Hochspannung in den österreichischen Bergen
Ein Retreat in den Alpen, himmlische Ruhe und Abgeschiedenheit, kein Handyempfang, das klingt nach Ruhe und Erholung und in meinem Fall nach jeder Menge Lesezeit. Aber die Mördermitzi zieht das Unglück ...
Ein Retreat in den Alpen, himmlische Ruhe und Abgeschiedenheit, kein Handyempfang, das klingt nach Ruhe und Erholung und in meinem Fall nach jeder Menge Lesezeit. Aber die Mördermitzi zieht das Unglück magisch an und so entdeckt die Mitzi gleich an ihrem ersten Tag einen Toten. Da ein Schneesturm die Hütte von der Außenwelt abschneidet, ist die Mitzi mit ihrer Gruppe gefangen und muss nach bester Agatha Christie Manier wieder ermitteln. Ist womöglich der Mörder mit ihnen eingeschneit?
Bereits zum siebten Mal lässt die Autorin ihre eigenwillige Protagonistin einem Mörder auf die Spur kommen und in der eiskalten Winterlandschaft ist das alles andere als einfach. Gekonnt werden die Mitzi und ich an der Nase herumgeführt und auf falsche Spuren gelockt.
Bereits der Prolog beginnt mit einem Paukenschlag. Ich bin hautnah dabei bei dem Tod, dem Mord und verspüre seltsamerweise eine ungeheure Lust auf dieses österreichische Gebäck, diese Powildtatschkerln, für welche am Ende des Buches sogar ein Rezept auf mich wartet. Bis ich mir das aber verdient habe, muss ich noch manches Mal um die Mitzi bangen.
Ich liebe den Humor dieser Reihe, die Mitzi, die einem Stehaufmännchen gleicht und mir immer mehr ans Herz wächst und der Epilog macht auch gleich schon wieder Lust auf mehr und enthüllt ein neues Geheimnis, welches es gilt aufzuklären.
5 Sterne für den eiskalten Tod und eine Leseempfehlung für die gesamte Reihe.