Sachlicher Blick auf das Thema Selbstoptimierung
Das vermessene IchDas Sachbuch „Das vermessene Ich – Von Selbstkontrolle, Optimierungswahn und digitalen Doppelgängern“ von Vivien Suchert, erschienen 2019 bei ecowin, handelt von der Vermessung des Menschen durch digitale ...
Das Sachbuch „Das vermessene Ich – Von Selbstkontrolle, Optimierungswahn und digitalen Doppelgängern“ von Vivien Suchert, erschienen 2019 bei ecowin, handelt von der Vermessung des Menschen durch digitale Hilfsmittel.
Das Buch handelt vom Thema Selbstoptimierung und leichtsinnig wir mit unseren Daten umgehen. Viele Menschen haben den Wunsch, ihre Fitness, das Essverhalten und den Schlaf zu erfassen und auszuwerten. Durch die neuesten Technologien wird es immer leichter, das Verhalten zu tracken und zu optimieren. Doch dadurch werden wir angreifbar und gläsern. Firmen und Versicherungen nutzen diese Daten, um ihre Produkte zu verkaufen. Auch die Themen Big Data und künstliche Intelligenz werden angesprochen.
Neben sachlichen Kapiteln gibt es immer wieder unterhaltsame Abschnitte mit Henry und der Autorin. Henry ist sehr auf Selbstoptimierung fixiert und durch die kritische Haltung der Autorin entstehen unterhaltsame Dialoge.
Das Cover ist passend zum Titel mit Fitnesstracker und Symbolen der Vermessung gestaltet. Die Sprache des Sachbuches ist locker, sachlich und gut verständlich.
Meiner Meinung nach ist das Buch „Das vermessene Ich – Von Selbstkontrolle, Optimierungswahn und digitalen Doppelgängern“ ein gelungenes Sachbuch über das Thema Selbstoptimierung und Umgang mit den eigenen Daten. Die Kritik am lockeren Umgang mit unseren Daten kommt nicht zu kurz.
Fazit: Informativ und unterhaltsam. Lesen!