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Veröffentlicht am 17.12.2024

Fesselnder, berührender Fall mit einer spannenden Rahmenhandlung

Tatort Hafen - Tod im Schatten der Elbflut
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Die Ermittlungen zusammen mit Tom Bendixen von der Wasserschutzpolizei und Jonna von der Mordkommission haben mir die Tür in die mir bisher unbekannte Welt des Hamburger Hafens geöffnet, die mich perfekt ...

Die Ermittlungen zusammen mit Tom Bendixen von der Wasserschutzpolizei und Jonna von der Mordkommission haben mir die Tür in die mir bisher unbekannte Welt des Hamburger Hafens geöffnet, die mich perfekt unterhalten und mir viele interessante Informationen rund um den Hafen und die Schifffahrt vermittelt hat. Es wäre so vieles, zu erwähnen, was mir gut gefallen und in meinen Augen zum hohen Spannungsfaktor , der perfekt eigefangenen Atmosphäre und auch aufblitzenden Humor beigetragen hat.

Für mich war der Erzählstil ein klarer Pluspunkt. Die Kapitel sind mit Orts- und Zeitangaben versehen, so dass man sich gut orientieren kann. Das halte ich auch für notwendig, da einige Handlungsstränge parallel laufen und in den Kapiteln abwechselnd aufgenommen werden. Da das ansteigende Hochwasser zum dramatischen Rahmen beiträgt, gibt es Einschübe mit aktuellen Radiomeldungen und Funksprüchen der sich im Einsatz befindenden Beamten. Die haben bei mir trotz der Dramatik oft zur Heiterkeit beigetragen.

Das Hauptaugenmerk der Ermittlungen liegt auf einem toten Flüchtling, der aus der Elbe gefischt wird. Dann beginnen die Ermittlungen, die ich aus anderen Krimis kenne. Hier ist die Besonderheit und dadurch ein weiterer großer Pluspunkt, dass die Spuren auf ein Containerschiff führen und damit für mich ein weiteres Neuland. Das war spannend, weil die Besatzung nicht kooperativ war und die Wahrheit nur in Bruchstücken ans Tageslicht kam und für mich ein anderer interessanter Aspekt waren die Informationen über das Leben an Bord, bis hin , dass ein Mülltagebuch vom Koch geführt werden muss. Parallel dazu muss ich um das Leben eines weiteren Flüchtlings fürchten, der Zeuge eines Mordes war. Seine Geschichte hat mich sehr berührt.

Gut gefallen hat mir auch, dass es verschiedene Verdächtige gab , ich kräftig mit ermittelt habe und trotzdem bis zum Schluss nicht wusste, wie sich alles zugetragen hat,. Neben Tom, der mich mit seiner ruhigen, besonnen Arbeitsweise und dem Verständnis für seine Mitarbeiter , für sich eigenommen hat, war Jonna ,eine überzeugende starke Frauenpersönlichkeit , meine Lieblingsfigur.

Für mich war der Krimi ein tolles Leseerlebnis, das mich ins Schwärmen bringt und deshalb sicher nicht mein letzter Fall am Tatort Hafen.

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Veröffentlicht am 15.12.2024

Die Ehe als Sterberisiko

Tote Frauen lieben ewig
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Ich bin vom Ermittlerduo Bekker und Meislow sehr angetan. Die beiden sind wie Ying und Yang. Bekker, Charlie, ist die taffe, respektlose Ermittlerin, die , wenn sie glaubt, es bringe sie der Lösung des ...

Ich bin vom Ermittlerduo Bekker und Meislow sehr angetan. Die beiden sind wie Ying und Yang. Bekker, Charlie, ist die taffe, respektlose Ermittlerin, die , wenn sie glaubt, es bringe sie der Lösung des Falles näher, ohne zögern , Regeln bricht. Das hat ihr bereits Ärger mit der Dienstaufsichtsbehörde eingebracht und ihr bleibt nichts anderes übrig, als einen Rechtsanwalt einzuschalten, obwohl sie Rechtsanwälte nicht ausstehen kann. Das lässt sie dieses Mal vorsichtiger agieren. Meislow, Stella, ist eine Schönheit und wird deshalb gerne unterschätzt, obwohl sie hoch intelligent und eine brillante Ermittlerin ist. Trotzdem hat sie Probleme mit ihrem Selbstbewusstsein und nimmt Regeln sehr ernst. Ihre Abteilung bekommt die krassen Fälle zugeteilt wie hier, als eine Frau erhängt, mit einem Brandzeichen versehen, aufgefunden wird. Alles deutet auf eine Beziehungstat hin - dominanter Ehemann, unterdrückte Ehefrau, die versucht aus der Ehehölle auszubrechen. Zum Leidwesen der beiden Ermittlerinnen hat er ein wasserdichtes Alibi. Da geschehen weitere Morde und es scheint kein Bindeglied zu geben. Als Charlie und Stella eine heiße Spur haben, gerät Charlie, abgelenkt durch ihre eigenen Probleme, in die Fänge des Täters. In letzter Sekunde kann Stella Charlies Leben retten.

Es hat wieder Spaß gemacht, die beiden Ermittlerinnen zu begleiten. Ich fand das Thema "Gewalt in der Ehe " gut in den Fall eingearbeitet und die Probleme, die Frauen haben, wenn sie sich befreien wollen, realistisch dargestellt. Frustrierend hingegen war, dass es keinen hinreichend Verdächtigen gab, obwohl die Ehemänner mir sehr unsympathisch waren. Die Lösung hat mich überrascht, weil ich nicht den leisesten Verdacht hatte und es sich für mich in keiner Weise angedeutet hat. Insgesamt war der Spannungsfaktor hoch, wenn auch in meinen Augen etwas weniger als in den Vorgängerfällen. Gut gefällt mir, dass der Autor auch private Probleme der beiden anspricht, die den roten Faden der Reihe bilden.

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Veröffentlicht am 07.12.2024

Böse Überraschungen für Anna

Vino, Mord und Bella Italia! Folge 5: Der Tote im Pool
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Das Leben könnte so schön sein für Anna im Haus ihrer Nonna und dem herrlichen Garten, besonders da sie endlich die Renovierung des Pools angehen will. Da wird Annas Idylle jäh zerstört. Bei den Arbeiten ...

Das Leben könnte so schön sein für Anna im Haus ihrer Nonna und dem herrlichen Garten, besonders da sie endlich die Renovierung des Pools angehen will. Da wird Annas Idylle jäh zerstört. Bei den Arbeiten am Pool wird ein Skelett entdeckt. Plötzlich muss sich Anna mit der Vorstellung auseinandersetzen , ihr Nonno könnte ein Mörder sein. Die Ereignisse rufen Annas Mutter Paola auf den Plan, die aus Hamburg anreist. Paola erklärt ihrer Tochter eiskalt, dass sie das Haus endgültig verkauft hat. Für Anna bricht eine Welt zusammen. Nun will sie wenigstens die Unschuld ihrer Großeltern beweisen.

Der Fund des Skeletts und die damit verbundene Möglichkeit haben mich mindestens genau so erschreckt wie Anna. Die Großeltern, die bisher von den Erinnerungen verklärten Lichtgestalten, sollen einen Mord begangen und vertuscht haben ? Vieles spricht dafür. , aber dieses Mal will sogar Commissario Martinelli nicht daran glauben. Tatsächlich ist er sogar bereit, mit Anna eine Art Waffenstillstand zu schließen, was mich überrascht, aber auch sehr gefreut hat. Annas Mutter war mir bei ihrer Ankunft komplett unsympathisch. Wie kann man sein Kind so herzlos behandeln und jede Empathie vermissen lassen ! Nur gut, dass die Sonne Italiens auch ihren Eispanzer zum schmelzen bringt und ich am Ende ihre Abreise tatsächlich bedauert habe.

Die Aufklärung des Falles gestaltet sich schwierig, schließlich sind einige Jahre vergangen. Akten, die weiterhelfen könnten, sind verschwunden. Am Ende musste ich sogar um das Leben von Peppo, dem treuen Hundefreund und Begleiter von Tameo zittern. Späte Reue und hervorragende Polizeiteamarbeit bringen die Wahrheit ans Licht und wie könnte man das besser feiern als bei einem gemeinsamen Essen und einigen Gläsern Wein.

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Veröffentlicht am 07.12.2024

Ein Mordopfer wartet schon zu lange auf Gerechtigkeit

NordOstAngst (Flensburg-Krimi)
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Das ist der 2. Fall , den ich zusammen mit den Flensburger Kommissaren Anna Anders und Hendryk Larsson löse. Der Fall ist eine echte Herausforderung, denn er liegt viele Jahre zurück. Eine dänische Austauschstudentin ...

Das ist der 2. Fall , den ich zusammen mit den Flensburger Kommissaren Anna Anders und Hendryk Larsson löse. Der Fall ist eine echte Herausforderung, denn er liegt viele Jahre zurück. Eine dänische Austauschstudentin wurde damals ermordet, ihre Leiche eingemauert und das Skelett bei Renovierungsarbeiten im Stadttheater entdeckt . Die Spuren sind kalt und wer erinnert sich noch nach der langen Zeit an Einzelheiten ? Anne und Hendryk machen sich auf die Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen. Als sie endlich einer konkreten Spur nachgehen, geschieht ein Mord. Auch ein weiterer Zeuge wird tot aufgefunden. Doch keiner der möglichen Tatverdächtigen will so richtig passen. Entweder es fehlt ein Tatmotiv für alle drei Morde oder das Alibi ist perfekt. Anne und Hendryk nimmt der Fall sehr mit. Das konnte ich gut verstehen, denn auch mich hat das Schicksal des Opfers berührt. Ein Hinweis von unerwarteter Seite führt zur Lösung des Falles. Motivation und Vorgehensweise des Täters haben mich schockiert. Konnte ich noch den Mord an der Studentin mit viel gutem Willen nachvollziehen, war ich über die weiteren Morde entsetzt. Sie zeigen das ganze Ausmaß an Kaltblütigkeit und Egoismus des Täters. Ich fand die Zeugenbefragungen und das Stochern im Nebel der Ereignisse sehr fesselnd. Ich habe natürlich fleißig mit ermittelt und lag mit meiner Vermutung daneben. Das hat mich aber nicht gestört, denn die Auflösung war logisch aufgeschlüsselt.

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Veröffentlicht am 05.12.2024

Alkmenes abenteuerliche Geschichte zur Zeit der Kreuzzüge geht weiter

Anisbrot in Antiochia
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Bereits der 1. Teil der Geschichte war eine gelungene Mischung aus historischen Fakten, kulinarischen Entdeckungen und der bewegenden Geschichte rund um die Delikatessköchin Alkmene. Auch der 2. Teil erfüllt ...

Bereits der 1. Teil der Geschichte war eine gelungene Mischung aus historischen Fakten, kulinarischen Entdeckungen und der bewegenden Geschichte rund um die Delikatessköchin Alkmene. Auch der 2. Teil erfüllt die Erwartungen, die er 1. geweckt hat und ist in meinen Augen auch noch etwas emotionaler.

Diethelm von Toggenburg und sein Knappe Pio haben sich wieder den Kreuzfahrerheer angeschlossen. Diethelm wurde verwundet, rechnet mit seinem Tod und schickt Pio, um ihn in Sicherheit zu wissen, zu Alkmene und dem Eunuchen Pares. Die geniale Köchin Alkmene ist in Adrianopel geblieben. Sie trägt Diethelms Kind und hat zum Schutz den Eunuchen Pares, ein guter und geliebter Freund, geheiratet. Doch die Lage in Adrianopel spitzt sich weiter zu und so entschließen sich Alkmene, Pares und Pio, sich auf die gefahrvolle Reise zu Diethelm zu begeben. Sie finden Diethelm krank und von Dämonen der Vergangenheit gejagt. Gegen ihre Überzeugung begleitet Alkmene die Männer nach Jerusalem, die zur Schicksalsstadt für die Drei wird und wo Alkmenes Tochter Sophia zur Welt kommt. Schließlich wird die Situation für Diethelm lebensgefährlich und er muss Jerusalem verlassen. Alkmene begleitet ihn, da sie Vater und Tochter nicht trennen will. Ich verlasse die kleine Familie auf dem Weg nach Venedig und hoffe, sie dort wieder zu treffen.

Die Geschichte hat mich gleich wieder in ihren Bann gezogen und ich bin dem Zauber Alkmenes Kochkünsten verfallen, immer wieder aufgeschreckt durch die bedrohliche Situation, verursacht durch den unseligen Krieg. Ich habe Alkmene ins Herz geschlossen. Sie lamentiert nicht, sondern versucht aus jeder Situation das beste zu machen, auch wenn ihr das Herz bricht. Ihr Trost und bewährtes Hilfsmittel ist ihre Liebe und Begabung fürs Kochen. Nicht nur einmal kann sie schwierige Situationen dadurch meistern und Herzen gewinnen. Die kurz skizzierten Rezepte klingen in meinen Ohren exotisch und gleichzeitig würde ich sie gerne probieren. Obwohl Frauen in der damaligen Zeit nichts gelten, wären die Männer an ihrer Seite ohne sie verloren gewesen. Sie schützt und trägt Verantwortung und steht oft zurück. Eingebettet ist die spannende und bewegende Geschichte in die Ereignisse des Kreuzzuges unter Barbarossa. Hier kämpfen keine Helden, sondern die Autorin zeigt die dunkle Seite wie sinnloses Blutvergießen, Krankheit und unversöhnlichen Hass zwischen den Glaubensgemeinschaften. Pares, Diethelm und Alkmene sind ein Sinnbild dafür, dass man trotz der Unterschiede Freunde fürs Leben sein kann.

Die Seiten sind nur so dahin geflogen und ich war mit meinen Gedanken tatsächlich dort in Jaffa und Jerusalem. Neben der unterhaltsamen Geschichte habe ich einiges über die damalige Zeit gelernt.

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