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Veröffentlicht am 01.06.2024

KI - Fluch oder Segen?

Der 1. Patient
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Spannendes brandaktuelles Thema mit Bezug zur künstlichen Intelligenz. Sowohl dadurch als auch durch die genauen Ortsangaben in den einzelnen Kapiteln, wirkt die Geschichte viel näher an der Realität, ...

Spannendes brandaktuelles Thema mit Bezug zur künstlichen Intelligenz. Sowohl dadurch als auch durch die genauen Ortsangaben in den einzelnen Kapiteln, wirkt die Geschichte viel näher an der Realität, als sie tatsächlich ist. Ich konnte mich sehr gut in das Geschehen hineinversetzen.

Aufgrund eines Behandlungsfehlers bei dem eine KI eingesetzt wurde, stirbt ein Patient. Es steht fahrlässige Tötung im Raum. Das wirft zudem erstmal unzählige Fragen für alle Beteiligten auf. War das Ergebnis der KI kausal für den Eintritt des Todes? Was ist schief gelaufen? Haben die Ärzte einen Fehler begangen? Kann ihnen das Ergebnis der KI zugerechnet werden? Sollte nicht eher der Anbieter in Rechenschaft gezogen werden?

Der Schreibstil und der Wechsel zwischen den verschiedenen Perspektiven gefällt mir sehr gut. Insgesamt lag der Fokus sehr auf dem Ablauf des Gerichtsverfahrens und den Fragen rund um die KI. Die größtenteils auch sehr verständlich erklärt wurden. Meines Erachtens hätte es ein bisschen mehr Spannung sein können, gerade zum Ende hin als es einen kleinen Plottwist gab.

Insgesamt aber sehr empfehlenswert!
Spannendes brandaktuelles Thema mit Bezug zur künstlichen Intelligenz. Sowohl dadurch als auch durch die genauen Ortsangaben in den einzelnen Kapiteln, wirkt die Geschichte viel näher an der Realität, als sie tatsächlich ist. Ich konnte mich sehr gut in das Geschehen hineinversetzen.

Aufgrund eines Behandlungsfehlers bei dem eine KI eingesetzt wurde, stirbt ein Patient. Es steht fahrlässige Tötung im Raum. Das wirft zudem erstmal unzählige Fragen für alle Beteiligten auf. War das Ergebnis der KI kausal für den Eintritt des Todes? Was ist schief gelaufen? Haben die Ärzte einen Fehler begangen? Kann ihnen das Ergebnis der KI zugerechnet werden? Sollte nicht eher der Anbieter in Rechenschaft gezogen werden?

Der Schreibstil und der Wechsel zwischen den verschiedenen Perspektiven gefällt mir sehr gut. Insgesamt lag der Fokus sehr auf dem Ablauf des Gerichtsverfahrens und den Fragen rund um die KI. Die größtenteils auch sehr verständlich erklärt wurden. Meines Erachtens hätte es ein bisschen mehr Spannung sein können, gerade zum Ende hin als es einen kleinen Plottwist gab.

Insgesamt aber sehr empfehlenswert!

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Veröffentlicht am 08.05.2024

Mord im Umfeld

Die Sehenden und die Toten
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Spannender Auftakt und Klappentext, der mich neugierig gemacht hat. Die Leiche des 18-jährigen Justus wird gefunden. Seine Augen wurden durch Spiegel ersetzt. Auf seinem Oberschenkel würde eine ...

Spannender Auftakt und Klappentext, der mich neugierig gemacht hat. Die Leiche des 18-jährigen Justus wird gefunden. Seine Augen wurden durch Spiegel ersetzt. Auf seinem Oberschenkel würde eine Wunde eingeritzt. Was steckt dahinter? Steht vielleicht sogar eine Sekte hiermit in Verbindung?

Leider konnte mich die Geschichte insgesamt nicht überzeugen. Den Einstieg fand ich noch sehr spannend. Auch die Charaktere sowie der Schreibstil haben mir gut gefallen. Man lernt viel über die Vergangenheit der einzelnen Personen und kann sie sich so sehr gut vorstellen. Auch die Beschreibung der idyllischen Orte sind der Autorin gelungen.
Leider konnte sich bei mir aber kein Spannungsbogen aufbauen bzw. ist dieser nach dem Anfang sehr schnell abgeflacht. Ich habe mir auch inhaltlich viel mehr erhofft. Für meinen Geschmack eine etwas zu langsame Entwicklung der Handlung und der Ermittlungen. Zum Teil kam mir die Geschichte auch nicht ausreichend realistisch vor. Würde man seiner Tochter wirklich so viele Details aus einer laufenden Mordermittlung erzählen und sie vielleicht auch selbst in Gefahr bringen?

Wer gerne etwas "gemutlichere" Krimis mag, kann hiermit auf jeden Fall nichts falsch machen. Mein Geschmack wurde leider nicht getroffen.

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Veröffentlicht am 08.04.2024

Die Emotionen blieben aus

Weil ich an dich glaube – Great and Precious Things
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Eine sehr schöne und hochwertige Aufmachung. Hardcover und Farbschnitt sind super aufeinander abgestimmt. Die im Klappentext versprochene Hochmotionalität blieb hier aber aus.

Leider konnte mich das Buch ...

Eine sehr schöne und hochwertige Aufmachung. Hardcover und Farbschnitt sind super aufeinander abgestimmt. Die im Klappentext versprochene Hochmotionalität blieb hier aber aus.

Leider konnte mich das Buch inhaltlich nicht erreichen. Ich hatte mir aufgrund des Hypes um Forth Wing sehr viel mehr von Rebecca Yarros erhofft. Am Anfang war ich noch Recht motiviert, das Kleinstadtsetting und der spannende Einstieg haben mir sehr gut gefallen. Dabei blieb es aber leider auch. Auch der Schreibstil konnte mich zunehmend weniger überzeugen. Mir fehlte das gewisse etwas, sich Einzelheiten genau vorstellen zu können, da die eingesetzten Metaphern zum Teil sehr dramatisch dargestellt wurden. Die Handlung kam für mich auch nicht richtig in Schwung. Die Erzählungen fühlten sich viel mehr nach Nebenhandlunen an, aber nicht wie die eigentlich Hauptstory. Dadurch wurde es auch schnell langatmig und langweilig und eher das Gegenteil von emotional. Erst zum Ende mit den Geschehen in der Mine wurde es für meinen Geschmack etwas spannender.

Die Charaktere fand ich noch ganz interessant, aber leider nicht gut umgesetzt. Zum Teil fehlte mir hier einfach die Sympathie. Gerade das Verhalten der Kleinstadtbewohner in Bezug auf Cam, alle sind gegen ihn, ich kann mir das nicht als sehr realistisch vorstellen. Meiner Meinung doch ein sehr verbissenes und klischeehaftes Verhalten.

Insgesamt leider eine Enttäuschung.

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Veröffentlicht am 26.02.2024

Zeit, Krankheit und Tod

i fell in love with hope
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Das verspielte Cover hatte mich direkt in den Bann gezogen und neugierig auf mehr gemacht. Das Zusammenspiel der Lebhaftigkeit der Blumen mit den Skeletthänden hat schon viel versprochen. Leben uns Tod ...

Das verspielte Cover hatte mich direkt in den Bann gezogen und neugierig auf mehr gemacht. Das Zusammenspiel der Lebhaftigkeit der Blumen mit den Skeletthänden hat schon viel versprochen. Leben uns Tod so nach beieinander. Auch der Klappentext machte mich neugierig.

Leider bin ich am Ende sehr von der Umsetzung enttäuscht und muss sagen, dass ich mir ehrlich mehr erhofft hatte. Ich konnte einfach nie richtig in der Geschichte ankommen und mich in die Figuren, allen vorran Sam hineinversetzen. Der Schreibstil hat mich leider absolut nicht überzeugt. Für mich wirkte er doch sehr gewollt poetisch und mit vielen Metaphern konstruiert. Vielleicht liegt das Empfinden auch an der Übersetzung, da das Buch sehr angepriesen wurde. Insbesondere bei den Dialogen zwischen den Hauptcharakteren konnte ich mir einfach nicht vorstellen, dass Konversationen zwischen Jugendlichen wirklich so ablaufen. Ich hatte Schwierigkeiten einen "Film" beim Lesen in meinem Kopf ablaufen zu lassen.

Demnach blieben bei mir leider auch die Gefühle aus, um mit allen Figuren und ihrer Geschichte in Bezug auf die jeweiligen Krankheiten mitzufühlen - schade. Das Buch bleibt somit nur ein hübscher Blickfang im Regal.

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Veröffentlicht am 08.02.2024

True Crime TV-Show im Buchformat

Murder in the Family
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True Crime - ein ganz anderes Leseerlebnis in Form einer TV Sendung.

Schon das Cover hat meiner Meinung nach Ähnlichkeit zu Intros von True Crime Fernsehsendungen: Fingerabdruck, rote Fäden, die die Zusammenhänge ...

True Crime - ein ganz anderes Leseerlebnis in Form einer TV Sendung.

Schon das Cover hat meiner Meinung nach Ähnlichkeit zu Intros von True Crime Fernsehsendungen: Fingerabdruck, rote Fäden, die die Zusammenhänge zwischen den Indizien herstellen sollen, das macht neugierig.

In jedem Fall ein sehr interessantes Konzept, das auch wirklich gut umgesetzt wurde. So hatte ich beim Lesen anstelle des üblichen Films im Kopf nun die TV-Sendung vor Augen. Diese wurde untermauert mit diversen Zeitungsausschnitten, SMS, Skriptanweisungen und Interviews. Auch die Auseinanderhaltung der einzelnen Ermittler fiel mir erstaunlicherweise nicht so schwer wie angenommen. Passend zu jeder "Folge" gab es meist einen Cliffhänger, der zum weiterlesen angeregt hat.

Leider wurde es zunehmend komplizierter den Überblick der Geschichte zu bewahren. Es wurde sehr oft zwischen den Jahreszahlen und vor allem auch Orten und Personen gesprungen, dass ich teilweise wirklich den Überblick über alle Verdächtigen verlor und das Miträtseln aufgegeben musste. So war ich jedenfalls bis zum Ende gefesselt, was die Aufdeckung des wahren Täter angeht.

Auf jeden Fall mal etwas anderes!

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