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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.03.2021

Süße Liebesgeschichte mit Plus fürs Herz

Naughty, Sexy, Love
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Nun habe ich auch endlich diese Trilogie beendet und ich muss sagen, ich lasse sie mit einem lachenden und einem weinenden Auge hinter mir, denn insgesamt war sie wirklich gut, aber dennoch noch lange ...

Nun habe ich auch endlich diese Trilogie beendet und ich muss sagen, ich lasse sie mit einem lachenden und einem weinenden Auge hinter mir, denn insgesamt war sie wirklich gut, aber dennoch noch lange nicht so gut wie die anderen Bücher der Autorin, die ich vorher gelesen habe. Allerdings mochte ich diesen Band, trotz ein paar Mängeln, wieder wirklich gern.

Der Schreibstil von Kylie Scott ist und bleibt gut, leicht zu lesen, mitreißend, prickelnd und bildlich und so war es auch hier wieder.

Ebenfalls hat mir die Geschichte hier wieder besser gefallen als in Band zwei, denn diese war, nach anfänglichen Problemen meinerseits, in sie hineinzufinden, wirklich toll. Ich mochte die Chemie zwischen Eric und Jean von allen Paaren dieser Reihe am liebsten und habe sie auch super gern begleitet. Vor allem mochte ich, dass auch diese Beziehung sich wieder langsam entwickelt hat und aus Freundschaft Liebe wurde und genauso, dass ein Baby schon fast die Hauptrolle spielt und das auf wirklich süße Art und Weise. Wenn mich jemand fragen würde, wie ich mir die perfekte Familie vorstelle, so kommt diese auf eine ungewöhnliche Weise in diesem Roman vor. Aber neben den Liebesdingen gibt es auch andere interessante Entwicklungen, welche mit der Dive Bar selbst zu tun haben und die ich echt spannend fand, wenn ich mir auch schon fast denken konnte, wie es am Ende ausgehen wird. Trotzdem war dieser Band wieder absolut unterhaltsam und hatte neben dem typischen Humor auch ein bisschen Emotionen, ohne aber auf Drama zu setzen.

Auch die Charaktere mochte ich hier wieder richtig gern. Zwar ist Eric irgendwie ein Kindskopf, aber das passt auch zu ihm und seien wir mal ehrlich, die meisten Männer sind doch Kindsköpfe, oder! Aber so aufopfernd und liebevoll er ist, fand ich ihn einfach großartig. Und auch Jean fand ich gut geschrieben, wenn sie auch nicht so ein starker Charakter ist, wie andere Figuren in dieser Reihe. Mein absoluter Favorit war aber Ada, ein kleines süßes Special, welches mein Herz erweicht hat.

Insgesamt habe ich auch mit diesem Band wieder eine sehr unterhaltsame, teilweise echt witzige Liebesgeschichte geboten bekommen, die mein Herz berühren konnte und die Reihe, nach einem nur eher mittelmäßigen zweiten Band, zufriedenstellend abgeschlossen hat.

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Veröffentlicht am 29.03.2021

Großartige, morbide Kunst trifft auf Geschichte zum Nachdenken

The Electric State
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Schon lange bin ich um die Bücher von Simon Stålenhag herumgeschlichen, aber da sie nicht besonders günstig sind, fiel mir die Entscheidung nicht leicht, obwohl mich seine Zeichnungen wahnsinnig interessiert ...

Schon lange bin ich um die Bücher von Simon Stålenhag herumgeschlichen, aber da sie nicht besonders günstig sind, fiel mir die Entscheidung nicht leicht, obwohl mich seine Zeichnungen wahnsinnig interessiert haben. Nun endlich musste ich aber zumindest dieses Buch haben und konnte mich auch nicht mehr zurückhalten, es gleich zu lesen. Ich kann nur sagen, dass dem Autor und Künstler hiermit ein wahres Meisterwerk gelungen ist, zumindest was die Bilder angeht. Aber auch die Geschichte ist wirklich gut und schnell gelesen.

Dabei ist der Schreibstil des Autors im Großen und Ganzen ziemlich einfach gehalten und gut verständlich, wobei es aber auch hier und da Texte gibt, die recht tiefgründig und wissenschaftlich geschrieben sind.

Die großartigen, fotorealistischen Bilder sprechen eigentlich schon für sich, sie sind düster, morbide, zum Teil ein bissen gruselig und irgendwie auch melancholisch, wobei sich der Autor ganz oft dunkle Farben zu Nutze gemacht hat. Doch selbst, wenn die Bilder recht freundlich und hell gehalten sind, strahlen sie eine gewisse Trübsal aus.

Dazu passt dann auch die Geschichte, deren Inhalt eher wie Tagebucheinträge wirkt. Darin erzählt die Protagonistin, welche Michelle heißt, wie man im Laufe der Handlung erfährt, von ihrer Reise durch die zerstörte, irgendwie ausgeartete Zivilisation. Mehr noch erfährt man aber von ihrer persönlichen Vergangenheit, vom Krieg, von Familie oder so ähnlich und der Übernahme durch eine hochentwickelte Technologie, welche die Menschheit mehr und mehr zerstört. Dies alles klingt nach einem einfachen Science-Fiction Roman, wie man ihn schon oft gelesen hat, ist es aber überhaupt nicht, denn diese Geschichte wirkt, zusammen mit den beeindruckenden Bildern, einfach wahnsinnig realistisch und beklemmend. Sie ist auf besondere Weise emotional und verstörend und regt zum Nachdenken an, wenn man sich die Zeit nimmt, ein bisschen zwischen den Zeilen zu lesen. Denn der wahre Schrecken steckt irgendwo dort. Leider kam das Ende dann aber ein bisschen zu abrupt und die Geschichte blieb offen. Ebenso hat mir teilweise hier und da auch der Bezug zu den Bildern gefehlt. Dennoch ist die Geschichte einfach super und man denkt noch lange darüber nach.

Und auch die Charaktere haben mir gut gefallen, obwohl man ja eigentlich nur die Protagonistin direkt begleitet. Diese agiert auch nicht viel, fährt mit dem Auto durch die Gegend und unterhält sich hier und da mit ihrem Begleiter, der selbst nicht sprechen kann. Aber das passt einfach perfekt. Mehr braucht das Buch nicht, denn vielmehr unterstützt die recht schlicht gehaltene Charakterbildung noch die Atmosphäre des ganzen Buches. Dafür fand ich die Nebencharaktere, welche auch nur nebenbei erwähnt wurden, um Michelles Geschichte zu erzählen, richtig gelungen, denn gerade die Stiefeltern sind Teil des Untergangs der Zivilisation.

Alles in allem ist dieses Buch ein Gesamtkunstwerk, welches man nicht einfach nur liest und dann im Regal verstauben lässt. Vielmehr ist es ein Buch, welches man immer wieder zur Hand nimmt, weil schon allein die Bilder in ihren Bann zu ziehen wissen. Für alle Fans von morbider, fotorealistischer Kunst im Genre Science Fiction ist dieses Buch sicherlich ein absolutes Highlight, weshalb ich nur weiterempfehlen kann.

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Veröffentlicht am 27.03.2021

Bin besser von der Autorin gewohnt

Dirty, Sexy, Love
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So sehr ich die Bücher von Kylie Scott eigentlich liebe, so sehr tut es mir leid, dass ich diesem Buch hier nicht allzu viel abgewinnen konnte. Zwar hat die Geschichte recht witzig und interessant angefangen, ...

So sehr ich die Bücher von Kylie Scott eigentlich liebe, so sehr tut es mir leid, dass ich diesem Buch hier nicht allzu viel abgewinnen konnte. Zwar hat die Geschichte recht witzig und interessant angefangen, flachte dann zum Ende hin aber extrem ab.

Trotzdem ist auch hier der Schreibstil der Autorin wieder wie gewohnt gut, locker leicht und einfach zu lesen. Ebenso ist er sehr bildlich und die Geschichte wirkte, obwohl sie auch hier wieder teilweise nicht ganz realistisch ist, sehr lebendig.

Dennoch hat mir an der Handlung irgendetwas gefehlt. Sie war zwar hier und da echt witzig, manchmal aber konnte ich diverse Entwicklungen dann doch nicht so ganz nachvollziehen. Gerade die anfänglichen Probleme, welche Alex mit Joes zugegeben eher wenig schlimmen Lüge hatte, waren mir nicht klar, auch als sie dann mit einem fadenscheinigen Erklärungsversuch daher kam, der meiner Meinung nach gar nichts mit lügen zu tun hatte. Hier wirkte bei aller Situationskomik der ganze Konflikt sehr oberflächlich und konstruiert. Als sich die beiden dann aber immer näher kamen, war auch ich wieder mitten dabei und wurde richtig gut unterhalten. Die beiden haben nämlich eine wirklich tolle Chemie und passen echt gut zusammen und auch was sie zusammen erleben, wobei auch ein gewisser Grad Dramatik nicht fehlen durfte, war wirklich schön zu lesen. Genauso mochte ich die Dialoge und kleinen Neckereien zwischen den beiden wirklich gern. Doch leider wurde die Geschichte dann zum Ende hin extrem flach. Es gab zu viel Sex und zu wenig Handlung und das Ende, so romantisch es auch war, kam mir persönlich dann ein bisschen zu abrupt.

Auch die Charaktere habe mir hier leider nicht zu einhundert Prozent gefallen. So war mir Joe viel zu unterwürfig und ließ meiner Meinung nach, viel zu viel mit sich machen. Alex hingegen war mir gerade am Anfang extrem unsympathisch, was an sich kein Problem wäre, würde sie nicht als wahnsinnig toll hingestellt, was sie eben nicht ist. Sie wirkte jedenfalls anfangs noch sehr oberflächlich und irgendwie auch dumm, was sich aber zum Glück im Laufe der Geschichte änderte. Die Nebencharaktere mochte ich aber wieder alle sehr, die Freundschaft zwischen ihnen und der Zusammenhalt auch in schweren Stunden sind einfach nur schön.

Insgesamt ist dieser Roman nicht schlecht, auch wenn es sich vielleicht so anhört, aber dennoch bisher der schlechteste, den ich von der Autorin bisher gelesen habe und ich hoffe, dass dies nur ein Ausrutscher war, denn ein bisschen enttäuscht war ich schon, auch wenn die Geschichte gut für zwischendurch ist und mich meistens gut unterhalten konnte. Trotzdem ist sie halt leider nur mittelmäßig.

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Veröffentlicht am 25.03.2021

Spannender und vielversprechender Auftakt

Throne of Glass – Die Erwählte
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Eigentlich wollte ich diese Reihe nie anfangen, weil sie mir insgesamt schlichtweg zu lang ist. Doch dann ist der erste Band doch bei mir eingezogen und damit auch die Neugier auf diese Geschichte, zumal ...

Eigentlich wollte ich diese Reihe nie anfangen, weil sie mir insgesamt schlichtweg zu lang ist. Doch dann ist der erste Band doch bei mir eingezogen und damit auch die Neugier auf diese Geschichte, zumal mir schon die Reich der sieben Höfe Reihe so gut gefallen hat, sogar ein Highlight für mich war. Nun, ganz so genial fand ich diese Geschichte dann zwar nicht, aber dennoch wirklich überzeugend.

Auch hier beweist die Autorin einmal mehr, dass sie schreiben kann. Sie hat einen wirklich großartigen, mitreißenden und bildlichen Schreibstil, welcher mich gleich von Anfang an packen konnte. Und auch Ann Vielhaben als Sprecherin des Hörbuchs fand ich wirklich super, da sie eine großartige Betonung hat und sich ihre Stimme nach anfänglicher Skepsis meinerseits einfach perfekt für die Geschichte eignet.

Genauso hat mir auch die Geschichte richtig gut gefallen. Diese ist ziemlich rasant und spannend, wenn auch hier und da mit klitzekleinen Längen, die aber nicht weiter auffallen. Ansonsten gibt es von allem ein bisschen etwas, egal ob Action, Mord und Totschlag, aber auch Freundschaft und Liebe. Außerdem gibt es ein paar magische Elemente, welche ich persönlich nicht gebraucht hätte, die aber dennoch irgendwie wichtig für die Geschichte sind. Was mich hingegen ein bisschen gestört hat, war die Dreiecksliebesgeschichte zwischen Celaena, Chaol und Dorian und dass Celaena ein bisschen zu sehr von den beiden Männern in den Himmel gehoben wurde. Schön war hingegen, dass sich die Liebesgeschichte ansonsten in einem recht realistischen Tempo entwickelt hat und es nicht gleich zur Sache kam. Ebenso mochte ich die zahlreichen sehr interessanten und gut durchdachten Wendungen, die die Geschichte mit sich bringt und dass der Wettkampf nicht unbedingt im Mittelpunkt stand. Auch der Ausgang dieses ersten Bandes hat mich absolut zufrieden zurückgelassen, wobei ich sagen muss, dass der Cliffhanger hier absolut ertragbar ist. Und trotzdem freue mich mich bereits auf Band zwei.

Was die Charaktere angeht, so mochte ich sie wirklich gern, denn Sarah J. Maas hat sie sehr lebendig und greifbar geschrieben. Vor allem mochte ich, dass die Protagonistin zwar weiß, was sie will und wahnsinnig tough ist, aber dennoch immer noch eine Frau, die mit ihren Reizen spielt und dem Schönen nicht abgeneigt ist. Allerdings fand ich sie auch ein bisschen arrogant, was aber zu ihr gepasst hat. Dorian fand ich zwar sehr sympathisch, aber bei ihm fehlten mir ein wenig die Ecken und Kanten, wobei Chaol ein bisschen wie der grimmige Bad Boy bei mir ankam, was mir richtig gut gefallen hat. Und selbst die Bösewichte hat die Autorin wirklich gut und überzeugend hin bekommen, denn ich habe ihnen ihre Bösartigkeit echt abgenommen.

Abschließend lässt sich nur sagen, dass ich diesen Band als Einstieg in eine viel Action versprechende Reihe richtig gut und auch unterhaltsam fand. Sarah J. Maas hat es jedenfalls einmal mehr geschafft, mich in die von ihr entworfene Welt hineinzuziehen und die Geschichte konnte mich packen und mitreißen. Wer also Fantasiegeschichten mit viel Action und ein bisschen Liebe mag, kann hierzu auf jeden Fall greifen.

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Veröffentlicht am 22.03.2021

Locker leicht, witzig, unterhaltsam

Crazy, Sexy, Love
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Wenn es darum geht, locker leichte Geschichten mit Witz und Charme zu schreiben, dann ist Kylie Scott wirklich Profi. Sie schafft es einfach immer wieder, mich in ihre Liebesgeschichten hineinzuziehen ...

Wenn es darum geht, locker leichte Geschichten mit Witz und Charme zu schreiben, dann ist Kylie Scott wirklich Profi. Sie schafft es einfach immer wieder, mich in ihre Liebesgeschichten hineinzuziehen und irgendwie vergebe ich ihr auch immer wieder die eine oder andere kleine Macke, weil die mich bei ihren Büchern einfach nicht stören. Und so war es auch hier wieder, obwohl dieser Roman nicht ganz an die Bücher heran reicht, die ich bisher schon von ihr gelesen habe.

Der Schreibstil der Autorin ist auch hier wieder einfach mitreißend und hat es einmal mehr geschafft, mich sofort in die Geschichte hineinzuziehen. So war ich von der ersten Seite mitten im Geschehen und wollte immerzu wissen, wie es weiter geht. Dazu kommt, dass Kylie Scott sehr einnehmend schreibt und ich ihr einfach immer alles abnehme, so unrealistisch es auch manchmal scheinen mag.

Die Geschichte kann man mehr oder weniger als ein Spin-Off der Stage Dive Reihe betrachten, da sie im selben Universum spielt. Mit einem Rockstarroman hat sie aber nicht mehr wirklich zu tun, was ich zwar schade finde, aber vollkommen legitim ist. Dennoch fängt auch diese Geschichte wieder sehr witzig, sogar ein bisschen slapstickmäßig an, wurde aber mit der Zeit auch ein bisschen ernster. Ebenso durfte ein wenig Drama nicht fehlen, wenn es nun auch nicht weltbewegend war und es gab hier und da ebenfalls eine Portion Romantik und eine ganze Menge prickelnden Sex, wobei mir das dann doch schon ein kleines bisschen zu schnell ging. Aber was soll's? Insgesamt mochte ich die Geschichte von Lydia und Vaughan nämlich richtig sehr und sie hat mich richtig gut unterhalten. Da macht es auch nichts, dass diese teilweise ein bisschen unrealistisch ist, manchmal auch ein bisschen überzogen.

Allerdings muss ich auch sagen, dass, so sympathisch mir die Charaktere hier auch waren, gerade die Protagonisten nicht mit denen aus der Stage Dive Reihe mithalten konnten. Ja, die beiden haben Persönlichkeit und ich mochte sie wirklich gern, doch das gewisse Etwas hat ihnen im Vergleich dann doch gefehlt. Trotzdem mochte ich gerade Lydias leicht verplante, manchmal auch unbedarfte Art und auch, dass sie mal nicht das schlanke und selbstbewusste Mädchen ist. Allerdings hätte das nicht immer betont werden müssen. Nell als Vaughans Schwester mochte ich jedoch richtig doll, denn sie ist nicht diese typische beste Freundin und hat etwas, was ich mir oftmals bei besten Freundinnen in Büchern wünschen würde.

Alles in allem habe ich auch diesen Roman von Kylie Scott wieder sehr gemocht und selbst wenn er kein Highlight für mich ist, ist er dennoch sehr unterhaltsam, witzig und prickelnd. Ich würde auf jeden Fall sagen, dass er der perfekte Liebesroman für zwischendurch ist, da er sich super schnell und einfach lesen lässt und nicht wahnsinnig kompliziert ist.

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