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Jolie_2406

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.03.2026

Magisch

Witch of the Wolves - Halbmond Erbe
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Der Roman entführt in eine düstere Welt voller Magie, alter Legenden und übernatürlicher Wesen. Hexen und Wölfe stehen dabei im Mittelpunkt der Geschichte, die neben Fantasy-Elementen auch romantische ...

Der Roman entführt in eine düstere Welt voller Magie, alter Legenden und übernatürlicher Wesen. Hexen und Wölfe stehen dabei im Mittelpunkt der Geschichte, die neben Fantasy-Elementen auch romantische Aspekte enthält.
Besonders hervorzuheben ist die atmosphärische Gestaltung. Die Handlung ist von einer geheimnisvollen und teilweise bedrohlichen Stimmung geprägt, die sich durch die gesamte Geschichte zieht. Gleichzeitig entsteht zwischen den Figuren eine spürbare Spannung, die der Handlung zusätzliche Dynamik verleiht.
Die Protagonistin wird als starke, aber dennoch verletzliche Figur dargestellt. Sie muss mit Zweifeln umgehen, macht Fehler und entwickelt sich im Verlauf der Geschichte weiter, wodurch sie authentisch wirkt.
Zu Beginn benötigt die Geschichte etwas Zeit, um die Welt, ihre Regeln und wichtigen Hintergründe zu erklären. Dadurch kann der Einstieg zunächst etwas langsamer wirken. Sobald man jedoch mit den Strukturen und Begriffen vertraut ist, entfaltet sich eine fesselnde Handlung. Besonders die mythologischen Aspekte rund um das titelgebende Erbe sowie die Beziehungen und Konflikte zwischen verschiedenen Gruppen sorgen für Spannung.

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Veröffentlicht am 07.03.2026

Kleines Highlight

Forever with the Boss
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Der Roman erzählt von Olivia und Phil, die sich Jahre nach einer intensiven gemeinsamen Nacht überraschend wiedersehen. Während Olivia einen neuen Job beginnt, stellt sie fest, dass Phil inzwischen der ...

Der Roman erzählt von Olivia und Phil, die sich Jahre nach einer intensiven gemeinsamen Nacht überraschend wiedersehen. Während Olivia einen neuen Job beginnt, stellt sie fest, dass Phil inzwischen der Geschäftsführer des Unternehmens ist. Diese unerwartete Konstellation bringt alte Gefühle und ungeklärte Fragen an die Oberfläche, da ihr damaliges Auseinandergehen nie wirklich erklärt wurde.
Zwischen den beiden entwickelt sich schnell wieder eine spürbare Spannung. Trotz des Versuchs, im beruflichen Umfeld Distanz zu wahren, wird deutlich, dass ihre Verbindung aus der Vergangenheit noch immer Einfluss auf ihre Begegnungen hat. Gerade dieses Wechselspiel aus Anziehung, Zurückhaltung und ungelösten Emotionen sorgt für eine mitreißende Dynamik.
Im Verlauf der Geschichte entfaltet sich ihre Beziehung Schritt für Schritt weiter. Die Begegnungen sind oft emotional aufgeladen, gleichzeitig aber auch von ruhigeren Momenten geprägt, in denen ihre gegenseitige Verbundenheit sichtbar wird. Die Vergangenheit wirkt dabei stets nach und macht ihre Entwicklung nachvollziehbar.

Insgesamt handelt es sich um eine romantische Geschichte über eine zweite Chance, Vertrauen und den Umgang mit eigenen Gefühlen. Die Entwicklung der Figuren und die anhaltende Spannung zwischen ihnen machen den Roman zu einer emotionalen und fesselnden Lektüre, die mir wirklich sehr gut gefallen hat.

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Veröffentlicht am 07.03.2026

Hohe Erwartungen

Les Bouttiers – Wir sind jetzt
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Der Roman spielt im Umfeld eines traditionsreichen Pariser Modehauses, in dessen Zentrum Elodie steht, die nach Jahren in die Stadt ihrer Kindheit zurückkehrt. Das glamouröse Setting rund um ...

Der Roman spielt im Umfeld eines traditionsreichen Pariser Modehauses, in dessen Zentrum Elodie steht, die nach Jahren in die Stadt ihrer Kindheit zurückkehrt. Das glamouröse Setting rund um Haute Couture und Familienunternehmen bietet eine unterhaltsame Kulisse, wobei insbesondere das Modehaus als Schauplatz überzeugt. Die Atmosphäre der Stadt selbst bleibt jedoch etwas im Hintergrund und hätte stärker ausgearbeitet sein können.

Mir fehlte vor allem ein klarer Spannungsaufbau, die Handlung schreitet an manchen Stellen eher langsam voran. Zwar endet das Buch mit einem offenen Moment, der zur Fortsetzung überleitet, doch wirkt dieser nicht allzu dramatisch.
Emotional bleibt die Geschichte stellenweise distanziert. Besonders die Beziehungen zwischen den Hauptfiguren wirken teilweise wenig entwickelt, wodurch ihre Anziehung nicht vollständig nachvollziehbar erscheint. Auch die Darstellung der Protagonistin wirkt gelegentlich widersprüchlich: Einerseits wird sie als selbstbewusst beschrieben, andererseits verhält sie sich in bestimmten Situationen sehr passiv. Die romantischen Szenen können diese fehlende Tiefe nicht vollständig ausgleichen.
Nebenfiguren bringen zwar Abwechslung in die Handlung, bleiben aber teilweise nur oberflächlich ausgearbeitet. Eine Ausnahme bildet Elodies jüngere Schwester, die mit ihrer direkten Art für lebendige und unterhaltsame Momente sorgt.

Insgesamt bietet der Roman ein gutes Leseerlebnis, vor allem durch das Mode-Setting und die Dynamik innerhalb der Familie. Trotz einiger Schwächen bei emotionaler Entwicklung und Figurenzeichnung weckt der Auftakt dennoch Interesse daran, die Geschichte in der Fortsetzung weiterzuverfolgen.

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Veröffentlicht am 19.01.2026

Sehr gelungen

Medea
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Mit ihrem Roman Medea präsentiert Rosie Hewlett eine eigenständige und zeitgemäße Annäherung an den antiken Stoff. Die Neuerzählung steht exemplarisch für den aktuellen Trend, griechische Mythen neu zu ...

Mit ihrem Roman Medea präsentiert Rosie Hewlett eine eigenständige und zeitgemäße Annäherung an den antiken Stoff. Die Neuerzählung steht exemplarisch für den aktuellen Trend, griechische Mythen neu zu interpretieren, und kann sich mühelos neben Werken wie Circe oder Psyche & Eros behaupten. Im Zentrum steht dabei ein klarer Perspektivwechsel: Die Handlung wird aus Medeas persönlicher Sicht entfaltet und löst sich bewusst von einer distanzierten Außensicht. Auf diese Weise entsteht ein komplexes Charakterbild, das gängige Darstellungen Medeas als unberechenbare oder grausame Figur aufbricht. Hewlett legt den Fokus auf innere Konflikte, Gefühle und Motive und regt damit zu einer kritischen Auseinandersetzung mit traditionellen Frauenrollen der Mythologie an. Der bildhafte und zugängliche Schreibstil trägt dazu bei, dass die Geschichte trotz ihres bekannten Ausgangsmaterials Spannung entwickelt. Insgesamt überzeugt der Roman als vielschichtige und gelungene moderne Interpretation des Mythos.

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Veröffentlicht am 23.04.2025

Zwiegespalten

The Fake Mate – Die Liebe ist eine Bestie für sich
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Mir hat die Idee des Buches zu Beginn echt sehr gut gefallen und ich hatte mich auf eine entspannte Lektüre gefreut.

Die Geschichte folgt Mackenzie, einer Assistenzärztin, die genug von den ...

Mir hat die Idee des Buches zu Beginn echt sehr gut gefallen und ich hatte mich auf eine entspannte Lektüre gefreut.

Die Geschichte folgt Mackenzie, einer Assistenzärztin, die genug von den Verkupplungsversuchen ihrer Großmutter hat. Als sie auf Noah trifft, einen attraktiven, aber etwas missmutigen Kardiologen, der zufällig auch ein Werwolf ist, ergibt sich für beide die perfekte Lösung: eine Fake Beziehung, die ihnen jeweils aus der Klemme hilft. Natürlich bleibt es nicht nur dabei.

Mir hat die Chemie zwischen den Protagonisten sehr gut gefallen.
Auch der Mix aus Humor, Romantik und auch ein bisschen Fantasy hat mich abgeholt. Allerdings war mir das Buch deutlich zu spicy und an manchen Stellen habe ich mich doch sehr über die Phantasie der Autorin gewundert.

Insgesamt war das Buch okay, aber ich hatte deutlich mehr erwartet.

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