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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.02.2026

On Wings of Blood von Briar Boleyn ist kein sanfter Einstieg – es ist ein Sturzflug.

On Wings of Blood (Bloodwing Academy 1)
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Düstere Akademie, tödliche Prüfungen, Machtspiele statt Freundschaften. Man spürt ständig: Ein Fehler – und alles ist vorbei.
Die Protagonistin ist kein „geborenes Wunder“. Ihre Stärke tut weh, ist erkämpft, ...

Düstere Akademie, tödliche Prüfungen, Machtspiele statt Freundschaften. Man spürt ständig: Ein Fehler – und alles ist vorbei.
Die Protagonistin ist kein „geborenes Wunder“. Ihre Stärke tut weh, ist erkämpft, voller Rückschläge. Genau das macht sie so gut. Man fühlt jeden Schritt ihres Wachstums.
Die Romance? Langsam, gefährlich, voller Spannung. Mehr Herausforderung als Trost. Nähe bedeutet Risiko, nicht Sicherheit.
Warum nicht volle 5 Sterne?
Ein paar bekannte Academy-Tropes schimmern durch. Aber Emotion, Härte und die intensive Dynamik tragen das Buch mühelos.
Fazit: Für alle, die Romantasy mit Druck, Schmerz, Stärke und knisternder Gefahr lieben. Dieses Buch beißt.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Kein Wohlfühlbuch – aber ein bedeutendes.

Half His Age
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Half His Age von Jennette McCurdy ist kein Buch, das man „einfach so“ liest. Es ist eines, das nachwirkt – leise, unangenehm, ehrlich. McCurdy erzählt nicht, um zu schockieren, sondern um sichtbar zu machen, ...

Half His Age von Jennette McCurdy ist kein Buch, das man „einfach so“ liest. Es ist eines, das nachwirkt – leise, unangenehm, ehrlich. McCurdy erzählt nicht, um zu schockieren, sondern um sichtbar zu machen, was oft übersehen oder relativiert wird: Machtgefälle, emotionale Abhängigkeit und die langfristigen Folgen von Grenzüberschreitungen.
Die Autorin beschreibt ihre Erfahrungen nüchtern, fast distanziert, und gerade das macht den Text so eindringlich. Es gibt keine dramatische Überzeichnung, kein Selbstmitleid. Stattdessen eine präzise Beobachtung dessen, wie Manipulation funktioniert – schleichend, getarnt als Fürsorge, als „besondere Verbindung“. Das Alter spielt dabei nicht nur biologisch eine Rolle, sondern vor allem strukturell: Wer entscheidet, wer definiert Nähe, wer trägt Verantwortung? McCurdy stellt diese Fragen nicht explizit, aber sie stehen zwischen jeder Zeile.
Besonders stark ist das Buch dort, wo es keine einfachen Antworten liefert. McCurdy verurteilt nicht pauschal, sie erklärt – und lässt die Lesenden selbst die moralische Schwere erkennen. Half His Age ist dadurch kein reißerisches Enthüllungsbuch, sondern ein wichtiges Zeugnis über Selbstwahrnehmung, Fremdbestimmung und den langen Weg zurück zur eigenen Stimme. Ein unbequemes, aber notwendiges Buch.

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Dunkles, spannendes Fantasy-Abenteuer mit Vampiren, Intrigen und einer stärkeren Heldin

Night Blood - Ruf der dunklen Magie
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Night Blood – Ruf der dunklen Magie hat für mich genau die Art von düsterer, vielschichtiger Fantasystory, die zugleich fesselt und Raum für eigene Bilder lässt. Die Welt von Noapte ist brutal, voller ...

Night Blood – Ruf der dunklen Magie hat für mich genau die Art von düsterer, vielschichtiger Fantasystory, die zugleich fesselt und Raum für eigene Bilder lässt. Die Welt von Noapte ist brutal, voller Geheimnisse und voller Kreaturen, die man lieber nicht in der Dunkelheit begegnen möchte – und gerade das macht die Atmosphäre so greifbar. Man spürt beim Lesen fast die Kälte, die Bedrohung und das permanente Risiko, das über allem schwebt.

Die Protagonistin Charlie stolpert buchstäblich in eine Parallelwelt voller Vampire, Dämonen und politischer Intrigen – und wächst über sich hinaus, während sie sich zwischen Loyalität, Verrat und dem Gesetz der Nacht behaupten muss. Diese Entwicklung macht Spaß zu lesen, weil sie einerseits nachvollziehbar ist und andererseits zeigt, wie sehr sie sich immer wieder behaupten muss.

Auch die Romanze zwischen Charlie und dem geheimnisvollen Alexandru ist ein echtes Plus: slow burn, knisternde Spannung, kein sofort alles oder nichts, sondern ein zartes, aber intensives „Zueinanderfinden“ inmitten von Blut, Macht und dunkler Magie.

Das Setting funktioniert sehr gut, weil die Autorin es schafft, die Parallelwelt gleichzeitig fremd und faszinierend wirken zu lassen. Zwar hätte ich mir bei der einen oder anderen emotionalen Szene noch etwas mehr Tiefe gewünscht – aber insgesamt bleibt das Buch spannend, atmosphärisch dicht und angenehm mitreißend.

Ein dunkles, spannendes Fantasy-Abenteuer mit Vampiren, Intrigen und einer stärkeren Heldin – für alle Fans von düsterer Romantasy absolut lesenswert.

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Unterhaltsam, atmosphärisch und spannend

My Darkest Revenge (Demons of New York 1)
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My Darkest Revenge vereint düstere Urban-Romantasy mit richtig spürbarer Energie: Rache, Dämonen, Schattenwesen und ein riskantes Bündnis, das mehr bedeutet, als es auf den ersten Blick scheint. Die Protagonistin ...

My Darkest Revenge vereint düstere Urban-Romantasy mit richtig spürbarer Energie: Rache, Dämonen, Schattenwesen und ein riskantes Bündnis, das mehr bedeutet, als es auf den ersten Blick scheint. Die Protagonistin Alexis jagt gnadenlos ihre Ziele, während Corin – gefährlich, arrogant, faszinierend – ihr ständig im Weg steht und gleichzeitig genau der ist, den sie braucht.

Gerade diese Kombination aus Action, moralischen Grauzonen und der prickelnden „Enemies-to-Lovers“-Spannung macht den Auftakt dieser Reihe unterhaltsam und angenehm mitreißend. Man wird schnell hineingezogen in das Geflecht aus Geheimnissen, Dämonenjägern und inneren Konflikten.

Emotional hat mich das Buch gut abgeholt — nicht nur platte Action, sondern auch diese kleineren Momente, in denen Charaktere mehr von sich preisgeben, machen Spaß. Die Balance zwischen dämonischer Bedrohung, persönlicher Rache und aufkeimender Verbindung ist solide, und vor allem Fans von Urban-Fantasy mit romantischen Elementen bekommen hier genau das, was sie erwarten.

Unterhaltsam, atmosphärisch und spannend – ein starker Auftakt mit sympathischen Figuren und prickelnder Dynamik.

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Leise Magie, die sich langsam entfaltet

The Last Wish of Bristol Keats
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Dieses Buch hat genau dieses Gefühl von leiser Magie, das sich langsam entfaltet und einen dann doch tiefer trifft, als man erwartet. Es beginnt ruhig, fast zart – und genau das macht es so besonders. ...

Dieses Buch hat genau dieses Gefühl von leiser Magie, das sich langsam entfaltet und einen dann doch tiefer trifft, als man erwartet. Es beginnt ruhig, fast zart – und genau das macht es so besonders. Statt großem Dauerdrama setzt die Geschichte auf Atmosphäre, Emotion und Figuren, die man nach und nach wirklich versteht.

Bristol ist keine Figur, die einfach „funktioniert“ – sie fühlt sich echt an. Verletzlich, suchend, nicht perfekt. Und genau dadurch entsteht diese Nähe beim Lesen. Man begleitet sie nicht nur durch die Handlung, sondern durch innere Prozesse: Zweifel, Sehnsucht, dieses leise Hoffen auf etwas, das größer ist als das eigene Leben bisher. Diese emotionale Reise ist das eigentliche Herz des Buches.

Auch die Beziehungsebene ist schön aufgebaut. Nicht nur Anziehung, sondern Bedeutung. Gespräche, Blicke, Momente, die mehr sagen als große Gesten. Es geht weniger um lautes Drama und mehr um dieses stille, tiefe Verbundensein – und genau das hat für mich funktioniert.

Atmosphärisch ist alles sehr stimmig: ein Hauch Mystik, Schicksal, das Gefühl, dass hinter der Realität noch eine zweite Ebene liegt. Nichts wirkt überladen, eher wie ein sanfter Sog, der einen immer weiter hineinzieht.

Wenn man auf schnelle Action aus ist, könnte es stellenweise zu ruhig wirken – aber wer Charaktere fühlen will statt nur Handlung konsumieren, bekommt hier genau das.

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