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Veröffentlicht am 27.09.2021

Fesselnde Lektüre

Das Geheimnis des Schneemanns
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Als an Heiligabend in Easterham Manor sonderbare Dinge vor sich gehen und zumindest die Katze Geister zu sehen scheint soll ergründet werden, was es damit auf sich hat. Doch dann geschieht ein Mord.
Privatdetektiv ...

Als an Heiligabend in Easterham Manor sonderbare Dinge vor sich gehen und zumindest die Katze Geister zu sehen scheint soll ergründet werden, was es damit auf sich hat. Doch dann geschieht ein Mord.
Privatdetektiv Nigel Strangeways mit seiner Frau Georgia nach eingeladen wird um das rätselhafte verhalten der Katze zu entschlüsseln wird ihm schnell klar, dass der Geist es nicht auf Katzen abgesehen hat sondern auf reale Menschen. Ein Mitglied der Familie kommt zu Tode und weckt die Spürnase des Detektivs. Gibt es Geheimnisse in dem Gemäuer? Und was verbergen die Gäste der Restoricks?

Meine Meinung
Das Buch ist das erste das ich von diesem Autor gelesen habe und bedingt durch den unkomplizierten Schreibstil, der keine Unklarheiten im Text zulässt, konnte ich es auch ohne Störung des Leseflusses lesen. Am Anfang fragte ich mich, warum eine Katze sowas tut, wie in dem Buch beschrieben. Denn den Grund hatte ich nicht vermutet, da ich mit sowas – zum Glück – nie in Berührung gekommen bin. Nicht lange nach Nigels Eintreffen auf dem Anwesen wird eine tote Person gefunden: Selbstmord oder Mord? Und die Polizei beginnt zu ermitteln. Und Nigel St4angeways ermittelt mit. in die Geschichte bin ich gut hineingekommen und konnte mich auch in die Protagonisten gut hineinversetzen. Man liest von zwei Kindern, die zusehen, wie ein Schneemann schmilzt. Und dabei entdecken sie etwas, doch was? Das muss der geneigte Leser schon selbst lesen. Und bald wird keiner der im Haus während des Todes der Person anwesenden von Verdächtigungen ausgenommen. Doch das Ende, ja das muss eben der Leser auch selbst lesen. Ich muss allerdings noch sagen, dass ich den Mörder vermutet habe, allerdings nicht ganz so, wie passiert. Das Buch ist spannend und hat mich gefesselt, außerdem auch sehr gut unterhalten. Daher vergebe ich die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 26.09.2021

Grandioser Abschluss

Das Schwarze Lied
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Dieses Buch ist der Abschluss der Rabenklinge Reihe, die sich um den Helden Vaelin al Sorna dreht. Ihn haben unzählige Fantasyleserinnen und Leser sympathisch gefunden. Doch auch hier ist Vaelin in großer ...

Dieses Buch ist der Abschluss der Rabenklinge Reihe, die sich um den Helden Vaelin al Sorna dreht. Ihn haben unzählige Fantasyleserinnen und Leser sympathisch gefunden. Doch auch hier ist Vaelin in großer Gefahr, denn der Kriegsherr ist wahnsinnig, aber auch vor ihm selbst droht diese ihm.
Die Stahlhorde hat das Königreich total verwüstet mit Feuer und Blutsturm. Kehlbrand, Anführer und Warlord, sich selbst zum Gott ernannt, will nun auch die umliegenden Königreiche erobern. Wer soll ihn aufhalten? Nur Vaelin al Sorna könnte das tun. Doch dieser ist auf der Flucht. Seine Arme angeschlagen und fast aufgelöst. Dann gibt es da noch das Schwarze Lied, das sein eigenes Lied des Blutes ersetzen will. Doch es ist kein Segen sondern ein Fluch.

Meine Meinung
Ich hatte bei dem ersten Band der Dilogie einige Schwierigkeiten in die Geschichte reinzukommen, da ich das Buch Das Lied des Blutes etc. nicht gelesen hatte. Zwar gehört dies nicht direkt zu dieser Reihe, enthält aber Informationen, die mir fehlten. Ich kannte daher Vaelin al Sorna noch nicht. Auch bei dieser Fortsetzung fiel es mir zunächst nicht ganz leicht in die Geschichte einzutauchen. In diesem Buch geht es mit Obvars Bericht los. Obvar, der ein Bruder Kehlbrands war, der Dunkelklinge. Von diesem Bericht lesen wir zwischendurch immer mal wieder einen Teil aus Obvars Sicht. Das Buch liest sich gut, aber nicht ganz einfach. Man kann nicht es nicht einfach so mal schnell lesen, sondern braucht Zeit dazu, denn man muss es ja auch verstehen. Auch wenn Anthony Ryans Schreibstil nicht kompliziert ist, denn es ist durchaus gut zu lesen. Vaelin al Sorna hat immer wieder Mühe, sich nicht von dem Schwarzen Lied beherrschen zu lassen, das ihn zwingt, Dinge zu tun, die eigentlich nicht in seiner Art liegen. Doch es geht eben darum, dass die Dunkelklinge, also Kehlbrand, nicht die ganzen Länder beherrscht, denn das wäre übel für die Menschen dort, auch wenn viele, beherrscht von der Liebe Kehlbrands, das nicht so sehen. Und doch gibt es immer wieder Menschen in den Ländern, die Kehlbrand nicht einfangen kann. Was dort so alles passiert, und wie es letztendlich endet, das muss der geneigte Leser bitte selbst lesen. Mich hat das Buch letztendlich eingefangen. Ich fand es spannend, es hat mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Auch wenn ich am Anfang etwas Schwierigkeiten hatte um reinzukommen, so war das doch nicht sehr lange und es gefiel mir eben so gut, dass ich es gerne weiterempfehle. Doch würde ich auch empfehlen, vorher die Rabenschatten-Trilogie zu lesen um sich mit al Sorna vertraut zu machen. Ich vergebe für dieses Buch die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 23.09.2021

Wunderschöner roman

Plätzchen gesucht, Liebe gefunden
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Frank kehrt nach einem langen Auslandsaufenthalt nach Hause zurück. Dort übernimmt er von seinem verstorbenen Opa die Pudelhündin Naila. Doch auf Ricarda freut er sich am meisten, denn schon seit Kindheitstagen ...

Frank kehrt nach einem langen Auslandsaufenthalt nach Hause zurück. Dort übernimmt er von seinem verstorbenen Opa die Pudelhündin Naila. Doch auf Ricarda freut er sich am meisten, denn schon seit Kindheitstagen ist er in das Mädchen unsterblich verliebt. Zwar hat er versucht, diese Gefühle zu vergessen, doch als er sie wiedersieht ist ihm klar, dass das nicht klappen wird. Doch Frank weiß dass es nicht leicht werden wird. Ricarda davon zu überzeugen, dass, wenn aus Freundschaft Liebe wird, dies nicht das Ende einer Freundschaft sein muss.

Meine Meinung
Alle Jahr wieder kommt ein Weihnachtsroman mit Hund von Petra Schier. Und alle waren sie bisher super, genauso wie der vorliegende. In die Geschichte bin ich sofort eingetaucht. Die Protagonisten waren mir wieder allesamt sehr sympathisch (die meisten kenne ich ja auch schon länger. In diesem Roman geht es um das Pärchen Frank und Ricarda. Keiner der beiden traut sich, dem anderen zu gestehen, dass er in ihn verliebt ist, bis Ricarda…. Aber das soll der geneigte Leser selbst lesen. Ricarda hat dabei Angst um ihre Freundschaft, Angst dass diese daran zerbricht. Und dann ist da natürlich auch noch Santa Claus, der durch gewitztes Handeln die Sache ein wenig beschleunigt, wie er es ja immer tut. und natürlich Naila die süße Pudeldame, die bereit bei der ersten Begegnung mit Frank bzw. Ricarda in ihnen ihr Herrchen bzw. ihr Frauchen sieht. Was mich wie immer köstlich amüsiert hat, sind die Gedanken der besagtem Pudeldame, mal erfreut, mal empört, mal verzweifelt, aber immer sehr lustig. Daher ist dies ein mit viel Humor gespickter Liebesroman, den ich sehr gerne weiterempfehle, denn Lachen ist bekanntlich gesund. Und Lachen kann man beim Lesen dieses Buches wirklich genug. Von mir bekommt dieser wunderschöne Roman, verdienterweise, die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 19.09.2021

Es war nicht meins

Der Schatten von Tulum
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Mit Mitte fünfzig ist Jake Friedman bis zum Senior-Partner einer großen Investmentbank aufgestiegen. Er ist der Mann für Mexico. Bei einem wichtigen Termin in diesem Land es geht um ein Milliardenprojekt ...

Mit Mitte fünfzig ist Jake Friedman bis zum Senior-Partner einer großen Investmentbank aufgestiegen. Er ist der Mann für Mexico. Bei einem wichtigen Termin in diesem Land es geht um ein Milliardenprojekt – wird er plötzlich entführt. Zunächst deutet alles darauf hin, dass die Entführung etwas mit diesem Besuch zu tun hat, denn der Mexikaner ist nicht so sauber wie es scheint, und das gefällt Jake nicht. Doch das entsprechende Geschäft wird ohne ihn abgewickelt. Aber dann erhält er Hinweise, dass es andres Gründe für seine Entführung gab. Nämlich Ereignisse in seiner Vergangenheit. Vor dreißig Jahren war er schon einmal in Mexiko, als Student mit nicht allzu viel Geld. Und er kam bis nach Tulum. Dort hatte er eine folgenschwere Begegnung.

Meine Meinung
Wieder einmal ist dies das erste Buch des Autors das ich bisher gelesen habe. Doch es hat mich am Anfang sehr gelangweilt, weil es ewig dauerte, bis endlich mal was passierte. Dann wurde es etwas besser doch die Spannung wurde auch hier immer wieder von langatmigen Stellen unterbrochen. Der Hauptprotagonist der entführt wurde, wusste nicht warum, war zuerst der Meinung, sein Geschäftspartner habe das veranlasst, da er ihm sozusagen, ja, gedroht hatte. Doch je weiter es ging, des mehr wurde ihm klar, dass der Grund für die Entführung in seiner Vergangenheit lag. Auch wenn er es nicht verstand. Was in der Vergangenheit passiert ist, wird von Anfang an in Abschnitten, die sich in den Kapiteln befanden, angeführt. Das ist schon mal etwas, was mir gar nicht gefällt. wenn ich lese und urplötzlich – wenn auch abgetrennt mit drei Sternen – stehe ich in einem Abschnitt, der die Vergangenheit beschreibt. Man wird nicht vorgewarnt es ist nicht gekennzeichnet, dass jetzt etwas aus der Vergangenheit kommt. Gut, man gewöhnt sich wohl daran, mit der Zeit, aber gefallen hat es mir trotzdem nicht. Ich finde, man hätte das kennzeichnen müssen. Die Kapitel waren für meinen Geschmack auch viel zu lang. Ab der Entführung wurde es, wie gesagt etwas spannender und ich hoffte auf ein befriedigendes Ende. Mitnichten, denn am Ende blieben mindestens eine oder zwei Fragen offen. Der Leser, der dieses Buch liest, wird wissen, was ich meine. Zusammengefasst würde ich sagen, dass dieses Buch nicht meins war. Mit einem besseren Ende hätte es noch meins werden können, aber so hat es mich nicht wirklich überzeugt. Von mir bekommt es gerade mal noch drei von fünf Sternen bzw. sechs von zehn Punkten.

Veröffentlicht am 18.09.2021

Eine verrückte Geschichte

Der Uhrmacher in der Filigree Street
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Bis er dem Uhrmacher begegnete, lief sein Leben wie ein Uhrwerk. Dies ist eine phantastische Geschichte in welcher es um eine rätselhafte Uhr geht und einen unmöglih aufzukörenden Bobenanschlag auf Scotland ...

Bis er dem Uhrmacher begegnete, lief sein Leben wie ein Uhrwerk. Dies ist eine phantastische Geschichte in welcher es um eine rätselhafte Uhr geht und einen unmöglih aufzukörenden Bobenanschlag auf Scotland Yard. Der Leser wird auf eine Reise durch das viiktorianische Englang mitefenommen ebenso das Japan des 19. Jahrhundets. Außerdem öffnet es Türen in eine magische Vergangenheit.
Es passiert in London im Oktober 1883. Eines Abends findet Thaniel Steeploeton, Angesstellter im Innenministerium, auf seinem Kopfkissten bei der Heimkehr eine goldene Tachenuhr. Wie sie dorthin gekommen ist und wozu ist ihm unklar. Dann eplodiert sechs Monate später eine Bombe in Scotland Yard. Thaniel wurde gerade rechtzeitig gewarnt, durch die ominöse Taschenuhr. Er geht auf die Suche nach dem Uhrmacher und begegnet Keite Mori. Der ist alt, freundlich und aus Japan. Doch er scheint etwas zu verbergen zu haben, denn die folgendne Ereignisse deuten darauf hin.

Meine Meinung
Ich muss sagen, dieses Buch ließ sich nicht ganz so einfach weglesen. Es hat auch sehr lange gedauert, bis ich einigermaßen verstand, worum es in diesem Buch ging. Gut um einen Bombenanschlag in Scotland Yard, das war mir schon klar. Aber wie die handelnden Personen, damit zusammen hingen, das war mir zunächst ein Rätsel. Auch hat es mich zu Anfang doch sehr verwirrt. Auch muss ich sagen, dass ich mit keinem der Protagonisten:Innnen wirklich warm geworden wäre. Thaniel war mir zwar nicht ganz unsympathisch, aber sein Platz in diesem Rätsel war mir doch etwas unklar. Auch hat es mich nicht wirklich überzeugt. Nun es war wohl einfach nicht mein Fall. Es ist nicht so, dass ich es richtig schlecht fände, aber wirklich richtig gut fand ich es auch nicht. Es hat mir so mittelmäßig gefallen, auf jeden Fall nachdem ich endlich erfuhr, wer der Verbrecher war, fand ich das vorher gelesene nicht ganz schlecht aber eben auch nicht sehr gut. Für mich kein Buch das man mit Unterbrechungen lesen sollte, denn dann kapiert man gar nichts mehr. Es ist mir auch unklar , welchen Genre man dieses Buch zuordnen sollte: Fantasy, Krimi/Thriller? Eine Empfehlung gebe ich hier nicht ab, aber immerhin noch drei von fünf Sternen bzw. sechs von zehn Punkten.