Ich wusste garnicht was ich von diesem Buch erwarten soll als ich es in den Händen hatte. Aber wie alles von Alice Oseman hat es natürlich nicht enttäuscht. Man merkt, dass in den Texten und Zeichnungen ...
Ich wusste garnicht was ich von diesem Buch erwarten soll als ich es in den Händen hatte. Aber wie alles von Alice Oseman hat es natürlich nicht enttäuscht. Man merkt, dass in den Texten und Zeichnungen einfach so viel Liebe steckt.
Dieses Buch ist ein sehr schöner Blick hinter die Kulissen und ein Einblick in die Entstehungsgeschichte von Nick, Charlie und all ihren Freunden.
Jade fängt ein neues Leben in New York an, weil sie dort Modedesign studieren möchte. Doch das ist nicht der einzige Grund für ihren Umzug. Sie flieht vor ihrem alten Leben in ihrer Heimet, denn dort hält ...
Jade fängt ein neues Leben in New York an, weil sie dort Modedesign studieren möchte. Doch das ist nicht der einzige Grund für ihren Umzug. Sie flieht vor ihrem alten Leben in ihrer Heimet, denn dort hält sie es einfach nicht mehr aus. In New York lernt sie schnell eine neue Freundin kenne, die sie zum Tanzen bringt. Im Tanzstudio trifft sie auch auf Austin, einen wahsinnig gut ausehenden und talentierten Tänzer...
Das Setting in New York und der Ausflug in die Welt des Tanzens, insbesondere der Hip Hops hat mir sehr gefallen. Die beiden Protagonisten sind sehr liebenswert. Man fühlt ihre Geschichte mit und spürt die Chemie zwischen den beiden.
Allerdings hat es mich ein wenig gestört, dass in den ersten beiden Dritteln des Buches ständig von den schrecklichen Dingen gesprochen wird, die in Jades alter Heimat geschehen sind. Allerdings wurde nie gesagt was genau. Am Anfang fand ich es noch spannend, dass man es nicht genau weiß, aber irgendwann fand ich es ein bisschen nervig.
Das Ende war dann wieder sehr schön, auch wenn dafür wieder ein Problem durch fehlende Komunikation aufgetreten ist, was ich persönlich immer ein wenig blöd finde in Geschichten.Aber das ist man als New Adult Leser ja auch irgendwo gewohnt.
Insgesamt ein sehr schöner New Adult Roman mit einer süßen Geschichte. Aber eben auch nichts, was man noch nicht kennt, abgesehen von dem Tanz-Setting.
Max fährt das letzte Mal mit seinen Großeltern nach Sylt. Sie waren schon oft gemeinsam hier. Allerdings immer auf dem Camping Platz, doch diesmal nicht. Seine Großeltern sind dafür zu alt geworden, jedoch ...
Max fährt das letzte Mal mit seinen Großeltern nach Sylt. Sie waren schon oft gemeinsam hier. Allerdings immer auf dem Camping Platz, doch diesmal nicht. Seine Großeltern sind dafür zu alt geworden, jedoch nicht alt genug um Max halb illegal mit in ihrer Ferienwohnung leben zu lassen.
In diesem Buch erleben wir drei Tage mit Max und seinen Großeltern auf Sylt. Wir lernen alle Macken von Oma und Opa kennen und der Protagonist erzählt viele Anekdoten über den Rest der Familie und aus seiner Kindheit. Leider wirken diese manchmal nicht besonders gut in den eigentlichen Handlungsstrang integriert.
Der Schreibstil ist gefällt mir richtig gut. Man hat gar nicht den Eindruck ein Buch zu lesen, sondern als würde man diese Geschichte persönlich erzählt bekommen. Man hat den Eindruck man wäre.
Die Charaktere wirken nicht unbedingt sympathisch, aber das sollen sie auch nicht zu 100 % sein. Der Autor schreibt zwar über die Macken seiner Großeltern, dennoch spürt man die Liebe die er ihnen gegenüber empfindet.
Insgesamt ein unterhaltsamer, kurzweiliger und witziger Roman, den ich innerhalb von nur einem Tag gelesen habe.
Der Alchimist gilt für viele als zeitloses Meisterwerk. Es geht um Selbstfindung, Träume und den Sinn des Lebens. Ich habe das Buch von einer Freundin geschenkt bekommen, die es sehr geliebt hat. Doch ...
Der Alchimist gilt für viele als zeitloses Meisterwerk. Es geht um Selbstfindung, Träume und den Sinn des Lebens. Ich habe das Buch von einer Freundin geschenkt bekommen, die es sehr geliebt hat. Doch so vielversprechend die Geschichte auch klingt, muss ich gestehen, dass ich das Buch nicht so außergewöhnlich fand wie erwartet.
Die Handlung folgt einem jungen Hirten, der sich auf eine Reise begibt, um einen Schatz zu finden, von dem er träumt. Dabei begegnet er verschiedenen Menschen und Weisheiten, die ihn auf seinem Weg begleiten und prägen. Die Geschichte vereint viele tiefgründige Botschaften in einer einfach gehaltenen Erzählung. Leider kam mir all diese Weisheit oft zu gewollt vor. Viele der Lektionen waren zu offensichtlich, und die Geschichte selbst war oft vorhersehbar.
Trotzdem gab es einige Momente, die ich als inspirierend empfand. Besonders die Idee, dass man seinen „persönlichen Lebensweg“ finden muss, um wirklich Erfüllung zu erleben.
Jedoch fühlten sich viele der Botschaften an, als wären sie schon oft gehört worden. Die Charaktere blieben für meinen Geschmack zu flach, um echte emotionale Bindung zu ihnen aufzubauen. Ich bin beim lesen oft abgedriftet weil ich die Handlung teilweise langatmig und langweilig fand,
Insgesamt würde ich sagen, Der Alchimist hatte seine inspirierenden Momente, aber konnte mich nicht wirklich packen. Es ist sicherlich eine leichte, philosophische Lektüre für zwischendurch, aber für mich fehlte der besondere Funke, der es zu etwas besonderem macht.
Wenn man mitten in seinen 30ern steckt können Freundschaften eine schwierige Angelegenheit sein. Man lebt sich auseinander und findet gleichzeitig keine neuen Freunde. Das merken auch Claire, Lexi und ...
Wenn man mitten in seinen 30ern steckt können Freundschaften eine schwierige Angelegenheit sein. Man lebt sich auseinander und findet gleichzeitig keine neuen Freunde. Das merken auch Claire, Lexi und Joanne, bis sich die Wege der drei Frauen kreuzen.
Für mich war dieses Buch bisher die Überraschung des Jahres. Die Geschichte hat mich so gefesselt und ich fand die drei Frauen so nahbar und konnte richtig mit ihnen mitfühlen. Sophie White zeigt uns, dass Freundschaften auch mal schwer sein können und das dies nicht das Ende ist.
Am Anfang der Geschichte habe ich mich immer wieder gefragt wie sich wohl die Wege der drei Frauen kreuzen werden... und ich wurde von der Umsetzung nicht enttäuscht. Der Verlauf der Geschichte wirkt in sich stimmig und hat einen guten Lesefluss.
Der Umgang mit psychischen Krankheiten in diesem Buch ist beeindruckend. Es wirkt nicht erzwungen dieses Thema in die Geschichte zu bringen, sondern es ist ein Teil der Geschichte. Daher dringende Empfehlung: Triggerwarnung lesen, wenn man Berührungspunkte mit diesem Thema hat.
Insgesamt ein sehr gelungenes Buch und eine Geschichte die zeigt, dass jeder sein Laster zu tragen hat, aber dass man es nicht alleine tragen muss.