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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.08.2022

Zu hektisch

Vega 1 – Der Wind in meinen Händen
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Ein Buch in der Zukunft, dass das Klima-Thema aufgreift, klingt zunächst sehr vielversprechend. Nur finde ich hat das Thema viel zu wenig Platz in der Geschichte erhalten. Ich hätte mir viel mehr Informationen ...

Ein Buch in der Zukunft, dass das Klima-Thema aufgreift, klingt zunächst sehr vielversprechend. Nur finde ich hat das Thema viel zu wenig Platz in der Geschichte erhalten. Ich hätte mir viel mehr Informationen über das Leben in dieser Zeit und mit den Umständen gewünscht. Doch diese Themen wurden immer nur oberflächlich angerissen. Stattdessen lag der Fokus auf der Flucht von Vega und der Liebesgeschichte.

Vega kann das Wetter beeinflussen. Doch anders als die anderen braucht sie dazu keine weiteren Materialien oder Technik. Spannend. Nur hat sie ihre eigene Kraft nicht verstanden und das fand ich sehr seltsam. In den wichtigen Momenten hat sie es natürlich hinbekommen, aber ich hatte ständig nur Fragezeichen in meinem Kopf. Dazu ist sie gefühlt das ganze Buch über auf der Flucht. Und das war wirklich anstrengend. Es war so eine Hektik in dem Buch mit so vielen unnötigen Beschreibungen, dass man sich gar nicht wirklich auf die Story einlassen konnte.

Wenn dann kurz mal Ruhe einkehrte und man theoretisch die Welt oder andere Aspekte in den Vordergrund hätte stellen können, wurde die Liebesgeschichte thematisiert. Ein Liebesdreieck. Aber ein wirklich schlechtes. Ich meine, ehrlich? Wie gut kennt sie den neuen Typen? Trotzdem knutscht sie lieber mit dem rum, während ihr Freund gerade verschwunden ist. Geht gar nicht. Funken waren auch keine da. Zu Gefühlen wurde einem sowieso keine Zeit gelassen, weil es direkt mit der nächsten Flucht weiter ging. Die Liebesgeschichte hat nicht in das Buch gepasst und wirkte total konstruiert.

Dennoch gab es immer wieder kleinere spannende Momente, wenn sie dann mal etwas neues über den einen Unfall erfahren haben. Die hätten auch noch einen wesentlich größeren Effekt, wenn es nicht immer so glatt bei denen lief. Denn selbst der Showdown war eher zäh.


Fazit:

Das Klima-Thema ging zum großen Teil unter, was sehr schade ist. Stattdessen ist das Buch sehr hektisch und mit dem Fokus auf Vegas Fähigkeiten und dem Liebesdreieck. Leider gab es oft mehr Fragezeichen als Antworten und die Charaktere konnten mich nicht von sich überzeugen. Insbesondere Vega konnte ich ab der Liebesgeschichte nicht mehr leiden. Durch die Hektik konnte man sich kaum auf die Story einlassen, weil auch schon die nächsten Szenen gewartet haben.

2.5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 29.08.2022

Bin großer Fan der Reihe!

Magic Flame
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Nachdem ich vom ersten Band so begeistert war, war ich so gespannt auf den Folgeband. Ich wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil, ich bin nun ein noch größerer Fan dieser Buchreihe!

Emma ist einfach eine ...

Nachdem ich vom ersten Band so begeistert war, war ich so gespannt auf den Folgeband. Ich wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil, ich bin nun ein noch größerer Fan dieser Buchreihe!

Emma ist einfach eine wahnsinnig sympathische starke Protagonistin, die nicht naiv ist. Ihre Position hat sie zwar inne, dennoch muss sie nun beweisen, dass sie dafür geeignet ist. Ihre Art sich zu behaupten habe ich sehr gemocht. Besonders weil sie sich nicht unterkriegen lässt, sondern weiterkämpft. Und das alleine! Ohne auf andere angewiesen zu sein.

Neben der Positionsstärkung gibt es auch neue Fälle. Ich finde diese Art von Romantasy gemixt mit Polizei- und Ermittlerarbeit sehr spannend. Deswegen kann ich mich auch kaum losreißen, habe ich einmal mit dem Buch angefangen. Die Fälle sind vielseitig und schließen die Fantasywesen so mit ein, dass man mehr über sie erfährt. In diesem Band durften wir die Ghule näher kennenlernen. Zu der Ermittlerarbeit gehört auch Action. Spannende Action. Jede Menge davon.

Dafür benötigt Emma Training und ihre Fähigkeiten. Denn auch das Thema wird nicht vergessen. Was ist sie? Durch die ganzen verschiedenen Themen wurde es nie langweilig. Auch zwischenmenschlich oder auch zwischen den Wesen waren die Dialoge und Handlungen mehr als gelungen.

Fazit:

Ich bin ein großer Fan dieser Reihe und hoffe noch auf viele mehr Bände. Die Charaktere sind sympathisch, die Welt spannend und die Handlung mit einigen unerwarteten Wendungen fesselnd. Was soll man da noch groß zu sagen? Eine große Empfehlung für diese Reihe!

5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 22.08.2022

Mir fehlt der richtige Einstieg

Mister Smithfield
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Die Reihe fing mit einem Highlight an. Leider reicht dieser Band nicht da heran. Zunächst einmal fand ich es etwas merkwürdig, dass wir bereits mitten im Geschehen starten. Autumn ist bereits die Nanny ...

Die Reihe fing mit einem Highlight an. Leider reicht dieser Band nicht da heran. Zunächst einmal fand ich es etwas merkwürdig, dass wir bereits mitten im Geschehen starten. Autumn ist bereits die Nanny seiner Tochter und sie schwärmt ab Seite eins von ihm. Das war für mich als hätte ich bereits die Hälfte des Buches verpasst. Ich habe ihre Faszination von dem Mann nicht mitbekommen. Und ich finde gerade die ersten Momente, wenn es das erste Mal zwischen zwei Protagonisten knistert besonders schön. Aber das hat hier eben gefehlt.

Damit war die Liebesgeschichte, die natürlich eigentlich Hauptbestandteil der Geschichte ist, für mich nicht so wahnsinnig authentisch und schön. Generell kam mir diese Story im Gegensatz zu den Vorgängern eher konstruiert und übertrieben kitschig vor. Die Gegensätze sind halt wirklich enorm. Autumn als übertrieben glücklich, das eben aufgesetzt wirkt, und er sehr distanziert. Doch das ist oft so, von daher ist das okay. Die Anziehung konnte ich wie gesagt nicht wirklich nachempfinden, diese Liebe auf den ersten Blick. Aber immerhin haben sie sich noch näher kennen gelernt und benehmen sich vor dem Kind.

Ein Kind bringt zusätzlich eine Süß-Komponente mit in ein Buch. Und ja, Bethany an sich ist wirklich süß. Und sie hat auch für süße Momente gesorgt. Zum großen Teil hatte ich aber dennoch das Gefühl, dass sie eher Mittel zum Zweck war.

Die Wendung, die das Buch mit sich brachte, habe ich etwas anders erwartet, fand ich aber gut. Das Problem war eher, wie Autumn mit der Situation umgegangen ist. Ich hatte hier einfach das Gefühl, dass man das hätte viel geschickter lösen können. So war es überdramatisiert.

Fazit:

Dieser Band reicht leider nicht an seine Vorgänger heran. Ich hatte mich auf eine schöne knisternde Liebesgeschichte gefreut, hatte aber schon von Anfang an das Gefühl als hätte ich die Hälfte verpasst. Ich fand die Charaktere, insbesondere Autumn, in ihrem Verhalten oft nicht nachvollziehbar.

2/5 Sterne

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Veröffentlicht am 22.08.2022

Stella hat es mir schwer gemacht

Über die dunkelste See
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Die Reihe geht weiter! Und sie startet wieder unglaublich süß! Generell finde ich es bei den Büchern der Autorin immer wieder spannend wie sie Vergangenheit und Gegenwart miteinander kombiniert und die ...

Die Reihe geht weiter! Und sie startet wieder unglaublich süß! Generell finde ich es bei den Büchern der Autorin immer wieder spannend wie sie Vergangenheit und Gegenwart miteinander kombiniert und die Einflüsse von damals integriert.

Stella und Damian sind zwei sehr unterschiedliche Charaktere und haben beide eine nicht ganz so einfach Vergangenheit hinter sich. Während ich Damian und sein Verhalten nachvollziehen konnte, fand ich Stella insbesondere am Anfang sehr seltsam in ihrer Art und Weise. Sie hat oft übertrieben, hat ständig Gespräche gesucht, obwohl sie gemerkt hat, dass derjenige nicht mit ihr sprechen will und war auf der Beerdigung drüber. Nach und nach haben wir erfahren, was es mit ihrem Verhalten auf sich hat, aber dennoch fand ich sie eben nicht ganz so sympathisch. Im Gegensatz zu Damian. Dieser war natürlich nicht glücklich mit der Situation, aber ich finde er hat sich ganz gut arrangiert. Besonders wenn man bedenkt, was er alles durchmachen musste. Seine Story fand ich wahnsinnig emotional und sie konnte mich auch zu Tränen rühren. Generell hat er immer wieder durchscheinen lassen, was für einen weichen Kern er hat.

Die Entwicklung von Damian habe ich fesselnd verfolgt und habe ich als authentisch wahrgenommen. Die von Stella eher weniger. Sie wirkte für mich nicht greifbar und unecht. Ich konnte keine Beziehung zu ihr aufbauen, weil ich sie oft einfach schütteln wollte. Zudem war mir das Drama am Ende überzogen. Es hat meiner Meinung nicht in die Story gepasst und hat die ganze Sache eher noch in die Länge gezogen.

Fazit:

Ich liebe eigentlich die Bücher dieser Autorin. Leider hat mich dieses Buch hier nicht ganz so überzeugt wie ihre anderen Werke. Stella fand ich als Charakter schwierig und auch etwas unnahbar. Damian und seine Entwicklung habe ich dagegen sehr gemocht.

3/5 Sterne

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Veröffentlicht am 22.08.2022

Mitbewohnerin gesucht und Mitbewohner gefunden

Sweet Player
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Die Bücher von diesem Autorenduo lese ich immer wieder gerne. Auch dieses ist für mich fast ein Highlight gewesen.

Der Start des Buches ist einfach nur absolut genial. Man ist sofort in der Story drin ...

Die Bücher von diesem Autorenduo lese ich immer wieder gerne. Auch dieses ist für mich fast ein Highlight gewesen.

Der Start des Buches ist einfach nur absolut genial. Man ist sofort in der Story drin und begleitet Molly dabei, eine Mitbewohnerin zu finden. Nur ist Declan eben keine Frau und hat schlechte Karten. Wie er aber versucht sie umzustimmen ist mehr als amüsant. Ich konnte gar nicht aufhören zu lesen, weil ich es so gut fand. Dieser Humor hat das Buch begleitet und das habe ich sehr gemocht. Generell harmonierten Molly und Declan sofort miteinander und ich habe ihre Dialoge sehr geliebt.

Nur sind beide an wem anders interessiert. Und so geben sie sich gegenseitig Tipps ihren Schwarm zu erobern. Mehr oder weniger erfolgreich und peinlich. Mich konnte das richtig fesseln. Besonders als die zwei anfangen sich als Paar auszugeben merkt man schnell, wie gut sie als echtes Paar wären. Und das merken sie selbst auch immer wieder in kleinen Momenten. Das fand ich sehr authentisch. Und diese Funken! Das Gefühlschaos der beiden war definitiv nachvollziehbar.

Als wäre das aber nicht genug, gibt es noch andere Stolpersteine. Große Stolpersteine. Und hier fand ich den Umgang damit leider nicht ganz so gut. Zumindest von der einen Seite aus. Statt also über die Gefühle und Probleme zu reden, hält sich die Person beide Parteien warm und das fand ich ziemlich uncool. Das hätte man wirklich geschickter lösen können. Dennoch habe ich das Buch bis zum Ende hin schnell verschlungen und fand die Thematik mit den Wendungen gut umgesetzt.

Fazit:

An diesem Buch liebe ich besonders den Humor und die Dynamik zwischen den Charakteren. Die Story ist authentisch und konnte mich abholen. Bei einigen Themen konnte ich die Handlungen nicht ganz nachvollziehen und manchmal war es auch etwas zu kitschig. Aber im Großen und Ganzen fand ich das Buch ziemlich gut.

4/5 Sterne

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