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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.11.2018

Wie man das erste Semester überlebt

Dance. Love. Learn. Repeat.
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Jaah, was soll ich sagen. Mich hat das Buch absolut überrascht, und zwar ausschließlich im positiven Sinne! (Bis auf die penetrante Verwendung des Wortes "jaah" vielleicht, das in jedem Dialog vorkam und ...

Jaah, was soll ich sagen. Mich hat das Buch absolut überrascht, und zwar ausschließlich im positiven Sinne! (Bis auf die penetrante Verwendung des Wortes "jaah" vielleicht, das in jedem Dialog vorkam und zwar immer, wirklich immer in dieser Schreibweise! Stand da im Original vielleicht 'yeah' und es wurde damit übersetzt?)

Ich habe, vor allem im letzten Jahr, ein paar Bücher gelesen die am College/Uni spielen. Und das hier war mit Abstand das Beste! Vielleicht weil es statt in den USA in UK spielte? Vielleicht half auch die Tatsache, dass das Buch in einer Gemeinschaftsproduktion von einem Mann und einer Frau geschrieben wurde. Ich nehme mal an, dass der Mann zuständig war für die Kapitel, die aus Lukes Sicht geschrieben sind (aber vielleicht war es auch genau anders herum), und es wirkt deshalb viel authentischer als andere Romane, wo den Kerlen meist übertrieben machohaftes Gehabe und vor allem auch Denken unterstellt wird.

Ebenfalls gut fand ich, dass das Mädel hier nicht erst von einem häßlichen Entlein zu einem schönen Schwan mutieren musste. Sie war auch an der Schule schon so wie jetzt, nur ist sie Luke bisher nicht aufgefallen weil er die letzten 3 Jahre eine feste Freundin hatte und seine ganze Aufmerksamkeit ihr galt. Jetzt allerdings merkt er, dass diese Phoebe wirklich nett ist. Er fühlt sich wohl in ihrer Gegenwart, und noch dazu sieht sie sogar ziemlich gut aus, wie er jetzt ganz überrascht feststellt!

Aber es dreht sich hier nicht alles nur um die sich möglicherweise anbahnende Beziehung von Luke und Phoebe, was ich sehr begrüße! Kein ewiges Schmachten, Kopf zermartern wieso weshalb warum und Gründe dafür finden, dass diese Beziehung nicht sein soll/darf/kann. Keine ellenlangen, sich ständig wiederholenden, inneren Monologe, die sonst in diesem Genre immer vertreten sind. Vielen Dank dafür!
Es geht auch um Saufen, Parties, Knutschen, Lachen, Saufen, Weinen, noch mehr Saufen, Kotzen, und wieder Saufen. Und um absolut dämliche Aufnahmerituale (wem macht so etwas eigentlich wirklich Spaß?? denen die zuschauen ja wohl auch nicht, oder?) und noch mehr Saufen. Ach ja, und ab und zu auch mal nen Tee trinken, wir sind ja schließlich in Großbritannien! Das hört sich alles nicht weltbewegend an, und ist es auch nicht. Aber irgendwie so herrlich erzählt, dass ich viel Spaß beim Lesen über diese 'fremde Welt' des Uni-Campuses hatte. Und wenn man ein bißchen tiefer zwischen den Zeilen liest, dann geht es auch darum, wie sich junge Menschen von ihrer behüteten Kindheit entgültig verabschieden und ganz auf sich gestellt ihren Weg finden müssen zwischen einem ganzen Haufen fremder Leute, die teilweise zu Freunden werden.

Anfangs tauchen eine ganze Menge Charaktere auf, deren Namen ich den jeweiligen Blocks (komische Bezeichnung übrigens, musste ich an Gefängnisse denken) gedanklich immer wieder zuordnen musste. Aber nach einer Weile kommt man rein und hat zumindest von den wesentlichen Leute eine Vorstellung. Die spielen zwar alle nur eine Nebenrolle, aber trotzdem konnte ich mir von Josh, Negin, Frankie, Will oder Arthur und Rita ein ganz gutes Bild machen. Und sie alle besetzen nicht nur Klischeerollen, oder sind miteinander austauschbar, sondern haben alle ihren ganz eigenen Charakter.

~~~Achtung: kleiner Spoiler~~~
Mit dem Ende war ich durchaus zufrieden. Ich hätte es mir auch anders vorstellen können, aber so war es vielleicht sogar besser. Auf jeden Fall gibt das Spielraum für einen 2. Teil.
~~~ENDE Spoiler~~~

Last but not least war das Buch auch humormäßig auf meiner Wellenlänge. Ich bin keine Leserin, die oft laut loslachen muss, selbst wenn ich lustige Passagen lese. Die entlocken mir ein Schmunzeln, ich kann mich auch schnell mal über was amüsieren. Aber lauthals lachen - fast nie. Hier ist es passiert (spätestens bei der "Grubenlampe" war es um mich geschehen), und die ganze Episode wirkte auf mich nicht gewollt komisch, sondern es passte alles gut zusammen mit dem Rest der Geschichte. Frankie war meine absolute Lieblingsfigur. Wenn es mal eine Fortsetzung geben sollte (so wie es ja bei den US-Collegeromanen üblich geworden ist), dann würde ich mir das nächste Buch über sie wünschen!

Veröffentlicht am 19.11.2018

Poesie in Romanform

Vielleicht tanzen wir morgen
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Schon wieder ein Buch über eine Mutter, die um ihren kleinen Sohn trauert. Puuh, will ich eigentlich gar nicht lesen. Aber dann gefiel mir vor allem die Sprache, und die schönen Bilder die Ruth Hogan kreiert, ...

Schon wieder ein Buch über eine Mutter, die um ihren kleinen Sohn trauert. Puuh, will ich eigentlich gar nicht lesen. Aber dann gefiel mir vor allem die Sprache, und die schönen Bilder die Ruth Hogan kreiert, bereits auf den ersten paar Seiten so gut, dass ich das Buch doch lesen wollte. (Und daher muss ich in dieser Rezension einfach ungewöhnlich viele Textstellen zitieren, ich kann nicht anders.)

Und dieser tolle, ganz besondere Schreibstil zieht sich durch das gesamte Buch durch. Die vielen treffenden Metaphern, die sie benutzt, um dem Leser Dinge zu erklären. Wie zB Sallys Wörterbuch im Gehirn wie ein Memory-Spiel funktioniert. An manchen Tagen findet sie die richtigen Wort-Bedeutung-Paare, an manchen Tagen aber auch nicht. Oder wie sie einmal ihre Protagonistin sagen lässt, dass ihre Mutter ihr einst erklärte "dass es so himmlisch donnerte, weil Gott seine Möbel verrückte". Oder wie sie anhand der Dinge, die sie im kleinen Eckladen einkaufen, die Bewohner des Viertels charakterisiert. Oder wie sie hier und da ungewöhnliche Wörter einstreute (Maschas Wörter des Tages). Mir hat das außerordentlich gefallen.

Aber nicht nur den Stil, auch den Inhalt fand ich gut. Insbesondere die Art, wie Mascha mit ihrer Trauer umgeht hat mich fasziniert. Ihr kleiner Junge ist ertrunken, und weil sie nicht bei ihm war und nicht weiß, wie er sich diese letzten paar Minuten seines Lebens gefühlt haben muss, will sie es am eigenen Leib erfahren. Immer wieder, egal bei welchen Temperaturen, geht sie in das örtliche Schwimmbad. Sie wird eine Expertin im Ertrinken.
Außerdem geht sie regelmäßig auf den Friedhof, und besucht die Gräber von diversen Personen. Von kleinen Kindern, aber auch von Erwachsenen, zu denen sie sich kleine Biografien ausdenkt. Drei Frauen werden zu ihren "Sorgenpüppchen", zu Freundinnen denen sie alles erzählen kann - und dessen Reaktionen sie dann im Kopf ebenfalls durchspielt. Ob das wirklich hilft konnte ich beim Lesen nicht einschätzen, aber es schadet ihr auch nicht.

Da sie aber durch ihre eigene Methode des Trauerns, das Mascha selbst als "Freistiltrauern" bezeichnet, nicht die 'klassischen' Phasen eines Trauerprozesses durchläuft, erreicht sie auch nie ein 'Ende' der Trauerphase. Als sie wieder mal ihr jährliches Gedenkfest für Gabriel an Allerheiligen ausrichten, sagt ihr bester Freund: "Manchmal frage ich mich, mein Liebling, ob wir hiermit nicht den Kummer lebendig halten." Das ist ganz sicher so, aber von Mascha auch gewollt. Denn sie könnte sich gar nicht vorstellen auch nur ansatzweise wieder glücklich zu sein, während ihr kleiner Gabriel zu einem Engel geworden ist.

Erst die Lebenseinstellung von Sally, einer Frau die eigentlich ganz tief am Boden sein müsste weil sie selbst einst erst Kind, dann Mann und dann ihr restliches Leben verloren hat, lässt sie nachdenken. Diese sagt auch zu ihr. "Wenn die Musik für jemanden, den man liebt, zu Ende ist, hört man nicht auf zu tanzen. Man tanzt für denjenigen mit." Ich finde das ganz wunderbar ausgedrückt. Auch wenn ich mir sicher bin, dass das nicht für jeden, der einen großen Verlust erlitten hat, so einfach in der Umsetzung ist.

Auch Mascha muss sich da vorsichtig herantasten, denn ihre Trauer ist zu einer regelrechten Sucht geworden. Und betraf nicht nur sie selbst: "Meine Trauer war ein Magnet, der alle angezogen und zurückgehalten hat." Denn auch ihre engsten Freunde und vor allem ihre Eltern trauten sich seit Gabriels Tod vor mittlerweile 12 Jahren gar nicht mehr, fröhlich und glücklich zu sein. Ein gewisser Olympionike spielt bei ihrer Suchtbehandlung auch eine Rolle, aber gar nicht so eine große wie es in der Kurzbeschreibung angedeutet wird. Ich empfehle sowieso, diese gar nicht richtig zu lesen, oder gleich zu vergessen. Das tat ich anscheinend auch, und wurde später umso mehr überrascht.

Zwischendrin finden sich immer wieder Kapitel, die sich um Alice drehen. Mir war lange Zeit nicht klar, wie sie zu dieser ganzen Geschichte gehört, es war mir aber auch ein bißchen egal denn ich hab mir ihr nie so verbunden gefühlt wie Mascha. Obwohl wir auch in ihren Kapiteln ganz nah dran sind an ihren Gefühlen und Gedanken. Handlungen oder gar Dialoge sind eher spärlich vorhanden. Nach der Hälfte des Romans habe ich mich selbst mal gefragt, wieso mir Alice nicht so "nah" war. Die Antwort ist ganz einfach, denn die Autorin hat hier einen simplen Trick benutzt. Während Mascha aus der Ich-Perspektive erzählt, nutzt Ruth Hogan für die Kapitel um Alice einen auktorialen Erzähler und kreiert so eine gewisse Distanz zu ihr.

~~~ACHTUNG: Spoiler~~~
Als Mascha im 2. Teil des Buches einmal die Geschichte von ihrem letzten Tag mit Gabriel erzählt, bekam ich eine leise Ahnung, was Alice für eine Rolle spielen könnte. Der erhärtete sich zuerst, dann verwarf ich ihn wieder, bis am Ende die große Auflösung kam.
Das Ende passte für mich, schreit aber förmlich nach einer Fortsetzung. Denn wie es mit den beiden jetzt weiter geht ist ja gerade das Spannende! Ich würde es sofort lesen!
~~~Spoiler ENDE~~~

Veröffentlicht am 15.11.2018

Wichtige Themen schön verpackt in einer weihnachtlichen Geschichte

Bevor es Weihnachten wird
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Ich konnte Sophia anfangs gar nicht verstehen. Zum einen lässt sie sich auf eine idiotische Abnehm-Wette mit Kolleginnen ein. Aber gut, sie hat anscheinend trotz ihrer superschlanken Figur immer noch Komplexe ...

Ich konnte Sophia anfangs gar nicht verstehen. Zum einen lässt sie sich auf eine idiotische Abnehm-Wette mit Kolleginnen ein. Aber gut, sie hat anscheinend trotz ihrer superschlanken Figur immer noch Komplexe weil sie als Kind mal als Fettsack verspottet wurde (obwohl sie keiner war). Doch wieso nur schämt sie sich so für ihre ganz normale und vor allem sehr liebenswerte Familie? Sie tut ja fast so, als wären es die Flodders, und hat seit 18 Monaten jegliche Begegnung zwischen ihrer Familie und ihrem - ebenfalls sehr liebevollen - Freund vermieden. Als sie dann wegen einer Dummheit ihren Job verliert, hat sie plötzlich ganz viel Zeit ihre bisherige Lebenseinstellung zu überdenken. Denn eigentlich ist Sophia genauso liebenswert wie der Rest ihrer Familie...

Im 2. Teil des Buches kommen dann einige Themen zur Sprache, die ich ebenfalls gut finde. Vermeidung von sinnlosem Lebensmittelmüll + Plastikverpackungen, und nachbarschaftliche Unterstützung. Ich finde es super, dass diese sozialen Themen mal in einem Buch zur Sprache kommen und Aufmerksamkeit erlangen. Ich war am Ende dann auch ganz emotional, auch wenn es vielleicht ein bißchen zu 'perfekt' (aka kitschig) war, fand ich es einen guten Abschluss bzw. Neuanfang für Sophia.

Veröffentlicht am 14.11.2018

Unterhaltsamer Blick auf Reality-TV-Shows

The Wedding Project
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Weil meine freie Zeit eh schon übermäßig ausgelastet ist, habe ich die TV-Show "Hochzeit auf den ersten Blick" noch nie gesehen. Obwohl ich dieses Experiment durchaus spannend finde. Ich selbst würde allerdings ...

Weil meine freie Zeit eh schon übermäßig ausgelastet ist, habe ich die TV-Show "Hochzeit auf den ersten Blick" noch nie gesehen. Obwohl ich dieses Experiment durchaus spannend finde. Ich selbst würde allerdings niemals bei so etwas mitmachen wollen.

Wieso Henry bei der Show mitgemacht hat, erschloss mir auch überhaupt nicht. Bei den anderen war es relativ klar. Ivana wollte Werbung für ihre Kosmetik machen, Will Kohle verdienen und Maggie die wahre Liebe finden. Henry sagt zwar mal zu Maggie, er war einsam und wollte eine Frau, um die er nicht groß werben musste. Aber dann geht man doch als schüchterner Mann nicht in eine landesweit ausgestrahlte TV-Show! Aber nicht nur die Kameras sind ihm unangenehm, er legt auch ohne Publikum kein wirkliches Interesse an den Tag seine frisch Angetraute kennen zu lernen. Und auf alles was über Händchen halten hinaus geht kann er auch verzichten. Was für ein Mann ist das?
Schon klar, die Autorinnen wollten eben einen Charakter kreieren der genau in die Vorstellung passt die sie vom Verlauf der Geschichte haben. Aber in meinen Augen haben sie da einen Tick übertrieben mit den Klischees vom verklemmten Buchhändler mit Cordhose.

Aber das Hauptaugenmerk des Buches liegt ja sowieso auf 2 ganz anderen Personen. Und deren langsames Kennenlernen, Näherkommen, .... habe ich ganz gern gelesen. Auch wenn das Buch insgesamt so einige Phrasendrescherei und unlogische Dinge beinhaltet ~~~ACHTUNG: kleinere Spoiler (Der Laptop ist nicht passwortgeschützt? Lächerlich! Maggie ist empört als die Moderatorin nach ihrem ehelichen Sexleben fragt? Na, darum geht es doch schließlich, das wollen die Zuschauer wissen! Und Will hätte sich wirklich eine bessere Begründung einfallen lassen können als er kurz vor dem Finale auf Abstand geht.) Spoiler ENDE~~~

Ich finde, der Roman hätte gar nicht in den USA spielen müssen. Alle im Buch vorkommenden Dinge funktionieren genauso gut in Dt., die Show gibt es auch im deutschen Fernsehen, und vor allem wirken die Charaktere auf mich so 'deutsch'. Manchmal musste ich mich mitten beim Lesen selbst erinnern "ach ja, das spielt ja in Chicago".

Veröffentlicht am 13.11.2018

Das Buch hält, was das Cover verspricht!

Dünenwinter und Lichterglanz
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Ich liebe ja Haus-Renovierungs / Einrichtungs-Sendungen. "Zuhause im Glück", "Fixer Upper", "Property Brothers", "Good Bones", "Boom my room" - ich schau sie alle. Schade, dass wir von Alidas Sendung gar ...

Ich liebe ja Haus-Renovierungs / Einrichtungs-Sendungen. "Zuhause im Glück", "Fixer Upper", "Property Brothers", "Good Bones", "Boom my room" - ich schau sie alle. Schade, dass wir von Alidas Sendung gar nichts mitbekommen werden, weil sie direkt zu Beginn des Buches abgesetzt wird. Aber ich verrate wohl nicht zu viel wenn ich sage, dass Alidas Talente auch im späteren Verlauf noch einmal zum Einsatz kommen werden.

Bilder der dekorierten Settings hätte ich sehr schön gefunden, aber die Autorin schafft es auch so, dass ich vor meinem inneren Auge ein Bild entstehen lassen kann. Genau dasselbe trifft auf ihre landschaftlichen Beschreibungen zu. Ich war noch nie St. Peter Ording, und überhaupt erst 2x in meinem Leben an der Nordsee, und trotzdem konnte ich mir gut vorstellen dort zu sein. Auch die winterlich-weihnachtliche Atmosphäre, wie zB beim Ausflug zum Weihnachtsmarkt, konnte Tanja Janz sehr gut einfangen und wiedergeben.

Die Suche nach Hans nimmt dann doch einen sehr viel kleineren Teil der Geschichte ein, als ich gedacht habe. Und die hätte ich mir auch etwas detaillierter oder umfangreicher gewünscht, oder mehr wie eine Schnitzeljagd mit diversen Puzzleteilen. Aber sie ist doch recht einfach gehalten.

Genauso wenig ist aber die Liebesgeschichte der Mittelpunkt des Buches, denn auch die passiert eher so nebenbei. Hat mich persönlich aber gar nicht gestört. Ich habe die Geschichte um Alida und ihre Auszeit an der Nordseeküste auch so sehr genossen. Mit einer Tasse Friesentee und einem Stück Friesentorte (Rezept im Buch!) dazu wäre es (fast) perfekt gewesen!