Profilbild von Kristja

Kristja

Lesejury Star
offline

Kristja ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Kristja über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.01.2025

Mittelmäßig

Vampire Academy - Seelenruf
0

Im letzten Band war Rose auf der Suche nach Dimitri und ist nach der langen Reise zu ihrer besten Freundin Lissa zurückgekehrt. Zurück an der Vampire Academy stehen erst mal die großen Prüfungen an, wo ...

Im letzten Band war Rose auf der Suche nach Dimitri und ist nach der langen Reise zu ihrer besten Freundin Lissa zurückgekehrt. Zurück an der Vampire Academy stehen erst mal die großen Prüfungen an, wo die Novizen zum Wächter aufsteigen können. Auch Rose muss sich diesem stellen. Die Prüfung war interessant gestaltet und nun geht es darum, von wem sie die Wächterin wird. Ihr Ziel ist klar: Lissa. Daneben gab es noch ein Versprechen von Rose. Adrian ist schon länger hinter Rose her und sie will ihm nun eine Chance geben. Neben dem Alltag schöpft Rose aber auch neue Hoffnung auf ein Wunder. Denn sie hat eine Spur gefunden, womit sie Dimitri womöglich retten kann. Das bringt neue Abenteuer mit sich.

Im Grunde fand ich die Story recht vorhersehbar, was ich in diesem Fall recht neutral werte. Ich finde aber auch, dass die Richtung mit der Rettung Dimitris nicht nötig gewesen wäre. Es wäre eigentlich ein schöner Abschluss, wenn sie ihn im letzten Band erlöst hätte. Nun aber begibt sie sich in neue Gefahren, um ihren Plan zu verfolgen. Das ist schon recht spannend, aber teilweise auch ziemlich unglaubwürdig. Rose kommt eigentlich mit allem durch und scheint jegliche Sicherheitsmaßnahmen umgehen zu können. Fand ich hier etwas zu viel.

Leider geht es mir mit dem Hin und Her von Rose Gedanken ähnlich. Im dem einen Moment will sie Dimitri retten und alles dafür tun und im nächsten nicht mehr. Das hatten wir doch schon im letzten Band zur Genüge. Das Schlimmste daran ist aber, was sie Adrian damit antut. Ich finde es absolut nicht okay, wie sie ihn behandelt. Im Grunde hält sie ihn warm, solange Dimitri nicht gerettet ist. Geht gar nicht. Dann hilft er ihr auch noch und wenn er dann was dazu sagt, zickt sie ihn an?! Sie führt sich auf als wäre sie der Nabel der Welt. Nicht nur bei Adrian, sondern auch bei der Königin. Das hat mich dann doch sehr gestört. Und wie gesagt, die Storyline an sich hätte ich nicht in dieser Art gebraucht. Es zieht die Reihe gefühlt einfach nur in die Länge.

Fazit:

Die Storyline ist ziemlich vorhersehbar und leider auch oft unrealistisch einfach. Aber es wurde dennoch spannend dargestellt. Leider ist mir Rose aber, insbesondere in diesem Band, extrem unsympathisch geworden. Ihre Art mit anderen Menschen und deren Gefühle umzugehen fand ich unmöglich. Das hat natürlich Auswirkungen wie ich das Buch generell wahrgenommen habe. Generell fühlt sich die Reihe aber mittlerweile einfach nur in die Länge gezogen an.

3/5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.12.2024

Langweilig

The Courting of Bristol Keats
0

Bristol hat zwei Schwestern und ist die mittlere der Kinder. Dennoch ist sie eher die Erwachsene in der Familie. Besonders nachdem ihre Eltern beide gestorben sind. Ihre ältere Schwester und Bristol halten ...

Bristol hat zwei Schwestern und ist die mittlere der Kinder. Dennoch ist sie eher die Erwachsene in der Familie. Besonders nachdem ihre Eltern beide gestorben sind. Ihre ältere Schwester und Bristol halten sich mit Jobs geradeso über Wasser. Doch dann kommt ein mysteriöser Brief einer angeblichen Tante, die ihr Hilfe verspricht. Bristol ist skeptisch, na immerhin. Aber schon hier hatte ich irgendwie Schwierigkeiten einen Zugang zu ihr zu finden. Es wurde noch ihr Job beschrieben und schon da gab es erste Hinweise auf ihre Gabe. Das war so offensichtlich. Wirkte aber eben auch inszeniert.

Tyghan ist aktuell Herrscher und sucht einen Menschen mit einer verborgenen magischen Gabe, weswegen er verschiedene Menschen zu sich holt. Bristol ist eine davon. Die zwei gehen aber einen Handel ein. Denn Bristol hat einen Hinweis erhalten, dass ihr Vater noch lebt und nach Elfheim verschleppt wurde. In Elfheim gibt es dann erst mal viele Beschreibungen der Wesen und der Umgebung. Waren mir schon etwas zu ausführliche Beschreibungen. Etwas interessant war dann, was die anderen Rekrutinnen von Tyghan und Bristol im Unterricht gelernt haben und ihre ersten Trainingseinheiten. Dabei ging es generell um Elfheim und um die Magie. Und natürlich darum, was deren Mission ist. Denn sie müssen eine bestimmte Tür finden und sie schließen. Tja, nun würde man meinen, jetzt geht die Story richtig los. Falsch gedacht. Nicht hier.

Es werden sehr viele wichtige Szenen übersprungen und dafür andere sehr viele unwichtige Szenen beschrieben, die absolut nichts zur Handlung beitragen. Plötzlich stehen sich Tyghan und Bristol total nah und sie empfinden was füreinander. Dabei haben sie sich am Anfang quasi gehasst. Wann ist das umgeschlagen? Bristol und die anderen Rekrutinnen sind gute Freundinnen geworden. Das kam so unglaublich plötzlich, dass ich den Zugang zu den Charakteren komplett verloren habe. Die Handlung tritt auf der Stelle. Es sind so viele Seiten, aber es ist gefühlt nichts passiert. Das Beste war dann sowieso, als es richtig kitschig wurde. Denn kaum waren sie paar mal im Bett gestehen sie sich dort die große Liebe und halten kitschige Reden über ihre Liebe. Das war total drüber. Besonders wenn man bedenkt, wie wenig Zeit die zusammen verbracht haben. Kennenlernphase? Fehlanzeige. Zumindest haben wir sie nicht zu lesen bekommen.

Sowohl zu Tyghan als auch zu Bristol habe ich leider keinen Zugang bekommen. Tyghan ist extrem blass und austauschbar. Bristol aber ebenfalls sehr klischeehaft die trotzige Heldin, der ich das halt nicht abgekauft habe. Denn ich fand ihr Verhalten oft nicht okay. War auch gut, dass sie ihre eigentliche Mission immer wieder aus den Augen verloren hat. Hilft der Spannung auf jeden Fall nicht. Es ist alles aus der dritten Person geschrieben mit einigen Sichtwechseln. Das hat es mir zusätzlich erschwert. Aber auch so konnte ich ihre Gefühle nicht nachvollziehen können. Es wirkte alles recht plump runtergeschrieben. Dazu halt mit vielen Füllszenen, die langweilig waren. Das Beste war sowieso, dass die eigentlich Mission in wenigen Seiten abgehandelt war. Es gab hier und da eine Wendung, die aber alle recht vorhersehbar waren.


Fazit:

Langweilig. Das Wort beschreibt das Buch leider ganz gut. Es sind wirklich viele Seiten, aber sehr wenig relevante Handlung. Wichtige Szenen wurden übersprungen, andere unwichtige dafür umso ausführlicher beschrieben. Es gibt zu viele Zeitsprünge, anders kann ich mir nicht erklären, dass Bristol und Tyghan sich auf einmal lieben und die Rekrutinnen beste Freunde sind. Leider ist doch genau die Annäherung das Interessante und das wurde weggelassen. Leider ist auch sonst kein Spannungsbogen vorhanden.

2/5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.12.2024

Würdiges Finale

Coldhart - Right & Wrong
0

Elijah Coldwell hat herausgefunden, wer für sein Leid verantwortlich war und immer noch ist. Eigentlich wollte er ihm das Handwerk legen. Einfacher gesagt als getan. Grant ist schlau und scheint ihm immer ...

Elijah Coldwell hat herausgefunden, wer für sein Leid verantwortlich war und immer noch ist. Eigentlich wollte er ihm das Handwerk legen. Einfacher gesagt als getan. Grant ist schlau und scheint ihm immer paar Schritte voraus zu sein. Nun hat er auch noch gefälschte Beweise, die seine Familie belasten. Eli ist am Ende und kurz vorm Aufgeben. Seine Verzweiflung und Resignation waren geradezu spürbar. Wie gut, dass er so eine starke Familie und Freunde im Rücken hat.

Gemeinsam schmieden sie Pläne und suchen auf verschiedenen Wegen nach Beweisen, um Grant das Handwerk zu legen. Dabei müssen aber Eli und Felicity weiter Abstand zueinander halten. Grant versucht nämlich weiterhin Felicity zu kontrollieren und leider auch zu manipulieren. Es ist teilweise schockierend, wie weit er dafür geht. Daher führt sie ihre Fake Beziehung mit Alec weiter, was für Eli nicht gerade einfach ist. Ich fand es richtig schön, wie Alec sich um Felicity gekümmert hat. Ihn mag ich von den Eastie Boys am liebsten. Trotzdem fällt es Felicity schwer die Farce aufrecht zu erhalten. Sie ist wirklich schlecht in der guten Miene zum bösen Spiel, was mich oft hat Schmunzeln lassen. Das fand ich einfach authentisch.

Die Suche nach Hinweisen ist ein Auf und Ab der Gefühle. Immer wieder kommt Hoffnung auf, nur damit dann die große Enttäuschung folgt, weil Grant ihnen wieder neue Steine in den Weg legt und er einfach skrupellos ist. Es war wirklich frustrierend, aber dafür eben auch sehr spannend gestaltet. Daneben spielen auch Felicitys Schwestern eine wichtige Rolle. Ich fand es schön, dass sie und Felicity sich immer mehr annähern. Besonders Richtung Ende wurde es dann auch nochmal spannender. Es gab einige unerwartete Wendungen, die alles in ein ganz neues Licht rücken.

Generell mochte ich die Charaktere alle sehr. Sie sind sich selbst treu, individuell gestaltet und authentisch. Die Beziehung zwischen Eli und Fel war auch weiterhin herzzerreißend schön. Man merkt, wie sehr die zwei sich lieben. Aber diese Hoffnungslosigkeit lag immer über allem. Verständlich. Denn wenn sie Grant nicht überführen, können sie auf Dauer nicht zusammen sein.

Fazit:

Ein absolut würdiges Finale dieser tollen Trilogie. Elijah und Felicity sind zwei super sympathische Charaktere, die ich gerne auf ihrem Weg begleitet habe. Besonders schön war die Entwicklung von Elijah über die drei Bücher hinweg. Er hat immer für sich und für Felicity gekämpft und sich seiner Vergangenheit gestellt. Die Story war besonders in diesem Band sehr spannend und fesselnd. Es war ein Wettlauf gegen die Zeit. Auch die Charaktere habe ich ins Herz geschlossen, nicht nur die alten, sondern auch die neuen. Ich finde es schön, dass Jess und Helena auch in dieser Trilogie vertreten waren.

5/5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.12.2024

Eher schwächer

A Spring to Hope
0

Nolia hat sich ihren Traum schon länger erfüllt und hat einen eigenen Blumenladen. Der läuft aber aktuell nicht ganz so rund. Sie braucht Geld und wendet sich wohl oder übel an ihre Familie. Nolia ist ...

Nolia hat sich ihren Traum schon länger erfüllt und hat einen eigenen Blumenladen. Der läuft aber aktuell nicht ganz so rund. Sie braucht Geld und wendet sich wohl oder übel an ihre Familie. Nolia ist alleinerziehende Mutter einer einjährigen. Ihre Eltern haben damals den Kontakt abgebrochen als Nolia sich entschied das Kind alleine zu behalten. Aber das Wohl ihres Kindes steht an erster Stelle, weswegen sie ihre Eltern trotzdem um Geld bittet. Fand ich gut. Die haben aber die Bedingung, dass sie ihren Ex heiraten oder einer arrangierten Ehe zustimmen soll. Was für seltsame Eltern. Kein Wunder also, dass Nolia einen Ausweg sucht und behauptet, sie wäre bereits verlobt.

Für ihren Plan sucht sie Camille Levesque, Gründer einer Escort-App und Milliardär, auf. Ihm ist sie erst vor Kurzem begegnet, was für sie eher peinlich endete. Aber da er gerade seinen Ruf reinwaschen will, kommt Nolia natürlich wie gerufen, besonders da sie eh schon in der Presse wegen dem ersten Treffen sind. Die zwei machen einen Deal und handeln Bedingungen aus. Kurz danach macht er ihr öffentlich einen Antrag. Da ist auch leider schon der erste Logikfehler, denn vor ihren Eltern behauptete sie ja bereits verlobt zu sein. Das wurde auch nicht mehr weiter hinterfragt. Später gibt es nochmal hier und da ein paar Ungereimtheiten mit den Mikrofonen und den Kameras, die sie verfolgen. In ihrer Fake-Ehe müssen sie natürlich das verliebte Paar in der Öffentlichkeit spielen und daher verbringen sie sehr viel Zeit miteinander. Wobei sie vom Küssen absehen, das war mal was anderes. Ich fand es auch süß, wie Cam auch immer an ihr Kind Nazeena gedacht hat. Die beiden bauen auch schnell eine Verbindung zueinander auf. Das ging mir etwas zu abrupt, weil wir von dieser Beziehung gefühlt nichts mitbekommen haben. Plötzlich war sie einfach da. Da fehlte mir viel, denn zwischenzeitlich fühlte sich Nazeena wie ein Mittel zum Zweck in der Story an.

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Vergangenheit von Nolia mit ihrem Ex Enzo. Nach und nach haben wir erfahren, wie diese Beziehung anfing, wie sie gelebt haben und was da alles schiefgelaufen ist. Das hat Nolia nachhaltig verändert, weswegen Cam umso vorsichtiger mit ihr umgeht. Ihre Annäherung fand ich ganz süß, aber so richtig greifen konnte ich sie ehrlich gesagt nicht. Außerdem fand ich hier und da paar Verhaltensweisen von Nolia fragwürdig, beispielsweise meint sie zu Cam, er kann schlafen mit wem er will, doch kaum ist er in einem Stripclub, wird sie wütend? Was denn nun? Das war so lächerlich. Aber auch andere Dinge fand ich einfach nur unnötig von ihr. Von ihren Eltern sowieso.


Fazit:

Ich muss sagen, für mich war dies der bisher schwächste Band der Reihe. Nolia war für mich ein eher schwieriger Charakter, dazu gab es einige Ungereimtheiten in der Story. Die Beziehung zwischen Cam und Nolia war schon recht süß, insbesondere von seiner Seite, aber die war nicht richtig greifbar. Insgesamt hat mich die Story gut unterhalten, war aber schon recht vorhersehbar mit den ganzen Dramen.

3/5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.12.2024

Mäßig

Love, decoded
0

Emmy arbeitet als CTO in einem Start-Up Unternehmen, das eine App names rdently entwickelt. Mit dieser App sollen Leute ihre Liebe finden. Nebenbei hilft Emmy aber auch anderen Frauen mit ihrem geheimen ...

Emmy arbeitet als CTO in einem Start-Up Unternehmen, das eine App names rdently entwickelt. Mit dieser App sollen Leute ihre Liebe finden. Nebenbei hilft Emmy aber auch anderen Frauen mit ihrem geheimen Broken Hearts Ghosting Service, um ihnen eine Antwort von den Typen zu liefern, die sie ghosten. Das hat sie ins Leben gerufen, weil sie selbst schon einige schlechte Erfahrungen gemacht hat und diese Frage sie ebenfalls quälte. Dafür geht sie als verschiedene Persönlichkeiten mit den Typen aus und entlockt ihnen eine Antwort. Ihre beste Freundin Kim bittet sie auch darum und so trifft sie auf Leon. Die Begegnung läuft ganz anders als geplant und sie benimmt sich sehr tollpatschig. Daher ist sie froh, dass sie der Begegnung entkommen kann.

Nur ist Leon ihr neuer Kollege, den sie am nächsten Morgen im Büro wiedertrifft. Ich fand’s gut, dass beide die Sache erst mal hinter sich lassen wollen. Leon ist nun auch im Team, um das Start-up zu retten, denn die Käufe stagnieren und der Investor will bessere Zahlen sehen. Leon ist also als CMO am Start. Sie überlegen sich verschiedene Sachen und entscheiden sich schließlich für ein größeres Dating-Event. Dieses Thema nimmt dann auch ganz schön viel Raum im Buch ein, denn natürlich braucht Leon die Hilfe von Emmy, die Romantikerin. Leon hat der Liebe nach einem Vorfall eher abgeschworen. Beim Planen kommen sie sich natürlich näher und am Ende kommt nochmal ein großes Drama, das ich persönlich unnötig fand. Ja, so liest es sich auch. Es plätschert alles ziemlich vor sich hin und die Gefühle waren auch nicht wirklich greifbar. Keine Funken, nichts. Leon und Emmy hätten genauso gut auch einfach Freunde sein können. Und wie gesagt, das Drama war, so blöd es kling, überdramatisiert.

Was ich ganz schön fand, war die Einbindung der Hunde. Denn Emmy und Leon haben beide einen Hund. Sie einen Corgi, den sie sehr liebt, und er einen Schäferhund. Fand die zwei wirklich süß. Außerdem war die Team-Atmosphäre bei dem Entwicklerteam wirklich schön und zum Wohlfühlen. Das hat mir sehr gefallen.

Ich hatte gehofft, eine Protagonistin kennenzulernen, die voll in ihrem Beruf als Entwicklerin aufgeht und ja, auch etwas nerdy ist. Stattdessen hat sie sich total dem Marketing gewidmet und es kamen immer nur von anderen Seiten beiläufig Kommentare, dass sie ja so eine Coding-Queen ist. Das wirkte halt extrem gestellt. Mir fehlte da einfach ihre Leidenschaft für’s Programmieren. Sie hätte also genauso gut auch vorher schon einfach eine Marketing-Angestellte sein können. Das hätte keinen Unterschied gemacht, wirklich schade, denn ich hatte mich auf ein weiteres Frauen-in-MINT-Buch gefreut. Dazu fand ich die Beschreibungen drumherum etwas viel. Es wurde zu viel Wert auf Kleinigkeiten gelegt, sodass die Story wirklich nur sehr schleppend an Gang kam.


Fazit:

Das Buch war okay, eher was für Zwischendurch. Leider war Emmy absolut nicht so, wie ich sie erwartet habe. Ich habe eine leidenschaftliche Entwicklerin erwartet, stattdessen war sie gefühlt mehr im Marketing unterwegs. Das Coden wurde immer nur so nebenbei eingeworfen, gefühlt nur, um nochmal zu betonen, dass sie Entwicklerin ist und natürlich eine richtige Queen darin. Künstlich. Die Story plätscherte vor sich hin und kam nur schleppend an Gang mit einem recht unnötigen Drama am Ende. Die Gefühle zwischen Leon und Emmy waren auch nicht wirklich greifbar, könnten auch Freunde sein. Dafür fand ich die Atmosphäre im Team cool und die Einbindung der Hunde.

2.5/5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere