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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.03.2025

Konnte mich leider nicht überzeugen

Die Tage nach dem Pflaumenregen
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Im Mittelpunkt dieser ruhigen Liebesgeschichte stehen Suchi und Haiwen,die in Shanghai aufwachsen und sich in einander verlieben. Sie werden getrennt, als Haiwen sich heimlich zum Militärdienst meldet, ...

Im Mittelpunkt dieser ruhigen Liebesgeschichte stehen Suchi und Haiwen,die in Shanghai aufwachsen und sich in einander verlieben. Sie werden getrennt, als Haiwen sich heimlich zum Militärdienst meldet, um seinen Bruder vor der Einberufung zu bewahren. 60 Jahre später treffen Sie sich zufällig in Los Angeles wieder. Beide haben in der Zwischenzeit verschiedene Lebenswege beschritten, kann die Liebe noch mal neu erwachen?

Meine Meinung:

Es fiel mir nicht leicht, der Geschichte von Beginn an zu folgen, was unter anderem den vielen Namen, die es zu merken galt, geschuldet war.Über einen längeren Zeitraum plätscherte die Geschichte so dahin ,ohne nennenswerte Höhepunkte. auch wenn sich das nach circa der Hälfte des Buches änderte, blieben die Protagonisten, sowie die anderen Personen für mich, relativ blass, so dass ich keinen emotionalen Zugang zu Ihnen herstellen konnte.Was mir hingegen gut gefiel,waren die Einblicke in fremde Kulturen.Einige Sachen waren mir bekannt,aber es es gab auch ein paar Dinge,die für mich völlig neu waren.
Für LeserInnen mit Interesse an sehr ruhigen Geschichten sicher sehr lesenswert,mich konnte das Buch leider nicht überzeugen.

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Veröffentlicht am 20.03.2025

Nur ein Sommer

Wenn die Tage länger werden
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Lisa ist Musiklehrerin und lebt mit ihrem sechsjährigen Sohn Paul alleine. In den Sommerferien fährt er mit seinem Vater Janusz zu den Großeltern nach Polen und Lisa hat den seltenen Luxus von Freizeit. ...

Lisa ist Musiklehrerin und lebt mit ihrem sechsjährigen Sohn Paul alleine. In den Sommerferien fährt er mit seinem Vater Janusz zu den Großeltern nach Polen und Lisa hat den seltenen Luxus von Freizeit. Sie möchte die Zeit nutzen, um sich wieder mit ihrer Geige zu beschäftigen, stellt aber fest, dass diese restauriert werden muss. Auf der Suche nach einem Geigenbauer, trifft sie auf Hans und seine Tochter Ute. Zwischen den beiden ungleichen Frauen entwickelt sich so etwas wie Freundschaft. Hans ist der Meinung, dass Lisas Geige eventuell viel älter und wertvoller ist als vermutet und so begibt sich Lisa auf Spurensuche.Dazu befragt sie auch ihre Mutter, was dieser äußerst unangenehm ist, nicht nur,weil Mutter und Tochter seit jeher ein angespanntes Verhältnis haben.

Ich kenne schon mehrere Bücher der Autorin, welche mir größtenteils sehr gut gefallen haben,leider kann ich das von diesem Buch nicht behaupten.
Es ist eine große Anzahl von Themen wie Nationalsozialismus, Kriegsverbrechen,Raubkunst,Krebserkrankung,beginnende Demenz usw, welche die Autorin hier aufgreift.Das führt dazu, dass jedes Thema nur kurz angerissen wird und keine Vertiefung stattfindet, manchmal ist weniger mehr. Außerdem konnte ich mich mit der Protagonistin Lisa überhaupt nicht anfreunden und somit keine Nähe aufbauen.
Was bleibt, ist ein Buch, was zwar leicht zu lesen war, mich emotional, aber kaum berührt hat, sehr schade.

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Veröffentlicht am 20.03.2025

Streckenweise etwas langatmig

Gebt mir etwas Zeit
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In seinem neusten Buch befasst sich Hape Kerkeling mit der Geschichte seiner Familie und geht dabei zurück bis auf das 17. Jahrhundert. Er vermischt dabei reale Persönlichkeiten mit seinen Familienangehörigen. ...

In seinem neusten Buch befasst sich Hape Kerkeling mit der Geschichte seiner Familie und geht dabei zurück bis auf das 17. Jahrhundert. Er vermischt dabei reale Persönlichkeiten mit seinen Familienangehörigen. Es ist in der Tat eine etwas außergewöhnliche Autobiografie, welche mich nur zum Teil fesseln konnte. Am besten haben mir die Abschnitte, welche in den achtziger Jahren und später spielten, gefallen, weil es da zu einem großen Teil um das Leben des Künstlers ging. Wogegen mir das geschehen im 17. Jahrhundert, manchmal etwas zu weit schweifend war und dadurch der Lesefluss verloren ging. obwohl mir schon etliches, aus seiner persönlichen Geschichte und der seiner Familie, bekannt war, habe ich einige wissenswerte Neuigkeiten erfahren.Besonders bewegend, fand ich die Liebesbeziehung zu Duncan und seinen viel zu frühen Tod. In dem Zusammenhang kam auch deutlich zum Ausdruck, wie das Leben eines Künstlers, außerhalb der Scheinwerfer aussieht. Es muss sehr schwer sein, eine lustige Show zu präsentieren und dabei in tiefer Trauer zu sein. Über solche Sachen macht man sich viel zu wenig Gedanken.
Obwohl ich Hape Kerkeling als Künstler sehr mag, fand ich ihn als Sprecher nicht. Die erste Wahl, manche Dialoge wirkten eintönig.
Trotz dieser Kritikpunkte, kann ich das Buch empfehlen.

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Veröffentlicht am 18.03.2025

Zieht sich etwas

Dunkle Schatten über Småland
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Im Sandkasten eines Ferienhauses finden Kinder einen menschlichen Oberschenkelknochen,das ist, da der Vater eines der Kinder Paläontologe ist, sofort klar. Luna Bofink und Alban Larsson nehmen die Ermittlungen ...

Im Sandkasten eines Ferienhauses finden Kinder einen menschlichen Oberschenkelknochen,das ist, da der Vater eines der Kinder Paläontologe ist, sofort klar. Luna Bofink und Alban Larsson nehmen die Ermittlungen auf. Schnell steht eine Gruppe, die sich „echte Werwölfe“ nennt, im Mittelpunkt der Ermittlungen.Doch es gibt auch andere Verdächtige,welche nach und nach in den Fokus rücken.



Zwar wurde die Atmosphäre in der Kleinstadt Idylle gut transportiert, aber nach und nach dominierte dieser Teil in meinen Augen zu stark. Auch das Privatleben der Kommissarin (schwanger, ja oder nein) nahm einen zu großen Rahmen ein, wodurch die eigentliche Krimihandlung streckenweise in den Hintergrund rückte. Ich lese sehr gerne schwedische Krimis, dieser konnte mich leider nicht überzeugen.

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Veröffentlicht am 17.03.2025

Per Buch ins Tessin

Entscheidung in der Rosenholzvilla
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Ich habe die ersten beiden Bände dieser wunderbaren Serie gelesen und war schon sehr gespannt, auf den finalen Abschluss.
Auch wenn der kränkelnde Familienfrieden wieder zum großen Teil hergestellt ist, ...

Ich habe die ersten beiden Bände dieser wunderbaren Serie gelesen und war schon sehr gespannt, auf den finalen Abschluss.
Auch wenn der kränkelnde Familienfrieden wieder zum großen Teil hergestellt ist, gibt es doch noch mehrere kleine und größere Probleme. Diese hängen unter anderem mit dem Testament von Niklas zusammen.Zwar ist Fabio wieder in die Familie zurückgekehrt,kämpft aber immer noch um die Anerkennung seines Babys,der Campanula, einem ganz besonderen Musikinstrument.
Auch in diesem Band ist Mutter, Elisa, der ruhende Pol der Familie. Mit unglaublicher Geduld und dem Talent zum Friedenstiften, schafft sie es immer wieder, die Wogen in ihrer Familie zu glätten.
Außerdem sorgt sie für das Wohl der Gäste und kümmert sich um die Stiftungsarbeit.
Nachdem sie ihre eigenen Bedürfnisse immer denen ihrer Familie untergeordnet hat, kümmert sie sich nun auch einmal um sich selbst und ihre große Liebe, der Musik.

Wie auch in den anderen Büchern der Autorin, nahm mich der wunderbare und einfühlsame Schreibstil sofort gefangen, so dass ich unmittelbar in die Geschichte eintauchen konnte. Die, wenn auch zum Teil sehr schwierigen Personen, sind mir größtenteils ans Herz gewachsen und ich hätte gerne noch weitere Bände gelesen.
So, aber freue ich mich auf neues Lesefutter dieser tollen Autorin .

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