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Veröffentlicht am 09.12.2022

Grandioser Auftakt!

Synchronik
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Klappentext:
»“Die Verheerung war über die Welt gekommen und als die erste Bombe fiel, sollten ihr tausende folgen."

Leila ist Ermittlerin in einer zerrütteten Welt. Unter dem Decknamen Verto agiert sie ...

Klappentext:
»“Die Verheerung war über die Welt gekommen und als die erste Bombe fiel, sollten ihr tausende folgen."

Leila ist Ermittlerin in einer zerrütteten Welt. Unter dem Decknamen Verto agiert sie im westlichen Herrschaftsgebiet und wird täglich mit den Abgründen der übrig gebliebenen Menschheit konfrontiert.
Die Zeiten sind angespannt. Der Konflikt zwischen Ost und West droht Panemea – den letzten Kontinent der Erde – endgültig zu vernichten. Währenddessen setzt die korrupte Regierung Wests alles daran, den Master von Chronos – dem mächtigsten aller Syncs – zu finden, um mit seiner Hilfe den bevorstehenden Krieg für sich zu entscheiden.
Als Leila der Ruf des Präsidenten ereilt, wird sie in einen Kampf verwickelt, den sie ihr Leben lang vermieden hat, während sie mit aller Macht versucht, ihr dunkles Geheimnis zu bewahren.«
 
Der Kontinent Panemea ist der letzte Kontinent, der nach einem verheerenden Ereignis noch übrig ist. Das dystopische Stimmung bringt die Autorin hervorragend rüber – die Gesellschaft ist gespalten in Ost und West, wobei auch in „West“ deutliche Klassenunterschiede herrschen. Die Fähigkeiten der Master und Syncs sind unendlich und ich bin schon sehr gespannt, welche wir noch kennenlernen werden.
Die Hauptprotagonistin Leila ist eine starke und unabhängige Frau, die als Ermittlerin in West tätig ist. Leila ist kampferprobt, intelligent und witzig. Innerhalb weniger Seiten hat sie sich in mein Herz gekämpft. Auch Balerian ist auf seine ganz eigene Art sympathisch und humorvoll. Die Hauptprotagonisten und die Nebencharaktere sind detailliert und bildhaft beschrieben, so dass ich sie mir hervorragend vorstellen kann. Sie verhalten sich nachvollziehbar und wirken somit authentisch. Der Schreibstil ist flüssig und hat mich sofort mitgerissen – es ist ein Buch, welches man nur sehr ungerne aus der Hand legt. Fazit: Großartiger Auftakt der Fantasy-Trilogie, die mit einem fiesen und neugierig machenden Cliffhanger endet.

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Veröffentlicht am 09.11.2022

Spannender Auftakt einer fantastischen Trilogie

Burning Hearts
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Klappentext:

„Folge Yelena in das Reich des Dämonenfürsten Yésal. Aber sei vorsichtig, auch wo keine Herzen schlagen, kann man das Eigene verlieren.

Manches Herz muss man erst von Dornen befreien,
bevor ...



Klappentext:

„Folge Yelena in das Reich des Dämonenfürsten Yésal. Aber sei vorsichtig, auch wo keine Herzen schlagen, kann man das Eigene verlieren.

Manches Herz muss man erst von Dornen befreien,
bevor es anfängt zu schlagen.

Von den Bewohnern ihres Dorfes im Wald ausgesetzt, gerät die junge Halbdämonin Yelena in die Fänge des Dämonenfürsten Yésal. Sie ist sein Zeitvertreib. Er ihr persönlicher Albtraum.
Doch als eine mysteriöse Krankheit das Dämonenreich befällt, müssen sie sich entscheiden: Kämpfen sie für- oder gegeneinander?“



Yelena ist eine tapfere junge Frau, die bereits früh ihre Mutter verloren hat. Ihren Vater hat sie nie kennengelernt. Aufgrund ihrer Andersartigkeit wird sie von den Dorfbewohnern ausgegrenzt und bereits als Kind ihrem Schicksal überlassen. Dennoch ist sie zu einer erstaunlich sanftmütigen und gerechten Frau herangewachsen. Yelena ist vorsichtig Fremden gegenüber, was auch nur zu gut verständlich ist. Vor Yésal allerdings hat sie panische Angst und fühlt sich von seinem gewöhnungsbedürftigen Äußeren abgestoßen.
Yésal ist ein Feuerdämon und dazu noch einer der 13 Dämonenfürsten. Er ist brutal, rücksichtslos und das Töten steht auf der Tagesordnung. Gefühle sind ihm völlig fremd, Zuneigung oder gar Liebe hat er noch nie gespürt. Yelena ist für ihn ein interessantes Spielzeug, welches es zu erforschen gilt. Aber sind diese beiden grundlegend verschiedenen Wesen überhaupt in der Lage einen gemeinsamen Konsens zu finden?

Die Charaktere sind detailliert beschrieben, so dass ich sie mir wunderbar bildlich vorstellen konnte. Die Protagonisten verhalten sich jederzeit authentisch und nachvollziehbar. Das Setting im Schloss und im Reich des Feuerdämons wird ausführlich dargestellt. Durch die wechselnden Ansichten pro Kapitel konnte ich mich hervorragend in beide Hauptprotagonisten hineinversetzen. Die Geschichte endet mit einem überraschenden Cliffhanger, was mich sehr neugierig auf die Fortsetzung macht!
Fazit: ein gelungener Auftakt der Trilogie mit Spannung und Leidenschaft! Absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 31.10.2022

Absolute Leseempfehlung!

Schattenwede – Folge mir nicht
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Die Journalistin Nora hat gerade eben die lang ersehnte Festanstellung nicht bekommen und auch im Liebesleben tut sich mal so gar nichts. Bis sie auf den Macho und Dating-Weltmeister Tony trifft - ausgerechnet ...

Die Journalistin Nora hat gerade eben die lang ersehnte Festanstellung nicht bekommen und auch im Liebesleben tut sich mal so gar nichts. Bis sie auf den Macho und Dating-Weltmeister Tony trifft - ausgerechnet er bringt ihr Herz zum stolpern und er will um keinen Preis eine Beziehung. Tony übt auf Nora eine wahnsinnige Anziehung aus und der mysteriöse Mann weckt ihre journalistische Neugierde. Offenbar hat Tony einige dunkle Geheimnisse, die unbedingt aufgedeckt werden müssen! Dabei gerät Nora ins Visier von finsteren Machenschaften und bringt nicht nur sich selbst damit in Gefahr.

Die paranormale Romance ist spannend bis zum Schluss, leidenschaftlich und mysteriös! Die Charaktere sind vielschichtig und verhalten sich nachvollziehbar - sie haben Ecken und Kanten und wirken somit authentisch und keineswegs oberflächlich. Man spürt beim Lesen wie die Funken zwischen den beiden Hauptprotagonisten sprühen - und zwar im Bett genauso wie auch außerhalb. Der flüssige und gut verständliche Schreibstil macht es dem Leser einfach in die Geschichte einzutauchen. Einige unvorhersehbare Wendungen halten die Spannung aufrecht bis zum Schluss! Absolute Leseempfehlung für Fantasy-Liebhaber!

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Veröffentlicht am 12.10.2022

Packend, spannend, düster

Zwischenwelt
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Klappentext: 
»Wie weit würdest du gehen, um dein Ziel zu erreichen?
Casian ist tot.
Aurora und Evan bleibt nach dem Inferno auf dem Ball nur die Flucht vor Sérgios Wut. Ihre einzige Chance ist es, als ...

Klappentext: 
»Wie weit würdest du gehen, um dein Ziel zu erreichen?
Casian ist tot.
Aurora und Evan bleibt nach dem Inferno auf dem Ball nur die Flucht vor Sérgios Wut. Ihre einzige Chance ist es, als Erste das Rätsel um die Unsterblichkeit zu lösen. Dabei werden sie nicht nur von einem skrupellosen und mächtigen Jäger verfolgt. Auch Solveig und Marisa spielen ein undurchsichtiges Spiel. Immer deutlicher wird: Nur wenn Pantarchen und Jäger jahrtausendealte Glaubenssätze aufgeben, können sie die bevorstehende Katastrophe noch verhindern. Sie setzen alles auf eine Karte. Und der Wettlauf um das Wissen aus längst vergangenen Zeiten beginnt.
„Er hasst dich. Er wird niemals mit dir mitgehen.“
„Ich werde ihn nicht darum bitten.“«


Es handelt es sich um einen Folgeband. Bitte vorher unbedingt „Zwischenwelt: Das Geschenk der Unsterblichkeit“ lesen!

Die Geschichte knüpft nahtlos an den Vorband an. Sérgio ist den Flammen entkommen und sinnt auf Rache. Skrupellos setzt er Verfolger auf Evan und Aurora an. Es beginnt ein Wettrennen gegen die Zeit, wer zuerst den Fluch der Unsterblichkeit lösen kann. Doch wer ist eigentlich auf welcher Seite? Ist Marisa Sérgio noch treu ergeben? Und zu wem hält Solveig?

Den Leser erwartet ein packender Thriller mit Fantasy-Elementen. Es wird düster, gnadenlos und spannend. Die Kapitel sind aus der Sicht von wechselnden Protagonisten verfasst, so hat der Leser einen hervorragenden Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt der Charaktere. Besonders interessant fand ich den wandelbaren Charakter von Matt. Der Schreibstil ist fesselnd und bis zum Schluss wurde die Spannung aufrecht erhalten, so dass das Ende nicht vorhersehbar war. Beste Unterhaltung für Liebhaber von Geschichten mit Thrill!

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Veröffentlicht am 11.10.2022

Hegge vom Feinsten mit dänischem Flair

Zimtschneckentage
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Klappentext:
»Journalistin Mia Jørgensen gelingt es, in Kopenhagen einen absoluten Traumjob zu ergattern: Als Hygge-Korrespondentin soll sie die Leser eines deutschen Magazins für das dänische Lebensgefühl ...

Klappentext:
»Journalistin Mia Jørgensen gelingt es, in Kopenhagen einen absoluten Traumjob zu ergattern: Als Hygge-Korrespondentin soll sie die Leser eines deutschen Magazins für das dänische Lebensgefühl begeistern. Alles scheint perfekt – bis sie aus heiterem Himmel auf ihre Jugendliebe Jonas trifft, und alte Gefühle erneut aufflammen. Mia ist hin- und hergerissen. Soll sie das Abenteuer Kopenhagen wirklich wagen? Oder der Beziehung zu Jonas noch eine Chance geben? Als es dann zu einem verhängnisvollen Missverständnis kommt, ist das Chaos perfekt – und Mia muss sich endgültig entscheiden.«

Mia liebt Zimtschnecken. Wunderbare Tage, die ihr ein heimeliges hygge-Gefühl vermitteln, sind für sie Zimtschneckentage. Als die aufstrebende Journalistin ein tolles Jobangebot aus Kopenhagen erhält, ist sie erst mal völlig aus dem Häuschen. Vor allem, weil es im jetzigen Job nicht ganz so prickelnd ist. Dann trifft sie plötzlich auf Jonas - ihren Ex, der sie sehr verletzt hat damals. Mia und Jonas haben nur noch Augen füreinander - bis zu einem blöden Missverständnis. Tja, das wars dann wohl. Oder? Und was wird jetzt aus dem Job in Kopenhagen?

Mia hat sich die letzten Jahre ausschließlich auf ihren Job konzentriert, für die Liebe war kein Platz. Oder keine Zeit. Oder die Gefühle für ihren Ex mussten verdrängt werden und dafür kam die Arbeit genau richtig. Nicht umsonst wird sie in der Redaktion die Eiskönigin genannt. Ihre Freundinnen Henrieke und Valerie sind beide Fälle für sich. Henrieke ist impulsiv und redet ohne nachzudenken. Valerie vermittelt Mia Kommunikations- und Verhaltenstipps, an die sie sich selbst auch nicht hält. Jonas ist ein sehr sympathischer Mann, der sich aber sehr viel Zeit für seine Entscheidungen lässt. Die Charaktere von Mia, Valerie und Henrieke sind sehr detailliert beschrieben und sie verhalten sich authentisch. Valerie und Henrieke sind für meinen Geschmack zeitweise zu übergriffig, weil sie Mia zu Dingen drängen, die sie eigentlich nicht möchte und auch nicht gut aushalten kann. Mia dagegen ist eigentlich eine total taffe Frau, die sich aber zu Dingen drängen lässt, die sie sichtlich ängstigen. Ich persönlich würde von meinen Freunden eher erwarten, dass sie meine Grenzen akzeptieren und nicht in Angstsituationen drängen. Jonas lässt sich für meinen Geschmack etwas viel Zeit bei seinen Entscheidungen.
Der Stadtspaziergang durch Kopenhagen ist informativ und erweckt auf jeden Fall die Sehnsucht, der dänischen Hauptstadt wieder mal einen Besuch abzustatten! Insgesamt ein wunderschöner Hygge-Roman zum Wegträumen!

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