Profilbild von KittyCat

KittyCat

Lesejury Star
offline

KittyCat ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit KittyCat über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.05.2021

Unreife Prinzesschen und ein ernüchterndes Leseerlebnis

The Second Princess. Vulkanherz
0

"The second Pricess - Vulkanherz" ist mein erstes Buch der deutschen Autorin Christina Hiemer – und wohl auch mein letztes. Zwar konnte sie einige Leser für ihre "Mentira"-Dilogie begeistern, dennoch war ...

"The second Pricess - Vulkanherz" ist mein erstes Buch der deutschen Autorin Christina Hiemer – und wohl auch mein letztes. Zwar konnte sie einige Leser für ihre "Mentira"-Dilogie begeistern, dennoch war ihr neuer Roman – zumindest für mich – eine große Ernüchterung.

DAS COVER

Aber fangen wir mit einem positiven Punkt an: das Cover. Ein absoluter Hingucker, wie ich finde! Es verspricht eine düstere, mit Intrigen geschmückte Fantasystory. Ich kann euch sagen, der Roman sieht wirklich sehr hübsch in meinem Regal aus!

DIE HANDLUNG

Allerdings kann ein hübsches Äußeres bekanntlich nicht über einen schlechten Charakter, beziehungsweise eine grottige Handlung, hinwegtäuschen. So überzeugend "The second Princess" begonnen hat, so enttäuschend hat es geendet. Unerfüllte Erwartungen, Ernüchterung – das ist es, was ich mit der Geschichte verbinde. Die Handlung beinhaltete mehr als nur einen Logikfehler und die Spannung hat sich bei mir nur während des letzten Drittels eingestellt. Dort gab es dann zwei Wendungen, die ich so nicht hatte kommen sehen und die meine Neugierde schließlich doch noch mal aus ihrem Tiefschlaf erweckt haben.

DIE CHARAKTERE

Was mir jedoch noch viel weniger als die Handlung gefallen hat, waren die Charaktere. Die Protagonistin, die zu Beginn des Buches noch sympathisch und interessant gewirkt hat, entpuppte sich als ein egoistisches, unreifes, naives und dümmliches Prinzesschen. Sie hat gehandelt, ohne an andere zu denken und ihre Beweggründe konnte ich die meiste Zeit nicht nachvollziehen. Ebenso waren die anderen Figuren flach, unsympathisch und überhaupt nicht vielschichtig. Der einzige Charakter, der mir tatsächlich gefallen hat, war ausgerechnet ein Dämon. Ein Dämon, der die "Bösen" in diesem Roman vertritt.

Auch fehlt mir eine Entwicklung Saphinas, ein Reiferwerden. Es wurde zugegebenermaßen beschrieben, wie sie am Ende Verantwortung für ihre Taten übernimmt. Doch in meinen Augen ist sie nichtsdestotrotz das kleine Mädchen geblieben. Dieses Erwachsenwerden kam mir viel zu abrupt, so dass ich es gar nicht aufnehmen konnte.

Die Liebesgeschichte die so nebenbei zwischen Saphina und Dante abgelaufen ist, hat mich ebenfalls nicht so recht berührt. Das lag vor allem daran, dass Dante die krassesten Stimmungsschwankungen hatte, die ich je erlebt habe. Dadurch war es mir vollkommen unmöglich, mich in ihn hineinzuversetzen. Falls er durch diese Stimmungsschwankungen und sein rüdes Verhalten irgendwie mysteriös erscheinen sollte, hat die Autorin ihr Ziel leider vollkommen verfehlt.

Aber nicht nur in Dante konnte ich mich nicht hineinversetzten - genauso haben mich Saphinas Emotionen komplett kalt gelassen. Manchmal musste ich mir sogar ein verächtliches Lachen verkneifen, weil mir ihre Reaktion so unauthentisch vorkam. Das ist ein Punkt, den ich Christina wirklich ans Herz legen möchte: Ihren Charakteren mehr Tiefe und Vielschichtigkeit verleihen, damit die Leserschaft die Möglichkeit hat, sich in diese hineinzuversetzen oder zumindest deren Beweggründe nachvollziehen zu können.

Ich habe es nicht gezählt – aber es muss mindestens zehn Absätze geben, die sich der Beschreibung von Saphinas ach so hübschen Kleidern widmen. Und das, wo doch ständig betont wurde, dass die Prinzessin sich absolut nichts aus Klamotten macht. Ständig wurde über die Kleider geschrieben und geredet; das hat die Figuren noch oberflächlicher wirken lassen.

DER SCHREIBSTIL

Eigentlich wollte ich meine Rezension mit einem positiven Punkt enden lassen, doch ich überlege gerade, ob mir noch irgendwas einfällt und tja – dem ist leider nicht so. Nicht einmal über den Schreibstil kann ich schwärmen, obwohl mir dieser zu Beginn eigentlich sehr angenehm erschien. Aber während des Lesens stachen mir immer wieder Dopplungen oder unglückliche Formulierungen ins Auge, die mich meine Meinung revidieren ließen. Vor allem für das Wort "Doch" scheint Hiemer eine große Schwäche zu haben, die ich so gar nicht teile.

FAZIT

Letztendlich kann ich nur sagen, dass "The second princess" ein ernüchterndes Leseerlebnis war, auch wenn ich weiß, dass es einige gibt, die an diesem Buch ihren großen Spaß hatten. Ich selbst würde es allerings auf keinen Fall weiterempfehlen.

https://www.lovelybooks.de/autor/Christina-Hiemer/The-Second-Princess-Vulkanherz-2800923976-w/rezension/2941573499/

https://wasliestdu.de/rezension/unreife-prinzesschen-und-ein-ernuechterndes-leseerlebnis

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.04.2021

Ein wunderschönes Märchen

All This Time – Lieben heißt unendlich sein
0

„All this Time – Lieben heißt unendlich sein“

Manche Wunden kann nur Liebe heilen…

Klappentext

Kyle und Kimberly sind seit der 9. Klasse das perfekte Paar. Doch am Abend der Abschlussfeier bricht Kyles ...

„All this Time – Lieben heißt unendlich sein“

Manche Wunden kann nur Liebe heilen…

Klappentext

Kyle und Kimberly sind seit der 9. Klasse das perfekte Paar. Doch am Abend der Abschlussfeier bricht Kyles Welt brutal in sich zusammen: Nachdem Kimberly ihm eröffnet hat, dass sie die Beziehung beenden will, haben sie auf dem Heimweg einen Autounfall. Kyle erwacht im Krankenhaus aus seiner Bewusstlosigkeit – aber Kim hat den Unfall nicht überlebt. Kyle versinkt in unendlicher Trauer und Schuldgefühlen… bis er Marley begegnet. Marley hat ebenfalls einen großen Verlust erlitten, für den sie sich verantwortlich macht. Sie verstehen einander und können den Schmerz des anderen lindern, während sie sich immer näherkommen. Doch Kyle muss befürchten, dass er diese zweite Chance auf Glück erneut verlieren könnte…

Meine Meinung

„All this Time“ ist der neueste Roman der Autorinnen Mikki Daughtry und Rachael Lippincott. Mit ihrer Geschichte „Drei Schritte zu dir“ haben mich die zwei Frauen bereits zum haltlosen Schluchzen gebracht – unter anderem in einem öffentlichen Kino. Deswegen hatte ich, als ich mit „All this Time“ begonnen habe, hohe Erwartungen. Ich habe mir Gefühl, Drama und Szenen, die mich zum Lächeln bringen, gewünscht. Und stell dir vor – Mikki und Rachael haben meine Erwartungen erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen.

Cover

Das Cover des jugendlichen Liebesomans hat mich sofort angesprochen. Ich liebe die Farbe blau und zudem gefiel mir die Gestaltung mit den Blumen richtig gut. Außerdem harmoniert das Design perfekt mit dem von „Drei Schritte zu dir“. Die beiden ergänzen sich in einem Bücherregal fantastisch.

Erzählstil

Ich liebe, liebe, liebe den Erzählstil! Jedes Wort von Mikki und Rachael ist so präzise gewählt, jedes Wort ist bedeutungsvoll und hat seinen ganz eigenen Platz. Sie haben mich mit ihrer gefühlvollen Art zu schreiben zum Schmunzeln und zum Weinen gebracht. Meine Familie hat sich schon gewundert, was mit mir los ist, warum ich im einen Moment wie blöde grinse nur um eine halbe Stunde später getroffen das Gesicht zu verziehen.

Handlung

Zu Beginn dachte ich, es handle sich um eine einfache Liebesgeschichte. Die Liebesgeschichte von Kyle und Marley, die beide mit großen Verlusten umgehen müssen. Doch damit hätte ich nicht falscher liegen können. Ja, die erste Hälfte des Buches dreht sich ausschließlich um die Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden. Doch wenige Seiten später stellt sich alles, was man als Leserin zu wissen geglaubt hat, als Irrtum heraus. Die Wendung hat mich so unerwartet getroffen – ich konnte gar nicht anders, als mit geöffnetem Mund und zittrigen Händen Seite um Seite umzublättern. Ab diesem einem Moment hat mich die Spannung fast wahnsinnig gemacht. Im letzten Abschnitt ist so viel passiert, dass in mir ein komplettes Chaos an Emotionen herrschte. Sowie ich das Buch schloss, dachte ich: „Wow. Das ist tatsächlich ein Märchen, ein wunderschönes, genau wie Mikki es versprochen hat.“

Charaktere

Kyle, der Protagonist der Geschichte, ist mir schon nach kurzer Zeit ans Herz gewachsen. Niemals hat er versucht, einen auf obercoolen Macho zu machen. Er ist romantisch, lieb und rücksichtsvoll. Das war er von Anfang an. Doch im Verlauf der Handlung hat er eine enorme Weiterentwicklung durchlebt. Er ist erwachsener, aufmerksamer und vor allem nicht mehr so ichbezogen geworden. Dies mitzuverfolgen war wirklich wunderschön. Am Ende war ich richtig stolz auf ihn.

Auch Marley war mir sympathisch. Ich mochte ihre bedachte, zurückhaltende Art, ihre Ehrlichkeit und ihre vielen kleinen Eigenschaften. Allerdings hätte ich sie manchmal am liebsten in den Arm genommen, um ihr die schwere Last, die sie trägt, ein wenig erträglicher zu machen. Sie ist sehr stark und auch ihre Entwicklung hat mich verzaubert.

Ebenso sympathisch waren mir die Nebencharaktere. Tatsächlich war mir Kyles Mom sogar die liebste Nebenfigur. Sie ist einfach so gutmütig und humorvoll – ich konnte die Liebe, die Kyle für sie empfunden hat, sehr gut nachvollziehen.

Fazit

Letztendlich denke ich mit einem wehmütigen Lächeln im Gesicht an „All this Time – Lieben heißt unendlich sein“ zurück. Die Geschichte hat mich berührt und wird mir auch noch ein wenig länger in Gedanken bleiben. Sie zählt definitiv zu meinen Highlights des Monats April und ich empfehle Kyles und Marleys Geschichte nur zu gerne weiter!

https://www.lovelybooks.de/autor/Mikki-Daughtry/All-This-Time-Lieben-hei%C3%9Ft-unendlich-sein-2687416147-w/rezension/2937486059/

https://wasliestdu.de/rezension/ein-wunderschoenes-maerchen-6

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.04.2021

Zu viele Ungereimtheiten

Matching Night, Band 1: Küsst du den Feind? (Gewinner des Lovelybooks-Leserpreises 2021)
0

"Matching Night – Küsst du den Feind?"

Ein berühmtes Elite-College.
Zwei berüchtigte Studentenverbindungen.
Drei Nächte, die über dein Schicksal entscheiden.

Klappentext

Ravens und Lions – um die beiden ...

"Matching Night – Küsst du den Feind?"

Ein berühmtes Elite-College.
Zwei berüchtigte Studentenverbindungen.
Drei Nächte, die über dein Schicksal entscheiden.

Klappentext

Ravens und Lions – um die beiden mächtigen Verbindungen am St. Joseph‘s College ranken sich zahlreiche Legenden, genau wie um ihre luxuriösen Wohnhäuser und wilden Partys. Von alldem kann die Studentin Cara nur träumen, schließlich reicht ihr Geld hinten und vorne nicht. Als die Ravens ihr überraschend eine kostenlose Unterkunft anbieten, zögert sie deshalb nicht lange. Doch es gibt eine merkwürdige Bedingung: Cara muss auf drei exklusiven Verbindungspartys mit einem Wildfremden ein Paar spielen und an einem geheimnisvollen Wettkampf teilnehmen. Sie ahnt nicht, dass sie dabei mehr verlieren wird als nur ihr Herz…

Meine Meinung

"Matching Night – Küsst du den Feind?" ist der erste Band der neuen Dilogie von Stefanie Hasse, welche für ihre zahlreichen Romantasyromane bekannt ist. Auch ich kannte sie bereits durch die "Schicksalsbringer"-Reihe, weshalb ich ein Paar Erwartungen an "Matching Night" gestellt hatte. Diese haben sich jedoch leider nicht ganz erfüllt…
Der zweite und finale Band mit dem Titel "Matching Night – Liebst du den Verräter?" ist zeitgleich mit Band eins erschienen, so dass Fans ihre Neugier sofort stillen können.

Cover

Die äußere Gestaltung des Buches gefällt mir sehr gut. Schlicht, elegant und gleichzeitig mysteriös – genau wie auch die Geschichte selbst. Zudem komplettieren sich das Cover des ersten und des zweiten Teils; eine Idee, die ich liebe!

Erzählstil

Auch Steffanie Hasses Erzählstil hat es mir angetan. Sie schreibt fesselnd und flüssig und hat mich an manchen Stellen so für sich eingenommen, dass es mir unmöglich erschien, das Buch aus der Hand zu legen.

Handlung

Doch auch ihr toller Schreibstil konnte die vielen Ungereimtheiten, die die Handlung der Geschichte aufwarf, nicht wettmachen. Zu oft habe ich die Beweggründe der zwei Verbindungen nicht verstanden. Vor allem ging es mir nicht in den Kopf, warum Cara und die anderen Anwärterinnen unbedingt Paare mit den Lions bilden sollten. Hätten sie die Aufgaben nicht genauso gut im Alleingang bewältigen können? Und was ist überhaupt das große Ziel der beiden Studentenverbindungen? Ich konnte einiges wirklich nicht nachvollziehen, was leider dafür gesorgt hat, dass ich nicht immer vollkommen in die Geschichte eintauchen konnte.
Die Idee an sich fand ich eigentlich sehr cool, doch das Potenzial wurde unglücklicherweise nicht restlos ausgeschöpft.

Charaktere

Ebenso konnten mich die Charaktere nicht richtig überzeugen. Cara hatte zwar ein gesundes Maß an Misstrauen und war auch sonst immer relativ gescheit. Doch vor allem in Bezug auf ihre beste Freundin hat sie für mich manchmal echt unverständlich gehandelt. Und wo wir schon dabei sind – Was ist Hannah bitte für eine Freundin? Sie war mir wirklich die unsympathischste Person, das hat sich auch zum Ende hin nicht geändert.
Was die anderen Nebenfiguren betrifft, so wusste ich zu keinem Zeitpunkt, wem ich vertrauen konnte. Alle hatten irgendwelche Hintergedanken und haben nie etwas aus reiner Güte getan. Das hat das Lesen zwar spannend gemacht, allerdings war es manchmal auch anstrengend, als Leserin alles und jeden hinterfragen zu müssen.

Fazit

Schlussendlich kann ich nur sagen, dass "Matching Night" auf jeden Fall nicht zu meinen Monatshighlights zählt. Auch weiß ich nicht, ob ich es weiterempfehlen oder mir selbst den zweiten Teil kaufen soll. Für mich haben leider die negativen Aspekte überwogen, weshalb ich nur drei Sterne verteilen kann.

https://wasliestdu.de/rezension/zu-viele-ungereimtheiten-0

https://www.amazon.de/review/create-review/thankyou?asin=347340201X&channel=glance-detail-thankyou

https://www.lovelybooks.de/autor/Stefanie-Hasse/Matching-Night-Band-1-K%C3%BCsst-du-den-Feind--2644724025-w/rezension/2931692242/

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.03.2021

Eine unerwartete Steigerung im Vergleich zu Band 1

Midnight Chronicles - Blutmagie
1

Band zwei der New-Adult-Fantasy-Reihe
Sie dachten, dass sie nichts trennen könnte, doch manche Entscheidungen sind unverzeihlich.

Klappentext
Cain und Warden können sich kaum vorstellen, dass sie vor ...

Band zwei der New-Adult-Fantasy-Reihe
Sie dachten, dass sie nichts trennen könnte, doch manche Entscheidungen sind unverzeihlich.

Klappentext
Cain und Warden können sich kaum vorstellen, dass sie vor drei Jahren noch Kampfpartner waren, die einander bedingungslos vertrauten. Zu groß sind die Differenzen, die die beiden Blood Hunter nun trennen, zu schwer wiegt der Schmerz, nachdem sie einander so sehr verletzt haben. Doch die Rückkehr des Vampirkönigs Isaac lässt ihnen keine andere Wahl, als erneut zusammenzuarbeiten. Und während sie gemeinsam um Leben und Tod kämpfen, müssen sie sich fragen, ob es für sie beide nicht vielleicht doch eine zweite Chance geben kann…

Meine Meinung
Bianca Iosivoni und Laura Kneidl sind bereits seit langem zwei meiner liebsten Autorinnen. Dass sie nun beschlossen haben aus den „Midnight Chronicles“ ein Patnerprojekt zu machen, hat mich also sehr gefreut.
Bianca Iosivoni ist unter anderem für ihre „Firsts“-Trilogie, die „Sturmtochter“-Reihe und ihre „Soul Mates“-Dilogie bekannt.
Den Name Laura Kneidl dagegen verbindet man mit der „Someone New“-Trilogie, der „Berühre mich nicht“-Reihe und ihrer „Elemente der Schattenwelt“-Trilogie.
„Midnight Chronicles – Blutmagie“ ist der zweite Band der sechsteiligen Fantasy-Reihe. Der finale Roman erscheint voraussichtlich am 26. August 2022.

Handlung
Nachdem Band eins mich nicht komplett überzeugen konnte, habe ich meine Erwartungen an „Blutmagie“ ein Stück weit zurückgeschraubt. Doch wie sich herausstellte, hätte ich dies gar nicht tun müssen. Denn der zweite Teil der „Midnight Chronicles“ bietet sehr viele unerwartete Wendungen und hat mich auch sonst stärker eingenommen, als es „Schattenblick“ je konnte. Vor allem die realistische, wirklich süße Entwicklung der Beziehung von Cain und Warden hat mich begeistert. Mitzuverfolgen, wie die zwei sich einander wieder angenähert haben, war definitiv ein Highlight für mich!
Zudem waren einige Szenen durchaus sehr actiongeladen – auch wenn ich nichts dagegen hätte, wenn es noch mehr davon gäbe.
Außerdem wurden die Handlungen aus Band 1 wunderbar mit denen aus „Blutmagie“ verknüpft. Ich hatte mich schon gefragt, wie denn nun Roxys und Shaws Geschichte weitergehen wird und befürchtet, dass die Verknüpfung dieser zwei Storys erzwungen rüber kommen würde. Doch das Gegenteil war der Fall: Ich habe mich jedes Mal sehr getroffen, wenn ich die zwei erneut getroffen habe und sie haben sich perfekt in die Handlung von „Blutmagie“ eingefügt.

Erzählstil
Der Erzählstil hat mir sehr gut gefallen. Humorvoll und fesselnd hat er mich durch das Buch begleitet bis ich es schließlich lächelnd zugeschlagen habe.

Charaktere
Warden konnte ich bereits in „Schattenblick“ trotz – oder gerade wegen – seiner selbstbewussten und leicht arroganten Art gut leiden. Dass ich als Leserin nun einen tieferen Einblick in seinen Kopf begonnen habe, hat mich begeistert. Vor allem seine Vorliebe für Animes hat mich zum Grinsen gebracht. Und wie er sich um Cain gekümmert hat – awww!
Cains taffe Art hat es mir ab Seite eins angetan. Sie lässt sich von niemanden so leicht unterbuttern und sorgt sich um die Menschen, die sie liebt. Sie und Warden zusammen sind einfach eine Sache für sich; ein richtiges Power Couple!
Auch die Nebencharaktere habe ich schnell in mein Herz geschlossen. Alle haben sie ihre Eigenarten, die sie umso liebenswerter und menschlicher machen. Ich finde es klasse, dass Laura und Bianca diese Figuren nicht einfach links liegen gelassen haben, sondern ihnen allen einen besonderen Charakter verpasst haben!

Cover
Das Cover von „Midnight Chronicles – Blutmagie“ finde ich klasses! Es ist schlicht und strahlt zugleich etwas Geheimnisvolles aus. Ich kann euch sagen: „Schattenblick“ und „Blutmagie“ machen sich in meinem Regal sehr gut!

Fantasy
An Fantasy fehlt es den „Midnight Chronicles“ garantiert nicht. Vampire, Hexer, Hunter, komische Hunter-Vampir-Mutanten – alles, was das Herz eines Fantasyroman-Fans begehrt!

Fazit
Schlussendlich kann ich sagen, dass „Blutmagie“ eine überraschende Steigerung im Vergleich zu „Schattenblick“ ist. Während ich bei Teil eins der „Midnight Chronicles“ noch zwiegespalten war, so empfehle ich den Folgeband nun definitiv weiter!

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Fantasy
Veröffentlicht am 04.02.2021

Nicht so großartig wie erwartet

Fall of Legend
0

Sie sollten sich nicht begegnen - Ihr Welten sollten nie aufeinandertreffen ...

Gabriel Legend und Scarlett Priest stammen aus zwei völlig verschiedenen Welten. Als Erbin einer der angesehensten Familien ...

Sie sollten sich nicht begegnen - Ihr Welten sollten nie aufeinandertreffen ...

Gabriel Legend und Scarlett Priest stammen aus zwei völlig verschiedenen Welten. Als Erbin einer der angesehensten Familien von New York wurde Scarlett von klein auf alles in den Schoß gelegt, was Legend sich sein Leben lang hart erkämpfen musste. Sie ist alles, was er verabscheut - und doch die Einzige, die jetzt Legends Imperium retten kann. Ein Business-Deal, mehr ist da nicht zwischen ihnen. Bis ein einziger Kuss ihre Welten erschüttert und alles in Gefahr bringt, was sie sich aufgebaut haben ...

"Fall of Legend" ist tatsächlich erst mein zweites Buch der Autorin Meghan March. Vor ihm hatte ich bereits den Auftakt der "Sinful Empire"-Reihe gelesen, wobei Band zwei und drei bereits in meinem Regal stehen, und nur darauf warten, endlich gelesen zu werden. "Fall of Legend" ist zudem der erste Teil der "Legend"-Trilogie; die Folgebände heißen "House of Scarlett" (29.01.2021) und "Fight for Forever" (26.02.2021).

Meghan March ist erfolgreiche Bestsellerautorin mit einem Händchen für Erotikromane und hat in den USA bereits mehr als ein Dutzend Bücher veröffentlicht. Einige dieser haben es bereits in die New York Times, das Wallstreet Journal und die USA Today geschafft. Manche kennen sie bestimmt auch als Autorin der dreiteiligen "Sinful Empire"-, "Sinful Royalty"- oder "Richer than Sin"-Reihe. Ich weiß – ziemlich viele Sins

Als allererstes möchte ich gerne auf das wunderschöne Cover des Romans verweisen. Ich LIEBE schlichte, goldene Cover total und dieses trifft meinen Geschmack perfekt! Aber noch viel besser finde ich tatsächlich den Titel. Er passt wunderbar zum Buch und nimmt Bezug auf die Handlung – das schätze ich immer sehr.

Auch Meghans Schreibstil hat mir gut gefallen. Allerdings konnte dieser nicht über die Handlung, die mich nicht wirklich mitgerissen hat, hinwegtäuschen. Der Anfang hat mich total begeistert, er war ungewöhnlich und hat mir als Leserin Lust auf mehr gemacht. Doch bei den folgenden Kapiteln hat meine Begeisterung leider nachgelassen. Es ist nicht sonderlich viel passiert, vor allem bei den Protagonisten Scarlett und Gabe ging es ständig nur um die erotische Anziehung, eine emotionale Verbindung konnte ich nicht erkennen, auch wenn die Autorin merklich versucht hat, eine herzustellen.

Bei den Charakteren waren mir tatsächlich nicht mal die zwei Hauptcharaktere am sympathischsten, sondern Scars Freundinnen Kelsey, Harlow und Monroe und Legends Freund Bump. Diese Szenen fand ich immer sehr amüsant; sie haben mir am besten gefallen.

Was das Gefühl der Geschichte angeht, so muss ich bedauernd sagen, dass auch hier meine Erwartungen nicht so richtig erfüllt wurden. In dem gesamten Buch ging es eigentlich nur darum, wie Gabriel und Scarlett sich einander annähern; viele Emotionen kamen bei mir da nicht an.

Und auch dem Ende stehe ich kritisch gegenüber. Ich möchte nur ungern spoilern, also merke ich einfach an, dass mich das Ende nicht überzeugen konnte und unbefriedigt zurückgelassen hat.

Schlussendlich bin ich der Meinung, dass "Fall of Legend" ein gutes Buch für Zwischendurch ist. Ich werde mir wahrscheinlich die nachfolgenden Teile auch noch kaufen, doch zählt Band eins nicht zu meinen Lieblingsbüchern.

https://www.lovelybooks.de/autor/Meghan-March/Fall-of-Legend-2580488887-w/rezension/2826419349/

https://wasliestdu.de/rezension/nicht-so-grossartig-wie-erwartet

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere