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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2025

Das perfekte Weihnachtsgeschenk

Provenzalischer Wintergenuss
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Von Herbst bis Neujahr gibt es sieben Kapitel, mit 65 Rezepten. Sie sind alles super beschrieben, so dass das nach Kochen bzw. Backen kein Problem sein dürfte. Ich habe die Rezepte gelesen und bin sicher, ...


Von Herbst bis Neujahr gibt es sieben Kapitel, mit 65 Rezepten. Sie sind alles super beschrieben, so dass das nach Kochen bzw. Backen kein Problem sein dürfte. Ich habe die Rezepte gelesen und bin sicher, dass ich das kann. Einige werde ich auf jeden Fall ausprobieren.

Die Bilder sind auch sehr hochwertig, was mir total gefällt. Das Cover spiegelt irgendwie so romantisch die winterliche Provence wieder. Mir gefällt vor allem, dass die Autorin die Bilder selbst gemacht hat und alles so liebevoll in Szene gesetzt hat. Egal ob in der Provence oder zu Hause beim fotografieren der gekochten, gebackenen Rezepte.

Da die Bilder echt sind, machen sie viel Freude und Appetit. Man möchte sofort alles probieren. Am Besten wäre natürlich, man wäre dabei, beim Entstehungsprozess des Buches. Vor allem beim fotografieren der Köstlichkeiten.

Es gibt sehr schöne Einleitungen zu den Kapiteln. Zum Beispiel Märkte oder das dabei sein bei der Trüffelsuche. Es gibt auch Einkaufstipps, wie zum Beispiel Trüffel direkt aus der Provence. Bei den Apfelkrapfen gefällt mir der Einfrier-Tipp. Zudem gibt es sehr viele Rezepte, die ich direkt nachkochen und backen möchte.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:

Das Buch ist sehr hochwertig und ein wunderschönes Geschenk. Wer also für Weihnachten eine Geschenkidee sucht, der ist hier richtig. Das Buch ist so liebevoll gestaltet und unterhaltsam, zudem sind die Bilder herrlich anzusehen und es entspannt. 10 Feensternchen für das wunderbare Buch.

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Veröffentlicht am 14.09.2025

Mordsangst wird Vermisst im Ammertal

Vermisst im Ammertal
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Sybille Baecker Vermisst im Ammertal Emons 2025


Das Buch der Autorin erschien schon 2016 beim Silberburgverlag. Meinem ersten Lieblingsverlag für Krimis, den es heute so nicht mehr gibt.

Zunächst finde ...

Sybille Baecker Vermisst im Ammertal Emons 2025


Das Buch der Autorin erschien schon 2016 beim Silberburgverlag. Meinem ersten Lieblingsverlag für Krimis, den es heute so nicht mehr gibt.

Zunächst finde ich das Cover vom Emonsverlag sehr viel schöner als jenes vom Silberburgverlag. Allerdings finde ich beim Silberburgverlag „die Landkarte vom Ländle“ schön, weil man dann gleich weiß, in welchem Bundesland der Krimi spielt. Jedenfalls ist das Cover ein wunderschönes Bild vom Steinbruch in Reusten. Bisher bin ich da nur vorbei gefahren, aber man kann da scheinbar auch laufen. Das steht nun auf meiner „Liste“.

Bis Seite 222 geht das Drama des verschwundenen Kindes, Niko. Kommissar Brandner vermutet einen Entführungsfall, viel früher als alle anderen. Da Brandner nun in Esslingen arbeitet, ist Hendrik der Chef, der früher sein Untergebener war. Dies führt natürlich zu Reibereien, weil Brandner alle kennt und Hendrik gerne mal übergeht.

In diesem Band ist Nathalie fast ein mustergültiges Mädle und man erfährt von ihren guten Seiten. Die Charaktere sind wieder gut gezeichnet, so dass man sich alle gut vorstellen kann. Die Whisky-Auszeiten sind hier wirklich nötig, denn unwillkürlich hält man des öfteren die Luft an. Man fühlt sich selber schon sehr verzweifelt, bis man ahnt wo Niko sich befindet. Der Rest des Buches befasst sich mit der Tatsache, dass die Beteiligten behaupten, es wäre alles ein Missverständnis gewesen. Wenn man einen ganzen Polizeiapparat nutzt um ein verschwundenes Kind zu finden, das kann kein Missverständnis sein! Somit gestaltet sich der Krimi auch hier noch spannend, wie überführt man jetzt die mutmaßlichen Täter. Und dann ist da noch Stephan Klein, der nicht möchte, dass seine monatelangen Beschattungen vergeblich waren. Also müssen Henrik und Brandner auch schauen, dass sie bei Stephans Fall helfen.

Die letzte Szene, bevor der Vorhang fällt, gefällt mir sehr gut. Stephan ist jetzt in den Krimis integriert. Das wird sicher noch sehr spannend. Ein Charakter, der hintergründig ist und auch wiederum sehr sympathisch mit vielen Geheimnissen. Und vor allem Peppi und er, eine Zündschnur, mal sehen, wie lange die brennt, bis es wirklich knallt. Toll finde, ich dass man die Esslinger „Besatzung“ nun besser kennen lernt.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:

„Vermisst im Ammertal“ ist eine deutliche Steigerung zu „Schwabendbrand“. Immerhin spielt er noch im Ammertal. Spannend, mit tollen (neuen) Charakteren, sehr emotional und einfach klasse. 10 Feensternchen für den tollen Krimi.

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Veröffentlicht am 14.09.2025

Whisky-Auszeiten im Ammertal

Schwabenbrand
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Dieses Buch erschien schon beim Silberburgverlag unter dem Titel Mordsbrand. Im Ammertal findet man in einer abgebrannten Scheune die verbrannte Leiche eines Mannes. Kommissar Brander und Team ermitteln ...


Dieses Buch erschien schon beim Silberburgverlag unter dem Titel Mordsbrand. Im Ammertal findet man in einer abgebrannten Scheune die verbrannte Leiche eines Mannes. Kommissar Brander und Team ermitteln in und um Tübingen.

Mir gefällt an dieser Serie, dass sie in und um Tübingen spielen. Da ich mit der Gegend sehr viel verbinde. Mir gefällt der Humor des Buches. Die Atmosphäre des Whiskys und die Probleme mit seiner Ziehtochter wirken authentisch.

Die schönen ruhigen Momente, wenn der Kommissar ein oder mehrere Glas Whisky trinkt, die finde ich schön. Ein bisschen Ruhe im Krimi, bevor der Sturm wieder losgeht oder als friedliches Ende der Geschichte.

Den Krimi selbst empfand ich sehr spannend, auch wenn ich irgendwie ahnte, wie das ganze ausgeht. Trotzdem habe ich den Krimi sehr gerne gelesen. Super finde ich auch wie die Darstellung der Charaktere. Vor allem Peppi mag ich. Das Cover passt auch super dazu. Psychologisch finde ich den Krimi auch gut gezeichnet. Zum einen das Damoklesschwert, das über den Ermittlern hängt, weil sie vielleicht nach Esslingen umziehen sollen und zum anderen die Probleme mit Nathalie. Alles war gut für mich nachvollziehbar.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:

Ein wunderbarer Krimi, der in der Nähe von Tübingen spielt.

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Veröffentlicht am 06.09.2025

Haaaaaaaaaaaamburg meine Lieblingsstadt

Glückszeit für Familien - Hamburg
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Die Autorin Tanja Breukelchen ist mir schon aus früheren Büchern bekannt:
Hej Hamburg (Hab ich nicht wiedergefunden, da wird es Zeit mal wieder mein Bücherregal aufzuräumen!)
Glücksorte in Südschweden ...

Die Autorin Tanja Breukelchen ist mir schon aus früheren Büchern bekannt:
Hej Hamburg (Hab ich nicht wiedergefunden, da wird es Zeit mal wieder mein Bücherregal aufzuräumen!)
Glücksorte in Südschweden
Grüne Glücksorte in Hamburg
Zu Fuß durch die Hansestadt Hamburg
und nun gibt es noch
Glückszeit für Familien Hamburg.

Ich freue mich immer so mega, über neue Hamburgbücher. Ich war schon ewig nicht mehr dort. Inzwischen könnte ich da wohnen, so schön finde ich meine Lieblingsstadt. Große Städte mag ich normalerweise nicht so, aber Hamburg bietet ja sooooo vieles und besonders viel Grün. (Eigentlich mag ich lieber beschaulichere Städte wie Calw, Tübingen, Herrenberg, Nürnberg, die Ostwestfalenschönheiten, Burg auf Fehmarn, Celle und noch ein paar mehr.) Leider geht das aber finanziell und gesundheitlich nicht, also liebe ich es die Bücher zu lesen und reise per Kopfkino nach Hamburg.

Es gibt sehr viele liebevoll bebilderte und beschriebene Tipps. Immer mehr denke ich, dass Hamburg ein kleines Stück von Schweden ist. Auch hier gibt’s einige Tipps mit Pippi Langstrumpf (48), Jedermannsrecht (64 eine Nacht campen auf der Wiese) und noch ein paar Tipps mehr. Mir gefallen besonders 58 und 59. Irgendwie hab ich es auch noch nicht ins alte Land geschafft und die Alster kenne ich nur in Hamburgs Innenstadt. Bei Tipp 1 gefällt mir vor allem das zweite Bild besonders. Ihr wollt wissen, was das für eins ist? Da müsst ihr euch das Buch besorgen.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ein bisschen Auszeit, ein bisschen Kopfkino bietet schon das Lesen und Ansehen der Bilder im Buch. Dieses Buch ist noch bunter und fröhlicher, weil es für die ganze Familie ist. 10 Feensternchen für diese wunderschönen Familienglücksorte.

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Veröffentlicht am 01.09.2025

Versprechen die von den Autoren gebrochen werden

Schwüre, die wir brechen
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Also ich mag schwedische Krimis und irgendwie suche ich immer noch nach tollen schwedischen Autoren. Dieses Cover, das für mich schwedisch anmutet, hat mich erst mal begeistert. Die vielen ägyptischen ...


Also ich mag schwedische Krimis und irgendwie suche ich immer noch nach tollen schwedischen Autoren. Dieses Cover, das für mich schwedisch anmutet, hat mich erst mal begeistert. Die vielen ägyptischen Elemente, haben mich erst mal nicht gestört, aber das Versprechen an einem schwedischen Krimi war dann gebrochen.

Das Buch hat zu viele Seiten, denn mir war echt langweilig und ich tat mich schwer es zu lesen. Meistens benötige ich ca. 3 Tage für solch einen Krimi. Für diesen hab ich über eine Woche benötigt. Zum einen Teil wollte ich wissen, wie es ausgeht und wie es zusammen hängt. Zum anderen wollte ich wissen, warum manche Bücher Bestseller oder ähnliche Aufkleber benötigen.

Die beiden Fälle um die Protas hätten mich nicht mal gestört, nur für sich wären sie ok gewesen, aber nicht in solch einem – für mich – langweiligen Krimi. Und zudem, es war klar, hätte Svea Karhuu zugehört, hätte es ihr und dem Leser nicht geschadet! Aber es ist wohl eine „Never-ending-Story“. Eigentlich wäre das schon ein Fall gewesen, den man wie bei Janet Evanovich – Stephanie Plum Fälle als Zwischenfall hätte nutzen können. Auch den anderen Fall. Es waren zu viele Privatfälle, die auch nicht gelöst wurden. Andererseits sind die beiden Fälle auch so schon spannender als der Hauptfall. Das ist traurig!

So wird der Plot um den Hauptfall noch frustrierend langweiliger für mich und zudem hatte ich noch das Problem dass das nicht aufgelöst wurde. Beide nicht. Und beim Hauptfall fand ich das Ende total unbefriedigend. Weil ich die Hauptprotas auch mochte und ich fand es nicht ok, das so aufzulösen. Ich hätte mir mehr Empathie gegenüber Svea und Jon gewünscht.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, aber die Muppets werden runter gemacht und von den Autoren gemobbt. Hört sich blöde an, aber ich finde, sie hätten mehr Respekt verdient, denn sie sind gut im Team integriert, leisten wertvolle Arbeit und ich finde sie sympathisch. Dann hätte man bei den Szenen um sie dann doch mehr Witz haben müssen! So wurden sie degradiert, obwohl sie wertvolle Teamarbeit geleistet haben. Das fand ich einfach nicht ok.

Beim Schreibstil bin ich zwiegespalten. Positiv ist, ich habe das Buch ausgelesen. Insgesamt war er ok, aber man hätte sich deutlich kürzer fassen können. Und drei Fälle (wovon 2 ungelöst und einer unbefriedigend) sind zu viel.

Wenn Spannung aufkam wurde sie wieder niedergemacht und das fand ich doof. Ich mein, bei drei Fällen, wie macht man es im Hauptplot die Spannung aufrecht zu erhalten. Der Leser muss sich ständig mit was neuem herumgeschlagen.

Und wenn man sich dann zum Ende mit zeitweiliger (weil nur der Hauptfall den fand ich langweilig) Langeweile vorgelesen hat, das wird dann quasi abgewürgt. Svea Karhuu und Jon Nordh wurden einfach im Stich gelassen und das ganze dann kursiv „aufgedeckt“. Dabei hätten mich die „Gefühle“ der „verzweifelten“ Kommissare echt interessiert.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Die Autoren könn(t)en super schreiben, wenn sie sich nicht verzetteln würden. Es gibt leider zu viele Ideen und zu viel Kreativität unter der die Spannung leidet. Und wenn man den ersten Fall nicht gelesen hat tut man sich sicher noch schwerer mit den Protas und den ganzen Umständen. Das zu bewerten fällt mir mega schwer, da ich das Buch ausgelesen habe und es zeitweise toll war, kann ich keine 2 Sterne geben. Deshalb entscheide ich mich für 3 Sterne. Ob ich Band drei lesen möchte, weiß ich noch nicht.

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