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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.09.2025

solche Geschichten dürfen nie vergessen werden

Die Verlorene
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Von Miriam Georg habe ich schon einige Bücher gelesen, dieses ist ihr persönlichstes und es konnte mich sehr begeistern.

Beginnend tut dieses Buch 2019 in Frankfurt. Lauras Grossmutter stürzt und verletzt ...

Von Miriam Georg habe ich schon einige Bücher gelesen, dieses ist ihr persönlichstes und es konnte mich sehr begeistern.

Beginnend tut dieses Buch 2019 in Frankfurt. Lauras Grossmutter stürzt und verletzt sich so schwer, dass sie vor ihrem Tod nicht wieder zu Bewusstsein kommt. Im Haus ihrer Großmutter fallen Laura einige Dinge in die Hände , die bei ihr Fragen aufwerfen. Auch warum das Verhältnis ihrer Mutter Ellen zu ihrer Mutter so schlecht war, weiss Laura nicht.
Sie begibt sich auf Spurensuche, die sie in das ehemalige Schlesien, heute Polen führt und dort erfährt viel über ihre Großmutter, die zeitlebens nie über ihre Vergangenheit geredet hat, wie viele ihrer Generation. Zu groß war der Schmerz des Erlebten.

Mich hat dieses Buch sehr begeistern können, die Figuren waren gut gezeichnet, die Geschichte spannend und berührend. Große Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 14.08.2025

gelungene Autobiographie

Junge Frau mit Katze
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Schon das erste Bu8ch der Autorin " Die Lügen meiner Mutter" konnte mich schwer begeistern und so habe ich begeistert zu ihrem neuen Buch "Junge Frau mit Katze gegriffen.
Da ich selbst aus dem medizinischen ...

Schon das erste Bu8ch der Autorin " Die Lügen meiner Mutter" konnte mich schwer begeistern und so habe ich begeistert zu ihrem neuen Buch "Junge Frau mit Katze gegriffen.
Da ich selbst aus dem medizinischen Bereich komme, konnten mich die vielen Schilderungen nicht abschrecken und ich habe neugierig und sehr interessiert dieses Buch gelesen. Ela steht kurz vor ihrer Dissertation. Vor der Verteidigung bekommt sie grosse körperliche Probleme, was ich persönlcih als ganz normal ansehe , weil Körper und Psyche eng zusammenspielen und wenn die Psyche krank oder angespannt ist, reagiert der Körper auf die eine oder andere Weise und meistens da, wo man seine Schwachstellen hat.
Da im ersten Buch der Autorin " Die Lügen meiner Mutter" von der starken psychische Belastung der Mutter durch die Schuldzuweisungen des Vaters berichtet wurde, ist es für mich auch ganz klar, dass dies nicht spurlos an den Kindern vorbeiging und sich vielleicht ein Lernmuster entwickelt hat.
Ich fand dieses Buch, was auch autofiktional ist, jedenfalls sehr interessant und aufschlussreich und empfehle es interessierten menschen, die sich nicht vom Thema Krankheit abschrecken lassen.

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Veröffentlicht am 14.08.2025

hat mir sehr gefallen

Wo die Moltebeeren leuchten (Die Norrland-Saga, Bd. 1)
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" Wo die Moltebbeeren wachsen" von Ulrika Lagerlöf, ist der ersten Teil der Schwedentrilogie und hat mir sehr gut gefallen.

Auf zwei Zeitebenen 1938 und 2022 wird von zwei unterschiedlichen Frauen berichtet, ...

" Wo die Moltebbeeren wachsen" von Ulrika Lagerlöf, ist der ersten Teil der Schwedentrilogie und hat mir sehr gut gefallen.

Auf zwei Zeitebenen 1938 und 2022 wird von zwei unterschiedlichen Frauen berichtet, wobei mir da der Vergangenheiotsstrang besser gefallen hat.
Handlungsort ist Nordschweden und da ein Ort namens Djupsele.

1938 geht die siebzehnjährige Siv in ein Holzfällerkamp, um Geld für die Familie zuv verdienen. Sie soll dort 10 Männer versorgen, die als Hozfäller arbeiten. Für ein siebzehnjähriges Mädchen eine herausfordernde Aufgabe. Doch Siv, die zu Anfang serh schüchtern ist, verschafft sich sehr schnell Respekt bei den Männern.

2022 begegnen wir Eva. Eva kennt den Ort Djepsele sehr gut, weil sie früher sehr viel Zeit bei ihren Großeltern verbracht hat. Sie selbst besitzt dort selbst Wald und Wald ist auch der Grund, warum sie an diesen Ort zurückkehrt. Als PR Beraterin ein Holzfirma wird sie dort hingeschikt, weil es Ärger bei der Rodung eines Gebietes gibt.

Bei de Geschichten waren interessant. Die in der Gegenwart, weiol man viel über die Schweden, die Samen und ihren Umgang mit der Natur erfährt.
Im Vergangenheitsstrang hat mich die geschichte um Siv und ihren Umgang mit den Männern sehr fasziniert.

Das Buch ist sehr gutnund unterhaltsam geschrieben, sodass ich mich schon jetzt auf den zweiten Teil freue.

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Veröffentlicht am 18.07.2025

ein Buch das unter die Haut geht

Wir sehen uns wieder am Meer
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Der dritte und letzte Teil der Großmutertrilogie " Wir shen uns wieder am Meer" , hat mich wieder genauso begeistert, wie die Vorgänger. Diesmal steht Birgit, eine Freundin von Thekla im Mittelpunkt des ...

Der dritte und letzte Teil der Großmutertrilogie " Wir shen uns wieder am Meer" , hat mich wieder genauso begeistert, wie die Vorgänger. Diesmal steht Birgit, eine Freundin von Thekla im Mittelpunkt des Geschehens.
In der Gegenwart erhält Juli, Thekla`s Enkelin einen Anruf von einer Anna Borch. Sie stellt sich als Großnichte von Birgit vor und so erfhrt Juli ihre Geschichte.
Diese spielt in den Jahren 1944- 1953. Norwegen ist von den Deutschen besetzt und Birgit erlebt Schreckliches, doch sie lässt sich nicht unterkriegen und steht ihren Freundinnen immer zur Seite.

Basierend auf wahren Begebenheiten , erfährt der Leser von sowjetischen Zwangsarbeitern, norwegischen Widerstandskämpfern und Spionen.

Das Buch geht unter die Haut und schickt den Leser auf eine emotionale Achterbahnfahrt aus Entsetzen, Wut und Fassungslosigkeit ob solcher Taten. Grade weil man weiß, dass dieses Buch auf Tatsachen basiert, macht es einen so betroffen und man hofft, dass sich so etwas nicht wieder widerholt und die Leute endlich erkennen, dass wir einen Partei im Bundestag haben, die genau für solche Dinge steht.

Das Buch ist zwar Band einer Reiohe, lässt sich aber auch unabhängig von einander lesen.

Absolute Leseempfehlung auch für die Vorgängerbände.

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Veröffentlicht am 18.07.2025

so wie es wirklich ist

Die Frau des Farmers
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Ich glaube für das Buch „Die Frau des Farmers“braucht man schon eine gewisse Affinität für das Landleben, um das Buch genießen zu können.

Die Autorin erzählt in diesem Buch überwiegend über ihr Leben ...

Ich glaube für das Buch „Die Frau des Farmers“braucht man schon eine gewisse Affinität für das Landleben, um das Buch genießen zu können.

Die Autorin erzählt in diesem Buch überwiegend über ihr Leben auf dem Hof, die teilweise schwere Arbeit, die keine Pausen kennt, aber auch erfüllend ist.

Sie selbst wollte eigentlich Künstlerin werden, verliebte sich dann aber in einen Mann der zwar Schriftsteller ist, aber eben auch einen Hof betreibt. 4 Kinder komplettieren die Familie und alle sind eingebunden in das Leben auf dem Hof.

Das Buch das durch Rezepte ergänzt wird, gibt einen Einblick in das harte Leben auf einem Hof, romantisiert nichts, zeigt aber auch, dass das Leben auch befriedigend und erfüllend sein kann.Im Einklang mit den Jahreszeiten und mit verschiedenen Tieren, die natürlich regelmäßig versorgt werden müssen, was Urlaub nicht möglich macht.

Sie erzählt aber auch von ihrer Familie, ihren Vorfahren und dass sie sich ein Leben auf einem Hof eigentlich nie vorstellen konnte.

Das Ganze wird unterhaltsam und realistisch erzählt, braucht aber , wie ich schon eingangs erwähnte ein gewisses Interesse, ansonsten könnte das Lesen zäh werden, weil es eben ein Tatsachenbericht ist.

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