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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.07.2025

Spannend und mysteriös

HOME – Haus der bösen Schatten
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Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich inzwischen ziemlich abgehärtet bin, aber wirklich gruselig war dieser Thriller nicht für mich, nicht einmal unheimlich, obwohl es um ein Spukhaus geht, in welchem ...

Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich inzwischen ziemlich abgehärtet bin, aber wirklich gruselig war dieser Thriller nicht für mich, nicht einmal unheimlich, obwohl es um ein Spukhaus geht, in welchem kuriose Dinge geschehen sind und noch immer geschehen. Dennoch fand ich das, was geschehen ist, sehr mysteriös und spannend ist die Geschichte ebenfalls. Dabei hat mich Maggies eigene Geschichte sehr berührt, die Liebe zu ihrem Vater, aber gleichzeitig das mangelnde Vertrauen in seine Ehrlichkeit, sein Verlust und die nicht vorhandenen Erinnerungen an die eigenen Kindheit. Dazu kommen die vielen verschiedenen Charaktere, von denen jeder sein eigenes Schicksal zu meistern hat, viele mysteriöse Todesfälle und vor allem zum Ende hin einige Wendungen, mit denen ich so auf keinen Fall gerechnet hatte. Auch eine angedeutete Liebesgeschichte gibt es, die aber nicht wirklich relevant ist.

Die Charaktere fand ich ebenfalls super geschrieben, sehr authentisch und lebendig. Jeder von ihnen ist wichtig für die Geschichte und egal, ob man ihn oder sie mag, sind sie sehr interessante, teilweise mysteriöse und manchmal auch tragische Figuren. Auch die Protagonistin Maggie mochte ich ganz gern.

Alles in allem bekommt man hier einen spannenden Mysterythriller mit interessanten Charakteren und einem leicht schaurigen, aber wirklich schönen Setting, nämlich einem alten Haus, gebeutelt von tragischen Ereignissen. Dieser hat mich echt gut unterhalten und ich bin mir sicher, dass er auch nicht der letzte Thriller von diesem Autoren für mich gewesen sein wird.

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Veröffentlicht am 28.07.2025

Süße Liebesgeschichte mit spannenden Wendungen

From the Embers – Sie müssen erst alles verlieren, um einander zu finden
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Wer dramatische Liebesgeschichten liebt, wird mit diesem Roman sicherlich einiges geboten bekommen und im Großen und Ganzen fand ich ihn auch wirklich gut, sehr romantisch, mit viel Drama, aber nur angedeutetem ...

Wer dramatische Liebesgeschichten liebt, wird mit diesem Roman sicherlich einiges geboten bekommen und im Großen und Ganzen fand ich ihn auch wirklich gut, sehr romantisch, mit viel Drama, aber nur angedeutetem Spice, ohne explizite Sexszenen. Es werden aber auch eine Menge Themen angeschnitten, was manchmal etwas zu viel auf einmal für mich war, denn man bekommt hier nicht nur einen typischen Liebesroman, sondern auch noch ein Familiendrama, eine Rockstargeschichte und einen winzig kleinen Thrilleranteil gibt es gegen Ende auch noch. Dafür kommt die Liebesgeschichte manchmal etwas zu kurz. Gerade am Anfang hätte die Beziehung zwischen Bree und Eason nämlich etwas mehr Entwicklung benötigt.

Dennoch fand ich die Geschichte wirklich toll, vor allem, weil die Charaktere erwachsene Menschen sind, die mitten im Leben stehen, sogar schon Kinder haben und nach einem Brand dieses noch einmal vollkommen neu ordnen müssen, wobei es immer wieder neue Enthüllungen gibt, die das gar nicht so leicht machen. Auch Brees und Easons Beziehung fand ich letztendlich sehr schön beschrieben, sehr verständnisvoll, voller gegenseitigem Respekt und Liebe. Genauso ist es mit der Beziehungen zu den drei Kindern, welche gerade Eason pflegt.

Er ist aber auch ein großartiger Mensch, immer für Bree und die Kinder da, zuvorkommend, treu und liebevoll. Bree ist ebenfalls sympathisch, aber etwas reservierter, taut allerdings im Laufe der Geschichte noch auf. Mein Highlight waren allerdings die Kinder, allen voran Asher, der wahnsinnig klug und aufgeschlossen ist, ein richtiger Sonnenschein. Der Schreibstil der Autorin war ebenfalls gut, recht flüssig und vor allem bildlich.

Alles in allem fand ich diesen Roman wirklich schön, manchmal gab es zwar etwas zu viel von allem, aber insgesamt war er dennoch sehr unterhaltsam, romantisch und teilweise sogar echt spannend. Die Charaktere sind super geschrieben, die Kinderfiguren echt süß und der Schreibstil ist auch gut lesbar. Ich kann ihn jedenfalls durchaus weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 26.07.2025

Ein Happy End für Eden?

The way I am now
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Während der erste Band dieser Dilogie eher ein Drama war, so entwickelte sich dieser hier schon bald zu einer Liebesgeschichte, welche natürlich nicht wenig unter den Ereignisse im Vorgänger leidet. So ...

Während der erste Band dieser Dilogie eher ein Drama war, so entwickelte sich dieser hier schon bald zu einer Liebesgeschichte, welche natürlich nicht wenig unter den Ereignisse im Vorgänger leidet. So haben Eden und Josh sehr unter ihren jeweiligen Schicksalen zu kämpfen, was nicht gerade leicht ist und dennoch finden sie mehr und mehr einen Weg, sich ihrer Vergangenheit zu stellen.

Während Eden sich dem Prozess gegen Kevin stellen muss, muss Josh sich mit seinem Vater und dessen Sucht auseinandersetzen, wobei es teilweise zu wirklich emotionalen, aber auch schönen Szenen kam. Gleichzeitig fand ich schön, wie die Beziehung zwischen Eden und Josh langsam immer mehr an Normalität gewinnt, wenn man auch merkt, dass hieran noch nicht alles so ist, wie eigentlich in einer normalen Beziehung. Es gibt viele Ups und Downs, noch immer Vertrauensprobleme und viele Tränen und während beide kämpfen, wachsen sie an ihren Herausforderungen und entwickeln sich von vom Schicksal gebeutelten Jugendlichen, die nicht wissen, wohin mit sich, zu immer selbstbewussteren Erwachsenen. Diese Entwicklung zu beobachten, war wirklich toll, ebenso zu sehen, wie verständnisvoll Josh mit Eden umgeht. Und auch das Ende, welches die Geschichte zufriedenstellend abgeschlossen hat, aber ohne das typische Happy End, mit Glitzer und Gloria, hat mir echt gut gefallen. Dennoch war dieser Band nicht mehr ganz so gut, wie der erste Band, war trotz aller Dramatik nicht mehr ganz so emotional und außerdem gab es ein paar kleine Längen.

Alles in allem kann ich aber auch diesen absolut empfehlen, weil er Eden und Josh zusammen erwachsen werden lässt und sie beide, trotz aller Widrigkeiten, endlich zueinander finden. Weil dieser Band durchaus unterhaltsam ist, noch immer tiefsinnig und die Dilogie würdig abschließt.

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Veröffentlicht am 23.07.2025

Bedrückend realistisch und verstörend

The way I used to be
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Was für ein Buch! Ehrlich, ich muss sagen, man kann hier den positiven Stimmen absolut vertrauen, denn diese Geschichte hämmert sich schon auf den ersten Seiten in den Kopf und wird dort, zumindest bei ...

Was für ein Buch! Ehrlich, ich muss sagen, man kann hier den positiven Stimmen absolut vertrauen, denn diese Geschichte hämmert sich schon auf den ersten Seiten in den Kopf und wird dort, zumindest bei mir, wohl auch noch eine Weile verweilen.

Ziemlich ungeschönt, leicht zu verstehen und passend umgangssprachlich, wird hier die Geschichte von Eden erzählt, die wohl eines der schlimmsten Erlebnisse durchmachen muss, welches einem Mädchen geschehen kann und damit in eine Abwärtsspirale gerät, welche sich kaum noch aufhalten lässt. Mit dem durch dieses Erlebnis ausgelöste Vertrauensverlust kommt auch ein Kontrollverlust. Eden verändert sich, um sich selbst wieder wahrzunehmen, anstatt sich jemandem anzuvertrauen. Sie raucht, feiert, lügt und verliert dadurch noch viel mehr als nur ihr Vertrauen. Ebenfalls kommt es zu einer kleinen Liebesgeschichte, die aber natürlich auch nicht so laufen darf, wie sie laufen sollte.

Dabei ist die Geschichte wahnsinnig bedrückend und oftmals auch super melancholisch. Sie hat mich wirklich mitgenommen und ich muss zugeben, dass ich zwischen Mitleid und Wut über Eden und ihre Situation hin- und hergerissen war. Ich habe ihre Entwicklung absolut verstanden, aber auch gehofft, dass sie sich endlich jemandem anvertraut, hätte sie am liebsten geschüttelt und dann in den Arm genommen. Am meisten aber habe ich Kevin verabscheut und all die Menschen, die einfach nichts mitbekommen haben. Andererseits habe ich mich aber auch gefragt, wie ich als Mutter, Schwester oder Freundin reagiert hätte.

Alles in allem war dieses Buch einfach nur herzzerreißend und ich hatte oftmals eine kleine Träne in den Augen, weil ich diese Ungerechtigkeit und wie sich Eden immer mehr zerstört, kaum ertragen konnte. Das Ende hat aber auch Hoffnung gemacht und ich bin echt gespannt, ob Eden im zweiten Band endlich ihr Happy End bekommen wird.

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Veröffentlicht am 21.07.2025

Toller, spannender Abschluss der Reihe

Obsidian 5: Opposition. Schattenblitz
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Nun habe ich auch den fünften und letzten Band dieser Reihe endlich beendet und obwohl ich endlich schreibe, so kommt es mir gar nicht so vor, als hätte ich Jahre, nachdem ich den ersten Band schon einmal ...

Nun habe ich auch den fünften und letzten Band dieser Reihe endlich beendet und obwohl ich endlich schreibe, so kommt es mir gar nicht so vor, als hätte ich Jahre, nachdem ich den ersten Band schon einmal gelesen habe, tatsächlich die ganze Reihe hinter mich gebracht. Und ich muss sagen, es hat sich absolut gelohnt. Auch, wenn die Reihe mich nicht vom Hocker gerissen hat, so hat sie mich dennoch super gut unterhalten und dieser letzte Band war sogar von allen am spannendsten.

Ganz am Anfang war die Geschichte noch etwas verwirrend, weil neben den Origin, jetzt auch noch die neuen Lux dazu kommen, damit mehr neue Namen und Intentionen. Außerdem gibt es mit den neu angekommenen Lux einen neuen und sehr gefährlichen Kriegsgegner, wodurch sich insgesamt die Verhältnisse noch einmal ändern und es auch zu einigen Wendungen kommt, teilweise solche, die echt erschreckend waren. Gerade zum Ende hin gab es mindestens einen Schockmoment, welcher mir wohl noch eine Weile im Kopf bleiben wird und der mich echt traurig gemacht hat. Dazu bekommen Daemon und seine Freunde neue Verbündete, mit denen ich nicht unbedingt gerechnet hätte und auch Daedalus bekommt noch einmal eine ganz neue Bedeutung, wobei ich deren Interessen allerdings nicht so ganz verstanden habe. Schön fand ich auch wieder die Beziehung zwischen Katy und Daemon, die nach kurzer Pause noch intensiver wird, Dees zwischenzeitliche Entwicklung war mir aber nicht ganz geheuer. Dafür fand ich das Ende wieder großartig, weil es die Reihe perfekt abgeschlossen hat, mit einem kurzen Blick darauf, was aus den wichtigsten Charakteren nach einer Weile geworden ist.

Alles in allem war auch dieser Band wieder super, sehr unterhaltsam und vor allem richtig spannend, wenn auch hier und da etwas verwirrend. Dennoch konnte er mit einigen Wendungen aufwarten, mir die Charaktere noch mehr ans Herz wachsen lassen und die Reihe zu einem zufriedenstellenden Ende bringen. Und jetzt habe ich irgendwie Lust, in Zukunft auch noch die Spin Off Reihe rund um Luc zu lesen oder hören.

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