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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.06.2025

An Endless Love

An Endless Love (Gildenjäger Chroniken 3)
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"An Endless Love", das mit Spannung erwartete Finale der Trilogie, markiert einen Abschied, der mir schwerfällt. Jess, mit ihrer witzigen und frechen Art, hat mich über jeden Band hinweg immer mehr begeistert, ...

"An Endless Love", das mit Spannung erwartete Finale der Trilogie, markiert einen Abschied, der mir schwerfällt. Jess, mit ihrer witzigen und frechen Art, hat mich über jeden Band hinweg immer mehr begeistert, und die stetig wachsende, liebenswerte Truppe um sie herum war schlichtweg köstlich.

In diesem letzten Band werden wirklich alle Fäden meisterhaft zusammengeführt. Jedes noch so kleine Detail, das in den vorangegangenen Bänden angedeutet wurde, wird aufgegriffen und restlos aufgeklärt. Jess' Charakter, der an sich schon herausragend war, macht trotz allem eine großartige Entwicklung durch, die tief beeindruckt.

Die Geschichte gipfelt in einem sehr emotionalen Höhepunkt, der mich mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurückließ. Mit der gewohnten Dosis an Action und dem Herzen auf der Zunge schlägt sich Jess mit ihrer Truppe durch ihre letzte und wohl schwerste Schlacht.

Ich habe diese Frau nicht nur wegen ihrer Power, Haarfarbe und Tattoos ins Herz geschlossen, sondern vor allem, weil ihr die gleichen Werte bei einem Mann wichtig sind. Matej schafft es nicht nur, sie immer wieder zum Lachen zu bringen – ein wichtiges Attribut, das viele Männer beherrschen – sondern OMG, er kann kochen! Das ist einfach das Totschlagargument schlechthin; Männer, die kochen können, muss man einfach lieben!

Veröffentlicht am 25.06.2025

This Stupid Thing Called Love

This stupid Thing called Love
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"This Stupid Thing Called Love", der erste Band der Cambridge Dreams-Dilogie, konnte mich leider nicht überzeugen und hinterlässt einen eher schwachen Eindruck.

Mangelnde Tiefe und Unglaubwürdigkeit
Der ...

"This Stupid Thing Called Love", der erste Band der Cambridge Dreams-Dilogie, konnte mich leider nicht überzeugen und hinterlässt einen eher schwachen Eindruck.

Mangelnde Tiefe und Unglaubwürdigkeit
Der Schreibstil von J. Gerhardt wirkte auf mich wenig tiefgründig und nicht ausgereift, was das Eintauchen in die Geschichte erschwerte. Besonders störend war das Fehlen von inneren Monologen oder tiefgehenden Gedanken der Protagonistin Clara. Dadurch konnte ich keinerlei Bezug zu ihrem Charakter aufbauen oder sie wirklich kennenlernen. Auch ihr Alter empfand ich als nicht authentisch: Mit 19 Jahren wirkte sie eher wie eine Person in ihren Dreißigern, und es fehlte ihr an der erwarteten jugendlichen Sprache und Ausstrahlung. Hier wurde viel Potenzial verschenkt.

Ein Plot mit Tücken
Die Grundidee des Rollentauschs war an sich eine großartige Prämisse und der Hauptgrund für meinen Kauf. Doch die Umsetzung haperte erheblich. Vieles wirkte nicht stimmig genug. Clara war vor dem Rollentausch kaum über Stellas Freundeskreis informiert und spielte ihre Rolle erstaunlich unglaubwürdig. Es grenzte an ein Wunder, dass sie nicht aufflog, so ungeschickt, wie sie sich anstellte. Man fragt sich, worauf Stella sie in den zwei Tagen Vorbereitung überhaupt vorbereitet hat, außer auf das Tragen von Kontaktlinsen. Ein weiterer Kritikpunkt war Clara selbst: Sie war naiv und voreingenommen gegenüber den "reichen Kids".

Lichtblick und Paradoxon
Der einzige Lichtblick für mich war Alex, der es mir wirklich angetan hat. Dass Clara ihm hoffnungslos verfallen ist, konnte ich absolut nachvollziehen.

Die Erwähnung von Claras früheren Beziehungen empfand ich als paradox: Einerseits wird betont, dass sie vor Alex nie verliebt oder an anderen Typen interessiert war, andererseits hatte sie bereits intime Beziehungen. Das wirkte zu erzwungen und passte nicht zu ihrer sonst so tollpatschigen Persönlichkeit, bei der eine Jungfräulichkeit authentischer gewirkt hätte.

Fazit und offene Fragen
Fazit: Der Roman leidet unter einem schwachen Schreibstil, einem unausgewogenen Plot und einer fehlenden Charaktertiefe. Das Ende offenbart einen Cliffhanger: Alex wusste von Claras wahrer Identität. Hat er das Rollenspiel die ganze Zeit mitgespielt? Und was ist mit seinem Geständnis, seit fünf Jahren in Stella verliebt zu sein? Ich hoffe, letzteres ist eine Lüge. "This Stupid Thing Called Love" reiht sich für mich in die Romane ein, bei denen ich Band 2 nur des Cliffhangers wegen lesen würde.

Veröffentlicht am 25.06.2025

Bittersweet Summer Days

Bittersweet Summer Days
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"Bittersweet Summer Days" von Marie Kärsting ist eine überaus gelungene "Strangers-to-Lovers"-Romanze, in der die Protagonistin auf eine Reise zu sich selbst gehen muss.

Die Geschichte beginnt mit einem ...

"Bittersweet Summer Days" von Marie Kärsting ist eine überaus gelungene "Strangers-to-Lovers"-Romanze, in der die Protagonistin auf eine Reise zu sich selbst gehen muss.

Die Geschichte beginnt mit einem Paukenschlag: Kurz vor ihrer Hochzeit wird Kayla von ihrem langjährigen Verlobten verlassen. Die Trennung trifft sie völlig unerwartet und lässt ihre Welt zusammenbrechen. Um dem ständigen Schmerz und den Erinnerungen in ihrer kleinen Heimatstadt zu entfliehen, beschließt Kayla kurzerhand, die geplanten Flitterwochen in Texas alleine anzutreten. Doch das Schicksal hält eine Überraschung bereit: Aufgrund eines Buchungsfehlers muss sie sich ihr Hotelzimmer mit einem wildfremden Mann teilen. Zach, der Organisator des gerade stattfindenden Chihuella-Festivals, ist alles andere als begeistert von seiner neuen Mitbewohnerin. Auch Kayla kann den ernsten und distanzierten Geschäftsmann zunächst nicht ausstehen. Doch die erzwungene Nähe, besonders als Kayla spontan als Stylistin beim Festival aushilft, lässt die anfängliche Abneigung schwinden. Schnell kommen sich die beiden näher, und Kaylas Herz schlägt immer schneller. Hat sie in Texas mehr gefunden, als nur einen Tapetenwechsel?

Schon das Cover strahlt puren Sommer und versprüht sofort Festival-Vibes. Der flüssige und leichte Schreibstil von Marie Kärsting sorgt dafür, dass man mühelos durch die Seiten gleitet. Die gesamte Handlung wird aus Kaylas Perspektive erzählt, was grundsätzlich gut funktioniert, wenngleich ich mir gelegentlich ein Kapitel aus Zachs Sicht gewünscht hätte, um noch tiefer in seine Gefühlswelt einzutauchen.

Kayla befindet sich am absoluten Tiefpunkt ihres Lebens, doch die Zerstörung ihrer alten Welt wird zum Katalysator für einen dringend benötigten Realitätscheck. Ihre persönliche Entwicklung, inklusive ihrer spontanen "Selbsttherapie" durch Videoclips, ist hervorragend dargestellt und zeigt eindringlich, dass jedes Ende auch eine Chance für einen Neuanfang sein kann. Zach bleibt zwar im Vergleich zu Kayla etwas weniger greifbar, ist aber dennoch sehr sympathisch. Die Annäherung zwischen den beiden erfolgt im Turbotempo, was nicht immer vollkommen glaubwürdig erscheint, aber dem Charme der Geschichte keinen Abbruch tut. Das Setting des Chihuella-Festivals in Texas hat mir sehr gut gefallen und trägt maßgeblich zur lebendigen Atmosphäre des Romans bei. Auch Kaylas Freunde sind wunderbar ausgearbeitet und bereichern die Handlung.

Insgesamt ist "Bittersweet Summer Days" eine herzerwärmende Geschichte über Selbstfindung, Freundschaft und unerwartete Liebe, die man wunderbar an einem sonnigen Nachmittag genießen kann.

Veröffentlicht am 25.06.2025

Hexed

Hexed
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Mit "Hexed" hat Emily McIntire den sechsten Teil ihrer "Never Ever"-Reihe vorgelegt und mich mit ihrem flüssigen Schreibstil sofort in die Geschichte von Venesa und Enzo entführt.

Besonders fasziniert ...

Mit "Hexed" hat Emily McIntire den sechsten Teil ihrer "Never Ever"-Reihe vorgelegt und mich mit ihrem flüssigen Schreibstil sofort in die Geschichte von Venesa und Enzo entführt.

Besonders fasziniert hat mich Venesa mit ihrer skrupellosen und starken Persönlichkeit. Sie ist sicherlich keine moralische Instanz, aber ihre komplexe Mischung von Charakterzügen ist äußerst fesselnd und trägt maßgeblich zur intensiven Dynamik mit Enzo bei. Obwohl er ebenfalls eine interessante Figur ist, hat Venesa mich persönlich noch mehr in ihren Bann gezogen. Ihre gemeinsame Interaktion zu verfolgen, war ein großes Vergnügen, und ich habe mich gerne in ihrer Geschichte verloren.

Die Autorin schafft es erneut, eine stimmungsvolle Geschichtsumgebung mit Märchenbezug zu kreieren. Es sollte jedoch klar sein, dass ihre Bücher eher dem Genre Dark Romance zuzuordnen sind als klassischen Märchenadaptionen. Dies trifft auch auf "Hexed" zu, wobei ich die interpretierten (düsteren) Märcheneinflüsse wieder als sehr gelungen empfand. Diese Elemente, gepaart mit den fesselnden Protagonisten, sorgten für eine interessante und düster-atmosphärische Lesezeit.

Ich freue mich schon sehr auf das nächste Buch der Autorin und hoffe persönlich auch noch auf einen weiteren Teil dieser spannenden Reihe.

Veröffentlicht am 25.06.2025

Nur du in meinen Armen

Nur du in meinen Armen
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"Nur du in meinen Armen" von Francee Wiedemann ist ein atemberaubender Auftakt einer neuen Buchreihe, der mich restlos begeistert hat. Die Autorin hat definitiv einen neuen Fan gewonnen! Diese Lektüre ...

"Nur du in meinen Armen" von Francee Wiedemann ist ein atemberaubender Auftakt einer neuen Buchreihe, der mich restlos begeistert hat. Die Autorin hat definitiv einen neuen Fan gewonnen! Diese Lektüre hat mich tief berührt und nachdenklich gestimmt – eine Geschichte, von der ich einfach nicht genug bekommen konnte. Selbst jetzt, nachdem ich diese gefühlvolle und spannende Erzählung beendet habe, läuft das Gelesene wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Der Spannungsbogen war wirklich einmalig und hat mich durchweg gefesselt.

Man lernt in diesem Roman eine Vielzahl an unterschiedlichsten Charakteren kennen, die durch die detaillierten Beschreibungen der Autorin so lebendig wirken, dass man sie sich mühelos vorstellen kann. Allen voran habe ich unsere Protagonistin Ana sofort ins Herz geschlossen. Ihr Leben war bisher von mehr Tiefen als Höhen geprägt, und obwohl sie für ihren Job brennt, fehlt ihr das gewisse Etwas. Zuerst trifft sie auf die ungleichen Frauen Reagan und Mary, die eine besondere Freundschaft verbindet. Doch dann tritt Baron in Anas Leben – eine Figur, bei der ich mich nicht entscheiden konnte, ob ich ihn mögen soll oder nicht. Plötzlich schwebt Ana auf Wolke sieben, doch dieses Glück währt nicht lange. Die Ereignisse überschlagen sich, und an manchen Stellen hatte ich Gänsehautfeeling und Schnappatmung. Es ist unglaublich, welche Abgründe sich hier auftun. Ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen und habe es regelrecht verschlungen.