Sehr viel Klassik
Coven of Bones - Mein Verrat ist dein Schicksal„Coven of Bones“ von Harper L. Woods hatte einige Aspekte, die mir wirklich gefallen haben, aber es gab auch ein paar Dinge, die für mich nicht ganz funktioniert haben. Erstens: Wenn Sie auf der Suche ...
„Coven of Bones“ von Harper L. Woods hatte einige Aspekte, die mir wirklich gefallen haben, aber es gab auch ein paar Dinge, die für mich nicht ganz funktioniert haben. Erstens: Wenn Sie auf der Suche nach einer langsamen Liebesgeschichte sind, ist dies wahrscheinlich nicht das Richtige für Sie. Die Beziehung zwischen den Hauptfiguren entwickelt sich schnell - es ist eher eine Insta-Love-Situation. Das rasante Tempo, in dem sich die romantische Dynamik entwickelt, wirkte auf mich etwas überstürzt und nahm mir etwas von dem emotionalen Aufbau, den ich normalerweise genieße.
Obwohl „Coven of Bones“ als Romantasy vermarktet wird, tendierte es für mich stark in Richtung Romantik. Verstehen Sie mich nicht falsch - das ist eine persönliche Vorliebe, aber ich hatte das Gefühl, dass die romantische Beziehung einen Großteil der Fantasy-Elemente überschattete. Am Ende fühlte es sich eher wie eine Fantasy-Romanze an als eine ausgewogene Mischung aus beidem. Davon abgesehen kann ich mir vorstellen, dass andere diesen Aspekt wirklich genießen können, vor allem, wenn man mehr auf die romantische Seite von Romantasy steht.
Eine Sache, die ich absolut geliebt habe, war der Aufbau der Welt. Der Schauplatz ist in einer christlichen Weltanschauung angesiedelt, was dem Ganzen eine einzigartige und interessante Wendung gibt, besonders für einen Fantasy-Roman. Das Konzept wirkte cool und auf klassische Weise vertraut.
Ein weiteres Highlight war die Verbindung des Protagonisten zu zwei Zweigen der Magie: Natur- und Nekromantie. Beides sind meine persönlichen Favoriten, wenn es um magische Systeme geht, und so war es ein wahrer Genuss, sie in Kombination zu sehen. Die Art und Weise, wie sie in der Geschichte miteinander verwoben wurden, war für mich ein Kussmund-Moment!