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Jessica_BF95

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.10.2025

Mehr erhofft

House of Rayne
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Der Klappentext zu "House of Rayne" und die dazugehörige Leseprobe hatten mich direkt überzeugt und richtig neugierig gemacht.

Salem landet auf der entlegenen Insel Blackridge und kommt dort der Besitzer ...

Der Klappentext zu "House of Rayne" und die dazugehörige Leseprobe hatten mich direkt überzeugt und richtig neugierig gemacht.

Salem landet auf der entlegenen Insel Blackridge und kommt dort der Besitzer des Bed und Breakfasts, Rayne, näher. Allerdings wird sie das Gefühl nicht los beobachtet zu werden und immer mehr merkwürdige Dinge passieren auf der Insel.

Das Cover finde ich total passend zur Geschichte, düster und mysteriös.
Den Schreibstil fand ich sehr angenehm zu lesen, ich fand die Übersetzung sehr gelungen und die Worte gerade zu poetisch.
Die Idee fand ich total spannend, mich hatte es bereits in der Leseprobe total gegruselt und auch hier ist das die ganze Zeit der Fall gewesen. Man hatte geradezu eine Gänsehaut.

Salem und Rayne fand ich an sich sehr sympathisch, allerdings ging mir manches zu schnell und konnte es nicht ganz nachvollziehen. Vor allem die Spice Häufigkeit hat mich hier sehr gestört. Normalerweise habe ich das bei anderen Büchern nicht aber hier war es teilweise einfach fehl am Platz wenn eigentlich gerade andere Prioritäten gesetzt werden sollten, um in Sicherheit zu sein. Auch die Verbindung zwischen den beiden habe ich nicht so gefühlt wie es im Buch dargestellt wurde.

Ich war zum Ende hin leider immer mehr enttäuscht, ich fand dass die Protagonistinnen sich zu passiv verhalten und warten, als dass wirklich etwas aktiv gemacht wird.

Die Atmosphäre fand ich sehr gut beschrieben, die Insel, die Bewohner und das Herrenhaus waren gut gewählt, es war wirklich angsteinflößend stellenweise.

Insgesamt würde ich dem Buch 3,5 Sterne geben.

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Veröffentlicht am 22.09.2025

Mein Highlight!

In the Shadows we wait
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Es geht um die 21 jährige Xara, die vor kurzem erfahren hat, dass sie adoptiert wurde und eigentlich aus Rumänien stammt. Sie will unbedingt mehr erfahren und macht sich auf den Weg nach Surnova. Dort ...

Es geht um die 21 jährige Xara, die vor kurzem erfahren hat, dass sie adoptiert wurde und eigentlich aus Rumänien stammt. Sie will unbedingt mehr erfahren und macht sich auf den Weg nach Surnova. Dort wird sie mehr über ihre Träume, die Vergangenheit und die Verbindung zum sehr alten Vampirfürsten Dorian und seinem Diener Juraj herausfinden.

Das Buchcover fand ich sehr ansprechend. Rot an Büchern und gerade am Farbschnitt finde ich meistens nicht gut umgesetzt aber hier ist es wirklich gut gelungen. Der Farbschnitt sieht sehr hochwertig aus mit den verschiedenen Rot Nuancen und auch das Cover fand ich total schön und detailliert, besonders mit dem Schloss im Hintergrund.
Nur das Bild innen fand ich nicht so schön gestaltet, die Illustration wirkt irgendwie "kindlich" und nicht passend zu der Gestaltung außen.
Ich konnte das Buch gar nicht weg legen, es war wirklich spannend geschrieben. Der Schreibstil war angenehm und flüssig.

Xara, Adrian und Chris waren mir sehr sympathisch, ich fand es aber gut, dass die Sicht nur aus Dorians, Xaras und Jurajs Sicht war und sich nur hauptsächlich auf sie konzentriert hat. Man hat trotzdem sehr viel über die anderen Charaktere erfahren und es war meiner Meinung nach auch nicht flach.

Besonders gut gefallen hat mir auch die tension, die habe ich allerdings bei einer Konstellation mehr gespürt als bei der anderen. Über die Kriege im Hintergrund hätte ich gerne etwas mehr erfahren und was genau vor fünfhundert Jahren passiert ist. Das war mir etwas zu sehr am Rand, dafür hätte das Buch aber auch etwas dicker sein müssen.


Für mich war "In the Shadows we wait" wirklich ein Highlight dieses Jahr.
Ich fand alle Charaktere gut beschrieben, es ging in die Tiefe, man hat etwas über die politischen Beziehungen und die Vergangenheit erfahren aber nicht zu viel und die Wendepunkte waren wirklich gut. Egal was man sich gedacht hat wie es weitergehen könnte, letztendlich wurde man eines besseren belehrt.
Hier kann ich wirklich kaum abwarten, um zu erfahren wie es im zweiten Band weitergeht. Ich kann es wirklich nur empfehlen!

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Veröffentlicht am 09.09.2025

Richtige Herbststimmung!

Falling Like Leaves
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Das Buchcover fand ich zuckersüß und hat mich schon richtig in eine herbstliche Stimmung gebracht.

Ellis, eine Jugendliche aus New York, wird in ihrem letzten Schuljahr vorübergehend aus ihrem Zuhause ...

Das Buchcover fand ich zuckersüß und hat mich schon richtig in eine herbstliche Stimmung gebracht.

Ellis, eine Jugendliche aus New York, wird in ihrem letzten Schuljahr vorübergehend aus ihrem Zuhause gerissen und muss ihre Mutter nach Bramble Falls zu ihrer Familie begleiten, da ihre Eltern eine Pause voneinander brauchen. Dabei trifft sie auf ihren damals besten Freund Cooper, der allerdings gar nicht gut auf sie zu sprechen ist und sie sich keinen Reim darauf machen kann woran es liegt.


Das Buch "Falling like leaves" habe ich in einem Rutsch durchgelesen und könnte auch es gar nicht weglegen. Ich fand sehr angenehm zu lesen und fand den Schreibstil flüssig. Die Herbststimmung wurde perfekt wiedergegeben, man hat richtig Lust bekommen ebenfalls die Herbstzeit in Bramble Falls zu verbringen.

Ellis, Sloane und Cooper und Jake waren mir sehr sympathisch, ich konnte mich bei allen total in die Gefühlslage rein versetzen und mitfühlen. Nur bei Ellis fand ich es ab und zu schwer zu verstehen warum sie so unüberlegt handelt und andere Menschen dabei verletzt und es sich nicht bewusst ist.
Anfangs hat man das Knistern auch total gefühlt aber zum Ende hin fand ich, dass die Gefühle nicht mehr so gut rüber kamen.

Die Haupthandlung ist im Grunde Ellis innere Entwicklung, ob sie weiterhin daran festhält ihren Vater stolz zu machen und mit dem Journalismus-Studium in seine Fußstapfen zu treten oder ob sie sich doch wieder an die Nähmaschine setzt und ihr altes Hobby wieder lieben lernt. Dabei fand ich die Gespräche zwischen ihr und ihrer Mutter wirklich wertvoll und schön.

Insgesamt hat es mir wirklich gut gefallen und mich schon in Herbststimmung versetzt und ich fände es gar nicht schlecht wenn es in einem zweiten Teil vielleicht um Jake gehen würde.

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Veröffentlicht am 01.09.2025

Noch Luft nach oben

Pearls & Skulls, Band 1 - Unsterblich
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Das Buchcover hat mir gut gefallen, das eher minimalistische Design hat mich in seiner Gestaltung direkt an die Twilight Reihe erinnert.
Es geht um die Rivalität eines Vampirclans und einer Bikergang ...

Das Buchcover hat mir gut gefallen, das eher minimalistische Design hat mich in seiner Gestaltung direkt an die Twilight Reihe erinnert.
Es geht um die Rivalität eines Vampirclans und einer Bikergang in New Orleans, neue Ausrichtungen und zu überdenkende Vorurteile. Dabei spielen Paige, die Tochter des Oberhaupts der Bikergang, und Lavaughn, Mitglied des Vampirclans, die Hauptrollen.

Ich fand das Buch sehr angenehm zu lesen und fand den Schreibstil recht flüssig.
Paige und Lavaughn waren mir sehr sympathisch, ich fand gerade den Vampir sehr geduldig gegenüber ihren Vorurteilen. Die tension wurde gut umgesetzt und man hat die ganze Zeit mit den beiden mitgefiebert.

Obwohl ich die Handlung an sich sehr spannend fand, es mal eine etwas andere Geschichte war, durch die Mischung von übernatürlichen Wesen und einer Bikergang, hat es mir an Tiefe gefehlt. In den einzelnen Gruppen hätte ich mir auch mehr Einzelheiten und Infos über die einzelnen Charaktere gewünscht.
Außerdem wurde erwähnt, dass man das Buch auch ohne die früheren Reihen lesen und es auch unabhängig gelesen werden kann. Dies war mein erstes Buch der Autorin. Als dann die ganzen Figuren aus diesen Reihen dazu kamen, fand ich es sehr unübersichtlich und es fiel mir schwer einen Überblick zu behalten wer zu welcher Familie und "Spezies" gehört, insbesondere wenn es um bestehende Konflikte ging.

Insgesamt fand ich die Idee und die Handlung ganz spannend. Die Reise von Paige und Lavaughn, ihre wachsende Zuneigung und das Reflektieren über vorhandene Vorurteile fand ich schön umgesetzt.
Jedoch hätte ich mehr Hintergrundwissen über die vorherigen Reihen gebraucht und hätte mir etwas mehr Tiefe gewünscht, insbesondere bei der Ausarbeitung der einzelnen Charaktere und Gruppen.

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Veröffentlicht am 11.08.2025

Total romantisch!

Say You’ll Remember Me
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In "Say you'll remember me" von Abby Jimenez geht es um Samantha, die ein kleines Kitten ohne Po-Loch findet und auf Xavier in seiner Tierarztpraxis trifft. Er hält eine Op für zu kostspielig und risikoreich ...

In "Say you'll remember me" von Abby Jimenez geht es um Samantha, die ein kleines Kitten ohne Po-Loch findet und auf Xavier in seiner Tierarztpraxis trifft. Er hält eine Op für zu kostspielig und risikoreich und rät ihr das Tier einschläfern zu lassen. Seine ruppige Art und seine Zweifeln wecken in Sam allerdings ihren Kampfgeist das Geld zusammen zu treiben und es im zu zeigen, dass die und das Kitten es schaffen können.

Ich fand das Buch sehr angenehm zu lesen und habe es in einem Rutsch durchgelesen. Der Schreibstil war super angenehm und die einzelnen Kapitel auch nicht zu lang.
Samantha und Xavier waren mir sehr sympathisch, und den Start ihrer Geschichte fand ich super süß und romantisch. Gefehlt hat mir hier allerdings die "tension", das Knistern zwischen den beiden. Was sehr gut beschrieben war, war die Schwere der Beziehung zwischen den beiden, die Sehnsucht und das lange Warten.

Mich hat es etwas gestört, dass trotz der fehlenden finanziellen Mittel auf beiden Seiten, man den Eindruck bekommen hat, das sich vor allem nur eine Person mehr bemüht hat.

Ich fand Xavier's Hintergrundgeschichte gut, um seinen Charakter besser zu verstehen und auch das Ende rundete seine Geschichte nochmal ab. Ich fand es allerdings nicht so detailliert erzählt, ein Rückblick aus der Zeit hätte einen nochmal mehr gepackt.

Vor dem Thema Demenz hatte ich großen Respekt und hatte erwartet, dass es sehr emotional und tränenreich beim Lesen sein wird, allerdings war das für mich persönlich nicht der Fall. Ich fand es in einem guten Maße beschrieben, vor allem wie es dir Beziehung in der Familie verändert und das nicht unbedingt zum Positiven.

Insgesamt fand ich das Buch gut, Xavier und Samantha waren mir sehr sympathisch, genau wie ihre Freunde und Familie und man hat die ganze Zeit mit den beiden mitgefiebert.

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