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Veröffentlicht am 28.11.2024

Gefühlvoll und wunderschön

Genau hier bei dir
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Nachdem ich den ersten Band der Dilogie von Tine Nell geliebt habe, musste ich unbedingt den zweiten Band lesen. Der zweite Band konnte mich daher auch schnell wieder in den Bann ziehen. Für mich ist es ...

Nachdem ich den ersten Band der Dilogie von Tine Nell geliebt habe, musste ich unbedingt den zweiten Band lesen. Der zweite Band konnte mich daher auch schnell wieder in den Bann ziehen. Für mich ist es wie nach Hause zurück kommen. Hier stehen nun Liv und Cai im Mittelpunkt. Beide Charakter könnte man schon im ersten Band kennenlernen und nun erzählen sie ihre Story. Wobei eher Liv ihre Geschichte erzählt. Liv ist die Halbschwester von Alma, nachdem deren Vater eine Affäre hatte. Sie lebt in Stockholm und arbeitet dort als Touristen Guide. Als sie eine schlimme Nachricht von Alma erhält, fährt sie sofort nach Nora zu ihrer Tante. Die so tapfere und herzensgute Tante Edda geht es nicht gut. Gemeinsam mit Alma will Liv ihrer Tante helfen. Dafür nimmt sie kurzerhand einen Job bei Cai an. Eigentlich findet sie Cai unausstehlich, doch beide verbindet der letzte Herbst. Sie bekommen sich immer wieder in die Haare. Jeder hat eine Mauer um sich gebaut, obwohl die Funken sprühen. Doch geben sie sich ihren Gefühlen nicht so leicht nach. Denn Livs Aufenthalt in Nora hat ein Ablaufdatum und das ist beiden nur zu bewusst.

Ich mochte Liv schon im ersten Band sehr gerne. Sie war ein fröhlicher Mensch, aufgedreht und vorallem optimistisch. In diesem Band darf man aber auch hinter ihre Fassade blicken. Sie hatte in der Liebe bisher Pech und hat auch eine schlimme Zeit durch gemacht. Niemand weiß davon und Liv frisst ihre Gedanken immer mehr in sich hinein. Ich konnte sie verstehen und ihre Gefühle sowie Ängste nachvollziehen. Umso schöner fand ich es das sie sich geöffnet hat. Sie ist ein guter Mensch und lernt auch die Liebe zu Tiere kennen. Durch sie kamen ein paar Humorvolle Momente zustande und durch sie habe ich mich in den Elchpark verliebt.
Cai kennt man auch schon aus dem ersten Band. Er war der Stille, immer alleine und immer miesgrämig. Man sagt ja immer so schön "Harte Schale, weicher Kern". Ich finde dieser Spruch passt eindeutig zu Cai. Auch er hat einiges durchgemacht was ihn geprägt hat. Dadurch hat er eine Mauer in sein inneres errichtet. Doch genau Liv gelingt es, diese Mauer einzubrechen. Beide verhalten sich meistens wie kleine Kinder, einer sturrer als der andere. Sie kriegen sich immer wieder in die Haare. Aber ich muss sagen das beide auch eine gewisse Dynamik hatten. Das hat die Story zu etwas besonderem gemacht.
Auch tauchen hier wieder Alma, Liam, Elsa, Fynn, Tanze Edda und noch ein paar mehr Nebencharakter auf, die man schon aus Band eins kennt. Ich sag ja, es ist wie nach Hause kommen. Es war so schön erfrischend wie auch die Nebencharakter sich weiterentwickelt haben.

Der Schreibstil von Tine Nell war wunderbar leicht und flüssig zu lesen. Man liest die Story aus der Sicht von Liv. Ich habe die Story einfach geliebt, fand sie süß. Gerade da sich die Lovestory langsam aufgebaut hat, hat es keine Neugier umso mehr geweckt. Kurz vor dem Ende kam noch ein Herzschmerz Moment, bei dem ich ein paar Tränen verdrückt habe. Allerdings kommt es doch noch zu einem Happy End, was auch unerwartet war. Ich habe mich aber auch sehr in die Kulisse Nora verliebt. Es ist eine kleine Stadt und bietet Ruhe. Strahlt aber dafür auch eine Gemütlichkeit aus. Es wurde dabei alles so wunderbar beschrieben. Am liebsten würde ich jetzt gerne selbst dort sein. Auch der Elchpark wurde einfach bildhaft beschrieben. Schade nur das es mit diesem Band zu Ende ist. Tatsächlich wünsche ich mir noch ein Happy End für Elsa. Sie hätte es allemal verdient. Für mich war der erste Band schon ein Highlight und der zweite Band kann ich nur weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 28.11.2024

Weihnachtliches Fake Date

Only for the Holidays
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"Only for the Holidays" ist mein erstes weihnachtliches Buch für dieses Jahr. Damit läute ich auch für mich endlich die Weihnachtszeit ein. Nachdem mich der Klappentext auch angesprochen hat, musste ich ...

"Only for the Holidays" ist mein erstes weihnachtliches Buch für dieses Jahr. Damit läute ich auch für mich endlich die Weihnachtszeit ein. Nachdem mich der Klappentext auch angesprochen hat, musste ich es einfach lesen. Eine Fake Beziehung, immer her damit. Ich bin auch ohne große Erwartungen ins Buch gegangen, da man schon ahnen kann wie es endet. Man lernt Tia kennen, die in den Weihnachtsferien auf ein Landgut ihre Zeit verbringt. Dabei kann Tia nichts mit der Ruhe anfangen. Sie ist lieber in einer belebten Stadt als auf dem Land. Aber sie braucht auch Abwechslung und muss mal weg aus London. Der Grund dafür liegt an ihrem Freund Mike, der eine Pause von ihrer Beziehung möchte. Auf dem Landgut lernt sie Quincy kennen. Er ist der Sohn des Besitzers und unausstehlich. Auch er hat eine Beziehung hinter sich. Allerdings steckt Quincy in einer Zwickmühle. Seine Eltern veranstalten einen Winterball und er braucht unbedingt eine Begleitung. Da kommt ihm Tia gerade recht. Sie schließen ein Abkommen, Tia möchte zurück nach London und Quincy ist ihre einzige Chance und Quincy möchte im Gegenzug Tia als Begleitung für den Winterball. Doch ein Schneesturm macht beiden einen Strich in die Rechnung. Sie sind gezwungen gemeinsam ihre Tage zu verbringen und lernen sich immer näher kennen.

Tia war mir direkt sympathisch. Zwar war sie durch die Beziehungspause ein wenig eingeschnappt und trotzig, aber das legt sich im Laufe der Story. Sie war freundlich, hatte ihr Herz am rechten Fleck und manchmal total Naiv. Sie hat immernoch an der Beziehung zu Mike festgehalten und geglaubt das sie diese noch retten kann. Da tat sie mir ein wenig Leid. Umso schöner fand ich die Annäherung zwischen Tia und Quincy. Es bahnt sich langsam ein Knistern an und die Gefühle werden immer präsenter.
Mit Quincy musste ich erstmal warm werden. Er hat sich wirklich unausstehlich verhalten, was aber wiederum an seine gescheiterte Beziehung liegt. Eigentlich möchte er erstmal Abstand von Beziehung halten, doch die Umstände zwingen ihn zu einer Fake Beziehung. Auch Quincy ist mir immer mehr ans Herz gewachsen, da man auch viel von den Hintergründen bei ihm erfährt. Er war ganz und gar nicht abgeneigt von Tia. Es hatte zu Anfang auch leichte Enemies to Lovers Vibes, was sich dann zu Slow Burn entwickelt. Ich fand es schön wie sich beide immer mehr annähern und sich besser kennenlernen. Wie sie sich gemeinsam entwickeln und ihre Entscheidungen hinterfragen.
Auch die Nebencharakter waren mir authentisch. Quincys Eltern habe ich auch ans Herz geschlossen. Sie waren offenherzig und freundlich.

Der Schreibstil war flüssig und leicht zu lesen. Die Dialoge waren ab und zu humorvoll und haben auch gleichzeitig so viel Gefühl gezeigt. Es kommt aber auch Mal vor, dass die Story an manchen Stellen etwas langatmig wird. Zwischen Tia und Quincy herrscht zu Anfang ein Schlagabtausch, bis sich beide besser verstehen. Nebenher erfährt man auch einbisschen was über das Liebesleben der Mutter, was auch Recht humorvoll war. Mir hat aber eindeutig das Setting sehr gefallen. Es war winterlich und das Landgut hat nur vor Festlichkeit gestrahlt. Dabei wurde kein Detail ausgelassen, weshalb es auch so bildgewaltig war. Die Story hat mir gut gefallen und hat bei mir definitiv die Winterzeit eingeläutet. Für mich hat das Buch eine Leseempfehlung verdient, auch wenn manche Stellen dich vorhersehbar waren und man schon weiß, wie die Story ausgehen wird.

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Veröffentlicht am 28.11.2024

Komplexer Schreibstil

Für immer dein Feind
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Das Buch "Für immer dien Feind" konnte mich durch den Klappentext ansprechen. Gleichzeitig habe ich viel darüber gehört und war selbst sehr gespannt auf die Story. Es soll eine Mischung aus Romeo und Julia ...

Das Buch "Für immer dien Feind" konnte mich durch den Klappentext ansprechen. Gleichzeitig habe ich viel darüber gehört und war selbst sehr gespannt auf die Story. Es soll eine Mischung aus Romeo und Julia mit Hexen sein. Das hat mich absolut neugierig gemacht. Ich muss aber auch zugeben, das es keine leichte Kost ist. Man sollte definitiv mit dem Kopf dabei sein um der Story folgen zu können. Am Anfang lernt man die Hexenfamilien kennen, die schon sehr lange Feinde sind. Diese wird immer mehr als eine Antonova den ältesten Sohn der Federov fast umbringt. Allerdings hegen weniger der Hexenfamilien Mitglieder romantische Interessen zueinander. Diese wird aber von der Familien nicht bewilligt. Die Feindschaft wird immer größer. Doch das Verbotene zieht Lev und Sasha an. Allerdings währt es nicht lange und irgendwann wird jemand in den Abgrund gestoßen.

Es gibt einige Charakter in der Story, was es schon etwas schwieriger macht. Wir haben da Liv und Sasha, Masha und Dimitri, die eine romantische Beziehung führen. Man lernt so gut wie alle Charakter aus den Familien kennen. Dazu kommt noch ein Anwalt, der als Vermittler der Familien dient. Einbisschen hat mir die tiefe der Charakter gefehlt. Man lernt die Charakter flüchtig kennen, sodass ich nicht wirklich mit irgendjemand anfreunden konnte. Die Fehde zwischen den Familien lässt eindeutig zu viel Wut aufwallen. Die einzigen Charakter mit denen ich doch etwas mehr mitfühlen konnte waren Liv und Sasha. Man lernt ihre Liebesgeschichte kennen, die wirklich wie Romeo und Julia war. Zwischen alldem liegt immernoch der Hass und die Angst. Ich muss noch erwähnen das man sehr viel über die Familien erfährt und auch wie lange die Feindschaft schon besteht.

Der Schreibstil war nicht ganz leicht. Man kommt durchaus gut durch das Buch, aber man sollte sich definitiv nur auf die Story konzentrieren. Die Kapitel sind wie Akte geteilt, sowie man es auch bei Romeo und Julia kennt. Das macht es ein wenig schwer der Story zu folgen. Zumal es viele Informationen gibt, die man im Hinterkopf behalten sollte. Manchmal kommt es dazu das es etwas langatmig wird. Ich fand es interessant, wenn ich von der nicht allzu leichten Kost absehen. Tatsächlich hatte ich Glück und war die ganze Zeit mit dem Kopf dabei. Schön fand ich aber auch die Übersicht der Familien, die es am Anfang gibt. So gesagt ein Stammbaum, der es leichter macht die Namen zu jeweiligen Charakter zuordnen zu können. Manchmal bin ich trotzdem noch etwas durcheinander gekommen mit den Charakter. Es war eine interessante Story, mit Fantasy Anteil, die mir gefallen hat auch wenn es schwer war.

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Veröffentlicht am 28.11.2024

Überraschend und spannend

Everything We Never Said – Liebe lässt uns böse Dinge tun
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Mich hat der Klappentext angesprochen. Ich war gespannt was mich erwartet und konnte mir erstmal auch nicht viel vorstellen. Angefangen zu lesen, musste ich mich tatsächlich erstmal einfinden. Man wird ...

Mich hat der Klappentext angesprochen. Ich war gespannt was mich erwartet und konnte mir erstmal auch nicht viel vorstellen. Angefangen zu lesen, musste ich mich tatsächlich erstmal einfinden. Man wird sofort in die Geschichte geworfen und somit auch in Ella's Gedanken. Ich für meinen Teil fand sie Anfangs etwas wirr und konnte nichts damit anfangen. Man erfährt im Laufe des ersten Kapitel, dass ihre beste Freundin verstorben ist und Ella anscheinend die Schuld daran trägt. Erst im späteren Verlauf erfährt man, das es ein Unfall war. Auch Sawyer, der mit Ella's bester Freundin zusammen war, gibt anfänglich Ella Schuld an dem Tod. Doch er lernt auch, das Ella den selben Schmerz durchlebt wie er. Sie wird jeden Tag an ihre beste Freundin erinnert und es fühlt sich für sie an, wie die Hölle auf Erden. Am liebsten wäre Ella selbst nicht mehr hier. Bis zu dem Moment als Ella auf das Tagebuch ihrer besten Freundin stößt. Der Inhalt des Tagebuchs wirft einige Fragen auf und gibt auch einige Antworten. Antworten die Ella's Leben auf den Kopf stellt. Es kommen tiefe Geheimnisse heraus, die ihre beste Freundin unter Verschluss hielt.

Ella war mir sympathisch. Man konnte ihren Schmerz und Verlust nachvollziehen. Gerade nachdem man erfahren hat, wie der Unfall entstanden ist. Da ist es verständlich das Ella sich die Schuld gibt. Tatsächlich fand ich es aber schön, das alte Freunde noch auf ihrer Seite stehen und sich Sorgen um sie macht. Auch konnte ich nachvollziehen warum sie Anfangs so dicht gemacht hat, obwohl es ihr gar nicht gut ging. Als das Tagebuch ins Spiel kommt, liest Ella nur Passagen weise daraus. Was sich in dem Tagebuch verbirgt hat mir sogar manchmal die Sprache verschlagen.
Neben Ella gibt es noch Sawyer. Ihn konnte ich Anfangs nicht einschätzen. Zu Beginn wirkt er wütend und feindselig gegenüber Ella, um sie dann doch zu retten und zu verstehen. Ich hatte das Gefühl das er was zu verbergen hat. Zwischen Sawyer und Ella beginnt eine Lovestory. Diese Lovestory hat aber eher Gefühle gefehlt und ging etwas zu flott voran. Die Trauer hat dabei eher überwogen, fand ich bisschen Schade.

Der Schreibstil war flüssig zu lesen. Stellenweise sogar ziemlich spannend. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bin ich dann doch schnell in die Story versunken. Allem voran gibt es einige Fragen, die beantwortet werden müssen und auch im Laufe der Story beantwortet werden. Kurz vor dem Ende war es dann doch etwas wirr. Manches konnte ich nicht mehr so nachvollziehen. Allerdings konnte ich darüber hinwegsehen, da es dann doch noch einen guten Abschluss bekommen hat. Das Setting war kurz beschrieben, wobei dieser ja eher in der Highschool oder bei Ella abgespielt hat. Kurze Setting Beschreibung und man hatte doch alles vor Augen. Die Story liest man aus der Sicht von Ella und Sawyer. Insgesamt war es dann doch sehr spannend. Es hatte etwas dunkles an sich. Es gab nur wenige lockere Momente. Trotz Ecken und Kanten konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen und habe es innerhalb zwei Tage verschlungen. Immer mit der Neugier, was nun weiter passiert oder im Tagebuch steht. Für mich hat das Buch eine klare Leseempfehlung verdient.

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Veröffentlicht am 25.11.2024

Charakter waren nicht so greifbar

A Touch of Snow
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Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Als ich das Buch gesehen hatte, war ich gespannt auf eine neue Story von Tracy Wolff. Ich kenne schon ihre "Die Katmere Academy Chroniken" und habe ...

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Als ich das Buch gesehen hatte, war ich gespannt auf eine neue Story von Tracy Wolff. Ich kenne schon ihre "Die Katmere Academy Chroniken" und habe die Reihe gerne gelesen. Jetzt geht es mit einer Sports Romance weiter. Ich muss aber tatsächlich zugeben, dass mir das Buch nicht ganz so gefallen hat. Einerseits war es interessant da es ums Snowboarden geht, andererseits geht es schon gleich am Anfang um das eine und manche Begriffe habe ich nicht ganz zuordnen können. Man lernt Z kennen, der ein Profi Snowboarder ist. Alle Frauen liegen ihm zu Füßen und er lässt auch nichts anbrennen. Allerdings kann er nicht mehr als ein One Night Stand bieten. Da lernt er die neue Barfrau Ophelia kennen. Sie hat kein Interesse an ihm und lässt es ihn spüren. Das weckt sein Interesse an ihr umso mehr. Sie haben aber eine Sache gemeinsam. Ihre Vergangenheit war traumatisch und hat beide geprägt. Das bringt beide näher und irgendwann können sie sich der Anziehungskraft nicht mehr entziehen.

Ich fange mal mit Z an. Mit ihm bin ich nicht so warm geworden. Er wusste wie er auf Frauen wirkte und hat demnach sein Charme spielen lassen. Meistens war er aber eher am Trübsal Blasen und unausstehlich, wie ich finde. Wird er mit etwas konfrontiert, verletzt er sich absichtlich selbst beim Snowboard fahren. Dabei kennt er die Gefahren. Das hat ihn in meinen Augen nicht so sympathisch gemacht.
Ophelia war das genau Gegenteil. Anfangs hat man nichts gemerkt über ihre Vergangenheit. Sie hat es zwar erwähnt, war aber überwiegend freundlich und schlagfertig. Wie sie mit Männer wie Z umgehen muss, wusste sie ganz genau. Sie war mir deutlich authentischer und ich konnte mit ihr mitfühlen.
Neben den zwei gibt es noch die Freunde von Z. Diese waren ziemlich aufdringlich. Sie wollten Z den Rücken stärken, sind aber meiner Meinung nach über die Grenze hinaus getreten. Ich fand es aber schön, wie sie Ophelia in Schutz genommen haben. Außer die beste Freundin von Z, die konnte ich von Anfang an nicht ausstehen.

Der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Es fallen immer mal wieder Snowboard Begriffe die ich nicht verstanden hatte. Erst später werden ein paar der Begriffe erklärt. Man liest das Buch abwechselnd aus der Sicht von Ophelia und Z. Dadurch erfährt man viel von den Inneren Konflikte. Überwiegend dreht sich das Buch zu Anfang um Snowboard und das eine. Fand ich tatsächlich etwas zu viel. Irgendwann gewinnt die Story dann doch etwas an Tiefe, aber man muss durchhalten. Ab und an kommt es auch vor, dass es sich in die Länge zieht. Das Ende konnte mich auch nicht so zufrieden stellen. Obwohl es ein Happy End war, hat mir doch ein großer Teil gefehlt. Es gab eine Diskussion und auf einmal war alles wieder gut. Pluspunkt konnte sich das Setting aber holen. Es war bildgewaltig beschrieben und hat mir gleich winterliche Stimmung gebracht. Also das Buch insgesamt war nicht meins. Ich hätte mir das mehr vorgestellt. Auch mehr davon wie Ophelia ihn einfach abblitzen lässt.

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