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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.06.2018

*****Fränkischer Witz*****

Bülent Rambichler und die fliegende Sau
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Fee erzählt von der Geschichte
Bülent Rambichler löst seine Fälle an seinem Schreibtisch. Als in seiner alten Heimat Strunzheim ein Mord geschieht setzt sich sein Vater dafür ein, dass Bülent den Fall ...

Fee erzählt von der Geschichte
Bülent Rambichler löst seine Fälle an seinem Schreibtisch. Als in seiner alten Heimat Strunzheim ein Mord geschieht setzt sich sein Vater dafür ein, dass Bülent den Fall lösen darf. Dem gefällt das nicht. Er nimmt seine Assistentin Astrid mit.

Fee meint zum Buch, zur Geschichte

Das Buch
Ein wunderschöner Softcovereinband. Das Bild ist niedlich, aber das Tier passt nicht so toll zur Geschichte (eine Art Wolpertinger). Die Tapete kann ich mir auf dem Land total vorstellen. Vorne ist dann noch das Who ist Who in Strunzheim. Hinten ist eine Karte von Strunzheim. Hinten befinden sich dann noch die Übersetzungen für Nichtfränkischversteher. Das Buch ist auf jeden Fall total liebevoll gestaltet und gefällt mir sehr gut. Der Titel ist etwas fies gewählt.

Die Geschichte
Der Krimi ist eigentlich ein bisschen in den Hintergrund gerückt. Allerdings finde ich das nicht schlimm, denn so erfährt man gaaaaaaaaanz viel über die Leute in Strunzheim, die Hauptpersonen, Kommissare und die Eltern von Bülent. Es ist super unterhaltsam und absolut witzig. Auch die Liebesgeschichte zwischen Bülent und Astrid.

Es gibt total viel ländlichen Lokalkolorit mit Dialekt und das gefällt mir sehr gut. Die Charaktere sind einfach nur genial, lustig, interessant… So fällt es gar nicht auf, dass der Krimi im Hintergrund abläuft.

Erst dachte ich, als ich das Buch bei Vorablesen sah, soll ich mich bewerben oder nicht. Irgendwie war ich dann nicht überzeugt und hab nicht mitgemacht. Dann hab ich das Buch bei Tauschticket gesehen und beschloss ihm eine Chance geben. BINGO. Das war wirklich eine gute Idee.


Fees Fazit

Wer Regionalkrimi mit viel Lokalkolorit und witzigen Charakteren mag, der ist hier total richtig. Ein tolles Debut. Ich freue mich schon auf den 2. Fall. Klar, dass dieses rundum gelungene Buch 5 Sterne bekommt.

Veröffentlicht am 18.06.2018

Skurile, lustige, spannende, vergnügliche Bierreise

Hopfenkiller
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Fee erzählt von der Geschichte

Garreth Vane und sein Cousin Dean wollen in Deutschland ihr Craftbier verbreiten. Dabei kommt es zu einigen Morden und Anschlägen auf die Brauer und aufs bayrische Bier.

Fees ...

Fee erzählt von der Geschichte

Garreth Vane und sein Cousin Dean wollen in Deutschland ihr Craftbier verbreiten. Dabei kommt es zu einigen Morden und Anschlägen auf die Brauer und aufs bayrische Bier.

Fees Meinung

Es war das erste Buch der Sanktus Serie, das ich gelesen hab und schon nach ein paar Seiten war klar, dass ich die ganze Serie lesen werde. Sogar meinen Mann hab ich angesteckt.Ich liebe ja Gemeinerregionalkrimis. Es gibt tatsächlich noch eine Steigerung, innerhalb der Gmeiners! Eine der besten Serien!!!
Ich hab mich auf nahezu jeder Seite köstlich amüsiert, hab laut gelacht bei diesem Krimi. Der Schreibstil, der trockene Humor und die Satire sind genial und unverwechselbar.

Das Vorwort fand ich amüsant. Echt schade, dass wir hier nicht bei Dallas sind. Wegen Wiederauferstehung und so. lachweg (Bitte keine wichtigen Leute mehr sterben lassen.) Das Bummerl-Dallas hatten wir hier ja einige Male. Mir gefiel das total.

Es gibt nur eine klitzekleine Kritik: Es wäre echt einfacher, vor allem wenn man das erste Buch der Serie liest, wenn da eine Liste der mitspielenden Charaktere gleich vorne an wäre samt Verwandschaftsgrad oder Funktion. Weil es sind dermaßen viele, dass man völlig durcheinander kommt. Und ich entschuldige mich schon vorneweg, wenn ich irgendjemand verwechselt hab oder den Verwandtschaftsgrad durcheinandergebracht hab.

Ich mag ja süddeutsche Dialekte total und verstehe sie auch alle. Da sind wir auch schon beim Lokalkolorit: Ich glaube, ich hab noch nie ein Buch gesehen, dass mit Dialekt auskommt, ohne dass man gleich und immer Dialekt spricht. Mit jedem Satz, Halbsatz, Wort oder was auch immer, wusste ich, wo ich mich befinde bzw. wo der Krimi spielt. Der Schreibstil ist unverwechselbar. Jedem Fan, dem ein Absatz vorgelesen wird, wird’s erkennen.

Es wurden so viele Bilder gemalt, dass man sich das ganze als Film vorstellen kann.
Frosch von der Sendung mit der Maus -> Briesemut.
Ralph von der Sendung mit der Maus -> Vane.
Tom und Jerry. Gustl Bayrhammer (Kommissar Veigl), Elvis, Lara Croft, Dirty Dancing und Meister Proper. Erinnerungen an Starwars und Magnum. Der/die Leser/in wird oft persönlich mit einbezogen und angesprochen. Wahrscheinlich erlebt man deshalb das Buch so intensiv.

Garreth hab ich erst mal nicht gemocht. Er wird mir erst am Schluss sympathischer. Die Verena kann ich echt gut verstehen, dass sie sich in ihn verliebt, denn ihr Mann ist ja einfach zum davonlaufen. Advocaten Lissy: hoffentlich geht’s ihr bald besser und sie ist weiter dabei. Der Sanktus und seine Familie sind so liebenswert mit ihren Eigenheiten und Problemen dargestellt, dass sie total echt wirken.

Auch wenn das ganze viel war, könnte einiges doch in der Realität stattfinden. Aber ich hoffe, dass nie so viel auf ein Mal zusammen kommt, sonst hätte man keine Freude mehr am Biertrinken. gg

Ein paar der Höhepunkte:

– Dieser Braugottesdienst ist der Wahnsinn in Tüten.
– Nürburgring: Drengler, Graffiti (ACDC – genial). Fahrt mit Bhupinder, untermalt von der indischen Sängerin. lachweg
– Evian aus dem Wasserhahn. Genial-klasse.
– Der Inder kredenzt dem Sanktus das abgelaufene Bier. Göttlich!
– Schorschi mit dem Kätschap. Nutella für King Schorschi!
– Gareth Vane überfährt mit Dampfwalze die Konkurrenzbiere. (oh Graus!!)
– Demuth, wie er dem Sanktus ein Haar rausreißt.

Genial war auch, dass mich der Autor bezüglich Dean immer wieder durcheinander gebracht hat. Mal dachte ich, er ist böse, dann wieder gut. Mei, war des spannend!
Dazu Demuth, der dem Sanktus das Leben schwer macht und dann alles wieder gut macht. Ein Showdown vom Feinsten!!

Mein Buch kommt jetzt ins Regal. Ein Behalti. Wird auch sicher noch mal gelesen.

Fees Fazit

Skuril, lustig, witzig, spannend, viel Lokalkolorit, viele geniale Charaktere, genialer Schreibstil. Höchste Wertung!

Veröffentlicht am 14.06.2018

Ein Krimi für den Silberburgverlag :-)

Stuttgart Krimi
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Fee erzählt von der Geschichte

Lara ist Hundetrainerin und lebt mit ihrem Vater in Stuttgart. Sie lernt Louis, der bei der Polizei arbeitet, dann wird eine Frau ermordet und ihr Vater verschwindet. Lara ...

Fee erzählt von der Geschichte

Lara ist Hundetrainerin und lebt mit ihrem Vater in Stuttgart. Sie lernt Louis, der bei der Polizei arbeitet, dann wird eine Frau ermordet und ihr Vater verschwindet. Lara und ihre Freundin Melly machen der Polizei Konkurrenz und ermitteln selbst.

Fee`s Meinung

Als erstes fiel mir auf, dass das Buch sofort auf Seite 1 begann und so gut wie keine Absätze hatte. Ein Trennprogramm wäre auch nicht schlecht. Diese beschriebenen Buchseiten sehen überhaupt nicht schön aus. Von Amazon hab ich dann erfahren, wie das Buch heißt: Das Geheimniss des Lillienhofs. (Geheimnis schreibt man mit einem s!) Seitenzahlen fehlen auch. Dann gibt’s kein Name. „Laut Leise“ als Name finde ich doof. Dann doch lieber ein erfundener Name.

Gleich nach den ersten Seiten hatte ich den Eindruck: Da macht jemand auf Janet Evanovich. Aber leider finde ich es nicht lustig. Ich kenn auch niemand, der auf ner Fensterbank übernachtet.

Dann waren extrem viele Rechtschreibfehler (ohne Ende!) drin. Es sind echt soooo viele, dass ich sie gar nicht einzeln aufzählen könnte. Sie sind mindestens 3stellig wenn nicht gar 4stellig! Total gruselig.

Ein paar Ausdrücke fand ich total kurios. z. B:

Das Wort „schmunzelte“ nervte mich irgendwie, wie wenn der Autor/die Autorin keine Ahnung hätte, was das bedeutete.
„Muffig bedankte sie sich….“ Sie war vielleicht muffelig, aber sie roch nicht muffig??!!
„Von einem Geschäftl zum anderen Geschäftl.“ Mir kräuseln sich die Fußnägel. Also vielleicht ist das bayrisch, aber schwäbisch ist es auf gar keinen Fall!! Ach ja, Hapes Buch passt da gar nicht hin. Und dazu über Leute tratschen, die einem entgegenkommen, passt auch nicht. Das ist meiner Meinung nach unplausibel. Das passt nicht zu den Beiden.
Und so Wiederholungen, sie lachten wie 13 jährige finde ich auch doof…. etc.
Das schrecklichste ist wohl, dass da steht: Stuttgart Krimi. Statt eines Titels. Blöde nur, dass hier der ganze Lokalkolorit aus ein paar Namen und einer Aussicht besteht. Das ganze könnte auch überall sonst statt finden. Kein Schwäbisch, kein Dialekt, keine Eigenheiten. Nichts. Fehlanzeige. (Die Wasenbeschreibung könnte ausführlicher sein, um etwas Lokalkolorit reinzubringen.) Dann gehen die Charaktere zum Essen und das ist die Chance für Lokalkolorit und was passiert? Sie essen „irgendwas“! Manchmal denke ich, dass ich als Leserin besser wüsste, wie man daraus einen Regionalkrimi aus Stuttgart machen würde und das ist schlimm!!! Teilweise war der Krimi wirklich total unplausibel, was ich schade fand!

Lara kommt 2 Minuten zu spät zum Hundekurs und schon sind die Leute sauer??? Lara und Louis kommen 10 Minuten zu spät zu Melly und die regt sich total auf???

Warum muss Anja nerven? Hallo, die ist nett und nimmt sofort die beiden Pferde von Lara auf. Und Lara weiß nicht, ob Anja das ernst meint, dass die Pferde da bleiben dürfen. Wie blöd ist das denn?? Und für was genau wird Anja jetzt bestraft? Irgendwie bin ich irritiert und hab das jetzt nicht wirklich verstanden.

Die versprochene Liedübersetzung hinten fehlt.

Davon mal abgesehen ist das Buch ist nicht langweilig, auch die Liebesgeschichte ist nett. Auch, dass die Sexszene nicht beschrieben wurde finde ich klasse. Der Krimi ist auch wirklich interessant. Für ein Debut ohne Lektor und Verlag eigentlich toll. Aber mit Word könnte man schon einige Fehler vermeiden!

Fees Meinung

Liebe Autorin (bei Amazon steht, dass es eine Autorin ist), bitte geh (sorry für das du, aber irgendwie denke ich laufend, ich kenn die Autorin) mit deinem Buch zum Silberburg Verlag nach Tübingen und frag die, ob sie dir einen Lektor zur Verfügung stellen. Ich find die Geschichte eigentlich toll und hab das Buch – an einem Nachmittag – zu Ende gelesen, trotz aller Rechtschreibfehler, Unplausibilitäten usw. Wenn die Charaktere besser ausgearbeitet werden, wenn der Krimi wirklich Lokalkolorit bekommt und ein Lektor an der Rechtschreibung und Unplausibilität arbeitet, könnte ich mir daraus eine schöne Serie vorstellen. Wie bewertet man jetzt so was? Wie viele Sterne gibt man so einem Debut-Roman, der in jedem Satz nach einem Lektor schreit? Eigentlich bin ich total genervt von dem fehlenden Lokalkolorit einerseits und von den ganzen Rechtschreibfehlern. Andererseits hab ich von renomierten Autoren schon dermaßenen Schwachsinn gelesen, dass der Krimi an sich schon wieder toll war. Ich gebe trotz allem 3 Sterne und wünsche der Autorin, dass sie einen Verlag findet!

Veröffentlicht am 05.06.2018

****Mal wieder ein Quickie ;-) ****

Dünenzauber
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Evelyn Kühne Dünenzauber
Forever 2018

Fee erzählt von der Geschichte
Klara und Jessi treffen sich eines Abends in einer Inkneipe. Beide sind schon lange dicke Freundinnen. Aber nun möchte Jessi heiraten, ...

Evelyn Kühne Dünenzauber
Forever 2018

Fee erzählt von der Geschichte
Klara und Jessi treffen sich eines Abends in einer Inkneipe. Beide sind schon lange dicke Freundinnen. Aber nun möchte Jessi heiraten, ist schwanger und sie wollen nach Kanada, weil Erik dort einen neuen Job hat. Die Hochzeit soll innerhalb von wenigen Wochen an der Ostsee stattfinden. Stress pur für Klara und Jessi.

Fee´s Meinung

Selten hab ich Zeit und Lust ein Buch innerhalb eines Nachmittags auszulesen. Hier ist es mir gelungen. Der Schreibstil war flüssig, die Charaktere vorstellbar. Zwar gab es am Anfang des Buches eher ein paar langatmige Absätze, bis man im Bilde war, was so zwischen Klara und Jessi schon alles war.

Jedenfalls war das Buch spannend. Auch, dass Klara so eine „schlechte“ Journalistin ist und die Geschichte ihres Lebens einfach so sausen lässt. Es menschelt sehr in diesem Buch und es könnte sich tatsächlich so zugetragen haben. Aber genau das ist es, was mir an diesem Buch am allerbesten gefallen hat. Diese Geschichte – in der Geschichte – fand ich einfach toll!

Zu den Charakteren, Klara mochte ich. Allerdings dass sich ihr Ostseetrauma so schnell auflöst, ist irgendwie dann doch wieder unplausibel. (Ja, ich weiss, die Geschichte widerspricht sich, so wie ich mich auch) Jessi fand ich doch ein wenig gewöhnungsbedürftig, Schwangerschaft, Hochzeitsstress und Auswanderungsstress hin und her, aber sie war manchmal doof und sie möchte ich nicht als Freundin haben. Die Einwohner von Prerow haben mir besser gefallen. Ich fand sie gut skizziert und konnte sie mir vorstellen. Ein paar mal dachte ich, dass passt nicht zu den Charakteren, vor allem bei Jessi. Und dann noch Sex sells und viele Klischees.


Das mit der Hochzeit fand ich echt schade, dass sie ausfiel. Eine andere Lösung wäre mir lieber gewesen. Auch so, es ist eher ein offenes Ende, so dass es sicher noch ein weiteres Buch gibt. Und ich bin jetzt nicht der Fan für offene Enden. Aber ok, das Buch ist ja eher Richtung (seichter bzw. leichter) Liebesroman und in diesem Fall spielt das keine so große Rolle, denn das nächste Buch, wahrscheinlich mit Doppelhochzeit ist wahrscheinlich schon geplant.

Das Cover gefiel mir sehr gut. So eine leichte Urlaubslektüre, auch wenn das ganze eher im November, in der nicht so schönen Jahreszeit spielt.

Fees Fazit

Ein eher leichtes Sommervergnügen, das ziemlich vorhersehbar ist, teilweise etwas langatmig, dann wieder spannender. Ein Roman eher für Frauen. Dennoch, solide 4 Sterne. ;)

Veröffentlicht am 31.05.2018

*****The Missing Wife*****

Helle Nächte am Meer
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Fee erzählt vom Buch
Imogen setzt ihren PLAN in die Tat um, weil ihr Mann sie unterdrückt, ihr alles vorschreibt, ihr nur eine Freundin gelassen hat. Als sie in Paris ist, setzt sie sich ab in eine Stadt ...

Fee erzählt vom Buch
Imogen setzt ihren PLAN in die Tat um, weil ihr Mann sie unterdrückt, ihr alles vorschreibt, ihr nur eine Freundin gelassen hat. Als sie in Paris ist, setzt sie sich ab in eine Stadt ihrer Kindheit. Vince setzt alles dran, sie zu finden. Er sucht sie in Frankreich.

Fee`s Meinung zum Buch

Von Anfang an war ich gefesselt von dem Roman. Sheila O`Flanagan hat einen unnachahmlichen Schreibstil mit Witz, Leichtigkeit, Einfühlungsvermögen und sehr viel Spannung. Man ist sofort in der Geschichte und am liebsten möchte man nicht mehr aufhören.

Die Charaktere sind plausibel und nachvollziehbar. Sie wurden sehr gut beschrieben. Natürlich ist Imogen mein Lieblingscharakter. Ich habe sie gerne begleitet und war entsetzt, was sie alles von Vince ertragen musste. Cool fand ich, dass sie bei der Hochzeit ihrer „Schwester“ bemerkt hat, wie mies Vince ist. Und dass sie dann 2,5 Jahre lang ge“PLAN“t hat, wie sie Vince verlassen kann, ohne dass sie schwach wird. Hinterher ist auch ihr klar, dass sie in ihrer Familie sofort Verbündete gefunden hätte, die ihr geholfen hätten. Doch sie hat es „fast“ alleine geschafft. Ich fand es toll, wie sie neue Kontakte geknüpft hat und wie sie mit Olivier zusammenkommt und dass seine Familie sie mag.

Shona ist die einzige, die ich nicht so recht einordnen kann. Imogen hatte recht, dass sie ihr nicht vertraut hat. Denn Shona ist eigentlich immer auf der Seite von Vince und ließ sich genauso von ihm manipulieren wie Imogen. Sie blieb mir irgendwie fremd.

Trotz der Dramatik in diesem Buch, oder gerade weil, fand ich das Buch einfach toll und spannend. Es war wie ein Krimi, den man nicht weglegen möchte. Die Handlung fand ich sehr gut überlegt und auch sehr plausibel.

Die wechselnden Erzählperspektiven zwischen Vince und Imogen fand ich sehr gut, das hat das ganze spannend gemacht. Die Rückblicke in Imogens Jugend und Kindheit wurden sehr kurz gehalten, so dass sie nicht langatmig wurden und das Buch spannend blieb. Gleichzeitig hat man Verstanden, wie Imogen in die Lage gekommen ist.

Helle Nächte am Meer oder The Missing Wife? Letzterer Buchtitel hätte mir besser gefallen und ich fand ihn einfach passender. Klar, es gab z. B. das Strandfest, aber es ging ja um eine Ehefrau, die sich abgesetzt hat.

Das Cover ist wunderschön romantisch und ich würd’ mich sofort ans Meer in den Urlaub beamen, wenn das gehen würde.

Fees Fazit
Sheila O`Flanagan ist soooooooo eine tolle Autorin. Ich mag ihren Schreibstil und wie sie die Charaktere skizziert. Man kann sie sich bildlich vorstellen. Auf keiner der 483 Seiten habe ich mich je gelangweilt. Klar, dass ich weitere Bücher von ihr lesen werde und sie zu 100 % empfehlen kann. Dieses Buch würde auch noch mehr als 5 Sterne verdienen.