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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.12.2025

Sein Glück finden

This isn't happiness
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Im Buch "This isn’t happiness" von Mary Newnham geht es um Amy und Josh. Die Beziehung der zwei läuft alles andere als gut und vor allem eins fehlt: der Sex. Während Josh nur noch darauf aus ist, immer ...

Im Buch "This isn’t happiness" von Mary Newnham geht es um Amy und Josh. Die Beziehung der zwei läuft alles andere als gut und vor allem eins fehlt: der Sex. Während Josh nur noch darauf aus ist, immer fitter und trainierter zu werden, versucht Amy vieles, um die Beziehung zu retten – ganz besonders weil die Hochzeit der Beiden (die von Joshs Familie geplant wurde) nur ein paar Wochen entfernt ist. In dieser Zeit begleiten wir Amy und lernen sie von Seite zu Seite immer besser kennen: ihre Probleme, ihre Sorgen und das, was sie sonst noch alles bedrückt. Wie sie versucht für Josh perfekt zu sein und sich selbst dabei ein Stück weit verliert und alles andere als glücklich ist.

Mary Newnhams Schreibstil ist dabei nicht nur ernst, sondern auch humorvoll. Das mag zwar bei dieser Thematik etwas falsch klingen, aber diesen Humor hat sie recht gut in die Geschichte einbinden können. Generell ist ihr Schreibstil sehr angenehm, sodass man nur durch die Seiten fliegt, wenn man einmal in die Geschichte hineingefunden hat, weil es einfach unterhaltsam ist. Aber manchmal tat das Lesen auch weh. Es tat weh, weil Amys Gefühle und Emotionen so gut rübergebracht wurden. Es ist definitiv kein leichtes Buch in manchen Phasen.
Dazu kommen die Charaktere neben Amy: Josh zum Beispiel. Er zeigt kaum mehr Interesse an Amy und ihren Gefühlen. Er gibt sich nicht mal die Mühe sie verstehen zu wollen. Er kümmert sich nur um sich. Und dann gibt es da noch seine Mutter, die sich in alles einmischen muss und alles plant was Amy und Josh betrifft – ohne Amys Zustimmung.
Generell sind beide Familien etwas besonders und nicht immer so leicht zu verstehen. So ist ein gewisses Drama immer vorprogrammiert. Besonders auch mit Lace, einer ganz besonderen Protagonistin.
Sie hebt die Geschichte auf eine neue Ebene, auch wenn das Ende durch sie etwas sehr an den Haaren herbeigezogen kam. Das hat für mich nicht zur Geschichte gepasst und ging irgendwie in eine ganz andere Richtung.
So manche kleineren Szenen haben mir generell nicht so wirklich gefallen.

Schlussendlich bleiben aber die positiven Gedanken hängen. Die Reise von Amy und all das, was sie durchgemacht hat. Ob sie am Ende ihr eigenes Glück findet? Dazu muss dieses Buch gelesen werden. Denn man lernt, wie wichtig es ist, für sich selbst einzustehen und sein eigenes Glück zu finden. Manchmal muss man die Person verlassen, die man am meisten geliebt hat. Weil man sie eben geliebt hat und nicht mehr liebt.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Thema
Veröffentlicht am 26.11.2025

Voller Details

Taylor Swift
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Mit „Taylor Swift - Alle Songs“ von Damien Somville hat der DeliusKlasingVerlag ein Buch veröffentlicht, dass nicht nur durch die hochwertige Verarbeitung zu glänzen weiß. Es besticht vor allem durch das ...

Mit „Taylor Swift - Alle Songs“ von Damien Somville hat der DeliusKlasingVerlag ein Buch veröffentlicht, dass nicht nur durch die hochwertige Verarbeitung zu glänzen weiß. Es besticht vor allem durch das Detailreichtum im inneren.

Doch schon das Cover überzeugt durch die Haptik und die glitzernden Elemente - je nach Lichteinfall. Die Schlichtheit spiegelt sich auch im inneren des Buches wieder. Hier trifft klassisch Fotografie auf Text. Mit viel Liebe zum Detail wird das Leben von Taylor Swift von Beginn an aufgerollt. Nichts wird ausgelassen, sodass man auch als Jemand der nichts mit Taylor am Hut hat direkt weiß, wie sie zu der großen Künstlerin geworden ist.
Dazu werde jedem einzelnen Song - wie auch auf dem Cover versprochen - viel Zeit gewidmet. Von der Produktion und der Geschichte hinter dem Lied erfährt man alles bis ins Detail. Hilfreich dabei ist ebenfalls, dass die Alben chronologisch geordnet sind und man so schneller zu seinen Lieblingssongs findet.

Dieses Buch ist definitiv nicht überladen mit Bildern, was überhaupt nicht schlimm ist, da die meisten der Fotos ziemlich ausdrucksstark sind und man einfach nicht mehr braucht. So kann man sich über Stunden in diesem Buch verlieren, das für mich als Taylor Swift Fan, definitiv einen großen Wert hat und neue Informationen und Dinge beinhaltet von denen ich noch nichts wusste.

Es ist definitiv eine Empfehlung für alle, die tiefer in die Hintergründe von Taylors Songs einsteigen wollen. Egal ob Fan oder nicht, hier findet jeder definitiv etwas, das interessant ist.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
Veröffentlicht am 24.11.2025

Horror und Spice

House of Rayne
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In "House of Rayne" verbindet Harley Laroux die Elemente Horror und Spice gut miteinander. Wir begeben uns auf die Insel Blackridge, auf der Menschen umgebracht werden und ab einer bestimmten Zeit im Jahr ...

In "House of Rayne" verbindet Harley Laroux die Elemente Horror und Spice gut miteinander. Wir begeben uns auf die Insel Blackridge, auf der Menschen umgebracht werden und ab einer bestimmten Zeit im Jahr keine Touristen mehr zu finden sind. Zusammen mit Rayne, die auf der Insel schon viele Menschen verloren hat, und Salem, die sich auf der Insel eigentlich nur von ihrem gebrochenen Herz erholen wollte, begeben wir uns auf die Jagd nach dem Bösen.

Und das Böse lauert überall, wie man schnell lernt. Es ist direkt spürbar, dass Blackridge eine ganz besonders dunkle Atmosphäre umgibt. Die Religiosität der Bewohner der Insel, verstärken nur das Gefühl, dass definitiv nicht alles mit rechten dingen zugeht. Der Schreibstil generell ist sehr eindringlich und hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Wenn man einmal in der Geschichte drin ist, dann möchte man kaum aufhören zu lesen.
Dennoch gibt es phasenweise immer wieder Längen, die das Leseerlebnis etwas runterziehen. So wirken manche Stellen repetitiv oder die Gedankengänge von Salem und Rayne wiederholen sich. Auch ein zwei spicy Szenen hätte ich fast übersprungen, weil sie doch etwas ungewöhnlich waren und einmal die Füße zu sehr im Vordergrund standen.

Über Rayne und Salem dagegen lernt man von Seite zu Seite mehr, auch wenn man von Salem im Grunde nur Dinge aus der jüngsten Vergangenheit kennenlernt. Bei Rayne dagegen ist es tiefgehender und ihre Familiengeschichte nicht ohne. Ihre Familie ist schließlich auch der grundlegende Bestandteil dieses Buches. Der Horror auf der Insel kommt schließlich nicht irgendwo her...

Die Horrorelemente generell haben mir wirklich gut gefallen und im dunklen hätte ich das ganze Buch definitiv nicht gelesen, dafür hat sich zu viel Spannung aufgebaut.
Harley Laroux weiß definitiv ganz genau, welche kleinen Details und Elemente eingebaut werden müssen, damit man nicht still sitzen bleibt und sich am liebsten ganz klein in einer Ecke verstecken würde.

"House of Rayne" ist somit definitiv eine Empfehlung für die dunkle Jahreszeit und alle, die nicht vor Horrorelementen zurückschrecken. In Kombination mit der Lovestory von Salem und Rayne ergibt sich somit ein rundes Bild und eine Geschichte, die von anderen abweicht.

Veröffentlicht am 17.11.2025

viele geheimnisse und Klischees

Burnham Dynasty
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Was passiert wenn die ganze Familie Geheimnisse voreinander hat? Wenn ein Mord geschieht und niemand weiß wie es weiter geht. Antworten darauf lassen sich zusammen mit Josh und Cathy in "Burnham Dynasty" ...

Was passiert wenn die ganze Familie Geheimnisse voreinander hat? Wenn ein Mord geschieht und niemand weiß wie es weiter geht. Antworten darauf lassen sich zusammen mit Josh und Cathy in "Burnham Dynasty" von Julie Marinello finden. Denn auf dem Burnham Anwesen ist nicht alles so wie es scheint. Es gibt einige Kluften zwischen den Familienmitgliedern und Cathy, die nicht zu überwinden sind.

Vom Aufbau her mutet das Buch wie ein typisches Jugendbuch an - einfacher Schreibstil und gut zu lesen und - leider - viele Klischees. Welche, darauf möchte ich nicht genauer eingehen, sonst würde ich Spoilern.
So wirklich viele tiefsehende Emotionen und Gefühle findet man hier ebenfalls nicht vor, auch wenn einzelne Szenen doch ein bisschen emotional sind. Nur leider ist es oftmals etwas oberflächlich gehalten. Der Unterhaltungsfaktor war aber dennoch vorhanden, was bedingt war durch die vielen Geheimnisse, die gelüftet wurden. Ab einem bestimmten Punkt hat es sich dann allerdings so angefühlt, as würde man extra neue Probleme oder Geheimnisse erfinden, denn diese hatten einfach keinen Mehrwert mehr für die Geschichte.
Ebenfalls gab es aus der Sicht von gefühlt jedem Protagonisten ein Kapitel, was mich zwischendurch mehr verwirrt hat als dazu beigetragen, dass ich die Geschichte genieße.

An dem Verhalten von Josh und Cathy hat man auch direkt gespürt, dass sie noch recht jung sind. Das hat also auf jeden Fall gematched, denn Cathy war zwischendurch sehr naiv und Josh halt eben Josh. Beide haben hohe Ambitionen, müssen aber besonders an sich selbst arbeiten, um diese zu erfüllen. Die Beziehung der zwei zueinander war auf jeden Fall interessant und es ist definitiv eine Entwicklung zu erkennen gewesen.

Alles in allem ist "Burnahm Dynasty" ein solides Buch, das mich zeitweise gut unterhalten, sich irgendwann durch neue unwichtige Dinge, etwas gezogen hat. Wer kein Problem mit Klischees und einer Geschichte aus vielen verschiedenen Perspektiven hat, der wird hier definitiv fündig.

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Veröffentlicht am 28.10.2025

Dunkel und fesselnd

House of the Beast
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"House of the Beast" von Michelle Wong ist ein durchaus gelungenes Debüt. Es werden die Elemente Romantik und Horror, sowie eine düstere Atmosphäre perfekt miteinander verbunden. Die gesamte Welt rund ...

"House of the Beast" von Michelle Wong ist ein durchaus gelungenes Debüt. Es werden die Elemente Romantik und Horror, sowie eine düstere Atmosphäre perfekt miteinander verbunden. Die gesamte Welt rund um die Götter, Ritualen und Kämpfen ist super anschaulich.
Wir begleiten also Alma, die alles für ihre Mutter tun würde - selbst ihren Arm verlieren und ihren Vater um Hilfe bitten. Und dann gibt es da noch eine Verbindung... Eine Verbindung die es in sich hat und über die man im Laufe der Geschichte immer mehr lernt.

Durch den etwas längeren Prolog, bekommt man als Leser einen ersten guten Einblick in Almas Kindheit. Man erfährt wie sie aufgewachsen ist und was sie durchgemacht hat. Deshalb ist es ein leichtes ihre Handlungen und Gedanken besser nachzuvollziehen.
Generell ist Alma eine aufgeschossene, selbstbewusste junge Frau. Man merkt ihr ihre Schwächen dennoch hier und da deutlich an. So ergibt sich eine interessante Protagonisten, die durch ihre besondere Verbindung zu ihrem Gott noch interessanter und unberechenbarer wird.

Generell ist die Geschichte an sich auch eher unberechenbar und hält trotz manche Längen, die ein oder andere große Überraschung bereit.
Beeinflusst durch Michelle Wongs eindringlichen und detailreichen Schreibstil, der eine ganz besondere Atmosphäre hervorruft, ergibt sich ein rundum harmonisches Gesamtbild. Es entsteht eine Welt, der man nur schwer entfliehen kann. Eine Welt die vor Brutalität nicht zurückschreckt und sich das nimmt, was sie haben will.

Schlussendlich ist "House of the Beast" ein Buch, dass man nicht so schnell vergisst, alleine wegen dem Horror und der Brutalität. Doch auch wegen der Charaktere. Es ist eine Empfehlung für alle, die nicht vor Blut zurückschrecken und sich in der dunklen Jahreszeit in eine dunkle Welt begeben wollen.

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