Cover-Bild Sylter Welle
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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Heranwachsen
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 224
  • Ersterscheinung: 10.04.2025
  • ISBN: 9783462008128
Max Richard Leßmann

Sylter Welle

Roman

»Sylter Welle« ist der erste Roman von Autor, Sänger und Instagramphänomen Max Richard Leßmann. Eine schmerzhaft schöne Liebeserklärung an eine vom Aussterben bedrohte Generation: die Großeltern. 

Jeden Sommer seiner Kindheit und Jugend hat Max mit seinen eigenwilligen Großeltern auf Sylt verbracht. Nicht etwa im noblen Westerland, sondern auf dem Campingplatz. Jetzt fahren Oma Lore und Opa Ludwig noch ein allerletztes Mal auf die Insel und laden ihn ein, sie drei Tage lang zu besuchen. Und alles ist genau wie immer. Nur eben überhaupt nicht.

Die nordische Tieffront Oma Lore, der Pate der Familie, gibt sich gewohnt kühl. Wenn sie ihre Liebe zeigt, dann ausschließlich im exzessiven Mästen ihrer Familienangehörigen. Der liebenswürdige Opa Ludwig nimmt die Sache mit seinem einzigartigen Humor. Doch irgendetwas stimmt nicht mit ihm. Oma Lore will davon natürlich nichts wissen. Doch die Sylter Brise wird auch sie für einen ganz kurzen Moment erweichen.

Würden wir unsere Familienangehörigen auch lieben, wären sie nicht mit uns verwandt? Dieser Frage bleibt Max auf der Spur. Und das so lange, bis Sylt eines Tages im Meer versinkt.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei Julia05 in einem Regal.
  • Julia05 hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.07.2025

Berührende Familiengeschichte

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"Sylter Welle" von Max Richard Leßmann ist eine berührende Erzählung über den Abschied von der Kindheit und den geliebten Großeltern. Der Autor verwebt geschickt humorvolle Anekdoten mit bewegenden Momenten, ...

"Sylter Welle" von Max Richard Leßmann ist eine berührende Erzählung über den Abschied von der Kindheit und den geliebten Großeltern. Der Autor verwebt geschickt humorvolle Anekdoten mit bewegenden Momenten, was eine authentische Familiengeschichte entstehen lässt. Vor allem die Beziehung zwischen Max und seinen Großeltern steht im Mittelpunkt. Der Schreibstil ist flüssig, wenn auch manchmal etwas ausschweifend. Trotzdem gelingt es Leßmann, die Leser:innen in seine Nostalgie zu entführen.

Die Leser:innen werden auf eine emotionale Reise mitgenommen, die geprägt ist von Nostalgie, Humor und tiefer Verbundenheit. Der Autor beschreibt einfühlsam die letzten Tage seines Großelternbesuchs auf der Insel Sylt, eine Art Abschied von einer vergangenen Zeit. Dabei wird deutlich, wie eng die Beziehung zwischen Max und seinen Großeltern ist, trotz der großen Altersunterschiede. Leßmann verwebt humorvolle Anekdoten mit bewegenden Momenten, wodurch eine authentische Familiengeschichte entsteht.

Besonders beeindruckend ist die Art und Weise, wie der Autor ernstere Themen, wie Max' Depression, in die Erzählung integriert. Dadurch erhält die Geschichte eine zusätzliche Tiefe und Authentizität. Auch die unterschiedlichen Charaktere der Familienmitglieder werden lebendig und vielschichtig dargestellt. Manchmal mögen Handlungen der Großeltern befremdlich erscheinen, doch letztendlich zeichnet Leßmann ein realistisches Bild von den Kommunikationsproblemen zwischen verschiedenen Generationen.

Insgesamt bietet "Sylter Welle" eine solide Lektüre, die nicht nur gut unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt über die Bedeutung von Familie und den Wandel der Zeit. Es ist eine Geschichte, die mit Herz und Authentizität erzählt wird und somit einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

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Veröffentlicht am 17.03.2025

Eine Geschichte über unsere Großeletern

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Max fährt das letzte Mal mit seinen Großeltern nach Sylt. Sie waren schon oft gemeinsam hier. Allerdings immer auf dem Camping Platz, doch diesmal nicht. Seine Großeltern sind dafür zu alt geworden, jedoch ...

Max fährt das letzte Mal mit seinen Großeltern nach Sylt. Sie waren schon oft gemeinsam hier. Allerdings immer auf dem Camping Platz, doch diesmal nicht. Seine Großeltern sind dafür zu alt geworden, jedoch nicht alt genug um Max halb illegal mit in ihrer Ferienwohnung leben zu lassen.

In diesem Buch erleben wir drei Tage mit Max und seinen Großeltern auf Sylt. Wir lernen alle Macken von Oma und Opa kennen und der Protagonist erzählt viele Anekdoten über den Rest der Familie und aus seiner Kindheit. Leider wirken diese manchmal nicht besonders gut in den eigentlichen Handlungsstrang integriert.

Der Schreibstil ist gefällt mir richtig gut. Man hat gar nicht den Eindruck ein Buch zu lesen, sondern als würde man diese Geschichte persönlich erzählt bekommen. Man hat den Eindruck man wäre.

Die Charaktere wirken nicht unbedingt sympathisch, aber das sollen sie auch nicht zu 100 % sein. Der Autor schreibt zwar über die Macken seiner Großeltern, dennoch spürt man die Liebe die er ihnen gegenüber empfindet.

Insgesamt ein unterhaltsamer, kurzweiliger und witziger Roman, den ich innerhalb von nur einem Tag gelesen habe.

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