Kurzmeinung: Extrem spannend, gruselig, großartig, klasse, anders. Hab das Ebook ratzfatz ausgelesen.
Fee erzählt vom Buch
Es sind wieder einige Leute verschwunden, manche tauchen tot auf. Die schwangere ...
Kurzmeinung: Extrem spannend, gruselig, großartig, klasse, anders. Hab das Ebook ratzfatz ausgelesen.
Fee erzählt vom Buch
Es sind wieder einige Leute verschwunden, manche tauchen tot auf. Die schwangere Sarah wird erst ausgeraubt und dann noch entführt. Carlos setzt natürlich alles dran, sie zu finden.
Fee`s Meinung
Also, es war mir klar, dass ich hier keinen Soft-Krimi oder gar einen Cosy Krimi vorgesetzt bekomme. Zuerst prallte auch alles an mir ab, aber je länger ich las, desto gruseliger und schrecklicher wurde es. Wer Stephen King liebt, MUSS das unbedingt lesen. Das ist noch eine Stufe besser. Glücklicherweise mit weniger Seiten. Ich konnte nicht mehr aufhören mit lesen. Aber da ich Band 1 kannte, hab ich mir einen freien Nachmittag genommen, um das Buch aus zu lesen.
Cover
Das Cover gefiel mir sehr gut und passte auch wirklich wunderbar dazu. Eine 1. Mehr möchte ich gar nicht sagen, denn ich möchte nicht zu viel verraten.
Die Geschichte, Schreibstil, Spannung
Am Anfang gab es wieder mehrere Stränge. Besonders interessant war die Ich-Form des Täters und dass er auch tatsächlich so (namentlich) aufgetaucht ist. Es dauerte nicht lange, bis ich „im Krimi“ war. Es gab so manches Highlight. Der Schreibstil war auch sehr gut. Es war nichts komisch oder seltsam geschrieben. Alles in einem ganz „harmlos-spannenden Plauderton“. Es war auch so spannend, dass man das Buch nicht mehr weglegen möchte. Ihr solltet also nichts anderes vor haben. Man vergisst jede Verabredung.
Highlights
Es gab sehr viele Highlights. Viele spannende und gruselige. Ich persönlich fand die lustige Einlage des Papageis wirklich schön. Die gefiel mir außerordentlich gut und man konnte sich ein wenig und kurz entspannen.
Ach ja, dann gab’s noch Sarah und Carlos vom vorherigen Buch. Ich hab mich sehr über das Wiederlesen gefreut.
Und ja, es gab eine kleine Liebesgeschichte. lachweg Die Autorin die ja so was eigentlich gar nicht schreibt. Obwohl sie in so herrlicher Kulisse schreibt. Ich bin sicher, einige Autorenkollegen sind neidisch auf sie. Ich nicht, weil ich Gran Canaria nicht wirklich mag. Ich war ein Mal dort. (Mir gefallen die Inseln Fehmarn oder Rügen viel besser.) Dafür gefallen mir die Krimis der Autorin.
Lokalkolorit
Daher ist es für mich genügend Lokalkolorit. Sonst mag ich eher mehr, aber hier reicht mir das. Die Kulisse lenkte also keinesfalls vom Krimi ab.
Charaktere
Die Protagonisten waren wirklich toll beschrieben. Man sah sie fast vor sich. Ich habe sie geliebt und die Bösen gehasst.
Fees Fazit
Also ich fand den Krimi total spannend. Ein sehr guter Schreibstil, ein bisschen Liebe, dieses Mal eigentlich doppelt, dazu ein bisschen Lokalkolorit, ein Papagei, einige Highlights. Einfach toll. Ich hoffe, dass ich noch ganz viel von der Autorin lesen darf. Ein super empfehlenswerter Krimi, für Menschen, die nicht zartbesaitet sind und das „besondere“ mögen.
Kurzmeinung: Lesezeichenfee kürt hiermit ihr schlechtestes Buch in 2018!
Fee erzählt von der Geschichte
Eigentlich sind es ja drei Geschichten von 3 Frauen. Die Geschichten sind miteinander verflochten, ...
Kurzmeinung: Lesezeichenfee kürt hiermit ihr schlechtestes Buch in 2018!
Fee erzählt von der Geschichte
Eigentlich sind es ja drei Geschichten von 3 Frauen. Die Geschichten sind miteinander verflochten, wie ein Zopf.
Smita, lebt in Indien und möchte dass ihre Tochter lesen und schreiben lernt. Dafür opfert sie einem Gott ihre Haare und die ihrer Tochter.
Sarah, lebt in Montreal, ist erfolgreiche Anwältin, wird befördert und dann erfährt sie, dass sie schwer krank ist. Brustkrebs ist die Diagnose, sie verliert ihre Haare und bekommt aus Sizilien eine Perücke.
Giulia, lebt in Italien bzw. Sizilien (Palermo), und nach dem schweren Unfall ihres Vaters findet sie heraus, dass ihr Familienunternehmen (die letzte Perückenfabrik der Insel) fast ruiniert ist.
Fee meint zum Buch
Cover
Das Cover gefällt mir sehr gut. Der Zopf passt wunderbar zum Buch. Die Farben sind nicht zu aufdringlich (türkis mit gold, einfach schön) und so hab ich mich auf einen interessanten Roman gefreut. Auch das Lesebändchen hat mich sehr erfreut. Ich würde dem Cover, Rückentext eine 1 geben. Nachdem ich das Buch gelesen habe, fand ich die Kommentare nicht wirklich so gut, denn ich war nicht wirklich berührt. Daher gebe ich dem Buchcover eine 1 und dem Rückentext (siehe auch Spannung) eine 4.
Schreibstil
Ein Buch aus dem Koffer, daher hab ich das Buch zu Ende gelesen, aber ich hab mich extrem gequält, weil ich die Gefühle und Emotionen nicht wirklich nachvollziehen konnte. Das ganze war so langwierig bzw. langweilig beschrieben. Ich kam nicht wirklich gut in die Geschichte rein und hätte das Buch schon gerne sehr früh zur Seite gelegt. Ich wurde mit dem Buch und den Protagonisten nicht wirklich warm. Ich fand die Idee, als ich den Covertext gelesen habe toll, leider war die Umsetzung weniger gut. Die Schreibqualität ist, also mein Deutschlehrer hätte sie „unterirdisch“ genannt. Ich hatte auch das Gefühl, dass die Autorin oder Übersetzerin ein wenig mit den Zeiten durcheinander gekommen ist.
Hier nahmen auch die Redewendungen überhand. Wenn man alle raus streichen würde, wären es halt dann doch noch ein paar Seiten weniger wie 280 Seiten. (mal den Epilog mit schätzungsweise einer halben Taschenbuchseite ausgenommen) Auch so, die Seitenanzahl bei einem normalen Taschenbuch schätze ich dann auf 150! Und dafür 20 Euro zu verlangen finde ich persönlich schon dreist!
Charaktere
Die Protagonistinnen erschienen mir nicht sehr glaubwürdig. Es war teilweise – für mich – nicht vorstellbar oder auch nur zu glauben. Ich fand sie einfach nicht sympathisch und mit vielen Klischees zersetzt. Keine der drei Frauen wurde zu einer Freundin für mich, so lange ich das Buch gelesen habe, sie erschienen weit entfernt und so typische Frauen, die einen „langweilen“. Keine kann ich mir in Wirklichkeit vorstellen. Ich hatte nicht mal großes Mitleid für die Inderin, Smita, und das will bei mir was heißen! Sonst leide ich mit, wenn die Leute in übervollen Zügen fahren müssen (mein Kopfkino meldet sonst immer gleich Panik!) und dazu Sachen sammelt, die ich nicht aussprechen bzw. schreiben kann, weil Amazon sonst meine Bewertung nicht annimmt. Und klar, die Italienerin ist Sophia Loren oder so eine bekannte Schauspielerin, vom Aussehen her. Italienerinnen sehen alle toll aus, da sieht jeder andere blass dagegen aus. Und dann noch die Erotik, die ich als billig empfand. Fast witzig, aber solche ärgerlichen Klischees nerven und langweilen mich inzwischen. Dafür lese ich zu viel. Ich möchte einfach mal „das Andere“ lesen.
Spannung
Also Spannung fehlte – für mich gänzlich – ich fand alles zu vorhersehbar. Und der Aufbau selber war so langweilig, dass ich wochenlang an dem Buch gelesen habe (dazwischen hab ich x andere Bücher ausgelesen). Tja, und dann ist es auch so, dass man vom Rückentext eigentlich schon alles weiß. Das ist wie ein Film, das im Trailer schon die tollsten Szenen verrät und man dann aus dem Kino geht und es praktisch keinen Höhepunkt mehr gab.
Schmerz
Sollte das Buch prägen, das hat mich irgendwann geärgert. Schon alleine, dass es unglaubwürdig war und die Phrasen (dass in der Welt ein rauer Wind weht, das Leben grausam ist…) zielt ja nur darauf hin, dass man Schmerz empfinden soll.
Sonstiges, Unglaubwürdig
Wahrscheinlich bin ich doch nicht die Zielgruppe, wobei ich solche Bücher gerne lese und sie durchaus in mein Beuteschema passen. Dabei war ich so neugierig, denn ich hab so viel „gutes“ über das Buch gehört. Aber Werbung ist einfach nicht alles, das Buch selber konnte mich einfach nicht überzeugen.
Warum – frage ich mich – hat dieses Buch, das eigentlich drei so ernste Themen begleitet, keinen Tiefgang?
Wie kommt eigentlich so eine arme Inderin plötzlich an ein Fahrrad?Warum meint sie, sie könnte es dann auch noch im Bus/Zug mitnehmen? Warum verlässt sie mit ihrem Kind ihren Mann, wenn sie so arm ist? Dann erzählt sie ihre Geschichte im Zug! Das würde doch eine Inderin nie tun! Kann ich mir nicht wirklich vorstellen. Mich hat diese Erzählung, die in meinen Augen eigentlich nicht wirklich zu Ende erzählt wurde einfach nicht überzeugt.
Auch bei den Geschichten der anderen beiden Frauen gab es einiges Unglaubwürdiges.
Bei manchen Autoren wünsche ich mir, dass ich die beste Freundin der Autorin wäre, damit ich die Bücher vorab lesen dürfte. Hier bin ich echt froh, dass ich kein Buch der Autorin mehr lesen muss!
Fees Fazit
Es gibt so viele Autorinnen, die tolle Bücher schreiben! Man muss sich nicht mit solchen Büchern rumkriegen, wo der Leser die Hype-Werbung teuerst mitbezahlen muss! Klischees, Phrasen, platt, leblos, nicht wirklich gut geschrieben und dann noch langweilig und quälend zum lesen. Ich bin wirklich froh, dass ich durch bin. Für mich das schlechteste Buch des Jahres 2018!
Kurzmeinung: Eigentlich nichts besonderes, aber auch nichts schlechtes. Man sollte es lesen. Muss es aber nicht behalten.
Die Story
Lilli hat ein total langweiliges Leben. Stress im Job eine Chefin ...
Kurzmeinung: Eigentlich nichts besonderes, aber auch nichts schlechtes. Man sollte es lesen. Muss es aber nicht behalten.
Die Story
Lilli hat ein total langweiliges Leben. Stress im Job eine Chefin die säuft und sie nicht leiden kann und sie von der wöchentlichen Konferenz verbannt, weil sie ja nur Sekretärin ist. Ihr Mann Knut ist mit seinen Affen im Zoo verheiratet und hat nie Zeit für sie. Ihre beste Freundin kann ihre Lügen nicht mehr ertragen, aber das ist Lilli egal, irgendwas braucht sie ja in ihrem Leben. Da sie in Wirklichkeit nicht erfolgreich ist, schlüpft sie unter ihre Perücke und erzählt wildfremden Menschen, bevorzugt Hamburg-Touristen, dass sie eine erfolgreiche Ärztin ist oder als Missionarstochter in Indonesien aufwuchs. Irgendwann gewinnt sie dann im Lotto und lernt Marie-Anne kennen. Marie-Anne ist die erste, die ihr zuhört. Als ihre Tochter Julia einfach ihren Hund bei ihr ablädt ist sie zuerst sauer, weil sie beide sich nicht verstehn, doch dann lernt sie einen Hundetrainer kennen.
Meine Meinung und Autorin
Selten hat mich eine neue Autorin (ich kannte sie noch nicht) so gefesselt, wie Bettina Haskamp. Aber sie trifft den Nerv der Zeit, endlich mal eine Heldin, wie du und ich, über 40 und mit keiner perfekten Figur und keinem perfekten Leben. Die Verfasserin schreibt sehr lustig und spannend, so dass man die 288 Seiten schnell ausgelesen hat und sich köstlich amüsiert. Es kommt alles in dem Buch vor und trotzdem kommt man leicht mit. Sie schreibt einfach, so wie man redet und kein so verschnörkeltes Schuldeutsch. Mir gefällt ihre erzählerische Art und so fühlte ich mich wirklich gut unterhalten.
Das ganze ist einfach so locker, flockig geschrieben, dass man immer mehr lesen möchte. Für den Urlaub, das Wochenende oder abends vor dem Einschlafen ist das dir richtige Lektüre, man leidet zwar ein wenig mit, ist aber trotzdem entspannt. Ich fand es richtig schade, als ich das Buch ausgelesen hatte. Die Charaktere sind so gut getroffen wie bei Janet Evanovich und Dora Heldt, man kann sie sich so richtig gut vorstellen. Natürlich ist die Geschichte auch wunderbar. Irgendwie so. Die Heldin der Geschichte, ist eine Frau, wie es wohl viele gibt. Man würde sie wohl Looserin nennen, auch trotz des Lottogewinns, oder auch gerade weil und wie sie damit umgeht.
Der Roman ist nicht hochgeistig, aber an Satire kaum mehr zu überbieten. Sarkastisch wird die Ehe zwischen Lilli und Knut beschrieben und alle mögen den alten, blöden Langweiler nicht mehr, vor allem, glaubt jeder, er hat tatsächlich eine Affäre.
Als Liebesgeschichte ist das Buch allerdings nicht zu gebrauchen. Es geht für den Leser überraschend anders aus, als er glaubt. Das ist ein wenig traurig. Da ich aber für Liebesromane nichts übrig habe, ist es natürlich doch wieder ok für mich. Dem Buch fehlt auch jede Romantik, aber ich glaube, das ist genau so gewollt.
Das Cover des Buches mit den Umschlagseiten, die man als Lesezeichen benutzen kann, gefallen mir ausgesprochen gut. So viel Blau. Irgendwie schön und dann noch die molligen Leute, genau so wie die Cover von Dora Heldt. Irgendwie fühlt man sich da einfach wohl. Nicht immer so blonde, blauäugige Magermodells. Kein Seufzen des Lesers beim Lesen, nein, einfach wohlfühlen und genießen. Andere sind genau so, wie du auch. Also geht es einem schon viel besser. Na ja, und der Leser wünscht sich, dass es so ausgeht, wie auf dem Buchcover, aber nein, da ist die Autorin sehr bieder, finde ich. Trotzdem finde ich das ok, Scheidungen gibt es auch genug.
Den Höhepunkt des Buches möchte ich mit der Szene beschreiben, wo Lilli von ihrer Tochter und ihrer besten Freundin in die Zange genommen wird. Nach 3 Anläufen klärt sich das ganze dann. Irgendwie fasziniert mich das. Denn so wie beim 1. Anlauf stellt man sich das ganze vor. Beim 3. das ist dann schon wieder fast Friede, Freude, Eierkuchen, aber damit man dem Buch eine Schlusswendung geben kann ist das ganze ok. Dass die Autorin, Bettina Haskamp, in Hamburg und Portugal lebt, liegt nahe, denn da spielt die Geschichte auch. Sie war 3 Jahre mit einem Segelboot unterwegs, wahrscheinlich war das relativ ruhig und auch ein wenig langweilig (wenigstens ab und an), dass sie deshalb ihre Bücher so actionreich schreibt, mit viel Irrungen und Wirrungen und einfach einigen gravierenden Missverständnissen. Als Journalistin für den NDR und Radio Bremen hat sie das Schreiben ja schon geübt, von daher wundert es nicht, dass das Buch toll geschrieben ist.
Zur Überschrift
Also oft hätte man sich genau das gewünscht für Knut. Weil er Lilli doch ziemlich geärgert hat. Von daher ist der Überschriften-Titel genau passend zum Cover.
Fazit
Kaufen oder Tauschen und Lesen. 4 Sterne. Ich weiß selber nicht so genau, warum ich einen Stern abziehe. Eigentlich nur, weil ich 5 Sterne für besonders tolle Bücher übrig lasse. Das Buch war sehr gut, aber nichts wirklich besonderes. So möchte ich das dann auch stehen lassen.
Kurzmeinung: Föhnlage ist eindeutig besser. Dieses Buch muss man wirklich nicht lesen.
Eine Rezension von 2017
Fee erzählt von der Geschichte
Beim Neujahrsspringen wird der Däne, der „glücklicherweise“ ...
Kurzmeinung: Föhnlage ist eindeutig besser. Dieses Buch muss man wirklich nicht lesen.
Eine Rezension von 2017
Fee erzählt von der Geschichte
Beim Neujahrsspringen wird der Däne, der „glücklicherweise“ im Ranking vor dem „üblichen“ Russen landete, beim 2. Durchgang „getroffen“ so dass er ganz übel stürzt und eigentlich schon Tod sein müsste. Er kommt ins Krankenhaus. Dazu geschieht gleichzeitig ein Attentat auf Kalim al-Hasad, der in Dubai die Winterspiele 2018 stattfinden lassen möchte. Allerdings bemerkt dies nur sein Leibwächter, weil er auf den Angreifer schießen kann, bevor dieser schießt. Bloß durch das Getümmel des unglücklichen Sturzes verschwindet der Attentäter spurlos. Eine Lawine wird ausgelöst, bei der niemand ums Leben kommt. Kommissar Jennerwein bekommt ständig Bekennerbriefe. Der Schadensbegrenzer muss nach Österreich um die Hilfe von „alten“ Bekannten anfordern. Die Chinesen, die die Winterspiele in China haben wollen, dezimieren sich.
Fee`s Erlebnisse während der Geschichte
Zuerst dachte ich, was für eine schöne Aufmachung, so mit der Kuh bei jedem neuen Kapitel. Ab und an gibt’s bei neuen Kapiteln eine Information, was zum Beispiel „Desinformation“ heißt, wie man es ausspricht und ab und an, wie man das in anderen Sprachen schreibt. Wie das halt so im Duden stehen könnte. Mit Abschweifungen kommt man dann hier zum Serientäter.
Die Abschweifungen nervten mich und ich dachte, ich kann diese Geschichte nie zu Ende lesen. Nachdem ich ein Janet Evanovich-Buch in einem Abend ausgelesen hatte, habe ich für dieses Buch eine Woche benötigt. Der Autor ist so ausschweifend und malt teilweise unnötige Bilder. Er lenkt total von der Spur ab und erzählt nichtssagende Dinge, die überhaupt nichts mit dem Krimi zu tun haben – wie sich dann am Ende herausstellt. Am Ende behauptet er in der Danksagung (Dsng.!), „dass er jemanden hatte, der viele überflüssige Nebenhandlungen, verwirrende Einzelheiten und lästige Abschweifungen ausriss wie Unkraut. Ganze Handlungsstränge, Figuren, Kapitel waren verschwunden und vergessen.“ Also meiner Meinung nach, stand gerade das alles drin und das machte es total mühsam das Ganze zu lesen. Auf Seite 208 dachte ich plötzlich, ich hätte den Krimi schon mal gelesen. Allerdings dämmerte mir auf Seite 305, dass dies ein anderer Krimi gewesen sein musste, denn ich feierte ein Wiedersehen mit Ignaz und Ursel Grasegger. Dank meiner Ciao Berichte wusste ich dann schnell, ich hatte das Buch Föhnlage des Autors schon gelesen. Ich hatte mit 4 Sternen bewertet. Bei Seite 370 dachte ich: Endlich ausgelesen, aber nein, es gab noch ein paar Seiten.
Fees Meinung
Bis Seite 208 war das Buch sehr, sehr mühsam für mich zu lesen. Bei Seite 305 kam es endlich ein wenig in Fahrt und die Handlungsstränge haben sich dann zusammengefügt. Die vielen unnötigen Teile (siehe Absatz oben) verwirrten nur und machten aus dem Buch ein langweiliges „Etwas“ von dem ich froh war, dass ich es schon vertauscht habe.
Humor: Alle versprachen viel Humor, in diesem Krimi. Ich habe aber kein einziges Mal gelacht und fand das ganze auch nicht witzig.
Gut waren 2 Sachen, dass die arme Ilse Schmitz nun bei der Agentur Impossible eingestellt wurde, nachdem sie durch diese Agentur und ihre jeweiligen Arbeitgeber doch sehr getriezt wurde und Abenteuer mitmachen musste, auf die sie gerne verzichtet hätte. Nebenbei bemerkt, diese Figur fand ich sympathisch. Ich hatte Mitleid mit ihr und fand den Ausgang schön. Wie umschreibe ich das zweite, ohne das ich zu viel vom Ausgang verrate? Nun ja, den Ausgang der eigentlichen Hauptperson finde ich irgendwie schön. Mehr kann ich dazu nicht sagen, denn sonst kann man sich das Lesen sparen.
Kommissar Jennerwein behält sein Krankheits-Geheimnis immer noch für sich, was den Leser nicht weiter verwundert. Die Charaktere an sich, sind widersprüchlich, man kann sich nur in wenige reindenken und die meisten mag ich einfach gar nicht. Die blühende Phantasie des Autors war zu blühend und man hätte da einiges an Papier sparen können, was sinnlos aufgeschrieben wurde und den Krimi unnötig verlängert hat. Aber dann wäre der Krimi mit grad 200 Seiten ausgekommen. Davon bin ich überzeugt. Ich hätte wirklich gerne gekürzt! (und das wo ich so ausschweifende Rezis mache!)
In Hinsicht auf die Überschriften war es ein tolles Buch. Mir fiel ständig was Neues ein, was ich als Rezensions-Titel nehmen hätte können. Mein Mann und ich entschieden uns dann für Gesülze = dämliches Gelaber. Denn vieles empfand ich genau so und als ich meinem Mann einiges vorlas, war er meiner Meinung. Zudem wird er diesen Krimi nie lesen, denn die Leseproben haben ihm schon gereicht. Ich glaube, das sagt schon einiges. Diese Überschrift passt auch zu dem Buch, wer meine Empfindungen während des Lesens gelesen hat, der weiß warum.
Trotz allem der Ausgang ist unglaubwürdig in allen Teilen und man will gar nicht über dieses Buch nachdenken, denn wenn das ein Täter nachahmt, dann kann man nur noch sagen: Armes Bayern. Aber die Charaktere im Buch sind größtenteils auch nicht sehr zufrieden über den Ausgang. Aber so wie die High-Society beschrieben wird, das glaubt man sofort als Leser. Dazu kommt noch das „Märchen“ in der Geschichte. Die Erlebnisse und die Gedankenreise des Dänen im Krankenhaus, bis er Thor begegnet. Ein trauriges Märchen finde ich persönlich. Aber insgesamt ein würdiger Ausgang für das Buch.
Hätte ich das Buch nicht ausgelesen und vor Seite 205 schlapp gemacht, hätte dieser „Alpenkrimi“ auch nur 1 Stern bekommen. (Also man sieht, auslesen bringt nicht immer was.) Aber Jörg Mauer ist eben so ähnlich wie Jürgen Seibold. Sie können es mir nicht immer recht machen. Ein Mal finde ich die Romane toll und ein Mal eben nicht. Zum Lokalkolorit sei gesagt, der ist ausgeschöpft bis zum geht nicht mehr, da ist fast die ganze Welt eingeschlossen. (also to much) Also mehr fällt mir dann zu Bayern, Dubai, China und Co auch nicht mehr ein. Damit kommt man dann schon wieder ins Klischeehafte. Teilweise war das ganze auch Grotesk, aber eben für mich nicht zum Lachen.
Fees Fazit
Echt schade, ich habe mir was lustigeres vorgestellt. Das Buch empfand ich als brutal, langweilig. Es befasste sich mit vielen Nebensächlichkeiten, vieles stand Wort für Wort doppelt im Roman und es erinnerte an „Lehrer“ „Schule“ und das machte es noch schrecklicher. Zudem war es nicht nur ein Alpenkrimi, es verwirrte auch und das Ende ist auch absoluter Blödsinn. Hier kann ich jeden beglückwünschen, der sich nicht bis zum Ende durchgequält hat. Daher kann ich mich auch nur zu einem Stern und keiner Empfehlung durchringen. Wer ein besseres Buch von Jörg Mauerer lesen möchte, dem sei Föhnlage (4 Fee-Sterne !!! ) empfohlen oder lest lieber gleich die Klufti-Serie, denn finde ich persönlich viel besser, mal von Milchgeld abgesehen. Ich möchte den Autor nicht beleidigen oder verärgern und ENTSCHULDIGE mich AUSDRÜCKLICH dafür, dass ich dieses Buch so schlecht bewerten muss. Aber mir gefiel es einfach nicht. Sorry.
Kurzmeinung: pro: teils spannend, gut geschrieben, humorvoll, viel Lokalkolorit, Rezept contra: teilweise zu viele Handlungsstränge, zu abruptes Ende
Eine Rezension vom 2013
===Die Story===
Ein Mann ...
Kurzmeinung: pro: teils spannend, gut geschrieben, humorvoll, viel Lokalkolorit, Rezept contra: teilweise zu viele Handlungsstränge, zu abruptes Ende
Eine Rezension vom 2013
===Die Story===
Ein Mann stürzt durch die Zwischendecke bei einem Konzert. Er fällt auf einen anderen Mann, den man erst nicht sieht und der stirbt, weil man ihn nicht rechtzeitig behandeln kann. Der Saal ist voll von Ärzten und natürlich brechen alle in Panik aus. Es geschieht ausgerechnet bei der skandalträchtigen Klavierspielerin Pe Feyninger und erst mal glauben alle, dass sie die Verursacherin ist. Eigentlich ist der Kurort sehr idyllisch in den bayrischen Alpen und den Tourismusverantwortlichen ist es so gar nicht recht, dass hier ein Doppelmord geschehen ist. Kommissar Jennerwein steht sehr unter Druck den Fall schnell zu lösen. Doch er hat es sehr schwer mit den vielen verschiedenen Zeugenaussagen. Außerdem muss er „Gretel“finden. Doch sie ist verheiratet und ist der Meinung, dass ihr Mann nicht wissen muss, dass sie mit jemand anderem beim Konzert war. Bis sie sich in der Zeitung wiederfindet. Es gibt einige interessante Funde im Zwischenboden und dann taucht auch noch die italienische Mafia auf. Die Bestattungsunternehmer Ursula und Ignaz Grasegger werden plötzlich nervös, was kein Wunder ist, da sie zu den normalen Leichen noch andere mit in den Sarg legen.
===Der Autor===
Föhnlage ist der Debütroman des preisgekrönten Musikkabarettisten Jörg Maurer. Er stammt aus Garmisch-Partenkirchen und tritt regelmäßig in Münchens Privattheater „Unterton“ auf. Unter www.joergmaurer.de erfährt man noch mehr.
===Fees Meinung===
Ich wollte mal alle Allgäu-Krimis lesen, daher hab ich mir natürlich auch ein Buch dieses Autors ertauscht. Und siehe da, es gibt doch tatsächlich jemanden, der fast 5 Sterne schon alleine für den Lokalkolorit verdient hätte, denn den gibt’s hier wirklich. Authentische Schauplätze, so dass man sofort Urlaubsfeeling bekommt und dort auch wieder gerne Urlaub macht. Er beschreibt die Orte so, dass man sich auch hineinversetzen kann. Mir gefiel das sehr gut.
Der Krimi war relativ spannend, aber natürlich war dies kein Psychothriller. Man ahnt es schon ein Kabarettist schreibt einen Krimi. Der Krimi ist sehr lustig und so muss man – darf man(n) und frau – bei den passenden Stellen kräftig lachen. Mir gefiel das außerordentlich gut. Denn die Mischung zwischen Spannung und Humor und den Charakteren, die eine reichhaltige Bandbreite boten, ist wirklich perfekt.
Das ganze Buch ist wunderbar kurzweilig geschrieben und so ist es kein Wunder, wenn es viel zu schnell ausgelesen ist. Und genau das ist das Problem bei diesem Buch, das Ende kommt zu schnell und irgendwie hat man das nicht mitbekommen. Einige Fragen bleiben offen und man ist dementsprechend nicht sehr begeistert, zumindest ich fand das jetzt zu abrupt. Das ist auch der Punkt, wo ich einfach einen Stern abziehen muss.
Die beste Szene im Film – äh Buch (aber ich würd’s zu gerne mal auf der Leinwand sehen) – ist die mit dem Trachtler, der vom Kommissar und seiner Kollegin verfolgt wird. Leider enden letztere im Misthaufen. Es war spannend, sehr lustig und gleichzeitig hatte es Lokalkolorit, so wie ich mir einen Regionalkrimi wünsche. Ach, die Verfolgungsjagd, durch so einen Kurort ist bestimmt sehr schön anzusehen, aber auch zu lesen. Man war dabei, saß im Cafe und schaute zu. Irgendwie war alles total authentisch und man konnte es sich toll vorstellen.
Maurers Erstwerk war sehr interessant. Vor allem war es klasse die diversen Charaktere der Ärzte zu erleben und zu lesen. Ich fand das sehr gut beschrieben. Das ganze Buch ist meilenweit von einem Heimatroman oder Rosamunde-Pilcher-Roman entfernt und es gibt auch keine wirkliche Liebesgeschichte. Man kann sagen, das war wirklich ein Buch für mich.
Auch die Bildverschlüsselungserklärung fand ich wirklich toll. Ich habe das sehr gut verstanden und fand es sehr interessant. So nebenher mal neue PC-Kenntnisse zu bekommen ist wirklich nicht schlecht. Von daher könnte ich mir sogar vorstellen, dass mein Mann, wenn er mal Lust und Zeit hat, dieses Buch auch liest, oder noch besser, ich besorge es mir als Hörbuch und wir hören es uns beide an. Dann hoffe ich aber, dass es nicht gekürzt ist und der Autor es selber liest. Wobei ich bei dem Thema vorlesen bin. Irgendwie fand ich das Buch so toll, dass ich ständig draus vorgelesen habe.
Was mich allerdings störte, war die Krankheit des sympathischen Kommissars. Irgendwie gab es während des Krimis keine Auflösung und man muss sich schon den nächsten Band besorgen, um zu wissen, wie es weitergeht. Das fand ich dann beim letzten Krimi von Klüpfel und Kobr doch besser, denn das stellte sich als harmlos heraus. Aber ich bin sicher, die haben dieses Buch gelesen und daraus „Profit“ gezogen.
Dieses Buch hat mir auch wegen seines Wortwitzes sehr gut gefallen. Den Humor fand ich einfach schön und dann noch die skurrilen Seitenhiebe auf die Einheimischen, so mit Stammtisch und anderen Eigenarten, die keine Klischees sind, sondern genau so gelebt werden. Einfach herrlich. Zitat bzw. Leseprobe: "In diesen erlauchten Kreis von Ureinheimischen drang niemand ein, seit Jahrtausenden schon nicht mehr. Klar saßen an den Nebentischen auch einmal Amerikaner und Japaner, sogar Preußen..."
Das Rezept fand ich sehr kurios, wer rührt schon 50 Minuten? Ich hielt das erst für einen Scherz, aber dann habe ich mal gegoogelt. Und fand dieses Seite: gruppen.niuz.biz/hoba-t455237.…1cc5c6d7523b7076fbc86& ;
===Fees Fazit===
Also hier kann ich beruhigt 4 Sterne geben und eine unbedingte Leseempfehlung. Dieses Buch sollte man wirklich gelesen haben.