hatte die Geschichte definitiv Potential, es war wirklich Mal eine etwas andere Geschichte aber leider schwach umgesetzt.

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Veröffentlicht am 30.11.2025

Leider wenig Spannung

The Second Death of Locke
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The Second Death of Locke hat mir vom Design, dem Wendeumschlag, dem Farbschnitt und der Charakterkarte her unglaublich gut gefallen. Es macht einen wirklich unheimlich hochwertigen Eindruck und ich hatte ...

The Second Death of Locke hat mir vom Design, dem Wendeumschlag, dem Farbschnitt und der Charakterkarte her unglaublich gut gefallen. Es macht einen wirklich unheimlich hochwertigen Eindruck und ich hatte mich richtig darauf gefreut.

Erzählt wird hier aus der dritten Person, das muss man also schon mögen. An sich fand ich den Schreibstil aber angenehm.
Grey als Protagonistin fand ich sehr sympathisch, sie ist mutig und gibt nie auf. Ihren Magier und Freund Kier fand ich auch sehr sympathisch, er bleibt zunächst nur an der Oberfläche sodass man ihn nicht so richtig einschätzen kann, das wird aber zum Ende hin etwas besser.
Für mich persönlich hätte es auch einfach ausschließlich aus Grey's Perspektive geschrieben werden können.

Das Magiesystem fand ich total spannend und für mich persönlich auch einzigartig, das hat mir sehr gut gefallen. Wie bei allen Büchern mit einem ähnlichen world building und viel politischer Handlung, braucht man erst etwas um rein zu kommen.

Insgesamt fand ich es allerdings etwas langatmig, ich hatte viel mehr Spannung und Wendungen erwartet und bin, nach dem ich gesehen hatte, dass es einen weiteren Band gibt, auch erst von einem cliffhanger ausgegangen.

Was mich allerdings wirklich gestört hat und den Lesefluss total unterbrochen hat, waren die vielen Grammatik- bzw. Rechtschreibfehler in dem Buch. Das hätte wirklich nicht sein müssen.

Insgesamt würde ich dem Buch 3,5-4 Sterne geben. Die Erwartungen waren höher als die Handlung letzten Endes hergegeben hat aber das Magiesystem und das world building fand ich interessant.

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