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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.04.2025

Emotionen, die leise bleiben

The Summer We Fell
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The Summer We Fell ist ein Roman, der sprachlich auf jeden Fall überzeugt – der Schreibstil ist angenehm und flüssig, was das Lesen leicht macht. Trotzdem hatte ich persönlich große Schwierigkeiten, mich ...

The Summer We Fell ist ein Roman, der sprachlich auf jeden Fall überzeugt – der Schreibstil ist angenehm und flüssig, was das Lesen leicht macht. Trotzdem hatte ich persönlich große Schwierigkeiten, mich richtig in die Geschichte hineinzufinden. Vor allem die ständigen Wechsel zwischen „Damals“ und „Heute“ haben mich über weite Strecken eher gestört als begeistert. Sie nehmen manchen Entwicklungen die Spannung und reißen emotional aus dem Lesefluss.

Auch die Figuren konnten mich leider nicht ganz überzeugen. Die drei zentralen Charaktere – Luke, Danny und Juliette – blieben für mich schwierig greifbar. Ich hatte Mühe, mit ihnen mitzufühlen oder ihre Entscheidungen wirklich nachzuvollziehen. Gerade in den Beziehungen untereinander gibt es viele moralisch komplizierte Situationen, die für mich nicht gut aufgelöst wurden oder eher zum Frust geführt haben. Das emotionale Potenzial ist da, und gegen Ende gab es durchaus berührende Momente – aber so richtig tief berührt hat es mich nicht. Ein paar Tränen sind zwar geflossen, aber es blieb insgesamt distanziert.

Inhaltlich ist die Grundidee stark und bringt ernste Themen zur Sprache, doch die Ausführung hat mich nicht vollkommen abgeholt. Es bleiben Fragen offen, manche Handlungen der Charaktere wirken unausgesprochen oder werden nicht abschließend geklärt – was man mögen kann, mir persönlich aber nicht gereicht hat.

Alles in allem würde ich sagen: kein schlechtes Buch – sprachlich schön und mit viel emotionalem Potenzial. Für mich persönlich haben aber die Erzählstruktur und die Charakterzeichnung den Zugang erschwert. Wer jedoch gerne in dramatische Liebesgeschichten mit komplexen Beziehungen eintaucht, könnte hier trotzdem fündig werden.

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Veröffentlicht am 13.04.2025

Zwischen Faszination und Frustration

Very Bad Elite
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An sich fand ich die Handlung wirklich spannend – besonders die Dynamik zwischen den Kings und Mabel hat mich neugierig gemacht. Der Schreibstil war angenehm und flüssig zu lesen, ich bin gut durch die ...

An sich fand ich die Handlung wirklich spannend – besonders die Dynamik zwischen den Kings und Mabel hat mich neugierig gemacht. Der Schreibstil war angenehm und flüssig zu lesen, ich bin gut durch die Seiten gekommen.

Trotzdem muss ich ehrlich sagen, dass mir die Protagonisten – Mabel und die Kings – gegen Ende hin zunehmend auf die Nerven gingen. Das ständige Hin und Her war einfach zu viel. Ich verstehe, dass Mabel Schwierigkeiten hat zu vertrauen, gerade nachdem so viel vorgefallen ist. Aber plötzlich eskaliert alles, ohne dass ich wirklich nachvollziehen konnte, warum. Es war anstrengend, und ich habe mich beim Lesen oft einfach nur aufgeregt.

Trotzdem gab es auch einige sehr eindrucksvolle Momente im Buch – Situationen, die wirklich schockiert haben, weil sie zeigen, wie weit Menschen gehen können, um etwas zu erreichen. Das hat mich definitiv zum Nachdenken gebracht.

Was mich allerdings wirklich irritiert hat, war das Ende. Es kam nicht nur abrupt, sondern hat inhaltlich einfach keinen Sinn ergeben. Die Entwicklungen wirkten plötzlich völlig aus der Luft gegriffen, als würden entscheidende Erklärungen fehlen oder als hätte man ein paar Kapitel übersprungen. Ich saß da und dachte nur: Hä? Wie passt das jetzt zusammen?

Insgesamt also eine Geschichte mit Potenzial, die aber für meinen Geschmack in der Figurenentwicklung und vor allem beim Schluss deutlich stimmiger hätte sein können.

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Veröffentlicht am 08.04.2025

Wenn zwei Herzen im Chaos zueinanderfinden

Bloodguard
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Bloodguard hat mich absolut überrascht. Der Schreibstil ist super angenehm und lässt sich flüssig lesen. Maeve und Leith sind tolle Hauptfiguren, zwischen denen von Anfang an eine spürbare Spannung herrscht ...

Bloodguard hat mich absolut überrascht. Der Schreibstil ist super angenehm und lässt sich flüssig lesen. Maeve und Leith sind tolle Hauptfiguren, zwischen denen von Anfang an eine spürbare Spannung herrscht – ihre langsame Annäherung wirkt authentisch und mitreißend. Besonders schön (und irgendwie charmant absurd): ihre erste zarte Szene… in einem Schornstein!

Auch wenn manche Nebenfiguren wie Viktor und Soro extrem unsympathisch sind, bringen sie ordentlich Reibung in die Geschichte. Und dann diese Plot-Twists – einer nach dem anderen, schockierend, emotional, und immer wieder komplett unerwartet. Die Geschichte wird immer intensiver, gerade gegen Ende herrscht pures Chaos, das einen kaum loslässt.

Was besonders hängen bleibt, sind die tragischen Familiengeschichten beider Protagonisten – brutal, herzzerreißend und bewegend. Und doch schafft das Buch ein schönes, stimmiges Ende, das trotz allem Hoffnung gibt.

Ein starkes Buch – emotional, spannend und voller Überraschungen. Ich liebe es.

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Veröffentlicht am 02.04.2025

Ein Neuanfang in den Rocky Mountains

New Beginnings
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Dieses Buch war mein erstes von Lilly Lucas – und ich habe es direkt geliebt! Die Geschichte von Lena, die als Au-pair nach Green Valley kommt, war einfach toll. Ich mochte die Atmosphäre des kleinen Ortes, ...

Dieses Buch war mein erstes von Lilly Lucas – und ich habe es direkt geliebt! Die Geschichte von Lena, die als Au-pair nach Green Valley kommt, war einfach toll. Ich mochte die Atmosphäre des kleinen Ortes, die herzliche Gastfamilie und vor allem die Dynamik zwischen ihr und Ryan. Er ist der jüngere Bruder ihres Gastvaters, musste nach einem schweren Ski-Unfall seine Karriere beenden und lässt seinen Frust an Lena aus. Doch als sie ihm eines Tages ordentlich die Meinung sagt, verändert sich plötzlich alles.
Was mir besonders gefallen hat, war die Mischung aus Humor und Emotionen. Die Szene, in der Lena im Badezimmer eingesperrt war, fand ich einfach genial – genau solche Momente machen eine Geschichte für mich lebendig. Ich liebe es, wenn sich zwei Charaktere anfangs anzicken und dann langsam Gefühle entstehen. Der Schreibstil war wunderbar flüssig, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Auch wenn es eher dünn ist, hat es mich total in seinen Bann gezogen. Ich freue mich riesig auf Band 2 und darauf, mehr über die beiden zu erfahren!

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Veröffentlicht am 02.04.2025

Liebe mit Hindernissen – ein emotionaler Kampf

Almost isn't enough. Echoes of the Past (Secrets of Ferley 2)
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Dieser zweite Band hat mich gut unterhalten, aber er konnte für mich nicht ganz mit dem ersten mithalten. Die Beziehung zwischen Damian und Hazel war voller Höhen und Tiefen, was das Buch sehr realistisch ...

Dieser zweite Band hat mich gut unterhalten, aber er konnte für mich nicht ganz mit dem ersten mithalten. Die Beziehung zwischen Damian und Hazel war voller Höhen und Tiefen, was das Buch sehr realistisch gemacht hat. Ich fand es spannend zu sehen, wie sich ihre Vergangenheit auf ihre Gegenwart auswirkt. Es gab viele Momente, in denen man nur den Kopf schütteln konnte, aber das machte die Geschichte umso authentischer. Der Spice war hier kaum vorhanden, aber das hat mich nicht gestört. Was mich allerdings gewundert hat, war die Reaktion der anderen Charaktere auf das Verschwinden von Hazel – sie haben es einfach hingenommen, während Damien als Einziger emotional betroffen war. Trotzdem ein tolles Buch mit einem angenehmen Schreibstil!

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