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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.01.2026

Wenn ein Wort das ganze Leben verändert

Hazel sagt Nein
5

In Jessica Berger Gross Debütroman lernen wir Hazel und ihre Familie kennen, die gerade frisch von New York nach Riverburg gezogen sind. Was wie ein Neuanfang für die Familie beginnt entpuppt sich jedoch ...

In Jessica Berger Gross Debütroman lernen wir Hazel und ihre Familie kennen, die gerade frisch von New York nach Riverburg gezogen sind. Was wie ein Neuanfang für die Familie beginnt entpuppt sich jedoch schnell als Albtraum. Alle vier Familienmitglieder haben mit ihren ganz eigenen Sorgen und Problemen zu kämpfen, vor allem jedoch Hazel.

Leider hatte der Roman für mich zu viele kleinere Nebenthemen, die vom eigentlichen Hauptthema zu sehr abgelenkt haben. Anhand des Klappentextes war zu erwarten das dieses Buch das Thema Sexuellen Missbrauch behandelt. Dem wird, in meinen Augen, jedoch leider zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Gerade auch da Hazel, als eigentliche Hauptprotagonistin, sehr sympathisch dargestellt wird finde ich es wirklich schade das, dass Augenmerk nicht viel mehr auf Sie gelegt wird. Viele Situationen wirken auf mich zu sehr inszeniert und unrealistisch.
Wäre dieses wirklich schwerwiegende Thema des Missbrauchs kein Bestandteil der Geschichte, wäre es eine nette Kleinstadt Geschichte, aller Gilmore Girls.

Alles in allem hat das Ende mich zum Glück jedoch ein wenig versöhnlich gestimmt, so dass ich dem Buch 3 von 5 Sternen gebe.

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Veröffentlicht am 13.01.2026

Auftakt einer wundervollen Saga

Wo die Moltebeeren leuchten (Die Norrland-Saga, Bd. 1)
0

Zugegeben zu aller erst hat mich bei diesem Buch das wahnsinnig schöne Cover und der Buchschnitt angesprochen, aber auch der Klappentext klang vielversprechend und ich wurde nicht enttäuscht!
Das Buch ...

Zugegeben zu aller erst hat mich bei diesem Buch das wahnsinnig schöne Cover und der Buchschnitt angesprochen, aber auch der Klappentext klang vielversprechend und ich wurde nicht enttäuscht!
Das Buch ist in zwei Erzählstränge (Gegenwart und Vergangenheit) unterteilt. Auf der einen Seite Lernen wir Siv kennen. Eine Junge Frau die 1938 eine Stelle als Köchin für die Waldarbeiter annimmt. Ihre Geschichte hat mich von Anfang bis zum Ende komplett gefesselt. Der Zweite teilt von Sivs Ekeltochter Eva und spielt in der Gegenwart. Nach anfänglichen Schwierigkeiten habe ich auch ihre Geschichte gern gelesen. Besonders gern mochte ich die Beschreibungen der Natur, aber auch was man über das Samische Volk erfährt. Ulrike Lagerlöff hat einen sehr warmen, ruhigen Schreibstil was das Lesen zu einem richtigen Wohlfühlmoment gemacht hat!

Ein wenig "bereue" ich das Buch so lange vor dem erscheinen des zweiten Teils gelesen zu haben. Natürlich würde ich am liebsten sofort wissen wie es mit den beiden Frauen weitergeht.

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Veröffentlicht am 12.01.2026

Schottische Familienweihnacht

Christmas Cake und Glitzerschnee
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Eins steht fest wer nach dem Lesen dieses Buches nicht in Weihnachtsstimmung kommt, ist definitiv ein Grinch! Allein das Cover ist so Wunderschön gestaltet, passenderweise natürlich mit Glitzer.

Ursi ...

Eins steht fest wer nach dem Lesen dieses Buches nicht in Weihnachtsstimmung kommt, ist definitiv ein Grinch! Allein das Cover ist so Wunderschön gestaltet, passenderweise natürlich mit Glitzer.

Ursi Breidenbach nimmt uns in ihrem Roman mit nach Schottland. Hauptprotagonisten Jenny reist für ein Forschungsprojekt nach Edinburgh. In der Hoffnung dort möglichst wenig von der (Vor)Weihnachtsstimmung (Jenny ist so ein Grinch) mitzubekommen nutzt Sie die Reise auch um etwas ganz anderes zu erforschen, ihre eigene Familiengeschichte. Bisher hatte Sie keinen Kontakt zu ihrer Oma Väterlicherseits, bzw. sie bisher auch noch nie getroffen. Etwas zögerlich fährt sie zu der Adresse von ihr und wird mit offenen Armen empfangen.

Ob Ihre Oma und der gutaussehende Callum es schaffen Jenny davon zu überzeugen das Weihnachten doch gar nicht so schrecklich sind?

Die Autorin schreibt so warmherzig und bildhaft das man sich direkt nach Schottlang träumt. Ohne zuvor dort gewesen zu sein konnte ich mir alles sofort hereinversetzen. Ein richtiges Wohlfühlbuch für die Vorweihnachtszeit um die oft grauen Tage mit ein wenig Glitzer zu füllen. Auch wenn das Cover auf den ersten Blick schon ein wenig kitschig wirkt, empfand ich die Geschichte ganz und gar nicht so! Die ein oder andere Träne ist trotzdem geflossen.

Dies war mein erstes Buch der Autorin aber sicher nicht mein letztes!

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Veröffentlicht am 12.01.2026

Dreiecksfreundschaft

Spielverderberin
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In ihrem Debütroman "Spielverderberin" erzählt Marie Menke uns die Geschichte der Freundinnen Sophie, Lotte und Romy. Das ganze geschieht in 2 Erzählsträngen. Zum einen befinden wir uns im hier und jetzt. ...

In ihrem Debütroman "Spielverderberin" erzählt Marie Menke uns die Geschichte der Freundinnen Sophie, Lotte und Romy. Das ganze geschieht in 2 Erzählsträngen. Zum einen befinden wir uns im hier und jetzt. Ein wiedersehen der drei nach vielen Jahren endet in einem kleinen Drama und man erfährt das es Geheimnisse gibt die nicht alle 3 wissen. In anderen Kapiteln springen wir zurück in die Vergangenheit. Wir erfahren mehr über die drei, teils ungleichen, Freundinnen. Stück für stück, oder besser gesagt Kapitel um Kapitel, nähern wir uns diesem Geheimnis an.

Sicherlich ist "Spielverderberin" kein super aufregender Roman, dennoch regt er zum nachdenken an. Wie steht es bei einem selbst um Freundschaften aus der Kinder- / Schulzeit? Wie viele dieser Freundschaften haben es geschafft das erwachsenwerden zu überstehen? Wenn man selbst als Dorfkind in die Großstadt gezogen ist kann man sich sehr gut in gewisse Situationen der Protagonistinnen herein versetzen.

Am Ende hätte ich mir vielleicht 10-20 Seiten mehr gewünscht, da es Ereignisse gab die in meinen Augen nicht zu ende erzählt wurden. Trotzdem habe ich das Buch alles in allem sehr gern gelesen. Der Schreibstil von Marie Menke ist frisch und lebendig ohne dabei zu modern zu wirken. Ich freue mich darauf mehr von ihr zu lesen.

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Veröffentlicht am 05.01.2026

Eine Frage der Moral

Ruf der Leere
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Was wie ein scheinbar harmloses Party Wochenende unter Freunden (oder nicht Freunden?) beginnt endet doch so komplett anders.

Der Autor erzählt uns die Geschichte in zwei Erzählsträngen. Zum einen erleben ...

Was wie ein scheinbar harmloses Party Wochenende unter Freunden (oder nicht Freunden?) beginnt endet doch so komplett anders.

Der Autor erzählt uns die Geschichte in zwei Erzählsträngen. Zum einen erleben wir die Party teils Minutiös mit und in dem anderen Erzählstrang erfahren wir mehr über die Vergangenheit von Felix und Laura.
Bis zum Schluss hatte ich keine Ahnung wo die Reise hingehen soll, weshalb ich das Buch spätestens ab der hälfte nicht mehr aus der Hand legen wollte. Die düstere Atmosphäre der einsamen Berghütte findet sich auch in der Sprache wieder. Roh und ungeschönt erfahren wir Stück für Stück immer mehr Geheimnisse der Protagonisten.

Alles in allem lässt das Buch sich sehr Flüssig lesen, nicht zuletzt auf Grund der Dynamik die, die Geschichte an nimmt.
Einziger kleiner Minuspunkt, am ende blieben mir zu viele Fragen offen. Sprachlich und auch Psychologisch konnte der Roman mich allerdings voll und ganz überzeugen! Ich denke das wird nicht mein letztes Buch von Daniel Alvarenga gewesen sein.

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