Profilbild von Kathaflauschi

Kathaflauschi

Lesejury Star
offline

Kathaflauschi ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Kathaflauschi über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.01.2025

Eine Welt ohne Männer

Niemannswelt – Als ich mich verlor, habe ich dich gefunden
0

Ich habe schon einige Bücher von der Autorin Carina Bartsch gelesen und jedes einzelne geliebt. Als sie ihre neue Reihe ankündigte, war ich Feuer und Flamme. Ich war gespannt was mich erwartet, vorallem ...

Ich habe schon einige Bücher von der Autorin Carina Bartsch gelesen und jedes einzelne geliebt. Als sie ihre neue Reihe ankündigte, war ich Feuer und Flamme. Ich war gespannt was mich erwartet, vorallem da es sich hierbei um eine Dystopische Welt handelt. Das Buch kam an und ich musste sofort anfangen zu lesen. Man bekommt schon am Anfang mit, worum es in dieser dystopischen Welt geht. Eine Welt voller Frauen und ohne Männer. Ohne den Einfluss der Männer, die Jahre vorher schon der Erde den Untergang bedeutet haben. Dabei ist Zoe die Protagonistin. In der "Niemannswelt" regieren die Frauen und Männer werden als Forschungsobjekte benutzt. Diese werden überwacht und leben ausschließlich in Laboren. Zoe ist Dozentin, die sich auf Männer spezialisiert hat. Genau genommen lehrt sie sogar die "Männliche Psychologie" obwohl sie nie einem Mann begegnet ist. Sie ist verheiratet mit einer Frau, hat ein vollkommendes Leben und liebt ihre Arbeit. Doch kurz darauf verstirbt ihre Mutter, mit der sie eigentlich gar keinen Kontakt hatte. Als wäre das nicht alles, bekommt sie eine Einladung in einem Labor zu arbeiten. Sie soll dort einen Mann erforschen. Dabei geht es um Flynn, der mit absolut niemanden spricht. Nach und nach dringt Zoe in Flynn ein und er baut Vertrauen in ihr auf. Aber nicht nur das. Zoe beginnt weit aus mehr zu fühlen und ihr gesamtes Leben fängt an zu schwanken.

Zoe war mir sofort sympathisch. Man merkt beim lesen wie sehr sie die "Männliche Psychologie" liebt und ihr Wissen auch gerne weitergibt. Neben ihr ist noch Bridget, ihre Ehefrau. Ihr Gegenüber ist sie treu, freundlich und zuvorkommend. Allerdings hat sie auch Gewissensbisse, da sie deutlich mehr Zeit in ihre Arbeit investiert. Auch der neue Job nimmt mehr Zeit in Anspruch. Aber Zoe entwickelt sich auch weiter. Sie hinterfragt mehr und mehr, denkt über die Geschichten von damals nach und lernt das männliche Geschlecht besser kennen. Ihr Leben wird nicht mehr das sein, was es einmal war. Sie war mir absolut authentisch, da sie mit sich ringt und eine Welt haben möchte, die es so eigentlich nicht mehr geben dürfte.
Zu dieser Erkenntnis hat aber auch sehr viel Flynn beigetragen. Auch wenn er anfangs wortkarg war, so blüht er gemeinsam mit Zoe auf. Er war freundlich und einbisschen habe ich mich auch in ihn verliebt. Er bringt eindeutig Zoe's Schutzmauer zu Fall und dringt in ihr Herz sowie Bewusstsein ein. Gleichzeitig zeigt er ihr auch, wie falsch alle liegen und das nicht alle Männer gleich sind. Beide zusammen waren einfach nur herrlich. Es war eine Verbindung zwischen beiden, die weit weg vom körperlichen ist, sondern mehr ins seelische geht.

Der Schreibstil von Carina Bartsch war dabei auch sehr flüssig zu lesen. Ab der ersten Seite an hat sie mich in diese Welt gezogen. Die Story ging sogar etwas tiefer als ich vorher angenommen habe. Man fühlt mit, denkt mit und hofft einfach mit. Gleichzeitig bewundere ich auch Carinas Kreativität diese Story kreiert zu haben. Die Idee ist erfrischend und neu. Ich war einfach gezwungen das Buch immer weiter und weiter zu lesen. Das Worldbuilding war dabei auch sehr detailreich und auch die damalige Geschichte wurde mit aufgegriffen, wofür man mehr Verständnis für die "Niemannswelt" bekam. Ich würde sogar sagen das es rund um perfekt war. Immernoch bin ich neugierig wie es weitergeht. Das Ende hatte nämlich einen Cliffhanger der noch einiges offen lässt. Umso mehr freue ich mich schon auf den zweiten und vorallem darauf, Flynn und Zoe wieder zu begegnen. Für mich hat das Buch eine absolute Leseempfehlung verdient und ist ein Highlight geworden.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.01.2025

Highlight

Hot Filthy Loveletter
0

Nachdem ich schon Band eins der "Love Messages" Reihe von Sarah Saxx gelesen hatte, musste ich auch unbedingt Band zwei lesen. Das Cover passt auch perfekt zu Band eins und ist ein Hingucker. Es ist schlicht ...

Nachdem ich schon Band eins der "Love Messages" Reihe von Sarah Saxx gelesen hatte, musste ich auch unbedingt Band zwei lesen. Das Cover passt auch perfekt zu Band eins und ist ein Hingucker. Es ist schlicht aber dafür schön und verspricht eine Lovestory. Auch der Klappentext konnte mich für sich gewinnen. Es geht dabei um Nicolai und Avery. Nicolai ist ausgebildeter Kampfsportler und arbeitet im Personenschutz. Er fühlt sich sofort zu Avery hingezogen, auch wenn sie es anfangs nicht erwidert. Denn Nicolai macht ihr Angst. Er ist groß, muskulös und hat einen fiesen finsteren Blick drauf. Avery hatte aber auch bisher keine gute Hand mit Männern. Ihre Vergangenheit hat sie geprägt. Nicolai und ihre Freunde versuchen alles, um sie auf andere Gedanken zu bringen. Auch dann als sie ihre Vergangenheit einholt. Es hinterlässt bei ihr spüren. Nach und nach gesteht sie sich ein, das Nicolai ein guter Mann ist und sich um sie sorgt. Die Funken sprühen gewaltig. Doch werden ihnen immernoch Steine in den Weg gelegt.

Ich fange mal mit Nicolai an. Er hat schon das Potenzial zum Book Boyfriend zu werden. Nicht nur sein Aussehen, welches Sarah ziemlich heiß beschrieben hat, sondern auch sein Charakter haben es mir gewaltig angetan. Er ist charmant, weiß wie er mit Avery umzugehen hat und zeigt eine wahnsinnige Geduld auf. Aber er kann auch Mal ganz anders, wie man an manchen Szenen lesen darf. Das hat ihn für mich ziemlich authentisch gemacht. Am liebsten hätte ich einen Nicolai auch für mich.
Avery war mir auch direkt sympathisch. Sie ist Ballettlehrerin und absolut freundlich. Gleichzeitig war sie auch schüchtern und zurückhaltend. Als man von ihrer Vergangenheit lesen durfte, war mir schnell klar warum diese sie immer wieder einholt. Ihre Vergangenheit war ganz und gar nicht schön. Aber da Spoiler ich Mal nicht, denn das sollt ihr schön selbst lesen.
Auch Averys Freunde haben sich in mein Herz geschlichen. Sie waren einfach immer da und haben Avery unterstützt und aufgebaut wo sie nur konnten. Solche Freunde wünscht sich einfach jeder. Auch waren sie wirklich authentisch beschrieben. Vorallem habe ich mich auch sehr über Maddox und Elisa gefreut. Die zwei waren die Protagonisten aus Band eins und man darf sie in dieser Story wieder treffen.

Der Schreibstil von Sarah Saxx war dabei wieder so wahnsinnig flüssig. Man liest die Story abwechselnd aus der Sicht von Nicolai und Avery. Dabei erkennt man auch das beide mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen haben. Doch beide tun sich gut und heilen gemeinsam. Zusammen entwickeln sie sich auch tatsächlich weiter. Man wird sofort in die Story gezogen, da es schon ein Ereignis gibt die Avery betrifft. Es fängt also spannend an und man will einfach wissen wie es weitergeht. Es gibt allerdings auch ein paar Stellen die sich etwas ziehen. Aber durchhalten lohnt sich aufjedenfall. Die Story ist eine Achterbahn der Gefühle. Man lacht, weint, freut sich, hat Angst und das alles mit den Protagonisten zusammen. Das Ende war auch wieder ein tolles Happy End und auch gleichzeitig eine Vorfreude auf den nächsten. Die Bücher kann man tatsächlich auch unabhängig voneinander lesen, da jedes Buch für sich abgeschlossen ist. Aber Achtung: Sarah hat es sich nicht nehmen lassen über ein wichtiges Thema zu schreiben, weshalb man definitiv die Triggerwarnung als erstes lesen sollte. Ich bin aufjedenfall gespannt was sich Sarah noch einfallen lässt und kann euch dieses Buch sowohl als auch Band eins nur wärmstens empfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.01.2025

Viele Überraschungen

To Kill A Shadow (Die verfluchten Lande, Band 1)
0

Das Buch "To Kill a Shadow" hat mich durch den Klappentext ziemlich angesprochen. Schon allein das Detail das es keine Sonne mehr gibt, fand ich interessant und hat mich fasziniert. Man wird auch gleich ...

Das Buch "To Kill a Shadow" hat mich durch den Klappentext ziemlich angesprochen. Schon allein das Detail das es keine Sonne mehr gibt, fand ich interessant und hat mich fasziniert. Man wird auch gleich in die Story reingeworfen, indem man Kiara mit ihrem Bruder Liam kennenlernt. Sie beide leben in einem kleinen Dorf gemeinsam mit ihren Eltern. Allerdings ist Kiara eine besondere junge Frau. In ihrem Dorf gilt sie als verflucht. Sie versteckt ihre Hände unter Handschuhe und zeigt sie niemanden. Als der Tag kommt an dem ihr Bruder rekrutiert werden soll, wird sie stattdessen rekrutiert. Und das von niemand anderem als von Kommandant Maddox. Die Mission dafür ist gefährlich und so beginnt sie ihre Ausbildung als Ritter. Die Ausbildung ist hart und nicht ohne. Gleichzeitig hat sie in Jude Gefühle geweckt, die er nie kannte. Beide kommen sich näher und als der Tag der Mission beginnt, stehen beide vor schwierige Entscheidungen.

Kiara hat mir sehr gefallen. Sie hat schon am Anfang gezeigt wie mutig, stark und dick köpfig sie ist. Diese Sturrheit bei ihr hält sich auch sehr im Laufe der Story. Dadurch wird sie immer mal wieder in gefährliche Situationen verwickelt. Manchmal ist sie sogar ein wenig Naiv. Das alles hat sie aber umso authentischer gemacht. Man hat lange Zeit nicht gewusst was es mit ihren Händen und den Fluch auf sich hat. Erst später erfährt man von dem Grund und was dieser Fluch verursacht. Ich hatte schon am Anfang das Gefühl das die besonders ist und sich erstmal selbst kennenlernen muss.
Dann gibt es noch Jude. Er war wirklich süß, auch wenn man ihn Anfangs nicht einschätzen konnte. Er hat sich wahnsinnige Sorgen um Kiara gemacht, da er sich von Anfang an zu ihr hingezogen fühlt. Aber Kiara und ihr Sturrkopf haben ihm reichlich Nerven gekostet. Diese Momente waren durchaus humorvoll und auch der Schlagabtausch zwischen beiden, hat mich öfters zum lachen gebracht. Jude ist mir dadurch sehr ans Herz gewachsen. Er war auch besonders. Erst lernt man eine andere besondere Art von ihm kennen, bis man dann seine wirkliche Besonderheit kennenlernt. Das alles hat mich wahnsinnig überrascht und gab der Story noch ein wenig mehr Spannung.

Der Schreibstil war dabei auch sehr flüssig. Man liest die Story abwechselnd aus der Sicht von Kiara und Jude. Somit hat man die Möglichkeit beide etwas besser kennenzulernen. Der Spannungsbogen hält sich auch die ganze Zeit recht weit oben. Man stellt sich beim lesen ziemlich viele Fragen, immer wieder kommen neue dazu. Manche werden beantwortet und manche bleiben wiederum offen. Die offenen Fragen werden hoffentlich im zweiten Band aufgeklärt. Man erfährt auch von Intrigen und Geheimnisse. Das Abenteuer das die zwei beschreiten ist wahrlich gefährlich und hält auf Trab. Ich konnte das Buch nicht wirklich zur Seite legen, so sehr hat es mich gefesselt. Am Anfang war auch das Worldbuilding sehr bildhaft beschrieben. Erst im späteren Verlauf kommt das leider etwas zu kurz. Dafür steht etwas ganz anderes im Mittelpunkt. Mir hat auch diese kurze Brief Ausschnitte oder Legenden Ausschnitte am Anfang jedes Kapitel gefallen. Das hat nochmal einbisschen mehr Einblick in die Welt von Asidia gegeben. Das Buch war definitiv spannend und ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band, den ich unbedingt vorbestellen musste.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.01.2025

Bleibt in Erinnerung

When Women were Dragons – Unterdrückt. Entfesselt. Wiedergeboren: Eine feurige, feministische Fabel für Fans von Die Unbändigen
0

Der Klappentext von dem Buch "When Women were Dragons" hat mich schon sehr angesprochen. Vorallem das es ein Fantasy Buch ist und gleichzeitig auch in einer historischen Zeit spielt. Dabei hat die Story ...

Der Klappentext von dem Buch "When Women were Dragons" hat mich schon sehr angesprochen. Vorallem das es ein Fantasy Buch ist und gleichzeitig auch in einer historischen Zeit spielt. Dabei hat die Story mehr vorzuweisen. Es werden einige Themen aufgegriffen, vorallem das Thema der Gleichberechtigung. Das alles spielt im Jahr 1955 ab. In diesem Zeitraum verwandeln sich viele Frauen zu Drachen. Dieses Ereignis wird als "Massendrachenwandeln" bezeichnet. Diese Frauen lösen sich von ihrem bisherigen Leben. Lassen Familien zurück und genießen ihr freies Leben. Dabei lernt man Alex kennen. Sie kommt aus einer normalen Familie. Ihre Mutter hat sich nicht Verwandelt, dafür aber ihre Tante. Seitdem lebt ihre Cousine bei ihnen und Alex kümmert sich um sie. Jeder Schweigt über das "Massendrachenwandeln", selbst in ihrer Familie wird nicht darüber geredet ohne daß es gleich eskaliert. Ihre Cousine leidet sehr darunter, da sie von einem auf den anderen Tag ihre Mutter verlor. Ihre Eltern tun so als würde es die Tante nicht geben. Allerdings lässt sich Alex nicht klein kriegen. Sie möchte Informationen und geht deswegen zur Uni. Aber an die Informationen zu kommen, wird für sie ein Abenteuer.

Alex war mir direkt schon sympathisch. Sie ist mutig, wissbegierig und schlau. Vorallem ihre Neugier was der Auslöser des ganzen ist, hat sie öfters in Schwierigkeiten gebracht. Ich kann sie aber durchaus verstehen. Sie möchte ihre Cousine helfen, damit sie versteht warum es so gekommen ist. Gleichzeitig merkt man aber auch beim lesen die Auswirkungen des ganzen. Gerade die Frauen die sich verwandelt haben, werden dafür verurteilt das sie ihre Familien zurück gelassen haben. Alex bekommt diese Verurteilungen immer wieder mit und durch sie bekommt man auch einiges mehr mit. Sie rebelliert im Inneren und äußerlich ist sie das Pflichtbewusste Mädchen.
Neben Alex ist da noch ihre Cousine Beatrice. Sie leidet unter dem ganzen. Gleichzeitig hat sie ein kindliche Neugierde und hinterfragt alles. Natürlich will sie wissen, wie es soweit kommen konnte. Sie war ein starker Kontrast zu Alex. Auch bekommt sie nichts von außen rum mit. Frauen werden dabei klein gehalten, müssen ihre Pflichten nachgehen und sollten niemals hinterfragen.
Es gibt noch einige mehr Personen, Vorallem die Drachinen, die ihrer Gesellschaftlichen Erwartungen ausgebrochen sind. Man erfährt wie sie zusammenhalten und endlich Frei sind. Vorallem genau diese Frauen empfand ich als mutig. Trotz das sie geliebte Menschen zurücklassen mussten, waren sie diejenigen die ihr Leben verdient haben.

Der Schreibstil war dabei auch flüssig zu lesen. Man bekommt auch zwischendurch wissenschaftliche Texte zu der Verwandlung und zu den Drachen. Ich muss schon sagen das man hier eine wahnsinnige Entwicklung verfolgt. Gerade auch die Entwicklung der Protagonistib Alex. Sie wächst von einer Jugendlichen zu einer schlauen Frau heran, die sich nichts gefallen lässt. Das Buch ist absolut feministischer Natur und kann an manchen Stellen ein schwerer Brocken sein. Es war teilweise etwas langatmig und wieder andere Stellen waren spannend und haben meine Neugier geweckt. Ich habe etwas gebraucht mit der Story voran zu kommen, da auch gewisse Themen zu oft vorkamen. Aber die Story hatte auch das Gewisse etwas. Es zeigt eine Welt die hätte sein können oder sogar zum Teil der Wahrheit entspricht. Einen Fantasy Anteil hatte es definitiv durch die Drachen. Es wird einfach eine Gesellschaft vermittelt, die so nicht sein sollte und es doch immer öfter vorkommt. Das Buch ist definitiv keine leichte Kost und wird mir noch lange im Kopf bleiben. Für mich bekommt es eine Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.01.2025

Noi und Kalima liebe

Between Your Memories
0

Nachdem ich "Between My Worlds" gelesen und geliebt habe, musste ich unbedingt wissen wie es weitergeht. Also man muss erst mit Band eins anfangen, da dieser Band nahtlos weiter geht. Schon im ersten Band ...

Nachdem ich "Between My Worlds" gelesen und geliebt habe, musste ich unbedingt wissen wie es weitergeht. Also man muss erst mit Band eins anfangen, da dieser Band nahtlos weiter geht. Schon im ersten Band erfährt man von Kalimas Flucht. Erst flüchtet sie nach Island um dann wieder nach Berlin zu flüchten. Dabei kann sie nicht einfach vergessen was passiert ist. Ihre Ängste haben sich zu größerem entwickelt und sie schlittert von einer Panikattacke zur nächsten. Unter Leuten raus zu gehen ist für sie unmöglich geworden. Dabei hatte Kalima eine schöne Zeit in Island. Sie hat dort ihre große Liebe kennengelernt und auch wieder zu ihrer Inspiration gefunden. Doch Vorurteile lassen sie nicht einfach los. Deshalb traut sie niemanden mehr und meidet soziale Kontakte.

Da ich Kalima schon im ersten Band richtig kennenlernen durfte, konnte ich mich sofort wieder in die hineinversetzen. Sie hat noch mehr mit sich selbst zu kämpfen als vorher. Sie traut ihren Gefühlen nicht mehr, zweifelt Entscheidungen an und kämpft mit ihren Ängsten. Am liebsten hätte ich sie so gerne mal in den Arm genommen. Die noch so fröhliche Kalima war erstmal fort und ist einer traurigen und einsamen Kalima gewichen. Umso glücklicher war ich im Laufe der Story als sie sich weiterentwickelt hat.
Dazu beigetragen hat aber auch Nói. Er kann Kalima einfach nicht vergessen und steht eines Tages vor ihrer Tür. Bei ihm merkt man sehr das er sein Herz eindeutig am rechten Fleck hat. Seine Priorität ist es, Kalima zu helfen und sie glücklich zu machen. Beide haben sich absolut gut getan und haben an sich, aber Vorallem an Kalima gearbeitet. Es war einfach so schön zu verfolgen, wie ihre Seelen heilen und die Liebe umso größer und stärker wird.
Es gibt noch ein Nebencharakter die wichtig ist und Kalimas einziger sozialer Kontakt war. Es geht um Sanju, Kalimas beste Freundin. Sie war die einzige Stütze für Kalima die sie auch sehr gut verstanden hat und sie aufbauen wollte. Sanju habe ich auch sehr ins Herz geschlossen.

Der Schreibstil ist dabei auch wieder flüssig und leicht zu lesen. Der Einstieg fiel mir absolut leicht, da ich noch den ersten Band im Kopf hatte und diese Story einfach nicht vergessen kann. Man liest die Story auch wieder abwechselnd aus der Sicht von Kalima und Nói. Ihre Gefühle sind so greifbar und ihre Gedanken absolut nachvollziehbar. Die Autorin hat es sich auch wieder nicht nehmen lassen hier ebenfalls wichtige Themen anzusprechen oder auf Themen zurückzugreifen die schon in Band eins vorkamen. Genau diese Themen sind ernst und regen zum Nachdenken an, da es einfach viel zu oft in unserer Gesellschaft vorkommt. Trotz der Themen war die Story ruhig und gefühlvoll. Zwischen ernstere Sachen, kommt auch ab und zu ein Funke Humor durch. Doch alles wird überschattet von der Liebesgeschichte, die absolut süß und romantisch waren. Diesesmal spielt sich das ganze aber überwiegend in Deutschland ab. Im ersten Band war man dafür überwiegend in Island. Dabei hat die Autorin auch hier wieder alles bildgewaltig beschrieben, wobei ich Island toller fand. Für mich war der zweite Band einen ticken besser sogar. Die Gefühle tiefer, die Liebe umso greifbarer. Aber ich kann euch eindeutig die komplette Dilogie ans Herz legen. Es war einfach eine wahnsinnige gesamt Geschichte die man nicht so leicht vergisst. Nun heißt es Abschied nehmen von Kalima und Nói. Eine klare Leseempfehlung für dieses Buch.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere