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Veröffentlicht am 23.01.2020

Krimireihe mit einer besonderen Idee

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Liebe Krimifans,
wow verborgen von annasimons ein spannender Auftakt einer neuen Reihe 👌

Inhalt und meine Meinung:
Eva Korell möchte einen Neuanfang in ihrem Leben und ihre Vergangenheit hinter sich ...

Liebe Krimifans,
wow

verborgen von

annasimons ein spannender Auftakt einer neuen Reihe 👌

Inhalt und meine Meinung:
Eva Korell möchte einen Neuanfang in ihrem Leben und ihre Vergangenheit hinter sich lassen. Sie zieht von Berlin nach München. Dort tritt sie eine neue Stelle als Gefängnisärztin in der JVA Wiesheim bei München an. Nach ihrem ersten Arbeitstag wird sie in einen Kriminalfall verwickelt. Die Frau eines Inhaftierten bittet sie verzweifelt um Hilfe. Eva weist sie zurück, doch dann verschwindet die Frau spurlos. Eva macht sich Vorwürfe. Was wollte die Frau? Auf eigene Faust versucht Eva der Wahrheit auf die Spur zu kommen....... Mich hat der erste Fall der Reihe absolut überzeugt. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Die Spannung wurde sehr gut aufgebaut und konnte bis zum Ende gehalten werden. Die Autorin Anna Simons hat sich einen interessanten, realistischen gut strukturierten Fall ausgedacht. Eva Korell, als Hauptprotagonistin ist eine sympathische und taffe Frau. Sie liebt ihren Beruf, aber hat schwere Last aus ihrer Vergangenheit nicht wirklich verarbeitet.
Die Charaktere sind facettenreich und lebendig gezeichnet. Das temperamentvolle Ende war schlüssig. Am liebsten würde ich gleich zum zweiten Fall "Seelentot" greifen (ET 14.10.19), aber ich möchte es mir noch ein bisschen aufbewahren 😘
Fazit:
⭐⭐⭐⭐⭐ von 5 Sternen
Absolute Leseempfehlung
Eine Krimireihe mit einer ganz besonderen Idee. Tolle Hauptprotagonistin. Ein außergewöhnlicher Schauplatz.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.01.2020

Winterlicher Wohlfühlroman

Bratapfel am Meer (Neuauflage)
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Schon sehr lange möchte ich ein Roman von Anne Barns lesen.
Bratapfel am Meer ist nun das erste Buch, welches ich gelesen habe. Was soll ich sagen, ich brauche Nachschub! Es hat mich verzaubert, ich möchte ...

Schon sehr lange möchte ich ein Roman von Anne Barns lesen.
Bratapfel am Meer ist nun das erste Buch, welches ich gelesen habe. Was soll ich sagen, ich brauche Nachschub! Es hat mich verzaubert, ich möchte alle Geschichten von ihr lesen 💕

Inhalt und meine Meinung:
Caro liebt ihren Job als Intensivkrankenschwester, allerdings ist ihre Arbeit auch sehr anstrengend, fordert sehr viel Disziplin, Genauigkeit und Feingefühl. Kurz vor Weihnachten bittet eine Patientin sie, nur wenige Stunden vor ihrem Tod, eine Kette zurück zu ihrer alten Liebe nach Juist zu bringen.
Nach ersten Zweifeln, beschließt Caro sich eine Auszeit zu nehmen und den Wunsch der Verstorbenen zu erfüllen. Nachdem Caro erst kürzlich von ihrem Mann verlassen wurde, wird eine ruhige, winterliche Auszeit am Meer, genau das richtige für die sein.

Ich habe mich so wohl mit Caro auf Juist gefühlt 💕. Beim Lesen habe ich ganz abgeschalten und bin wahrhaftig abgetaucht.
Der gut verständliche Schreibstil mit einem unterhaltsamen Erzählstil, haben mich oft schmunzeln lassen.
Auf Juist treffen wir auf authentische und real dargestellte Buchfiguren. Eine wundervolle, hilfsbereite Inselgemeinschaft mit jungen und alten Menschen. Ich habe mit allen Sinnen, dass gelesene erlebt und gefühlt.
Ganz zauberhaft beschreibt Anne Barns die winterliche Nordseeinsel Juist. Ich hätte gerne meinen Mantel angezogen und hätte mir das treiben der Eisschollen auf dem Meer angesehen. "DAS GESCHIRR WARTET, DAS LEBEN NICHT"

Fazit:
⭐⭐⭐⭐⭐ von 5 Sternen
Absolute Leseempfehlung 👌
Ein winterlicher Wohlfühlroman. Genau die richtige Geschichte für die gemütliche Winterzeit ❤

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.06.2019

Eine Zeit die nie vergessen werden darf

Mehr als tausend Worte
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Inhalt und meine Meinung:

Berlin 1938:

Die junge Aliza Landau erlebt gerade das Hochgefühl der ersten Liebe mit ihrem Fabian.

Die jüdische Familie lebt mit den Großeltern in einem Mehrfamilienhaus. ...

Inhalt und meine Meinung:

Berlin 1938:

Die junge Aliza Landau erlebt gerade das Hochgefühl der ersten Liebe mit ihrem Fabian.

Die jüdische Familie lebt mit den Großeltern in einem Mehrfamilienhaus. Dort befindet sich auch die Arztpraxis, in der Aliza`s Vater Samuel praktiziert.

Die politische Lage spitzt sich unaufhaltsam und immer mehr zu. Furchtbare Gewalt und hässliche Diskriminierung gegenüber Juden nehmen große Ausmaße an.

Nachdem Aliza `s Großvater nachts brutal von der Gestapo gefangen genommen wird und die Familie nach und nach ihr Hab und Gut verliert, beschließen die Landau`s, wenigsten Aliza, durch eine Kindertransport nach England in Sicherheit zu bringen. Das junge Mädchen, wehrt sich trotzig dagegen und möchte sich nicht von ihrem nicht jüdischen Fabian trennen. Doch beim Abschied versprechen sich die beiden, nach ihrer Rückkehr zu heiraten.

"Mehr als tausend Worte" - welch ein wundervoller Titel!

Ich konnte von Beginn an in die Geschichte eintauchen. Alle Familienmitglieder der Landau`s sind mir sehr ans Herz gewachsen. Ich habe immer noch eine Gänsehaut, wenn ich darüber nachdenke, mit wie viel Liebe Samuel seinen Beruf ausübt, trotz Naziherrschaft.

Lilli Beck hat einen flüssigen, sehr angenehmen und wunderbaren bildhaften Schreibstil. Wir lernen viele facettenreiche und authentische Charaktere kennen. Ich habe mit Aliza gefühlt, gelitten und geliebt. Herrn Karoschke, dem Blickwart der NSDAP habe ich gehasst und verabscheut. Der Leser taucht in eine sehr realistische Geschichte, über das grauenvolle Schicksal der Juden in Deutschland und England ein. Beim Lesen habe ich förmlich diese Angstatmosphäre gespürt alles zu verlieren, oder sogar deportiert zu werden. Durch die einzigartige tolle Recherche von Lilli Beck, wirkt alles sehr real gezeichnet. Es lässt mich daran erinnern, wie gut ich und meine Familie, es in der heutigen Zeit haben.

Fazit:

Ein Geschichte die unter die Haut geht und furchtbar berührt. Eine Reise in eine düstere und grausame Zeit.

Absolute Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 03.06.2019

Psychothriller vom Feinsten

Mutter Seelen Allein
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Inhalt und meine Meinung:

Katharina führt und lebt nach außen hin, ein perfektes und sorgenfreies Leben. Zusammen mit ihrem Ehemann Patrick, einem erfolgreichen Arzt und ihrem 5-jährigen Sohn Timo, leben ...

Inhalt und meine Meinung:

Katharina führt und lebt nach außen hin, ein perfektes und sorgenfreies Leben. Zusammen mit ihrem Ehemann Patrick, einem erfolgreichen Arzt und ihrem 5-jährigen Sohn Timo, leben sie in einem Haus mit großen Garten am Stadtrand.

Doch der Schein trügt........ Katharina erhält Drohbriefe! Sie kämpft mit ihrer Vergangenheit. Erzählt ihrem Mann Lügen! Auch Patrick Lügt und betrügt Katharina!

Dann verschwindet Timo! Wurde der kleine Mäuserich entführt?

Der Einstieg ist mir gut gelungen. Durch die verschiedenen Erzählperspektiven, konnte mich die Geschichte von der ersten Seite an packen. In vielen kurzen Kapiteln schreibt Sabine Trinkaus flüssig und absolut spannungsgeladen. Mutter Seelen Allein ist raffiniert, abgründig - einfach brillant.

Ein Psychothriller vom Feinsten, mit einer perfekten durchdachten Handlung. Nach und nach gelangen Einzelheiten ans Tageslicht. Trotzdem hat mich Frau Trinkaus bis zum Schluss, immer wieder auf falsche Fährten gelockt. Großes Kompliment für das gelungene Verwirrspiel. Die Charaktere sind gut gezeichnet und toll dargestellt. Patrick war mir allerdings als Mann, Vater, Ehemann, Geliebter oftmals in seinem Tun zu unglaubhaft.

Die Auflösung am Ende war überraschend und überzeugend - das mag ich!

Fazit:

Eine fesselnder und spannender Familienpsychothriller. Es fängt mit einer heilen Welt an und geht mit Rache und Vergeltung weiter. Ich kann das Buch sehr empfehlen!

Veröffentlicht am 21.05.2019

Sehr bewegend und ergreifend

Das Haus der Verlassenen
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Titel: Das Haus der Verlassenen
Autorin: Emily Gunnis
Verlag: Heyne Verlag
ISBN:978-3-453-27212-5
Preis: 20,00 € Gebundene Ausgabe

Mein Lesegrund:
Das Cover hat mich unheimlich angesprochen. Der Klappentext ...

Titel: Das Haus der Verlassenen
Autorin: Emily Gunnis
Verlag: Heyne Verlag
ISBN:978-3-453-27212-5
Preis: 20,00 € Gebundene Ausgabe

Mein Lesegrund:
Das Cover hat mich unheimlich angesprochen. Der Klappentext hat mich sofort überzeugt. Eine Geschichte über junge unverheiratete Mütter, auf die ein enormer Druck ausgeübt wird, ihre Kinder zur Adoption freizugeben, ist ein Lese-Muss für mich.

Handlung und meine Meinung:
2017: Die junge Journalistin Samantha Harper, Sam lebt seit der Trennung von ihrem Mann mit ihrer kleinen Tochter Emma bei ihrer Großmutter Nanna. Ihr verstorbener Großvater war Antiquitätenhändler. Dort entdeckt sie einen sehr alten Brief, einer ihr nicht bekannten Ivy Jenkins.
In diesem Schreiben von 1956 bittet das junge Mädchen verzweifelt, den Vater ihres ungeborenen Kindes um Hilfe. Gegen ihren Willen wurde Ivy von ihrem Stiefvater in das St. Margaret`s Heim für ledige Mütter nach Preston gebracht. In seinen Augen hat sie sich wie eine Hure benommen und sich auch noch schwängern lassen. Bis zur Geburt ihres Kindes und ein paar weiteren Jahren soll sie hinter verschlossenen Klostermauern bleiben, um ihre Schuld zu begleichen.

Sam ist erschüttert über die Worte und den Inhalt des Briefes und kann die unbekannte Ivy und dessen Geschehnisse vor über sechszig Jahren nicht vergessen. Ihre Neugierde ist geweckt und sie fängt an zu recherchieren.

Emily Gunnis schreibt flüssig, bildhaft und mit viel Spannung. Das Haus der Verlassenen wir auf zwei Zeitebenen und verschiedenen Perspektiven erzählt.
Schonungslos und ergreifend erfahren wir, was hinter den Klostermauern abgespielt hat. 1956 wurden Ivy und viele andere junge Mädchen grausam gequält, gefoltert und ihrer Babys beraubt. Die Autorin erzählt in ihrer Story von einem fiktiven Ort und Personen, solche Heime und Einrichtungen gab es allerdings damals tatsächlich.
Die Taten über die Misshandlungen und auch die psychische Brutalität wurden enorm authentisch beschrieben.
Einerseits hat die Geschichte mich nicht mehr losgelassen, andererseits musste ich Lesepausen einlegen, um das Gelesene zu verarbeiten.
Kapitel für Kapitel setzen sich die Puzzelstücke mit einer blutigen Spur aus der Vergangenheit bis in die Gegenwart zusammen.

Fazit:
Das Haus der Verlassenen ist ein Roman mit einer spannenden, schockierenden, interessanten Thematik. Sie ist einzigartig konstruiert und nicht vorhersehbar. Mich hat sie gleichmaßen erschüttert, gefesselt und traurig gemacht.
Absolute Leseempehlung!

Vielen lieben Dank an den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar!