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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.05.2021

Ein Fantasy-Thriller

Imperator
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Rom in den Sechzigern – Filmstars, Verbrecher, Starlets und Geisterbschwörer, alter Adel und korrupte Politiker geben sich die Ehre.
Anna ist auf den Suche nach dem Mörder ihrer Mutter. Ihr Vater ist dafür ...

Rom in den Sechzigern – Filmstars, Verbrecher, Starlets und Geisterbschwörer, alter Adel und korrupte Politiker geben sich die Ehre.
Anna ist auf den Suche nach dem Mörder ihrer Mutter. Ihr Vater ist dafür verurteilt worden, doch Anna hat leise Zweifel dass er es war. Dann gibt es noch den Privatdetektiv Gennaro Palladino, der den Tod eines Malers aufklären soll. Auf der Suche nach der Wahrheit trifft Anna auf Spartaco und er geht mit ihr durch verlassene Villen, durch Filmstudios und verruchte Jazzclubs und immer wieder zur Via Veneto. Während es sich die High Society gutgehen lässt, und Regierungsgegner eine Revolution planen haben finstere Mächte etwas ganz Anderes vor. Sie wollen das antike Rom Auferstehen lassen, egal wie.

Meine Meinung
Wie immer ließ sich das Buch sehr gut lesen. Gut es dauerte etwas, bis ich wirklich in der Geschichte drinnen war, denn dass Palladino den Mord an dem Maler aufklären sollte…. Doch darüber schreibe ich nicht mehr, das soll der Leser selbst lesen. Und Anna zieht bei ihrem Onkel ein, der sich als, ja als was herausstellt? Wird hier nicht verraten, auch das soll der Leser selbst herausfinden. Anna freundet sich mit Spartaco an, der zu den Paparazzi gehört. Doch ist er nur ein Paparazzo? Dann gibt es noch diese Imperatoren, wie sie genannt werden. Männer und Frauen die sich für römische Kaiser und deren Frauen halten. Man merkt, es handelt sich hier um einen fantasievollen Thriller, denn auf der einen Seite geht es und den Mord an Annas Mutter, den diese aufklären will und auf der anderen Seite geht es um die ‚Imperatoren‘ die das alte römische Reich wiederbeleben wollen. Auf der einen Seite thrillermäßig, auf der anderen fantastisch aber auch thrillermäßig. Ob Anna am Ende den Mörder ihrer Mutter gefunden hat? Wer weiß! Insgesamt hat mir dieses Buch gut gefallen, mich teilweise richtig gefesselt und auch gut unterhalten. Doch ganz konnte es mich nicht überzeugen und so empfehle ich es zwar gerne weiter, werde auch den zweiten Teil lesen wollen, vergebe aber nur vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

Veröffentlicht am 29.04.2021

Enttäuscht

Wiedersehen im Flanagans (Das Hotel unserer Träume 2)
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Silvester 1982. Jahreswechsel im Flanagans. Das Vorjahr hat die Berühmtheit des Hotels noch steigern können. Doch waren die Opfer, die Elinor und Emma dafür gebracht haben, zu groß? Eine bittere Wahrheit ...

Silvester 1982. Jahreswechsel im Flanagans. Das Vorjahr hat die Berühmtheit des Hotels noch steigern können. Doch waren die Opfer, die Elinor und Emma dafür gebracht haben, zu groß? Eine bittere Wahrheit droht ans Licht zu kommen und die Freundschaft der beiden Frauen wird auf die Probe gestellt. Könne sie einen Weg finden, ihre Freundschaft und das Hotel ihrer Träume zu retten.

Meine Meinung
Ich war zuerst mal enttäuscht, weil die Geschichte nicht dort weiterging, wo der Vorgängerband aufgehört hatte. Im Grunde ist es ein eigenständiges Buch mit eigenen Charakteren. Linda Lensing kommt nur kurz vor. Ich brauchte daher auch länger bis ich in der Geschichte drinnen war, und die Geschichte hat mich wahrlich nicht umgehauen. Mir persönlich ging es um zu viel Sex und ich wurde auch nicht wirklich warm mit den Protagonisten. War ich schon von ‚Willkommen im Flanagans‘ nicht ganz überzeugt, so konnte mich dieses Buch noch weniger überzeugen. Sollte es noch eines davon geben, werde ich es sicher nicht lesen. Das einzige Interessante war das, was am Schluss herauskam und das wusste ich schon früher. Ich sage es hier nicht, denn mancher wird das Buch ja lesen wollen und ich will nicht spoilern. Für mich war es weder spannend noch hat es mich gefesselt. Es hat mich zwar einigermaßen unterhalten, aber es ins kein Buch, das ich ein zweites Mal lesen würde, hätte ich die Zeit dazu. Deshalb gibt es leider auch nur drei von fünf Sternen bzw. sechs von zehn Punkten.

Veröffentlicht am 23.04.2021

Ein toller vierter Band

Die Fotografin - Die Stunde der Sehnsucht
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Im Münsingen Anfang des Jahres 1914 sind Anton und Mimi inzwischen Geschäftspartner geworden. Sie haben Erfolg auf der Schwäbischen Alb. Auch Mimis Freunde Bernadette, Corinne und Alexander sind voller ...

Im Münsingen Anfang des Jahres 1914 sind Anton und Mimi inzwischen Geschäftspartner geworden. Sie haben Erfolg auf der Schwäbischen Alb. Auch Mimis Freunde Bernadette, Corinne und Alexander sind voller Tatendrang. Doch es verschärft sich das politische Klima, es ist nichts mehr wie es einmal war. Die Männer müssen an die Front ziehen und die Frauen müssen das tun, was bisher die Männer getan haben. Das gibt einen starken Zusammenhalt im Dorf und nicht nur Mimi erkenne was im Leben zählt und für wen ihr Herz schlägt.

Meine Meinung
Dies ist der vierte Band der Fotografin-Saga von Petra Durst-Benning. Er lag schon einige Zeit auf meinem SUB und jetzt habe ich endlich die Zeit gefunden, ihn zu lesen, noch rechtzeitig bevor der nächste Band, Band fünf, erscheinen wird. Auf diesen bin ich schon sehr gespannt, denn dieses vorliegende Buch hat mich wieder nicht enttäuscht. Durch den gleichbleibend unkomplizierten Schreistil der Autorin wurde ich im Lesefluss nicht durch Unklarheiten im Text unterbrochen. Ich konnte das Buch in einem Rutsch lesen. Na ja, schlafen musste ich zwischendurch auch noch. In der Geschichte war ich wieder schnell drinnen und konnte mich auch wieder gut in die Protagonisten hineinversetzen. Hier natürlich in der Hauptsache in Mimi Reventlow, die, bedingt durch den Ersten Weltkrieg, die Druckerei selbst führen musste. Und dann auch noch ohne ihre bewährten Drucker, denn jeder wehrfähige Mann musste ja in den Krieg ziehen. Wie sie es geschafft hat, die Druckerei über den Krieg zu bringen, das erzählt dieses Buch. Aber auch wie es die anderen Frauen des Dorfes geschafft haben, ohne ihre Männer zurecht zu kommen…..Was blieb ihnen auch während des Krieges anderes übrig? Petra Durst-Benning hat dies in diesem Buch sehr anschaulich beschrieben und auch über die Männer berichtet, die in diesem Krieg vieles aushalten mussten, oder dabei starben. Das Buch war wieder spannend und blieb es von Anfang bis zum Ende. Wie gesagt, habe ich es in einem Rutsch gelesen. Es hat mich gefesselt und mich gut unterhalten. Daher empfehle ich es sehr gerne weiter und vergebe die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 22.04.2021

Interessant und nach etwa einem Viertel auch spannend

Polizeiärztin Magda Fuchs – Das Leben, ein ewiger Traum
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Dies ist die große Berlin-Saga rund um die zwanziger Jahre. Es beginnt 1920, denn kurz nach dem Krieg geht es in Berlin drunter und drüber. Magda ist frischgebackene Polizeiärztin und lernt, dass sie ...

Dies ist die große Berlin-Saga rund um die zwanziger Jahre. Es beginnt 1920, denn kurz nach dem Krieg geht es in Berlin drunter und drüber. Magda ist frischgebackene Polizeiärztin und lernt, dass sie in der Zeit der Frauen lebt, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen. Sie wird Fürsorgerin Ina eine Freundin. Ina schert sich ebenso wenig um Konventionen wie die Anwältin Ruth. Auch Celia, die sich aus einer erzwungenen Ehe befreien will, führt diesen Kampf gegen die Tradition. Eine andere junge Dame möchte berühmt werden. Inmitten dieser kaltherzigen Stadt muss sich Magda behaupten. Und eine Begegnung verändert alles, als sie es am wenigsten erwartet.

Meine Meinung
Am Anfang war ich etwas enttäuscht von diesem Buch. So etwa die ersten hundert Seiten. Doch später musste ich feststellen, dass genau diese Seiten ihre Berechtigung hatten, denn sie waren wichtig für den Fortgang der Handlung. Das Autorenehepaar, aus dem das Pseudonym Helene Sommerfeld besteht, pflegt einen unkomplizierten Schreibstil, der den Lesefluss ohne Unterbrechung in Form von Unklarheiten im Text, garantiert. Es hat ein bisschen bedauert, bis ich in der Geschichte drinnen war, aber dann wurde es wirklich spannend. Am Anfang hatte ich mir unter Polizeiärztin nicht das vorgestellt, was es wirklich war, bis es mir klar wurde. Den Titel oder Beruf Polizeiärztin kannte ich bisher nicht. Als es dann spannend wurde, litt ich mit den Protagonisten, in die ich mich letztendlich gut hineinversetzen konnte. Doch ich freute mich auch mit ihnen, wenn sie Erfolg hatten. So gesehen war das Buch zwar etwa die ersten hundert Seiten nicht unbedingt spannend, aber doch interessant, und als die Spannung eintraf, blieb sie bis zum Ende und sogar darüber hinaus. Es gibt einen zweiten und einen dritten Teil dieser Reihe, die ‚Die Polizeiärztin‘ heißt. Hier die Folgebände: 2. Teil Das Leben ein großer Rausch, 3. Teil: Das Leben ein wilder Tanz. Letztendlich hat mir dieses Buch sehr gut gefallen, die Spannung, die nur in etwas ¾ des Buches vorhanden war, hat aber den etwas schleppenden Anfang wettgemacht. Denn ab da hat mich dieses Buch gefesselt und ich musste einfach weiterlesen. Es hat mir insgesamt sehr gut gefallen und mich gut unterhalten. Daher empfehle ich es gerne weiter und vergebe die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 18.04.2021

Leider etwas langatmig

Das kleine Friesencafé
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Da Julia eine Auszeit braucht, befolgt sie den Rat ihrer Oma und fährt nach Föhr um auf den Spuren ihrer Mutter zu wandeln. Diese hatte auf Föhr eine glückliche ZLeit verbracht. Sie stößt auf ein leerstehendes ...

Da Julia eine Auszeit braucht, befolgt sie den Rat ihrer Oma und fährt nach Föhr um auf den Spuren ihrer Mutter zu wandeln. Diese hatte auf Föhr eine glückliche ZLeit verbracht. Sie stößt auf ein leerstehendes Kapitänshaus, ein perfekter Ort um ihrem Malerei-Hobby nachzugehen. Die Insulander lasen sich gern von ihr porträtieren, und es werden immer mehr. Daher bietet sie den Leuten Kaffee und Kuchen an . Doch dann stellen sich ihr zwei Männer in den Weg. Der Nachbar Hark Paulsen und der Bürgermeister Finn-Ole. Wird jemand helfen? Oma anita kommt, denn die träumte schon zu Jugendzeiten von einem eigenen Café. Allerdings galt ihr Traum Paris.

Meine Meinung
Ich habe von diesem Autor zum ersten Mal etwas gelesen, und da er einen unkomplizierten Schreistil pflegt, ließe sich das Buch auch leicht und flüssig lesen. Jedoch hat es etliche Längen und wurde zum Teil langatmig, so dass es eben auch teilweise für mich langweilig war. Vom Hocker gerissen hat es mich nicht. Auch wenn ich schnell in der Geschichte drinnen war, und mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen konnte. Doch konnte ich anfangs Julia wirklich nicht verstehen, kann man doch nicht einfach so in eine Scheune Unterschlupf suchen, wenn gleich daneben ein Haus steht, zu dem diese gehört, wie man annehmen muss. Dass der Besitzer sauer war, verstehe ich, ich wäre es auch gewesen. Es ist eine schöne kleine Geschichte einer Frau, die nachspüren will, was ihre Mutter in Föhr erlebt hat. Sie hat Zeichnungen von ihr und sucht die dazugehörigen Orte auf Föhr. Ob und wie ihr das gelingt, das muss der neugierige Leser selbst lesen. Ich fand dieses Buch nicht besonders spannend, im Gegenteil, diese fehlte mir völlig. Interessant wurde es erst. Als Oma Anita auf die Insel kam und….. Aber auch dies muss der geneigte Leser selbst lesen. Doch so richtig gefesselt hat mich dieses Buch nicht. Keine der handelnden Figuren war mir sehr sympathisch. Sie waren einfach alle lau. Ich wurde nicht so richtig warm mit ihnen. Auch Julias Handeln habe ich letztendlich nicht verstanden, hat sie doch praktisch ein Café geführt….. Das Ergebnis dazu habe ich geahnt, auch wenn es letztendlich doch noch gut ausging. Ich sage nicht, dass mich das Buch nicht unterhalten hätte, aber nicht so, wie ich es gewohnt bin. Es war nicht schlecht, so eine leichte Lektüre für zwischendurch. Es war ganz einfach zu lasch. Von mir aber deshalb nur drei von fünf Sternen bzw. sechs von zehn Punkten.