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Kristja

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.02.2023

Solider Dilogie-Abschluss

We don’t lie anymore
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Seit dem letzten Band und dem ziemlich miesen Cliffhanger ist im Buch ein Jahr vergangen. Jo ist damals mit ihren Eltern in die Schweiz gegangen, nachdem Archer ihr Herz gebrochen hat. Doch trotz Freund ...

Seit dem letzten Band und dem ziemlich miesen Cliffhanger ist im Buch ein Jahr vergangen. Jo ist damals mit ihren Eltern in die Schweiz gegangen, nachdem Archer ihr Herz gebrochen hat. Doch trotz Freund und Arbeit ist sie nicht glücklich und beschließt nochmal alleine zurückzukehren. Nur wird sie auch hier weiter von ihren Eltern kontrolliert. Man spürt richtig, wie Jo von diesen Erwartungen und der Kontrolle erdrückt wird.

Als wäre das nicht genug, trifft sie auf Archer. Entgegen ihrer Erwartung ist er aber nicht der Star-Baseball-Spieler, sondern hält sich mit einem Fischerjob über Wasser. Nur weiß sie das nicht und sie schiebt alle Themen über ihn zur Seite. Das fand ich schon nach kurzer Zeit etwas anstrengend. Irgendwie konnte ich sie ja verstehen, aber andererseits hat sie den Kontakt so oder so zu ihm gesucht. Mir hat es auf jeden Fall gefallen, dass sie immer wieder versucht hat Antworten auf ihre Fragen zu finden und auf Archer zugegangen ist. Von anfänglichen explosiven und provokativen Gesprächen war am Ende nichts mehr zu finden. Die Dialoge wurden immer ehrlicher und ruhiger. Die Annäherung hat mir ganz gut gefallen.

Ich fand es schön, wie beide Charaktere im Laufe des Buches herausgefunden haben, was sie im Leben wollen und wofür es sich zu kämpfen lohnt. Denn nicht nur Jo versucht sich der Kontrolle zu entziehen, Archer muss erst mal überhaupt wieder ein Weg in ein normales Leben finden. Zu Beginn des Buches war er einfach nur verloren und hat gedacht, er verdient nichts. Daher fand ich gerade seine Entwicklung so schön. Nur ist der Weg dahin steinig. Fand es etwas schade, dass das gleiche Thema wieder hochgeholt wurde. Aber das wurde immerhin recht spannend umgesetzt. Insbesondere das Ende hatte noch einiges zu bieten.

Viele Szenen spielten auf dem Wasser. Ich finde solche Szenen persönlich eher langweiliger, weswegen es für mich teilweise echt zäh war. Aber Tommy mochte ich so sehr. Er hat zu der Geschichte so viel beigetragen! Zählte am Ende zu meinen Lieblingscharakteren.

Fazit:

Die Charakterentwicklung hat mir in diesem Band besonders gut gefallen. Insgesamt war die Story und die Liebesgeschichte solide und rund. Nur eben für mich etwas viele Wasserszenen. Dazu noch die Tatsache, dass eigentlich das gleiche Problem wie in Band eins besteht war etwas schade. Es war nicht wirklich was Neues, wurde aber dennoch ganz gut umgesetzt. Insbesondere das Ende hat nochmal einiges aus der Geschichte geholt.

3.5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 10.02.2023

Sweatness

Lies and Love Songs
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Jonas ist Leadsänger und Songwriter, nur braucht er endlich mal wieder Ruhe. Dafür kehrt er nach Nest Lake zurück, wo er bereits vor fünf Jahren einen Sommer verbracht hat und genau diese Ruhe gefunden ...

Jonas ist Leadsänger und Songwriter, nur braucht er endlich mal wieder Ruhe. Dafür kehrt er nach Nest Lake zurück, wo er bereits vor fünf Jahren einen Sommer verbracht hat und genau diese Ruhe gefunden hat. Damals hat er auch Kira dort kennengelernt. Diese Kennenlerngeschichte fand ich unglaublich süß. Sie brauchten einander und konnten sich gegenseitig helfen. Es hat einfach gepasst. Besonders, weil sie auch nicht sofort im Bett gelandet sind. Diese anfängliche Freundschaft, die zur Liebe wurde, war nahezu greifbar.

Doch nach fünf Jahren ohne Kontakt kann sich einiges verändern. Erneut treffen sie in Nest Lake aufeinander und Jonas Leben mach eine Kehrtwende als er erfährt, dass er Vater ist. Gefühlschaos ist vorprogrammiert, nicht nur bei Jonas. Dennoch geht er so süß mit der Kleinen um, ich habe diese Szenen geliebt. Aber Kira ist weiterhin vorsichtig Jonas gegenüber. Ich mochte so an ihr, dass sie ihm nicht sofort verfällt. Stattdessen nähern sie sich ganz langsam wieder an und reden sehr viel. Das war wahnsinnig authentisch. Trotz dessen gibt es natürlich Missverständnisse, die ihnen das Leben schwerer machen. Aber diese ganzen kleinen Dramen wurden immer recht schnell aus dem Weg geschaffen. Insbesondere Jonas tut alles dafür, damit die Beziehung funktioniert, doch als Rockstar funktioniert das eher schlecht als recht.

Neben der Liebesgeschichte sind hier und da noch einige Nebenstränge, die das Lesen noch interessanter gemacht haben. Habe mit dem einen Thema überhaupt nicht gerechnet, finde das aber schön, dass das thematisiert wird. Diese Krankheit ist nicht ohne, dennoch fließt das Thema gut mit ein. Auch die Tatsache, dass man sich selbst kontrollieren kann, wurde hier schön mit eingebaut.

Fazit:

Eine schöne unglaublich süße Liebesgeschichte ohne viel Drama. Sowohl die Charaktere als auch die Handlung sind authentisch und haben mich an das Buch gefesselt.

5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 07.02.2023

Eintönig

Love You After All
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Eine neue Liebesgeschichte mit Polizei-Story! Seit Magic Sparks bin ich totaler Fan davon geworden und die Reihe hat die Messlatte natürlich auch ordentlich hochgelegt. Vielleicht ist das der Grund, warum ...

Eine neue Liebesgeschichte mit Polizei-Story! Seit Magic Sparks bin ich totaler Fan davon geworden und die Reihe hat die Messlatte natürlich auch ordentlich hochgelegt. Vielleicht ist das der Grund, warum mich dieses Buch nicht wirklich abgeholt hat.

Der Start in das Buch hat mir sehr gefallen. Wir lernen Eden und Marc am Ende ihrer Ausbildung kennen. Eden scheint eine ehrgeizige Polizeianwärterin zu sein. Warum sie Marc aber so sehr hasst und ihm nicht vertraut, das habe ich bis zum Schluss des Buches nicht wirklich nachvollziehen können. Besonders wenn man bedenkt, wie schnell sie ihm verfallen ist. Nun muss sie also mit ihrem verhassten Erzfeind einen Undercover-Job machen. Für sie? Der Horror. Für ihn? Ziemlich gut, denn er steht schon sehr lange auf sie. Übrigens ein Punkt, den ich an diesem Buch mochte, dass er ihr zuerst verfallen ist. In einigen Anfangsszenen knistert es auch ordentlich.

Nun also der Undercover-Job, bei der sie so tun als wären sie verlobt. Mit dieser Taktik wollen sie sich bei ihren Zielpersonen untermischen und einen Drogenring hochnehmen lassen. Dabei soll Eden sich super sexy anziehen und das Geld aus dem Fenster werfen. Dieses ganze Annähern an die Zielpersonen war aber wirklich langwierig. Spannend ist was anderes. Dazu hat es mich nach einiger Zeit echt gestört, wie Eden dargestellt wurde, weil ihr ja alle Männer zu Füßen liegen. Die Besitzansprüche von Marc und ihre erotischen Handlungen waren mir zu stark vertreten. Ja, vieles gehörte zu ihrer Taktik, aber irgendwie war das einfach drüber. Und dann noch von Liebe zu sprechen, wo sie doch kaum echte Gespräche geführt haben? Verstehe ich nicht.

Generell hätte ich mir mehr Professionalität gewünscht. Dafür, dass beide zu Beginn so selbstüberzeugt sind, finde ich ihre Art und Weise den Auftrag anzugehen unpassend. Als Partner hätten die direkt sprechen müssen, wie sie das angehen wollen und was sie in welchem Fall tun werden. Stattdessen denkt sich jeder nur seinen Teil und zieht sein eigenes Ding durch. Immerhin haben sie sich ja etwas zusammengerafft, aber das dazwischen war wirklich unnötig. Genau wie die ständigen Missverständnisse, die durch ein einfaches Gespräch weg wären, waren anstrengend


Fazit:

Tatsächlich fand ich das Buch recht eintönig. Es ist wirklich nicht viel passiert, habe einfach mehr Spannung erwartet bei diesem Undercover-Job. Wobei der Anfang und das Ende doch ziemlich gut waren von der Story her. Mit den Protagonisten bin ich nicht wirklich warm geworden, das Knistern fehlte, ich habe ihre Handlungen nicht immer nachvollziehen können und die Missverständnisse waren anstrengend. Die sexuelle Anziehung, die viel zu stark in den Vordergrund gestellt wurde, hat nicht zum Rest der Story gepasst, sodass ich die Stellen teilweise überflogen habe.

3/5 Sterne

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Veröffentlicht am 05.02.2023

Kann nicht mit Band eins mithalten

Belial 2: Seelenfrieden
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Nachdem Band eins recht interessant war und nur der letzte Funke nicht übergesprungen ist, hatte ich die gleichen Erwartungen an Band zwei. Nur wurden die nicht ganz so erfüllt. Am Anfang gab es noch relativ ...

Nachdem Band eins recht interessant war und nur der letzte Funke nicht übergesprungen ist, hatte ich die gleichen Erwartungen an Band zwei. Nur wurden die nicht ganz so erfüllt. Am Anfang gab es noch relativ viele Wiederholungen von Band eins, in der die Handlung nochmal wiedergegeben wurde. Da ich Band eins kurz vorher gelesen habe, war das natürlich nicht notwendig, aber ich denke, wenn eine längere Zeitspanne dazwischen liegt, macht das schon Sinn.

2000 Jahre sind zwischen Band eins und Band zwei vergangen. Und Cassias Seele steckte in der Zeit in dem Dolch fest. Dementsprechend muss sie zunächst wieder ins Leben finden und sich bewusst machen, dass sie frei ist. Natürlich hat sie schwere Traumata erlitten und entsprechend damit zu kämpfen. Sie ist anfänglich oft verwirrt und orientierungslos. Es ist authentisch und auch realistisch, aber mir war das irgendwann zu zäh, es ging nicht voran.

Dazu hatte ich das Gefühl, dass sich vieles von Band eins wiederholt. Es gibt erneut einen Streit zwischen Ianus und Bel, Cassia steht im Vordergrund und soll ihre Seele an Bel binden. Dass die Story so ähnlich ist, war der ausschlaggebende Punkt, warum es so zäh war. Des Weiteren war es ein ziemlich großes Hin und Her. Auch hier kann ich die Charaktere super nachvollziehen, aber es war einfach mit der Zeit wirklich anstrengend und hat keinen Mehrwert geliefert. Ja, sie ist enttäuscht von ihm und muss das Vertrauen wieder aufbauen und er ist halt sehr herrisch, was das Ganze eher schwierig macht. Dabei war es wirklich süß, wie er sich immer um sie bemüht hat.

Ein weiterer Lichtblick war Elias, ich mochte ihn wirklich so gerne! Das hat der Geschichte etwas neues gegeben, das mich neugierig gemacht hat. Auch die Action-Szenen hatten es in sich, genau wie der große Showdown, der wirklich gelungen ist.

Fazit:

Die Charaktere handeln alle nachvollziehbar und sind auch sympathisch. Dennoch war Bel anders als in den Izara-Chroniken. Irgendwie fehlte mir hier sein Charme teilweise. Die Story selbst war mir zu ähnlich zum ersten Band und hat wenig neues gebracht, wodurch es zäh wurde. Auch das Hin und Her in der Liebesgeschichte war mir etwas zu viel. Wobei das Ende doch nochmal ordentlich spannend geworden ist.

3.5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 29.01.2023

Wissenschaft, Liebe und Freundschaft

Die Unannehmlichkeiten von Liebe – Die deutsche Ausgabe von „Loathe to Love You“
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Im ersten Teil geht es um Mara, der Umweltingenieurin und dem Anwalt Liam. Die zwei kennen sich nicht. Noch nicht. Nachdem die Mentorin von Mara verstorben ist, hat sie ihr eine Haushälfte vererbt. In ...

Im ersten Teil geht es um Mara, der Umweltingenieurin und dem Anwalt Liam. Die zwei kennen sich nicht. Noch nicht. Nachdem die Mentorin von Mara verstorben ist, hat sie ihr eine Haushälfte vererbt. In dem Haus wohnt Liam, der sie direkt auskaufen will. Mara lässt sich darauf nicht ein. Immerhin braucht sie eine Bleibe und sie will nicht so mit der Erbschaft umgehen. Sehr nachvollziehbar. Daher leben die zwei wohl oder übel zusammen.
Das Zusammenleben der beiden wirkt realistisch und amüsant. Denn zu Anfang machen sie sich das Leben doch schwer. Und doch merkt man schon da, dass die ersten Gefühle aufblitzen. Im Laufe des doch eher kurzen Buches lernen sie sich näher kennen. Ich finde die Beziehung der beiden so unglaublich süß. Generell mochte ich beide Charaktere sehr, die zwei haben sich wahnsinnig schnell in mein Herz geschlichen. Ihre Eigenarten sind individuell und passen einfach. Dazu wie immer dieser wissenschaftliche Aspekt, den ich so in den Büchern von Ali Hazelwood liebe, macht das Buch perfekt.

Im nächsten Teil dürfen wir die Geschichte von Sadie kennenlernen. Diese wechselt immer wieder zwischen der Vergangenheit, wo sie Erik kennengelernt hat, und der Gegenwart, bei der sie mit ihm in einem Aufzug stecken geblieben ist. Nur vermitteln diese beiden Zeiten komplett unterschiedliche Gefühle. In der Vergangenheit gibt es viel Verliebtheit und auch heiße Szenen, wogegen bei der Gegenwart der Hass dominiert. Die ganze Zeit fragt man sich, was denn dazwischen passiert ist, dass es so einen Umschwung der Gefühle gab. Die Auflösung hat mir nicht ganz so gut gefallen, da fand ich die Reaktion doch ein wenig zu heftig, aber im Großen und Ganzen habe ich die Story gerne verfolgt. Sadie ist trotz ihrer Eigenheiten ein sympathischer Charakter. Das Kennenlernen mit Erik hat mir persönlich ziemlich gut gefallen, besonders als ihnen aufgefallen ist, wie viel sie eigentlich gemeinsam haben.

Der letzte Teil hat mir tatsächlich am wenigsten gefallen. Wobei ich es spannend fand, dass Hannah so anders war. Sie war früher nicht fleißig, eher im Gegenteil. Erst durch einen interessanten Zufall ist sie auf die Naturwissenschaften gestoßen. Diesen Ansatz mochte ich. Generell ist Hannah ein Mensch, der weiß, was er will. Und sie will Männer, deswegen ist sie bei diesem Thema auch absolut nicht auf den Mund gefallen. Mit Ian hat sie daher eine neue spannende Dynamik. Man merkt aber auch sehr, dass Hannah Schwierigkeiten bei dem Thema Beziehungen hat. Und das nicht gerade wenig. Dieser Aspekt wurde immer und immer wieder in dieser kurzen Geschichte thematisiert, dass es mich dann doch sehr gestört hat. Besonders weil man merkt, wie viel Ian für sie tut und sie es einfach nicht bemerkt. Ihre Ignoranz diesen Tatsachen gegenüber war eher anstrengend. Ian ist so liebevoll, ich mochte ihn wirklich sehr. In dieser Story mochte ich das Ende, wo alle Paare auftauchten. Die Art und Weise der Jungs war so cool.

Fazit:

Es gibt keine große Dramen, sondern nur drei süße Liebesgeschichten. Besonders die Erste ist eine Wonne für Seele und Herz. Das Ganze mit wunderbaren liebenswerten Charakteren und nicht zu vergessen der wissenschaftliche Aspekt.


4/5 Sterne

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