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Kim_003

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Veröffentlicht am 26.10.2021

Ein bisschen Freiheit, bitte! - Rezension

Ein bisschen Freiheit, bitte! (Verliebt in Eden Bay 7) (Chick-Lit;Liebesroman)
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Titel: Ein bisschen Freiheit, bitte
Autorin: Saskia Louis
Reihe: Verliebt in Eden Bay #7
Meine Bewertung: 5★


Mit diesem Buch ist mir aufgefallen, dass ich mich beim Lesen von Saskia Louis' Büchern fühle, ...

Titel: Ein bisschen Freiheit, bitte
Autorin: Saskia Louis
Reihe: Verliebt in Eden Bay #7
Meine Bewertung: 5★


Mit diesem Buch ist mir aufgefallen, dass ich mich beim Lesen von Saskia Louis' Büchern fühle, als würde ich Zuhause ankommen. Als wäre alles irgendwie bekannt und bequem; ich weiß, was auf mich zukommen wird und ich weiß, dass es mir gefallen wird. Es ist ein schönes Gefühl.
In diesem Band ging es um Allie und Carter, welche beide Dinge in der Vergangenheit erlebt haben, mit denen sie noch immer zu kämpfen haben. Bei beiden Figuren hat mir ihre Entwicklung gefallen, und auch die Nebenfiguren hatten alle einen Sinn und ich mochte sie. Ich habe das Gefühl, ich kann nicht viel zum Inhalt sagen, weil es bei diesem Band meiner Meinung nach besser ist, mit weniger Wissen reinzugehen, aber man kann sagen, dass Allie zu Beginn der Geschichte einen Job sucht und diesen bei der Firma von Carter und seinen Freunden findet. Es hat einen enemies-to-lovers vibe, da Allie Carter gerne provoziert.

Im Großen und Ganzen fand ich das Buch toll, sowohl vom Inhalt und den Figuren, als auch vom Cover. Ich mag die ganze Reihe gerne und würde sie auch jedem empfehlen (der romantische und lustige Geschichten mag); es ist möglich, die Bücher unabhängig voneinander zu lesen, aber die Figuren tauchen auch in vorherigen und nachfolgenden Bänden auf, also kann es zu Spoilern kommen.

Folgendes kann Spoiler enthalten:
Triggerwarnungen: Alkoholismus, häusliche Gewalt, Manipulation / Gaslighting, mentale Krankheiten, Erwähnung von Krieg (weil Soldat)

  • Einzelne Kategorien
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 26.10.2021

Sehr emotional...

Moving Mountains
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Titel: Moving Mountains
Autorin: Tami Fischer
Verlag: Knaur
Reihe: Fletcher University #4
Erscheinungsdatum: 01.10.2021
Meine Wertung: 4,5★

Also.
Ich habe zwar überlegt, doch keine Rezension zu schreiben ...

Titel: Moving Mountains
Autorin: Tami Fischer
Verlag: Knaur
Reihe: Fletcher University #4
Erscheinungsdatum: 01.10.2021
Meine Wertung: 4,5★

Also.
Ich habe zwar überlegt, doch keine Rezension zu schreiben (weil das Buch zu Teilen sehr emotional geworden ist und ich nicht wusste, wie ich meine Gedanken vernünftig ausdrucken sollte), habe mich jetzt doch dazu entschieden.
In Moving Mountains geht es um Savannah Moore und Maxx Williams, die beide irgendwie schwere Zeiten hinter sich haben und in diesem Buch eine (wirklich gelungen geschriebene) Charakterentwicklung durchmachen.
Folgendes habe ich mir während des Lesens auf Englisch aufgeschrieben weil mein Gehirn überfordert war: Ich habe die Umsetzung von persönlichen Grenzen, Einwilligung (für z.B. intime Situationen, aber auch für Berührungen etc.) und toxischer Männlichkeit geliebt; genauso fand ich total interessant, wie Savannahs Charakter porträtiert wurde, so ehrlich und relatable. (Und Mal ganz vom wunderschönen Cover abgesehen…)
Ich glaube, das Einzige, mit dem ich persönlich ein Problem hatte, war die Beziehung zwischen Savannah und ihren Eltern, hauptsächlich weil ich Menschen, die mir wehtun, nicht verzeihen will (was nicht heißen soll, dass sie es nicht tun sollte, nur, dass ich es nicht nachvollziehen konnte).

Da waren noch ein paar Kleinigkeiten, aber im Großen und Ganzen war es ein sehr schönes und inspirierendes Buch (omg ich habe so viel markiert), was glaube ich am Besten passt, wenn man gerade die emotionale Kapazität dafür hat.


Anyway, hier die Triggerwarnungen (auch hinten im Buch zu finden): emotionaler Missbrauch, Depressionen, Panikattacken, Angststörung, Nervenzusammenbruch, Erwähnung von Suizid, Gefängnisaufenthalt, Alkoholkonsum und Zigarettenkonsum
Trope: good girl & bad guy (irgendwie)

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.09.2021

Ich hatte große Hoffnungen...

When you look at me
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Titel: When You Look at Me
Autorin: Kelly Moran
Verlag: Kyss bei Rowohlt
Einzelband
Erscheinungsdatum: 17.08.2021
Meine Bewertung: 3 Sterne

Ich hatte ziemlich große Hoffnungen auf dieses Buch, vor allem ...

Titel: When You Look at Me
Autorin: Kelly Moran
Verlag: Kyss bei Rowohlt
Einzelband
Erscheinungsdatum: 17.08.2021
Meine Bewertung: 3 Sterne

Ich hatte ziemlich große Hoffnungen auf dieses Buch, vor allem auch weil die männliche Hauptfigur, Xavier, eine soziale Angst hat und das in meinen Augen etwas sehr ernstes und wichtiges Thema ist. Die weibliche Hauptfigur, Peyton, hat als Xaviers PR-Beraterin die Aufgabe, ihn für die Öffentlichkeit quasi zugänglicher zu machen, da Xavier in den Medien wegen seiner Distanziertheit sehr negativ dargestellt wird, obwohl er eigentlich nur die Aufmerksamkeit hasst.

Was mir gefiel:
Angefangen mit dem Cover bis zu der Tatsache, dass in diesem Buch viel über mentale Gesundheit und dem Umgang mit Verlust gesprochen wird: das Buch hat mich von Anfang an fasziniert.
Auch mochte ich die Gespräche über ihre Beziehung, welche ein Beweis für die existierenden Doppelmoralen (Sexismus am Arbeitsplatz) waren, ebenso wie Xaviers Umgang mit diesem Ungleichgewicht, welcher recht vorbildlich war (v.a. weil er dies überhaupt erkennen kann).

Was mir nicht gefiel:
Leider waren in dem Buch extrem viele Grenzüberschreitungen zu finden.
(Beispiel (Achtung ausführlich): Xavier fragt Peyton, ob diese ihre Beziehung öffentlich machen möchte und diese sagt lieber nicht, aber du entscheidest (da er ja ihr Chef ist, siehe Machtungleichgewicht); Xavier entscheidet sich, dem Reporter zu sagen, sie seien in einer Beziehung und Peyton ist unzufrieden; es folgt ein Monolog vonseiten Xavier Richtung seines Kumpels, dass Peyton ja hätte sagen können, sie wolle ihre Beziehung nicht öffentlich machen etc.; das Ganze erschien mir recht manipulativ; es ist zu finden in Kapitel 15, S. 214-231).
Des Weiteren verhielten sich beide Figuren, v.a. aber Xavier während eines Streits vollkommen unvorbildlich, was auch eng mit Grenzüberschreitung zusammen hing.
Eine letzte Sache, die mir noch aufgefallen war, sind die manchmal zu anschaulichen und extremen Vergleiche, welche für mich hin und wieder gewisse Grenzen überschritten und sogar unangebracht waren.
(Spoiler: Ein Beispiel ist auf S. 360 als Peyton vermutet, Xavier (Achtung) schlitze “sich ihr zuliebe die Pulsadern auf”, was sich sogar ironisch anhört, wenn man bedenkt, dass ihr Ex durch Suizid gestorben ist.)

Das heißt: Es gab einige Situationen im Buch, mit denen ich moralisch gesehen nicht einverstanden war, aber empfehlenswert ist das Buch für Leute, denen die oben genannten Kritik oder die unten genannten Trigger Warnungen nichts ausmachen, und die gerne Romance lesen, welche sich am Arbeitsplatz abspielt und in dem zwei Personen versuchen, ihr Glück zu finden, während sie sich auch mit ihrer mentalen Gesundheit auseinandersetzen.

Trigger Warnungen: mentale Gesundheit, Tod, Autounfall, Suizid, Trauer (ggf. auch Krieg und Sexismus)
Tropes: Workplace Romance

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Veröffentlicht am 19.09.2020

Ein weiterer gelungener Band!

Ein bisschen Liebe, bitte! (Verliebt in Eden Bay 5) (Chick-Lit;Liebesroman)
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Das Buch „Ein bisschen Liebe, bitte!“ von Saskia Louis erschien erstmals am 31.08.2020 (früher als geplant) im Verlag BoD – Books on Demand und kostet als E-Book 3,99€. Es ist der fünfte Band der „Verliebt ...

Das Buch „Ein bisschen Liebe, bitte!“ von Saskia Louis erschien erstmals am 31.08.2020 (früher als geplant) im Verlag BoD – Books on Demand und kostet als E-Book 3,99€. Es ist der fünfte Band der „Verliebt in Eden Bay“-Reihe.
Die Protagonisten sind Ava Chestnut und Wyatt Turner, beide etwa Anfang dreißig.
Ava ist Ärztin in Eden Bay, wo sie geboren und aufgewachsen ist. Sie ist romantisch, immer positiv und ihre Mitmenschen mögen sie – außer Wyatt.
Wyatt ist alleinerziehender Vater aus Boston und möchte mit seiner Tochter Riley einen ruhigen Neuanfang in der Hafenstadt Eden Bay. Er ist vorsichtig, was fremde Menschen angeht – man kann es auch misstrauisch nennen – und Realist.

Meine Meinung:
Um ehrlich zu sein, hatte ich, bevor ich mit dem Lesen begonnen hatte, ziemliche Vorurteile gegenüber den Charakteren. Ich hatte Angst, Ava wäre nur eine naive Frau, die sich weigert, die Realität zu sehen, und Wyatt wäre nur ein Miesepeter, der mir keine Freude bereiten würde. Und ob ich mit Riley etwas anfangen konnte, war mir ebenso unklar.
Doch die Geschichte hat mich umso positiver überrascht. Alle Charaktere sind so selbstreflektierend und dreidimensional, haben alle positive und negative Eigenschaften. Sie alle sind mir schnell sehr ans Herz gewachsen. Besonders Riley, Wyatts Tochter, denn sie ist nicht ein wandelndes Klischee des mürrischen Teenagers, denn obwohl sie ihre Launen hat (was ja völlig normal für eine 14-Jährige ist), ist sie immer freundlich, klug, sich ihres Handelns und Denkens bewusst und ebenso dreidimensional. Ich sollte hinzufügen, dass alle Charaktere von Saskia Louis zwar auf den ersten Blick wie Klischees erscheinen können, jedoch immer an so viel mehr Tiefe gewinnen, als man erwartet hätte – was ich an ihren Geschichten besonders liebe.

Fazit:
Ihr Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen, ihre Charaktere authentisch und sympathisch; die Geschichte ist emotional und tiefgründig und ich bin bereits gespannt auf weitere Bände. Die Bücher von Saskia Louis sind meiner Meinung nach absolut empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 04.08.2020

Humor trifft Drama

Kiss Me Twice - Kiss the Bodyguard, Band 2
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Das Buch “Kiss Me Twice” von Stella Tack ist erstmals am 17.06.2020 im Ravensburger Verlag erschienen und kostet broschiert 14,99€. Es handelt sich um den Folgeband zu „Kiss Me Once“.
Die Protagonisten ...

Das Buch “Kiss Me Twice” von Stella Tack ist erstmals am 17.06.2020 im Ravensburger Verlag erschienen und kostet broschiert 14,99€. Es handelt sich um den Folgeband zu „Kiss Me Once“.
Die Protagonisten sind Daisy Silver und Prinz Prescot, beide etwa zwanzig Jahre alt.
Silver arbeitet als Bodyguard in der Firma von Ryans Vater. Ryan, welchen wir bereits im vorherigen Band kennengelernt haben, ist ihr bester Freund seit Kindheitstagen. Silver ist unerschrocken und überraschend anpassungsfähig was ihre ungünstige Situation angeht.
Prescot ist Prinz von Nova Scotia (alternative Realität) und verwickelt in den Streit um das Erbe des Throns zwischen seinem Vater und seinem Onkel. Trotz einigen fragwürdigen Dingen, die er in seiner Vergangenheit getan hat, arbeitet er an sich, um zu einer Person zu werden, die er selbst mögen kann.
Das zentrale Element der Geschichte ist die Beziehung zwischen Silver und Prescot; der zentrale Konflikt ist der Streit um den Thron.

Inhalt:
Nachdem Silver aufgrund Uneinigkeiten ihren letzten Job verloren hat, bietet sich ihr die Möglichkeit, ihren Kindheitsfreund Ryan und seine Freundin Ivy – Protagonisten des vorherigen Bandes – in Vancouver, Kanada zu besuchen. Am Flughafen treffen Silver und Prescot zum ersten Mal aufeinander – und hinterlassen einen Eindruck auf den jeweils anderen. Nachdem sie sich in einem Club erneut begegnen, sorgt ein Skandal dafür, dass sie zusammenarbeiten müssen.

Meine Meinung:
Die Geschichte spielt in einer alternativen Realität, in welcher Kanada zur Britischen Monarchie gehört und Nova Scotia ein unabhängiger, monarchischer Staat ist. Deshalb würde ich behaupten, die Geschichte sei soweit glaubwürdig, die Handlungen der Charaktere nachvollziehbar. Mir hat gefallen, dass die Geschichte sowohl aus der Perspektive von Silver, als auch der von Prescot erzählt wurde; so haben beide Charaktere an Dimension und Authentizität gewonnen. Ebenfalls mochte ich das wiedersehen mit Charakteren aus Band eins, aber man sollte anmerken, dass man die beiden Bände auch unabhängig voneinander lesen könnte. Wie schon in anderen Büchern, die ich von der Autorin gelesen haben, kommt auch in diesem der Humor nicht zu kurz. Die Sprache ist verständlich für die Zielgruppe – Jugendliche.
Allerdings hätte ich mir gewünscht (Achtung! Spoiler ), dass Silver sich im Laufe der Geschichte noch mit ihrer Familie auseinandersetzt, besonders mit ihrer Tante. Jedoch konnte ich es verstehen, dass ihr Vater, wie auch schon im Großteil ihres Lebens, keine physisch präsente Rolle gespielt hatte.
(Spoiler Ende)

Fazit:
Im Großen und Ganzen ist das Buch lustig und süß mit einem Haufen Drama, der perfekte Folgeband zum ebenso gelungenen ersten Band. Ich freue mich bereits auf weitere Bücher der Autorin!

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