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Veröffentlicht am 15.05.2026

Der Schreibstil war toll, für mich allerdings etwas zu spicy!

For the Fans (Deutsche Ausgabe)
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In „For the Fans“ geht es um Kyran und Avi, die in ihrer Jugendzeit plötzlich zu Stiefbrüdern werden und sich auf den Tot nicht ausstehen können. Als sie gemeinsam ans College wechseln und ihre Eltern ...

In „For the Fans“ geht es um Kyran und Avi, die in ihrer Jugendzeit plötzlich zu Stiefbrüdern werden und sich auf den Tot nicht ausstehen können. Als sie gemeinsam ans College wechseln und ihre Eltern plötzlich Probleme mit dem Geld haben, sehen sie keinen anderen Ausweg und beschließen, nach einer überraschenden Nacht einen Only-Fans-Account zu eröffnen, mit dem sie das Geld für die College-Gebühren betreiben. Doch natürlich ist eines klar: Es geht ihnen nur ums Geld und um die Fans.

Ich muss sagen, dass ich den Anfang der Geschichte wirklich gerne mochte. Die Autorin hat einen sehr fesselnden Schreibstil und ich hab das erste Drittel komplett verschlungen. Ich mochte es, welche Rivalität die Autorin zwischen den Protagonisten aufbaut und auch wenn der Hass manchmal etwas brutal war, versteht man im Laufe der Geschichte nach und nach, wie es dazu kam. Ich muss aber leider sagen, dass mir die Geschichte im Mittelteil einfach viel zu spicy wurde. Es reihte sich eine Spice-Szene an die nächste und da haben mir manchmal die Gespräche einfach komplett gefehlt. Gerade weil die beiden eine solch schwierige Ausgangssituation haben hätte ich mir gewünscht, dass sie zwischendurch einfach öfters ehrliche und tiefe Gespräche geführt hätten. Es war nicht so, als hätte es diese im Buch nicht gegeben, denn es gab Gespräche, die ich auch sehr geliebt habe. Aber das Buch hat nun mal 800 Seiten und ich finde man hätte im Mittelteil einfach einige Szenen rauskürzen können, denn irgendwann hat es sich für mich leider einfach nur noch gezogen. Das Ende vom Buch mochte ich dann hingegen wieder richtig gerne, denn da kamen die tiefgründigen Gespräche und ich fand es schön, wie die beiden ihre Gefühle füreinander entdeckten. Ich mochte auch die Backgroud-Geschichte und wie alles aufgearbeitet wurde sehr sehr gerne und auch der Umgang der Protagonisten miteinander wurde immer schöner.

Alles in allem würde ich also sagen, dass ich das Buch schon gerne gelesen habe, dass es für mich aber einfach viel zu lang war und der Mittelteil definitiv zu viel Spice hatte. Wer gerne sehr detaillierte Szenen liest ist hier aber genau richtig.

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Veröffentlicht am 13.05.2026

Wie immer ein super spannender Schreibstil!

Die Ehefrau – Was hat sie zu verbergen?
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In „Die Ehefrau“ geht es um Sylvia, die einen neuen Job sucht und sich dabei als persönlich Pflegekraft bei den Barnetts anstellen lässt. Sie soll sich um die kranke Frau Victoria kümmern, die bei einem ...

In „Die Ehefrau“ geht es um Sylvia, die einen neuen Job sucht und sich dabei als persönlich Pflegekraft bei den Barnetts anstellen lässt. Sie soll sich um die kranke Frau Victoria kümmern, die bei einem Unfall schwere Verletzungen erlitten hat. Obwohl Victoria nicht mehr sprechen kann, fordert sie Sylvia dazu auf ihr Tagebuch zu lesen. Dabei kommt sie nach und nach hinter Geheimnisse, die ihr Angst machen und ihre Sicht auf die Dinge verändern.

Die Autorin hat wirklich einen wahnsinnig packenden Schreibstil. Obwohl am Anfang erstmal in die Geschichte eingeführt wird und dabei noch nicht super viel passiert, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen und ich konnte es in wenigen Tagen beenden. Spannend fand ich dabei, dass man zum einen aus der Sicht von Victoria erfährt, was sie in dem Haus erlebt. Dabei verändert sich auch die Dynamik zwischen ihr und Victorias Ehemann sehr, was es zusätzlich noch spannend macht. Auf der anderen Seite liest man immer wieder mit Sylvia zusammen die Einträge aus Victorias Tagebuch. Diese waren so gut und endeten super oft mit einem Cliffhanger, wo ich am liebsten jedes Mal direkt weiter gelesen hätte. Man weiß am Ende wirklich nicht mehr wem man trauen kann. Die Dynamik zwischen den Protagonisten war einfach super gut aufgebaut und der Spannungsbogen immer vorhanden.

Ein kleiner Kritikpunkt habe ich an der Stelle. Beim Lesen hatte ich immer wieder das Gefühl, dass ich schon recht ähnliche Geschichten gelesen habe, was es für mich so ein bisschen vorhersehbar gemacht hat. Dennoch habe ich bis zum Ende mitgefiebert und bin einfach ein kompletter Fan vom Schreibstil der Autorin. Ich bin auf jeden Fall schon gespannt auf ihr nächstes Buch.

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Veröffentlicht am 18.04.2026

Besondere High-Fantasy!

Nightweaver
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In dem Buch geht es um Aster, die auf einem Piratenschiff lebt, auf dem in einer stürmischen Nacht ihr Bruder Owen getötet und ihre Familie gefangen genommen wird. Angekommen bei den vermeintlich gefährlichen ...

In dem Buch geht es um Aster, die auf einem Piratenschiff lebt, auf dem in einer stürmischen Nacht ihr Bruder Owen getötet und ihre Familie gefangen genommen wird. Angekommen bei den vermeintlich gefährlichen Nightweavern, ist es Asters einziges Ziel den Tod ihres Bruders zu rächen. Dabei merkt sie jedoch, dass die Nightweaver ganz anders sind, als sie dachte und gerade Will, ihr Entführer ihr immer näher kommt.

Ich muss sagen, ich habe erstmal etwas Zeit gebraucht, um in die Geschichte zu finden. Das lag vor allem daran, dass es eine High Fantasy Geschichte ist und es sehr viele unterschiedliche Kreaturen gibt, die mich teilweise etwas verwirrt haben. Dadurch hat sich gerade der erste Teil für mich leider etwas gezogen. Ich hätte da an der ein oder anderen Stelle lieber gerne mehr über das Piratendasein der Familie gelesen. Die Tension zwischen Will und Aster, die im Laufe des Buches immer weiter zunimmt fand ich aber total toll und gerade gegen Ende nahm die Geschichte immer wieder Wendungen, die ich super spannend fand.

Insgesamt muss ich jedoch sagen, dass das Buch für mich leider vor allem zu Beginn nicht besonders packend war und ich erstmal etwas Zeit investieren musste, um mit den Protagonisten warm zu werden. Ich könnte mir aber vorstellen, dass die Folgebände trotzdem viel Potential haben.

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Veröffentlicht am 18.04.2026

Für mich blieb es leider zu oberflächlich

Cheer for Love
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Ich breche eigentlich wirklich nie Bücher ab, ich muss aber leider sagen, dass diese Geschichte überhaupt nicht meinen Geschmack getroffen hat und ich deshalb die letzten 70 Seiten nicht gelesen habe. ...

Ich breche eigentlich wirklich nie Bücher ab, ich muss aber leider sagen, dass diese Geschichte überhaupt nicht meinen Geschmack getroffen hat und ich deshalb die letzten 70 Seiten nicht gelesen habe. In dem Buch geht es prinzipiell um einen klassische Sportsromance in der die Protagonistin nach einer Trennung in die USA zieht und sich dort in einen Sportler verliebt.

Ich muss sagen ich mag Sportsromance ja eigentlich wirklich gerne aber ich fand die Geschichte leider einfach super langweilig. Wahrscheinlich lag dies vor allem daran, dass ich die Spannung zwischen den Protagonisten überhaupt nicht spüren konnte. Ella fand ich anfangs einfach super unsympathisch, da sie in manchen Szenen sehr kindisch rüberkam. Das erste Aufeinandertreffen und die anschließende Kennenlernphase fand ich leider auch nicht super spannend zu lesen, weil sie sich beide manchmal einfach seltsam verhalten und ich ihre Handlungen nicht nachvollziehen konnte.

Die Dialoge blieben darüber hinaus sehr oberflächlich. Es wurden viele Themen angerissen aber nie richtig zu Ende geführt oder einfach oberflächlich abgehandelt. Am Ende hat es mich dann echt gelangweilt, weshalb ich mich dazu entschlossen habe das Buch nicht mehr zu Ende zu lesen.

Für mich war das Buch also leider nichts, dennoch könnte ich mir vorstellen, dass das College-Setting vielleicht einigen von euch gefallen könnte.

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Veröffentlicht am 04.04.2026

Eine sehr emotionale Geschichte!

In the Likely Event – Bis wir uns wiedersehen
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Ich mag die Bücher von Rebecca Yarros total gerne, weil sie meistens ziemlich emotional sind. In dieser Geschichte geht es um Izzy, die einen Flugzeugabsturz überlebt, bei dem sie Nate kennenlernt. Dieses ...

Ich mag die Bücher von Rebecca Yarros total gerne, weil sie meistens ziemlich emotional sind. In dieser Geschichte geht es um Izzy, die einen Flugzeugabsturz überlebt, bei dem sie Nate kennenlernt. Dieses Ereignis verbindet die Beiden so sehr, dass sie jahrelang in Kontakt bleiben und sich beide immer mehr von der Verbindung erhoffen. Doch da Nate beim Militär ist und Izzy auch ihrer Karriere nachgeht, finden die beiden nie so richtig zusammen, bis der Kontakt irgendwann ganz abbricht. Bei einer Mission in Afghanistan, die sie aufgrund ihrer Arbeit besuchen muss, trifft sie wieder auf Nate, der ihr zugeteilt wird. Die Beiden spüren immer noch die tiefe Verbindung der letzten Jahre, doch wissen auch, dass zu viel zwischen ihnen steht.

Ich mochte an dieser Geschichte besonders gerne, dass sie auf mehreren Ebenen spielt und man zum einen mitbekommt, wie die beiden in der Vergangenheit immer wieder aufeinander getroffen sind und wie sie sich so richtig kennenlernen. Man weiß bis zum Schluss des Buches nicht so wirklich, was sie letztendlich auseinander geführt hat und das macht das Ganze umso spannender. Auch fand ich an dieser Geschichte sehr interessant, wie politisch reale Ereignisse mit einer Geschichte verknüpft wurden, wobei ich mir manchmal nicht so ganz sicher war, ob ich das Setting in einer Kriegssituation so angebracht fand.

Abgesehen davon fand ich die Second-Chances-Geschichte einfach unglaublich emotional, weil man immer wieder mitbekommt, wie bestimmt die beiden eigentlich für einander sind, aber es nicht schaffen, zueinander zu finden. Dabei ist Nate ein, absoluter Good Guy, und ich liebte seinen Umgang mit Izzy. Izzy ist dabei eine sehr liebevolle Person, die eine unglaubliche Geduld hat. Sie glaubt an die wahre Liebe, auch wenn sie irgendwann die Hoffnung aufgibt, dass sie diese finden wird.

Alles in allem hat Rebecca Yarros mit diesem Buch wieder eine sehr emotionale und auch spannende Liebesgeschichte geschrieben, die mich durch den fesselnden Schreibstil einfach packen konnte.

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