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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.01.2026

Spannend, vielschichtig und sehr fesselnd geschrieben!

Voralpenphönix
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Olivia ist Reporterin beim Kaufbeurer Tagesblatt und bereitet sich auf das alljährliche historische Tänzelfest vor. Da erschüttert ein schauriger Todesfall die Stadt: bei einem unerklärlichen Wohnungsbrand ...

Olivia ist Reporterin beim Kaufbeurer Tagesblatt und bereitet sich auf das alljährliche historische Tänzelfest vor. Da erschüttert ein schauriger Todesfall die Stadt: bei einem unerklärlichen Wohnungsbrand kommt ein alter Mann zu Tode, und Olis Spürnase ist geweckt!

Da Cover zeigt einen Stadel in Flammen und passt, wie auch der Titel, ausgesprochen gut zum Inhalt. Und Robert Domes hat ein wirklich gruseliges Szenario erdacht, dass weit in die Vergangenheit reicht und so einige Rätsel aufgibt. Die historische Seite des Falles kann ich in vielerlei Hinsicht sehr gut nachvollziehen, denn auch ein Teil meiner Familie wurde vertrieben und musste sich nach dem Krieg, weitab von der ursprünglichen Heimat, neu orientieren und ein ganz neues Leben beginnen. Mit Oli und ihrem kleinen Sohn Alex ist dem Autor eine unglaublich echte und überzeugende Protagonistin gelungen, die sehr gewieft ermittelt und einen richtig guten Riecher hat. Und es gibt da auch Informanten, die Oli unterstützen. Der Schreibstil ist wunderbar lebendig und detailreich, das große Kopfkino springt sofort an. Die Geschichte hat Tiefgang, ist sehr spannend, vielschichtig und abwechslungsreich und bietet alles, was einen sehr guten Krimi ausmacht! Ich hätte mir dazu so ein kleines Happyend gewünscht, das war mir aber leider nicht vergönnt.

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Veröffentlicht am 12.01.2026

Genialer Mix aus großen Gefühlen und mysteriösen Geheimnissen

Der Brieffreund aus Svealand
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Eine glückliche Ehe, ein kleiner Sohn, Ana könnte sich ihr Leben nicht schöner vorstellen! Und doch ziehen plötzlich Wolken auf, die trister nicht sein könnten, denn Oli, ihr geliebter Mann, zieht sich ...

Eine glückliche Ehe, ein kleiner Sohn, Ana könnte sich ihr Leben nicht schöner vorstellen! Und doch ziehen plötzlich Wolken auf, die trister nicht sein könnten, denn Oli, ihr geliebter Mann, zieht sich ohne ersichtlichen Grund plötzlich zurück, verlässt die Familie und gibt alles auf. Ohne eine Erklärung steht Ana auf einmal alleine da und sucht Kontakt zu ihrem Freund aus Kindertagen, der in Svealand zu Hause ist. Eine enge Brieffreundschaft entsteht, die aber bald ebenfalls sehr mysteriöse Züge annimmt.

Ein zauberhaftes, schwedisches Haus in winterlicher Szenerie, das wunderschöne Cover könnte gar nicht besser passen. Und doch finde ich, Frieda Lamberti hat einen Roman geschrieben, der nicht nur große Gefühle schildert, sondern wirklich kriminalistische, geheimnisvolle und ungemein mysteriöse Züge aufweist. Sie schreibt sehr real, eindringlich und lebendig, reißt mit detailreicher, lockerer Sprache mit und zieht in einen Bann, der nicht mehr loslässt. Das große Kopfkino springt an, nicht nur, wenn es um Anas Alltag geht, sondern insbesondere dann, wenn Reaktionen unerklärbar sind, Geschehnisse undurchsichtig und mysteriös werden. Man rätselt und fragt sich bis zum unerwarteten Ende, was tatsächlich passiert ist. Ich fand die Geschichte, die von Heidi Jürgens ausgezeichnet gelesen wird, zeitweise sehr spannend, dann wieder etwas konstruiert und hin und wieder minimal unglaubhaft. Insgesamt bietet sie sehr gute Unterhaltung, man kann mitfiebern und rätseln, eine gelungene Kombination!

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Veröffentlicht am 11.01.2026

Kommissar Dupin, gefangen im keltischen Mysterium

Bretonische Sehnsucht
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Kommissar Dupin, gefangen im keltischen Mysterium
Zerklüftete Felsen, malerische Landschaft und Leuchttürme, die den Schiffen einen sicheren Weg in den Hafen weisen – dieses Cover passt ausgezeichnet zum ...

Kommissar Dupin, gefangen im keltischen Mysterium
Zerklüftete Felsen, malerische Landschaft und Leuchttürme, die den Schiffen einen sicheren Weg in den Hafen weisen – dieses Cover passt ausgezeichnet zum Inhalt und reiht sich perfekt in die Dupin-Krimis ein. Und es ist schon beinahe unglaublich, was der sympathische Kommissar in seinem dreizehnten Fall mit seinen Kollegen hier erlebt. Denn sie ermitteln auf einer Insel mit antikem Erbe, undurchsichtigen Riten, sagenumwobenen Gestalten und einer brachialen Naturgewalt. Umdenken und Zulassen sind angesagt, um den geheimnisvollen Todesfällen auf die Spur zu kommen.
Als großer Fan von Jean-Luc Bannalec und seinem Kommissar habe ich mich sehr über eine neue Folge gefreut und bin nicht enttäuscht worden. Im Gegenteil, ich habe richtig gestaunt, wie sattelfest Dupins Kollegen bezüglich Sagen und historischem Wissen sind, wie herrlich eifrig und zuverlässig ermittelt wird und wie groß der Zusammenhalt ist, wenn es wieder einmal ums Ganze geht. Der Fall ist so undurchsichtig und mysteriös, dass sich zunächst gar keine Ansätze für die Spurensuche ergeben, aber nach und nach offenbaren sich doch Puzzleteilchen und die akribischen Ermittlungen führen zu einem völlig unerwarteten Erfolg.
Der liebenswerte, zu unüberlegten Alleingängen neigende Kommissar ist mir ans Herz gewachsen, und auch wenn dieser Fall wahrlich ungewöhnlich ist und etwas Offenheit bezüglich altem Wissen, Sagen und Riten erfordert, ist die Geschichte unglaublich spannend geschrieben und sorgt dafür, dass die Seiten nur so fliegen. Der magische dreizehnte Fall ist für mich ein echter Pageturner!

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Veröffentlicht am 08.01.2026

Wein-Guide, Reiseführer und Historisches in einem spannenden Krimi vereint

Der Portwein-Erbe
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Nicolas Hollmann, Sohn aus reichem Hause, versucht, gemeinsam mit seiner Freundin Sylvia ein eigenes Leben aufzubauen. Er träumt von anspruchsvollen Architekturaufträgen, während sein Vater hofft, ihn ...

Nicolas Hollmann, Sohn aus reichem Hause, versucht, gemeinsam mit seiner Freundin Sylvia ein eigenes Leben aufzubauen. Er träumt von anspruchsvollen Architekturaufträgen, während sein Vater hofft, ihn als Nachfolger für sein Großunternehmen aufzubauen. Da kommt Nicolas der geheimnisvolle Brief eines portugiesischen Anwalts gerade recht. Denn sein verstorbener Onkel Friedrich vermacht ihm, allerdings mit ungewöhnlichen Auflagen, sein Weingut. Als Nicolas dort anreist, muss er feststellen, dass ihm Argwohn und Abneigung entgegenschlagen und nicht nur die Auflagen seltsam sind.

Das Cover zeigt einen Weinberg mit Haus im südländischen Flair und passt daher sehr gut zum Inhalt. Und wie erwartet, steht bei Paul Grotes Kriminalromanen nicht ausschließlich ein spannender Fall im Mittelpunkt. Vielmehr handelt es sich um einen mit Hingabe und Knowhow formulierten Wein-Guide, der auch sämtliche Aspekte des Portweins beleuchtet, und der zusätzlich mit wunderbaren Landschaftsbeschreibungen und geschichtlichen Hintergründen punktet. Der Schreibstil des Autors ist einnehmend, sehr lebendig und manchmal etwas ausschweifend, sein Weinwissen ist überragend und seine Schilderungen sind so detailreich, dass sofort das Kopfkino anspringt und man sich einen guten Tropfen zur Lektüre wünscht. Dabei ist der Fall selbst spannend, Nicolas ist mutig, sympathisch und erscheint real, die Umstände der Weingutübernahme sind mehr als undurchsichtig und die latent vorhandene Bedrohung sorgt für reichlich mulmige Gefühle.
Eine gelungene Mischung aus Wein-Guide mit Hintergrundwissen, viel Spannung und angenehmer Atmosphäre, gekonnt gelesen von Sebastian Dunkelberg, der es bestens versteht, Stimmungen zu vermitteln!
(Hörbuchrezension)

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Veröffentlicht am 06.01.2026

Fundiertes Wissen und vielfältige Rezepte, für mich eine Erfolgsgarantie

Die Ernährungs-Docs – Gesund abnehmen mit der Anti-Entzündungs-Formel
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Wer kennt sie nicht aus dem TV, die sympathischen Ernährungsdocs, die es ohne erhobenen Zeigefinger verstehen, ihre Patienten zu motivieren? Ich bewundere sie sehr, habe oft zugesehen, aber mit diesem ...

Wer kennt sie nicht aus dem TV, die sympathischen Ernährungsdocs, die es ohne erhobenen Zeigefinger verstehen, ihre Patienten zu motivieren? Ich bewundere sie sehr, habe oft zugesehen, aber mit diesem Buch tatsächlich einen Weg gefunden, mir selbst zu helfen.
Mit viel Empathie und Verständnis wird im ersten Teil der innere Schweinehund beleuchtet. Ich habe mich sehr schnell bei den Gewohnheiten und Ausreden wiedergefunden, und auch verstanden, dass bereits kleine Änderungen einiges für die Gesundheit und das Wohlbefinden beitragen können. Voller Motivation habe ich die Rezepte studiert, sie sind problemlos nachzukochen, strotzen geradezu vor Frische und machen Lust, den Kochlöffel zu schwingen. Ich bin kein großer Oats-Freak, daher finde ich die moderate Umstellung sehr gelungen, geschmacklich bietet das Buch eine hervorragende Auswahl.
Zwar habe ich gerade erst eine knappe Woche getestet, meine Ernährung noch längst nicht völlig umgestellt, und trotzdem lässt sich bereits eine deutliche Wirkung auf der Waage erkennen, womit ich nicht gerechnet hätte! Hungergefühl? Nicht vorhanden. Glücksgefühle? Jede Menge und meine Motivation ist groß! Ich bin schon sehr gespannt, wie sich die Langzeitumstellung auf meine Entzündungswerte auswirkt und bin absolut begeistert von diesem Buch, das mir einen Weg aufweist, mit einfachen Mitteln und herrlichem Genuss eine große Wirkung zu erzielen!

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