Profilbild von Lerchie

Lerchie

Lesejury Star
offline

Lerchie ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Lerchie über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.08.2022

Abseits der Zivilisation

Als das Böse kam
0

Eine Mutter, ein Vater und zwei Kinder leben in einer Blockhütte tief in den Wäldern auf einer kleinen Insel. Vom Festland ist kaum etwas zu sehen. Das Mädchen ist sechzehn und die beiden verbringen die ...

Eine Mutter, ein Vater und zwei Kinder leben in einer Blockhütte tief in den Wäldern auf einer kleinen Insel. Vom Festland ist kaum etwas zu sehen. Das Mädchen ist sechzehn und die beiden verbringen die Zeit mit Fischfang, Kuchenbacken und sonntäglichen Gesellschaftsspielen. Sie leben in ständiger Angst. Denn auf der anderen Uferseite lauert das Böse. Es könnte jederzeit auftauchen und Rache nehmen für das, was der Vater ihnen angetan haben soll. Sie werden die ganze Familie auslöschen. Vater hat aus diesem Grund einen geheimen Schutzraum gegraben wo sie sicher sind, Noch….

Meine Meinung
Es ist das erste Buch, das ich von diesem Autor gelesen habe. Durch den unkomplizierten Schreibstil, der keine Unklarheiten im Text zulässt, störte nichts meinen Lesefluss. Ich konnte das Buch sehr gut lesen. Ich habe schon öfter Bücher gelesen, wo Menschen gezwungen waren im Geheimen, in der Verbannung zu leben. Aber das dauerte nicht ewig, weshalb mir dieser Grund bei diesem Buch nicht schlüssig erschien. Doch warum mussten sie dort leben? Warum durften sie nicht aufs Festland? Zumindest die Kinder nicht? Wer dieses Rätsel lösen möchte, der muss dieses Buch lesen. Es ist spannend von Anfang an und es hat mich gefesselt. Es ist auch nicht sehr dick, etwa 320 Printbuchseiten. Ich habe es als E-Book gelesen und ich war sehr gespannt, wie es wohl ausgehen würde. Wer war der Böse und wer der Gute? Kam wirklich das Böse? Ich habe es in einem Rutsch gelesen und kann es wirklich weiterempfehlen. Von mir vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

Veröffentlicht am 01.08.2022

Köstliche Geschichten

»Spätzchen, 109 ist doch kein Alter«
0

Das Buch “Oma, die Hautcreme ist für 30-jährige“ fand so großen Anklang, dass nun eine Fortsetzung erschienen ist. Auch in diesen Geschichten und Anekdoten zeigen die rüstigen Omas, dass das Leben wunderschöne ...

Das Buch “Oma, die Hautcreme ist für 30-jährige“ fand so großen Anklang, dass nun eine Fortsetzung erschienen ist. Auch in diesen Geschichten und Anekdoten zeigen die rüstigen Omas, dass das Leben wunderschöne sein kann, egal wie alt man ist. „ Ein frohes Herz ist die beste Medizin“ würde Oma Maria sagen.

Meine Meinung
Der erste Band „Oma, die Hautcreme ist für 30-jährige“ hat mir schon sehr gut gefallen. Und ich war gespannt, was die Autorin mit ihren beiden Omas Maria und Mia noch so alles erlebt hat. Auch dieses Buch ist so geschrieben, dass es keine Unklarheiten im Text gab, mein Lesefluss also nicht gestört wurde. Oft habe ich mich köstlich über die beiden alten Damen amüsiert. Die Autorin erzählt anschaulich die Erlebnisse mit ihren Omas. Oma Maria und Oma Mia, die dement ist und Immer Hunger zu haben scheint, und sie ihr Pflaumen gegeben haben. Ich habe dieses Buch genossen, es gefiel mir gut. Auch wie sich um die Oma gekümmert wurde, denn sie waren immer für sie da. Es hat mich köstlich amüsiert und gut unterhalten. Sehr empfehlenswert und volle Bewertungszahl

Veröffentlicht am 13.07.2022

Eine Lebensspanne für den Fußball

Einer von euch
0

Der Held dieser Romanbiographie ist Bastian Schweinsteiger, genauso wie er der Held des Fußball-WM-Finales in Brasilien ist. Der Autor erzählt Wahres du fast Wahres aus dem Leben von Basti der so viel ...

Der Held dieser Romanbiographie ist Bastian Schweinsteiger, genauso wie er der Held des Fußball-WM-Finales in Brasilien ist. Der Autor erzählt Wahres du fast Wahres aus dem Leben von Basti der so viel erreicht hat. Und der aber auch weiß, was Scheitern bedeutet und auch die Schattenseiten des Erfolges kennt. Dies ist die Story einer Weltkarriere, und ein berührender Liebesroman.


Meine Meinung
Ich gestehe: Ich bin ein Bastian-Schweinsteiger-Fan. Genauso wie ich vor Jahren ein Beckenbauer-Fan war. Ich mag diesen Mann, der als Kind vor der Wahl stand: Profifußballer oder Skirennfahrer. Er hat sich zum Glück für den Profifußball entschieden. Martin Suter erzählt anschaulich, immer in kleinen Anekdoten, aus dem Leben des Fußballers, der die meiste Zeit seiner Karriere beim FC Bayern München gespielt hat. Suter beschreibt wie Basti (den Namen Schweini mochte er anscheinend gar nicht) zum Fußball kam, wie er zum FCB kam, wie erfolgreich er war, und die Kehrseite, wie oft er verletzt war, bedingt durch Fouls seiner Gegenspieler. Fouls, die nicht immer entsprechend geahndet worden sind. Suter beschreibt auch den Werdegang von Ana Ivanovic, nicht so genau und detailreich wie bei Basti, aber man erfährt auch über sie einiges, da sie später Bastis Ehefrau wurde, was ja wohl jeder, der Basti kennt, auch weiß. Ich denke, ich greife da nicht vor. Basti ist ein Jetzt-Mensch, was vergangen ist, ist vergangen, was die Zukunft bringt wird man sehen. Ob er außer Fußballspielen noch einen anderen Beruf gelernt hat, wird in dem Buch nicht erwähnt. Auf jeden Fall ist es eine schöne Romanbiographie über diesen Fußballer, die mir sehr gut gefallen hat, denn sie war auch sehr interessant, hat mich gefesselt und gut unteralten. Eine Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl von mir.

Veröffentlicht am 06.07.2022

Spannende Fortsetzung

Die Perlenprinzessin. Missionare
0

Ruth Mensing ist ja von Hiva Oa geflohen und glaubt nun mit ihrem kleinen Sohn auf Tahiti in Sicherheit zu sein. Aber Mildred Wiggles sieht in ihr eine Bedrohung für die Heiratspläne ihrer Tochter und ...

Ruth Mensing ist ja von Hiva Oa geflohen und glaubt nun mit ihrem kleinen Sohn auf Tahiti in Sicherheit zu sein. Aber Mildred Wiggles sieht in ihr eine Bedrohung für die Heiratspläne ihrer Tochter und sorgt dafür, dass sie aus der Missionssiedlung an den Rand der Stadt den Handelsposten, der jedoch übel beleumundet ist, übernimmt. Mit Hilfe ihres chinesischen Mitarbeiters Lu Po macht sie diesen jedoch zu einem florierenden Geschäft. Da gibt es Schurken, gegen die Ruth allein nicht bestehen kann und der einzige, der ihr helfen könnte, ist Lucky Jim Hutton., dessen Möglichkeiten jedoch sehr begrenzt sind.

Meine Meinung
Schon die beiden ersten Teile der „Perlenprinzessin“ haben mir sehr gut gefallen. Zudem mag ich die Bücher von Iny Lorentz, die durchweg alle spannend sind. Auch hier konnte ich leicht und flüssig lesen, da keine Unklarheit im Text meinen Lesefluss zu stören vermochte. Ich war schnell in der Geschichte drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Zunächst in Ruth, die sich der Annäherungsversuche von zwei Missionaren erwehren musste. Und die sich gegen die Ehefrau des Missionsleiters Wiggles wehren musste, die ihr eigentlich mit der Übernahme des Handelspostens schaden wollte und doch das Gegenteil erreichte. Dazu jedoch nicht mehr, das muss der geneigte Leser selbst lesen. Auch wie es dazu kam, dass Luck Jim Hutton auf Tahiti auftauchte. In der Heimat hat Jeremias seine liebe Not mit seiner Mutter die immer wunderlicher wird. Warum? Auch das muss der Leser selbst beim Lesen dieses Buches herausfinden. Ich kann nur eines sagen: Gutgläubigkeit ist doch manchmal ein Fluch. Das Ende lässt auf einen vierten Band schließen, auf den ich mich sehr freue. Dieses Buch ist wieder sehr spannend geschrieben. Es hat mir gefallen, mich gefesselt und ich habe mit Ruth und auch mit den entsprechenden anderen Protagonisten gelitten und mich aber auch gefreut, wenn eine Sache gut ausging. Vor allem habe ich mich aber sehr gut unterhalten gefühlt, empfehle das Buch gerne weiter und vergebe die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 29.06.2022

Ein wunderschöner Liebesroman

Scones zum Frühstück
0

Dass einem Michelin-Sterne wenig, wenn gar nichts nützen, lernt der Gourmet-Koch Max Buchanan auf die harte Tour. Sein ganzes Leben gerät in eine Schieflage, als er nach einem Herzinfarkt allein dasteht, ...

Dass einem Michelin-Sterne wenig, wenn gar nichts nützen, lernt der Gourmet-Koch Max Buchanan auf die harte Tour. Sein ganzes Leben gerät in eine Schieflage, als er nach einem Herzinfarkt allein dasteht, denn das Restaurant wurde in Verruf gebracht. Von einer Bekannten übernimmt er den übergewichtigen Hund Bradley und auf der Isle of Skye einen Job als Küchenchef einer Schulkantine an. Die ehemalige Seenotretterin Robyn, seine Vermieterin, ist abweisend und Geheimnisvoll. Doch mit seinen leckeren Scones schafft er es, dem wahren Grund ihres zurückgezogenen Lebens auf die Schliche zu kommen.

Meine Meinung
Ich mag die Bücher von Alexandra Zöbeli und habe sie auch alle gelesen. Wie alle anderen konnte ich auch dieses ohne Störung meines Leseflusses lesen, denn es gab keine Unklarheiten im Text, die mich beim Lesen unterbrochen hätten. In der Geschichte war ich, wie immer, schnell drinnen, konnte mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. In Max, der sich mit einem Herzinfarkt im Krankenhaus liegend, auf seinen Vertreter im Restaurant verlassen hatte und dann eine riesengroße Enttäuschung erleben musste. In Robyn, die Furchtbares durchgemacht hat und dies bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht überwunden hatte, ja sie würde es wohl nie wirklich überwinden. Und ich weiß, wovon ich hier rede, aber mehr sage ich dazu nicht. Denn diesem Geheimnis muss der Leser selbst auf die Spur kommen, indem er dieses schöne und spannende Buch liest. Ja es ist ein Liebesroman, und ich lese die von dieser Autorin immer sehr gerne, denn Sexorgien spielen hier keine Rolle. Es gibt hier keine detailgenauen Sexszenen, die zudem noch ins ordinäre oder vulgäre rutschen. Und das gefällt mir, denn diese Szenen mag ich nicht so sehr. Dieses Buch hat mir wieder sehr gut gefallen, denn es war, wie gesagt, spannend, hat mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Es hat mich so gepackt, dass ich es in einem Rutsch gelesen habe. Daher empfehle ich es sehr gerne weiter und vergebe die volle Bewertungszahl.