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Veröffentlicht am 11.05.2025

Ein Schiff mit Geschichte - eine Geschichte mit Herz!

Fernwehland
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Darum geht es:
Das älteste seetüchtige Kreuzfahrtschiff der Welt, die Astoria, hat eine bewegende Geschichte hinter sich. Nach einer turbulenten Vergangenheit und einer Kollision mit dem Luxusschiff Andrea ...

Darum geht es:
Das älteste seetüchtige Kreuzfahrtschiff der Welt, die Astoria, hat eine bewegende Geschichte hinter sich. Nach einer turbulenten Vergangenheit und einer Kollision mit dem Luxusschiff Andrea Doria wurde es für wenig Geld an die DDR verkauft und fortan für Urlaubsreisen eingesetzt. Für die ehemalige Stewardess Simone und den damaligen Matrosen Henri ist es eine Reise in die Vergangenheit, da sie sich vor vielen Jahren auf diesem Schiff kennengelernt haben. Auf ihrer Reise begegnen sie Frida, einer Schwedin, die als Kind die Schiffstaufe erlebt hat und deren Geschichte eng mit der des Schiffes verbunden ist.

Mein Leseeindruck:
Ein Schiff mit Geschichte – eine Geschichte mit Herz! Die Autorin Kati Naumann hat es geschafft, die Historie der Astoria und seiner Passagiere auf eine fesselnde Art und Weise und mit großer Intensität zu erzählen, die mich vollkommen eingenommen und in den Bann gezogen hat. Der Schreibstil von Kati Naumann ist flüssig, unglaublich bildhaft, aber auch mitreißend. In zwei Zeitsträngen führt sie ihre Leser durch die Geschichte. Dabei lässt sie ihre Protagonisten zu Wort kommen. Mich hat die Grundidee des Romans begeistert und das Lebensgefühl auf einem DDR-Kreuzfahrtschiff unglaublich fasziniert. Durch die exakte und gut verlässliche Recherchearbeit erweckt die Autorin die Vergangenheit zum Leben. Gekonnt verwebt sie die Story des Kreuzfahrtschiffs mit historischen Ereignissen und den Schicksalen einiger Passagiere und Besatzungsmitglieder.

Fazit:
4/5 Sterne! Ein toller Roman über Fernweh, Träume, Liebe und Familie.

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Veröffentlicht am 11.05.2025

Kriminalroman mit Mystery-Elementen

Eisiges Glas
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Darum geht es:

Gerade erst hat Leonore Asker ihren ersten Fall als Leiterin der Abteilung für hoffnungslose Fälle abgeschlossen, da meldet sich ihr Vater überraschend nach jahrelangem Schweigen. Ihr Vater, ...

Darum geht es:

Gerade erst hat Leonore Asker ihren ersten Fall als Leiterin der Abteilung für hoffnungslose Fälle abgeschlossen, da meldet sich ihr Vater überraschend nach jahrelangem Schweigen. Ihr Vater, der einsiedlerische Prepper, steht im Verdacht, etwas mit dem grausamen Tod eines Urban Explorers zu tun zu haben. Dessen Leiche wurde ohne Augen gefunden. Als sich ihr Vater der Polizei entziehen will und nur mit Leos Hilfe zur Aufgabe bereit ist, gerät die Kriminalinspektorin zwischen Pflicht und Familie.

Marin Hill, Leos Kindheitsfreund, erhält zur gleichen Zeit einen scheinbar harmlosen Auftrag. Er soll auf einer abgelegenen Privatinsel eine Biografie schreiben. Doch das leerstehende Observatorium und seltsame Lichterscheinungen werfen schnell mysteriöse Fragen auf. Und bald wird klar: Die Insel verbirgt dunkle Geschichten!



Mein Leseeindruck:

Nachdem mich der erste Fall der Reihe regelrecht begeistert hat – spannend, atmosphärisch dicht und voller überraschender Wendungen -, waren meine Erwartungen entsprechend hoch. Der Schreibstil von De La Motte ist gewohnt flüssig und einladend. Die Geschichte rund um Leo Asker beginnt vielversprechend. Der rätselhafte Tod eines Urban Explorers, Prepper, der sich bei seiner Tochter meldet, und eine düstere Insel. Tatsächlich gelingt es dem Autor, eine beklemmende Atmosphäre zu schaffen und mit eindrücklichen Bildern zu erzählen. Trotzdem hatte ich irgendwann das Gefühl, dass sich die Handlung streckenweise im Kreis dreht. Es fehlten mir die Wendungen und Überraschungsmomente. Einige Entwicklungen waren leider sehr vorhersehbar, und das Tempo ließ streckenweise spürbar nach. Die Spannung war da, aber nicht konstant genug. Alles in allem ist der zweite Fall ein solider, gut geschriebener Kriminalroman mit Mystery-Elementen.


Fazit:

3,5 von 5 Sterne! Ich bleibe der Reihe auf jeden Fall treu und bin schon gespannt auf den dritten Fall.

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Veröffentlicht am 30.04.2025

Eine tiefe, innige Liebe bis über den Tod hinaus!

Für immer an deiner Seite
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Darum geht es:

Emma und Daniel planen ihre Hochzeit, doch Daniels plötzlicher Tod durch eine schlimme Diagnose wirft Emmas Leben aus der Bahn. Sie versinkt in Trauer und zieht sich zurück. Doch Daniel ...

Darum geht es:

Emma und Daniel planen ihre Hochzeit, doch Daniels plötzlicher Tod durch eine schlimme Diagnose wirft Emmas Leben aus der Bahn. Sie versinkt in Trauer und zieht sich zurück. Doch Daniel kennt Emma ganz genau und hat vorgesorgt. Er schenkt ihr posthum einen Terrier-Mischling namens Sam. Sam soll ihr helfen, wieder ins Leben zurückzufinden. Tatsächlich schafft der Hund langsam und zaghaft, ihre Trauer zu überwinden. Die junge Witwe entdeckt neue Perspektiven. Dabei trifft sie auch den charmanten Tierarzt Benjamin, der nicht nur Sams Hundeherz berührt. Kann Emma trotz ihrer Trauer um Daniel ein neues Leben beginnen und eine neue Liebe finden?

Mein Leseeindruck:

Ich habe den Roman „Für immer an deiner Seite“ mit gemischten Gefühlen gelesen – von Freude bis hin zu Tränen. Taschentücher waren mein ständiger Begleiter beim Lesen. Die Geschichte von Emma und Daniel ist herzzerreißend und unglaublich authentisch. Die Art und Weise, wie Sarah Martens die innige Liebe zwischen den beiden beschreibt, ist so tiefgründig und warmherzig. Ich konnte mich hervorragend hineinversetzen. Der plötzliche Tod von Daniel ist ein Schock, der Emma vollkommen aus der Bahn wirft. Ihre Trauer ist so realistisch dargestellt, dass ich mich leicht mit ihr identifizieren konnte. Sam, der Terrier-Mischling, ist so ein wundervoller Charakter. Die Szenen mit dem Hund sind herzlich und unheimlich humorvoll. Ich kam nicht umhin, zu lächeln und zu schmunzeln. Die Beschreibung der schottischen Küste und der Landschaft ist lebendig. Ich habe direkt vor Augen gehabt, wie die Wellen gegen die Felsen schlagen.

Fazit:

Absolut verdiente 5/5 Sterne! Ein Roman über Verlust, Schmerz und Neuanfang! Eine tiefe, innige Liebe bis über den Tod hinaus.

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Veröffentlicht am 22.04.2025

Genialer Thriller!

Die Nacht (Art Mayer-Serie 3)
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Darum geht es:

Ein kleiner Junge verschwindet spurlos. Es gibt keine Vorgänge oder Unterlagen darüber. Fünfzehn Jahre später verschwindet seine deutlich ältere Schwester Dana, und auch für sie interessiert ...

Darum geht es:

Ein kleiner Junge verschwindet spurlos. Es gibt keine Vorgänge oder Unterlagen darüber. Fünfzehn Jahre später verschwindet seine deutlich ältere Schwester Dana, und auch für sie interessiert sich niemand. Art Mayer, der schroffe BKA-Ermittler, der Danas kleine Tochter Milla ins Herz geschlossen hat, ist der Einzige, der sich Sorgen um den Verbleib von Dana macht. Als er einen einflussreichen Bekannten um Hilfe bittet, gerät er in ein gefährliches Spiel. Mayer stößt auf ein dunkles Geheimnis. Zusammen mit seiner Kollegin Nele Tschaikowski folgt der Ermittler einem anonymen Hinweis zu einer verlassenen Wohnwagensiedlung im Wald, wo sie auf eine grausame Entdeckung stoßen: mehrere namenlose Leichen und den aufgeschlitzten Körper eines angesehenen Richters.



Mein Leseeindruck:

Nach „Der Morgen“ und „Die Dämmerung“ nun also der dritte Fall für Art Mayer und Nele Tschaikowski. Auch dieser Teil zog mich mit dem fesselnden Schreibstil von Marc Raabe von der ersten Seite an in seinen Bann. Ich bin immer noch vollauf begeistert, der Autor hat es einfach drauf, grandiose, herausragende Thriller zu schreiben. Art und Nele sind nicht die typischen Ermittler. Art Mayer ist ein Mann mit Ecken und Kanten, er spielt nicht immer nach den Regeln. Seine Methoden sind unorthodox, aber effektiv. Nele Tschaikowski ist die Stimme der Vernunft. Ein ungleiches Team, das jedoch perfekt funktioniert. Neben der Ermittlungsarbeit erfährt man auch wieder so einiges über die Entwicklung ihres Privatlebens. Marc Raabe hat es geschafft, mich bis zum Ende im Ungewissen zu lassen. Er hat mich auf eine rasante Jagd nach Hinweisen und Lösungen geschickt und mich dabei immer wieder auf falsche Fährten geführt. Die Art und Weise, wie Raabe die Fäden der Geschichte zusammenführt, ist beeindruckend.

Fazit:

Verdiente 5 von 5 Sternen! Ein Thriller, der die Grenzen des Genres sprengt. GENIAL!

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Veröffentlicht am 17.04.2025

Emotionale Wucht!

Bis ans Meer
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Darum geht es:
Januar 1945: Frieda flieht mit ihrer Tochter aus Schlesien, während ihr Mann Karl an der harten, grausamen Front kämpft. Frieda und Karl haben sich einander geschworen, sich nach dem Krieg ...

Darum geht es:
Januar 1945: Frieda flieht mit ihrer Tochter aus Schlesien, während ihr Mann Karl an der harten, grausamen Front kämpft. Frieda und Karl haben sich einander geschworen, sich nach dem Krieg wiederzufinden und die Hoffnung und den Glauben an ihre Liebe aufrechtzuerhalten. Jahrzehnte später entdeckt Friedas Enkelin eine dramatische Familiengeschichte, die bis in die Gegenwart wirkt und ihre eigene unerbittliche Angst vor Nähe und Bindung erklärt.


Mein Leseeindruck:
„Bis ans Meer“ beruht auf wahren Ereignissen. Es ist die sehr persönliche Familiengeschichte der Autorin. Allein diese Tatsache hat das Lesen außerordentlich besonders gemacht. Der tiefgründige und flüssige Schreibstil von Peggy Patzschke hat mich direkt mitten ins Herz getroffen. Sie hat für ihren Roman eine wundervolle, passende Sprache gefunden. Ich liebe Bücher, die auf zwei Zeitebenen erzählt werden. Bis ans Meer spannt ein fesselnder Bogen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Dieser gelungene Bogen hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in den Bann gezogen. Peggy Patzschke hat es geschafft, mich in die Welt von Frieda zu entführen. Ich konnte mich hervorragend in sie hineinversetzen. Meine Emotionen haben in sämtlichen Richtungen aufgeblitzt. Hoffnung, Enttäuschung, Elend und Leid gingen mir sehr nahe.
Fazit:
Bis ans Meer hat eine wichtige Thematik, über die gesprochen werden muss! Die Geschichte ist unheimlich tiefgründig, tieftraurig, aber auch hoffnungsvoll. Von Herzen empfehle ich dieses Buchschätzchen!

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