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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.04.2025

Immer weiter

Geht so
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Oh ja ... das Buch hat mir wirklich Spaß gemacht.
Bei 'Geht so' von Beatriz Serrano hat mich auf Anhieb so ziemlich alles angesprochen. Titel, Cover, Klappentext und es war klar ... das mag ich lesen. ...

Oh ja ... das Buch hat mir wirklich Spaß gemacht.
Bei 'Geht so' von Beatriz Serrano hat mich auf Anhieb so ziemlich alles angesprochen. Titel, Cover, Klappentext und es war klar ... das mag ich lesen.
Und ich wurde nicht enttäuscht.
Marisa hasst ihren Job und diese tägliche Überwindung hingehen zu müssen so sehr, dass ihr selbst die schlimmsten Szenarien lieber wären.
Das Einzige, was ihr durch den Tag hilft, sind ihre Beruhigungspillen und stundenlange YouTube-Sessions.
Diese kleinen Filmchen helfen ihr beim Abschalten.
Der Super-GAU ist das anstehende Teambuilding-Event.
Das kann man doch nur mit schwarzem Humor und Drogen überstehen.
Das Ende von diesem Roman ist noch das absurde i-Tüpfelchen.
Herrlich.
Dieser Roman bietet viel. Oft ist das geschriebene sehr klug, so ehrlich, dass es weh tut, traurig und zugleich super witzig.
Ich bin ein großer Fan von Marisa und ihrer zynischen Art.
Mehrmals musste ich schmunzeln und der ein oder andere Lacher kam auch durch.
Dann aber hab ich mir das, worüber ich eben noch gelacht habe, nochmal durch den Kopf gehen lassen und schon war da nur noch ein betroffenes "Oh" 😬.
Ein sehr unterhaltsames Buch mit ernstem Kern und wichtiger Botschaft.
Eine große Leseempfehlung meinerseits.

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Veröffentlicht am 29.03.2025

Das Echo der Moore

Das Echo der Moore
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„Das Echo der Moore“ von Nicole Wellemin ist ein spannender Familienroman, der mit einem eindrucksvollen Setting begeistert. Der Autorin gelingt es, die mystische Atmosphäre der Moorlandschaft nicht nur als gruselige Kulisse darzustellen, sondern deren Faszination in ...

„Das Echo der Moore“ von Nicole Wellemin ist ein spannender Familienroman, der mit einem eindrucksvollen Setting begeistert. Der Autorin gelingt es, die mystische Atmosphäre der Moorlandschaft nicht nur als gruselige Kulisse darzustellen, sondern deren Faszination in den Vordergrund zu stellen.
In der Geschichte begleiten wir die Zwillinge Chrissi und Resi, die in ihrer Kindheit im Schatten ihres schwerkranken Bruders Anselm aufwachsen. Die beiden Mädchen navigieren durch eine quasi selbstständige Kindheit, in der sie oft von ihrer Mutter, Helene, übersehen werden. Der Roman thematisiert eindrucksvoll den Verarbeitungsprozess der Schwestern, die sich nach einem Zerwürfnis langsam und Schritt für Schritt wieder einander annähern.
Die Erzählung wechselt zwischen Vergangenheit und Gegenwart und bietet Perspektiven aus den Blickwinkeln von Chrissi, Resi und ihrer Mutter. Dabei werden zahlreiche spannende Themen angesprochen, wie die Bedeutung und Faszination von Moorlandschaften, die Dynamik der Schwesternschaft, die Herausforderungen von Schattenkindern, chronische Krankheiten sowie die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens. Auch die Liebe findet ihren Platz in dieser Erzählung.
Wellemins Schreibstil ist atmosphärisch und flüssig, was das Lesen zu einem angenehmen Erlebnis macht. Die Handlung hält einen stets bei der Stange und weckt die Neugier auf das nächste Kapitel. 
Ich hatte auf jeden Fall eine gute Lesezeit.

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Veröffentlicht am 23.03.2025

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Wir werden jung sein
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Ich habe es als Hörbuch gehört und es war richtig gut. Interessante Geschichte, gut gelesen. Absolut spannend zu überlegen was wäre wenn man tatsächlich nicht mehr altern würde. Auf einmal doch gar nicht ...

Ich habe es als Hörbuch gehört und es war richtig gut. Interessante Geschichte, gut gelesen. Absolut spannend zu überlegen was wäre wenn man tatsächlich nicht mehr altern würde. Auf einmal doch gar nicht mehr so erstrebenswert. Absolute Lese- oder Hörempfehlung.

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Veröffentlicht am 15.03.2025

Eine starke Frau geht ihren Wrg

Eine Frage der Chemie
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Elizabeth Zott, was für eine coole Protagonistin.
Ich habe tatsächlich mal kurz gegoogelt, ob der Roman „Eine Frage der Chemie“ von der Autorin Bonnie Garmus auf einer wahren Begebenheit beruht. 😂
Ich ...

Elizabeth Zott, was für eine coole Protagonistin.
Ich habe tatsächlich mal kurz gegoogelt, ob der Roman „Eine Frage der Chemie“ von der Autorin Bonnie Garmus auf einer wahren Begebenheit beruht. 😂
Ich hätte es mir wirklich gewünscht, sie ist einfach so gut beschrieben und viele Ereignisse im Buch sind mit Sicherheit schon millionenfach so passiert und da bräuchte es einfach eine Elizabeth Zott, die den Herren der Gesellschaft mal zeigt, wo es langgeht.
Elizabeth ist Chemikerin und eine richtig gute noch dazu.
Es ist wahrlich nicht einfach, in einer männerdominierten Gesellschaft der 1960er Jahre in einem wissenschaftlichen Beruf bestehen zu können und die wohlverdienten Lorbeeren auch selber ernten zu können.
Ein spannender Twist im Buch ist Elizabeths Fernsehkarriere als Gesicht der Kochshow „Essen um sechs“.
Die kluge Wissenschaftlerin verknüpft gekonnt ihre Liebe zur Chemie und ihr Talent als Köchin und inspiriert damit viele Damen vor den Fernsehgeräten.
Sehr gerne mochte ich auch den Teil zwischen Elizabeth und Calvin Evans, dem brillanten Nobelpreiskandidaten.
Einer der wenigen Männer den ihr heller Verstand nicht abschreckt, sondern ganz im Gegenteil sehr anzieht.
Neben Zott selbst ist der zweite Star des Buches ihr schlauer Hund Halbsieben.
Ein treuer Gefährte durch Höhen und Tiefen und einem so lieben Wesen.
Ein wirklich unterhaltsames Buch mit wichtigen feministischen Aspekten und tollen Figuren.
Wer ebenfalls gerne Romane über starke Frauen liest, greift zu.
Leseempfehlung!!!

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Veröffentlicht am 02.03.2025

Geheimnisse der Vergangenheit

Die Anatomie der Einsamkeit
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Als erstes muss ich das Cover erwähnen😍.
Einfach schön und ich finde es so toll das 'Die Anatomie der Einsamkeit' so gut zum Vorgänger Roman 'Die Halbwertszeit von Glück' passt.
Sowohl von Cover als auch ...

Als erstes muss ich das Cover erwähnen😍.
Einfach schön und ich finde es so toll das 'Die Anatomie der Einsamkeit' so gut zum Vorgänger Roman 'Die Halbwertszeit von Glück' passt.
Sowohl von Cover als auch vom Titel her. Ein schönes Wiedererkennungsmerkmal.
In dem neusten Werk der Autorin Louise Pelt haben wir wieder unterschiedliche Zeitebenen in denen sich viele Geheimnisse der Vergangenheit befinden und die nach und nach aufgedeckt werden.
Zwischendrin gibt es immer wieder schön geschriebene Gedichte, die das miträtseln noch etwas anfeuern.
Im Jahr 2000 muss sich die erfolgreiche, aber nicht wirklich glückliche Anwältin Claire ihrem dunklen Kapitel mit ihrer verstorbenen Schwester Iris stellen und kommt dieser dabei näher als je zuvor.
22 Jahre später entdeckt die Journalisten Olive den Kompass ihrer Oma, ein vermeintliches Einzelstück, auf dem Bild einer vor kurzem entdeckten Leiche.
Ist das die Story die sie braucht um endlich die Anerkennung ihrer Chefin zu erlangen, ist der Fotograf Tom, ihre Begleitung, wirklich ein so unsympathischer Schnösel und was ist in der Vergangenheit ihrer Oma alles geschehen, wer ist sie wirklich?
Fragen über Fragen und die Antworten stehen im Buch 😉.
Ich möchte ganz ehrlich sein...Dieser Roman kommt für mich nicht an 'Die Halbwertszeit von Glück' ran, denn den habe ich wirklich geliebt.
'Die Anatomie der Einsamkeit' ist schön geschrieben und angenehm zu lesen, aber hatte für mich auch seine Längen.
Vielleicht liegt das auch daran, dass ich mit den Personen im Buch dieses mal nicht so warm geworden bin.
Im Großen und Ganzen aber ein netter Roman mit Familiengeheimnissen, interessanten Wendungen und gut durchdachten Verstrebungen.

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