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Langeweile

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.11.2022

Höhen und Tiefen einer geschichtlichen Epoche

Labyrinth der Freiheit
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Inhalt übernommen:

Berlin 1922:

Armut, Hunger, Unruhen – und die Stadt feiert sich, als gäbe es kein Morgen. Mitten drin: Carl, Kameramann bei der großen UFA,Isi,Anwältin der kleinen Leute und Artur, ...

Inhalt übernommen:

Berlin 1922:

Armut, Hunger, Unruhen – und die Stadt feiert sich, als gäbe es kein Morgen. Mitten drin: Carl, Kameramann bei der großen UFA,Isi,Anwältin der kleinen Leute und Artur, der König der Halbwelt.dann aber geraten die Freunde ins Visier rechter Verschwörer. Die Jagd beginnt. Und bald schon kämpfen alle drei ums nackte Überleben….

Meine Meinung:

Ich habe die beiden vorhergehenden Bücher gelesen,insofern waren mir die Protagonisten bekannt.Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase war ich wieder mitten im Geschehen. Der Autor zeigt auf eine schnörkellose Weise das Leben in der damaligen Zeit mit all seinen Facetten. Auf der einen Seite feiern die Menschen das Ende des Krieges, im Gegensatz dazu gibt es Arbeitslosigkeit und dadurch bedingt Hunger, Not,und eine geradezu galoppierende Inflation.

Die im Mittelpunkt stehenden drei Freunde müssen sich gegen ihre Widersacher durchsetzen und man leidet mit ihnen, auch wenn die Methoden, welche sie anwenden, nicht immer legal sind.Neben ihrer Geschichte gibt es auch sehr viel an Informationen zur Geschichte der damaligen Zeit, was ich sehr interessant fand.Da einer der Protagonisten als Kameramann beim Film tätig war,floss auch einiges aus dieser Branche ein.

Mir hat der Abschluss dieser Trilogie sehr gut gefallen und ich empfehle ihn gerne weiter. Von mir gibt es fünf Sterne.

Veröffentlicht am 08.11.2022

Weihnachten in New York

Wenn es kein Zurück mehr gibt
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Inhalt übernommen:

Einen Tag vor Heiligabend sitzt Annie (53) plötzlich im Flieger nach New York. Die Vorstellung, das Weihnachtsfest ganz allein zu verbringen, hat bei ihr kurzzeitig den Verstand aussetzen ...

Inhalt übernommen:

Einen Tag vor Heiligabend sitzt Annie (53) plötzlich im Flieger nach New York. Die Vorstellung, das Weihnachtsfest ganz allein zu verbringen, hat bei ihr kurzzeitig den Verstand aussetzen lassen. Kopflos hat sie sich in dieses Abenteuer gestürzt, einen Job als Gesellschafterin einer alten Dame zu übernehmen und erlebt eine aufregende Zeit im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Wieder zurück, bemüht sie sich verzweifelt, ihr neues Leben nach dem Auszug ihres Jüngsten zu genießen. Ihr Glück und eine neue Liebe scheinen in greifbare Nähe zu rücken.

Doch völlig unvorbereitet wird sie durch einen dramatischen Unfall ihres Sohnes mit lange verdrängten Erinnerungen konfrontiert und schmerzhaft von den Dämonen ihrer Kindheit eingeholt. Kann sie die Kraft aufbringen, sich ihnen zu stellen, um ihr Glück zu finden?

Meine Meinung:

Ich habe die Protagonistin Annie sehr bewundert,für den schnell gefassten Entschluss kurz entschlossen nach Amerika zu fliegen, um dort eine alte Dame über die Feiertage zu betreuen.Im Nachhinein betrachtet, wahrscheinlich eine der besten Entscheidungen ihres Lebens.

Die Autorin zeichnet am Beispiel von Annie auf ,was viele Eltern erleben ,wenn die Kinder erwachsen werden und das Elternhaus verlassen.Wie sie ,ohne zu klammern ,den Kindern Spielraum und Freiheit einräumt und doch einen engen Kontakt hält,wird sehr gut transportiert. Ich habe die Protagonistin sehr gerne auf einem Stück ihres Weges begleitet und vergebe für dieses Buch vier Sterne.

Veröffentlicht am 07.11.2022

Das Schicksal geht manchmal seltsame Wege

Weihnachtszauber in New York
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Luise fliegt nach New York, um ihre Schwester zu unterstützen, die für einen beruflichen Auftrag ein paar Wochen verreisen muss. Ihre Nichte Molly, die nach einem traumatischen Erlebnis stottert,versteht ...

Luise fliegt nach New York, um ihre Schwester zu unterstützen, die für einen beruflichen Auftrag ein paar Wochen verreisen muss. Ihre Nichte Molly, die nach einem traumatischen Erlebnis stottert,versteht sich sehr gut mit ihrer Tante und ist glücklich über den Besuch.Durch einen dummen Zufall nimmt sie am Flughafen den falschen Koffer vom Band. Als sie diesen mit dem Besitzer gegen ihren eigenen Koffer austauschen will, trifft sie auf den gut aussehenden und charismatischen Unternehmer William Cooper. Schon bei der ersten Begegnung fliegen die Funken und rein zufällig (oder auch nicht)laufen sie sich in den nächsten Tagen öfter über den Weg und sie verliebt sich in ihn. Kann es für Sie eine gemeinsame Zukunft geben?

Der Autorin ist es erneut sehr gut gelungen, mich als Leserin in die Geschichte eintauchen zu lassen.Eingebettet in das winterlich verschneite New York,was sich für das größte Fest des Jahres herausputzt,läßt sie eine herzerwärmende Liebesgeschichte vor meinen Augen entstehen,die mich sehr bezaubert hat.Nicht nur Luise hat ihr Herz verloren,auch Molly gewinnt immer mehr Zutrauen zu Will.Mit sehr viel Einfühlungsvermögen, hilft er dem Mädchen, sein Trauma zu verarbeiten. Natürlich gibt es zwischendurch auch ein paar Wolken am Liebeshimmel und ob es ein Happyend gibt ,verrate ich nicht,dafür müßt ihr das Buch lesen.

Veröffentlicht am 06.11.2022

Wer ist der Märchenmörder

Wenn Märchen sterben
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Kurz nacheinander werden zwei Leichen gefunden, die als Märchenfiguren verkleidet waren.Jana Brinkhorst und ihr Team tappen bei ihren Ermittlungen lange Zeit im Dunklen.Als dann noch ihr Kollege unter ...

Kurz nacheinander werden zwei Leichen gefunden, die als Märchenfiguren verkleidet waren.Jana Brinkhorst und ihr Team tappen bei ihren Ermittlungen lange Zeit im Dunklen.Als dann noch ihr Kollege unter Mordverdacht verhaftet wird und es einen weiteren Toten gibt, nimmt der Druck gewaltig zu. Einerseits die Morde aufklären, andererseits ihrem Kollegen, an dessen Unschuld Jana glaubt, zu helfen,bringt sie an ihre Grenzen.

Für mich war es die erste Begegnung mit der jungen Kommissarin und ihrem Team. Ich hatte jedoch kein Problem damit, weil es sich um einen abgeschlossenen Fall handelt. Es herrschte von Anfang an große Spannung und ich habe eifrig mitgerätselt und hatte auch tatsächlich einige richtige Ideen,an denen ich durch die geschickt gelegten Fährten aber immer wieder zweifelte.Obwohl es beim Auffinden der Leichen einige gruselige Szenen gab,stand eindeutig der psychologische Aspekt im Vordergrund,was mir sehr gut gefiel. Wie bei einem Puzzle fügten sich die einzelnen Teile nach und nach zusammen und es kam zu einer spannenden Auflösung.

Mich hat der Krimi für einige Stunden gefesselt und ich sehe voller Freude dem nächsten Teil entgegen.

Veröffentlicht am 05.11.2022

Bewegende Geschichte

Ein Zuhause in Afrika
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Im Mittelpunkt der Geschichte stehen zwei völlig verschiedene Menschen. Auf der einen Seite ist es Charles,der mit seinem Vater in London lebt,die Mutter hat nur sporadischen Kontakt zur Familie.Als das ...

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen zwei völlig verschiedene Menschen. Auf der einen Seite ist es Charles,der mit seinem Vater in London lebt,die Mutter hat nur sporadischen Kontakt zur Familie.Als das Kriegsgeschehen immer stärker in den Alltag eingreift,wird er von seinem Vater zu dessen Tante in ein kleines Dorf nach Schottland geschickt,weil er ihn dort in Sicherheit wähnt. Zuerst fällt Charles der Abschied von seinen Freunden schwer,im Nachhinein betrachtet er diese Zeit, als die glücklichste seines Lebens.

Oswald von Stein zieht als junger Mann in den Krieg, bereit das Vaterland auf jeden Fall zu verteidigen. Hitlers Parolen sind bei ihm auf fruchtbaren Boden gefallen. Was das bedeutet, wird ihm erst später in schrecklicher Härte bewusst.

Die Geschichte wechselt nun hin und her zwischen den Protagonisten, wobei der Erzählstrang rund um Charles, einen größeren Raum einnimmt. Seine Entwicklung von einem kleinen Jungen, der schon in frühester Kindheit mit einigen Schicksalsschlägen fertig werden musste, zu einem jungen Mann, der voller Tatkraft im Leben steht, habe ich sehr gerne begleitet.auch die anderen Menschen, die seinen Lebensweg gekreuzt und auf die ein oder andere Weise beeinflusst haben, wurden sehr gut dargestellt und in die Geschichte integriert.

Was den zweiten Protagonisten Oswald von Stein betrifft,so ist es der Autorin hervorragend gelungen,seine Entwicklung,die durch grausame Kriegserlebnisse geprägt war,aufzuzeichnen. So unsympathisch wie er mir zu Beginn war, hat er sich im Verlauf der Geschichte richtiggehend in mein Herz geschlichen.

Der warmherzige und empathische Schreibstil,in den auch immer wieder ein besonderer Humor einfloss,führte dazu, dass ich das Buch in relativ kurzer Zeit beendet habe.

Mir hat es sehr gut gefallen, ich vergebe fünf Sterne und empfehle es sehr gerne weiter.