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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.02.2025

Spannender Auftakt

Dark Cinderella
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"Dark Cinderella" von Anya Omah ist ein fesselnder Roman, der mich von der ersten Seite an begeistern konnte. Sofia ist auf der Suche nach ihrer verschwundenen Freundin. Zuletzt war diese im königlichen ...

"Dark Cinderella" von Anya Omah ist ein fesselnder Roman, der mich von der ersten Seite an begeistern konnte. Sofia ist auf der Suche nach ihrer verschwundenen Freundin. Zuletzt war diese im königlichen Palast. Dort nach Hinweisen zu suchen, ist gar nicht so einfach. Aber Sofia hat Glück und rettet der Prinzessin kurzerhand das Leben und erhält somit die Eintrittskarte in das Schloss. Doch niemand darf von ihrem Vorhaben erfahren.


Der Schreibstil der Autorin ist fließend und packend, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Anya Omah versteht es, mit ihren Worten Bilder im Kopf des Lesers zu erzeugen und die Emotionen der Charaktere lebendig werden zu lassen.


Sofia ist mir sehr sympathisch. Sie lässt sich wenig beeindrucken und hat immer ihr Ziel vor Augen auch wenn es manchmal nicht so einfach ist. Besonders in der Nähe von Maximilian, dem Kronprinzen.


Auch die Nebencharaktere sind liebevoll ausgearbeitet und tragen wesentlich zur Tiefe der Handlung bei. Ihre Beziehungen untereinander sind glaubwürdig und emotional berührend, was das Leseerlebnis noch intensiver macht.


Insgesamt hat mich "Dark Cinderella" sehr gepackt und ich mochte das Buch unheimlich gerne. Eine absolute Empfehlung für alle, die sich von einer mitreißenden Geschichte verzaubern lassen möchten!

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Veröffentlicht am 16.01.2025

Mühsames Lesen

Yellowface
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"Yellowface" hat mich leider sehr enttäuscht. Ich habe so viel Gutes gehört und mich sehr darauf gefreut. Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch und ich habe mir etwas anderes vorgestellt. Die Handlung ...

"Yellowface" hat mich leider sehr enttäuscht. Ich habe so viel Gutes gehört und mich sehr darauf gefreut. Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch und ich habe mir etwas anderes vorgestellt. Die Handlung war weder überzeugend noch spannend. Die Charaktere blieben flach und ihre Handlungen oft unglaubwürdig. Der Schreibstil zog sich hin und bot wenig Abwechslung, was das Lesen mühsam machte. Auch das Gendern hat mich hier sehr aus den Lesefluss gebracht. Ständig bin ich über die Doppelpunkte gestolpert.

June hat mich sehr schnell genervt. Ihre Gedanken und ihr Handeln sind unmoralisch und das hat mich beim Lesen einfach zu sehr gestört.

Ich hatte mehr Tiefe und Originalität erwartet, aber "Yellowface" blieb weit hinter meinen Erwartungen zurück. Leider kann ich dieses Buch nicht empfehlen.

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Veröffentlicht am 16.01.2025

Durchschnittliches Lesevergnügen mit Lichtblicken

Obsidian 3: Opal. Schattenglanz
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Der dritte Band der Reihe hat einige interessante Elemente, die mich fesseln konnten, allerdings konnte mich das Buch insgesamt nicht richtig packen. Die Welt ist kreativ und faszinierend, und die Charaktere ...

Der dritte Band der Reihe hat einige interessante Elemente, die mich fesseln konnten, allerdings konnte mich das Buch insgesamt nicht richtig packen. Die Welt ist kreativ und faszinierend, und die Charaktere haben durchaus Potenzial. Allerdings mangelt es der Handlung an Spannung und Überraschungen, was meinen Lesefluss zeitweise etwas zäh gemacht hat. Richtung Ende wurde es aber spannend und hat Spaß gemacht.

Die Dialoge sind gut geschrieben und konnten die Emotionen der Charaktere rüber bringen, jedoch wirken einige Handlungselemente vorhersehbar und klischeehaft. Trotz dieser Schwächen gibt es Momente, die wirklich glänzen und das Buch lesenswert machen.

Die Dreiecksbeziehung, die in Band 2 noch vorhanden war und die ich nicht so gerne mochte, hat sich hier zum Glück aufgelöst.

Alles in allem ist Opal ein solides Buch, das einige unterhaltsame Stunden bietet, aber leider nicht das volle Potenzial ausschöpft, das es haben könnte.

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Veröffentlicht am 16.01.2025

Konnte mich nicht packen

Bleib bei mir, Sam
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Auf "Bleib bei mir, Sam" war ich sehr gespannt, da ich so viel Positives dazu gehört und gelesen habe. Leider konnte mich dieses Buch gar nicht abholen und ich fand es eher merkwürdig als emotional.

Julie ...

Auf "Bleib bei mir, Sam" war ich sehr gespannt, da ich so viel Positives dazu gehört und gelesen habe. Leider konnte mich dieses Buch gar nicht abholen und ich fand es eher merkwürdig als emotional.

Julie hat ihren Freund Sam verloren, mit dem sie so viele Zukunftspläne hatte. Nun muss sie mit seinem Tod versuchen zurechtzukommen und ein Leben ohne ihn führen. Sie tat mir sehr leid aber ihr Verhalten war grauenhaft. Sie zieht sich zunächst sehr zurück und das ist auch verständlich aber sie kommt da ja kaum raus. Sie ist sehr Ich-bezogen, egoistisch und denkt, sie wäre die Einzige, die Sam verloren hat. Das hat mich irgendwann nur noch genervt.

Schon der Beginn in die Geschichte war merkwürdig. Es fühlte sich an wie ein schnell wechselnder Traum, der nur wenige Szenen zeigt, wie Julie und Sam sich kennengelernt haben. Ihre Gefühle konnte ich gar nicht richtig nachvollziehen, es ging einfach viel zu schnell und gerade Sam blieb mir als Leser fern. Es gab auch immer wieder Rückblenden zu der Zeit in der Sam noch am Leben war aber das hat mich meist aus dem Lesefluss gebracht.

Emotional konnte mich das Buch auch nicht abholen. Für mich leider der erste Flop dieses Jahr.

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Veröffentlicht am 16.01.2025

Jane Austen meets Kleopatra

A Spark of Time - Ein Date mit Mr Darcy
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Der Abschluss Band von "A Spark of Time" knüpft nahtlos an den ersten an und als Leser fühlt es sich an, als wäre man nie weg gewesen. Lilly erfährt, dass Ray, den sie schweren Herzens auf der Titanic ...

Der Abschluss Band von "A Spark of Time" knüpft nahtlos an den ersten an und als Leser fühlt es sich an, als wäre man nie weg gewesen. Lilly erfährt, dass Ray, den sie schweren Herzens auf der Titanic zurücklassen musste, auch ein Zeitreisender ist und gar nicht Ray sondern Damien heißt. Als wäre das nicht schon schlimm genug, erfährt sie zudem auch noch, dass Damien im Auftrag seines Vaters handelt und ihrer Familie das Zahnrad stehlen soll.

Der Schreibstil von Kira Licht ist auch hier wieder flüssig und leicht verständlich. Mit ihrer lebendigen Sprache schafft es die Autorin, das ich als Leser die Geschichte bildhaft vor Augen geführt bekomme. Die Kapitel sind abwechselnd aus Sicht von Lilly und Damien geschrieben. Eine Geschichte aus zwei Perspektiven zu erfahren, mag ich besonders gerne. Hier hatte man einen super Einblick in Lillys Misstrauen Damien gegenüber.

Damiens Vater sorgt dafür, dass die beiden in die Zeit von Jane Austen reisen und dort das letzte Zahnrad stehlen, was er für seine Machenschaften benötigt. Lilly ist ganz aus dem Häuschen als sie der echten Jane gegenübersteht. Sie hat regelrechte Fangirl Momente, die mich als Leser an der ein oder anderen Stelle etwas gestört haben. Stellenweise ging es mit der Hauptstory aber nicht so recht voran, es hat sich alles gezogen und es passierte nicht sehr viel. Auf den letzten Seiten (Teil 3) wurde es dann wirklich spannend und aufregend. Allerdings wurde die Hauptstory dann sehr schnell abgefrühstückt und es hat alles viel zu reibungslos funktioniert. Hier hätte ich mir weniger Zeit bei Jane Austen gewünscht und mehr den Fokus auf die Storyline.

Insgesamt mochte ich die Reihe super gerne. Auch wenn der zweite Band etwas schwächer war als der Vorgänger, hat es mich sehr gut unterhalten und ich hatte viel Spaß mit Lilly und Damien durch die Zeit zu reisen.

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