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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.09.2025

Ganz süß aber wenig Inhalt

Spookily Yours
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Auf diese herbsliche Hexen-Dämonengeschichte hatte ich mich richtig gefreut, da sie spannend und zugleich cozy klang. Doch leider wurde ich hier sehr enttäuscht.

Das Cover gefällt mir wirklich gut und ...

Auf diese herbsliche Hexen-Dämonengeschichte hatte ich mich richtig gefreut, da sie spannend und zugleich cozy klang. Doch leider wurde ich hier sehr enttäuscht.

Das Cover gefällt mir wirklich gut und passt einfach in den Herbst. Es wird sofort klar um was es geht und passt zur Geschichte. Auch der Schreibstil ist flüssig lesbar und man kommt schnell durch die Seiten. Allerdings fehlt dem Buch einiges an Handlung. Es passiert einfach fast gar nichts. Willow und ihre Schwester Luna leben in einem kleinen Ort, betreiben eine Bäckerei und haben ihren Hexenzirkel um sich herum. Dennoch ist Willow nicht ganz glücklich, sie fühlt sich alleine und als sie endlich eine neue Katze bekommt, scheint es ihr besser zu gehen. Die Katze entpuppt sich allerdings schnell als verfluchter Dämon. Weshalb Damien verflucht wurde bleibt unklar, generell erfährt man nicht viel von ihm und er könnte genauso gut ein normaler Mensch sein, der ab und an mal rote Augen bekommt. Er hat Fähigkeiten, die nie erklärt werden, die man nie mirbekommt. Welche das nun sind, weiß ich immer noch nicht genau. Zwar kann er sich nach Belieben wieder in eine Katze verwandeln, das war es dann aber auch schon. Willow hinterfragt auch nichts. Ihr kommt zwar mal der Gedanke weshalb Damien wohl verflucht wurde aber anstatt zu erfahren weshalb ihm das zugestoßen ist, ob er was böses im Schilde führt, hebt sie den Fluch blind auf. Und das geschieht sehr weit am Anfang. Danach fallen die beiden nur noch übereinander her und es geht sehr spicy zu. Handlung gibt es hier so gut wie gar nicht mehr. Es gibt zwar immer wieder Hinweise weshalb Damien in der Menchenwelt ist aber diese werde immer gewollt mittem im Satz unterbrochen, das hat mich beim Lesen wahnsinnig genervt. Das Ende war dann zwar vorhersehbar aber wenig spektakulär.

Mich konnte die Geschichte leider nicht überzeugen und ich hatte auch nicht viel Spaß beim Lesen des Buches. Den zweiten Teil werde ich wohl eher nicht in die Hände nehmen.

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Veröffentlicht am 20.08.2025

Erebos 3 – Bekanntes Spiel, wenig Überraschung

Erebos 3
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Als ich gesehen habe, dass es einen dritten Band der Erebos-Reihe geben wird war meine Vorfreude hoch. Doch leider konnte Erebos 3 meine Erwartungen nicht ganz erfüllen. Die Geschichte bietet wenig wirklich ...

Als ich gesehen habe, dass es einen dritten Band der Erebos-Reihe geben wird war meine Vorfreude hoch. Doch leider konnte Erebos 3 meine Erwartungen nicht ganz erfüllen. Die Geschichte bietet wenig wirklich Neues – das Spiel ist zurück, ja, aber die Mechanismen und Überraschungseffekte, die vor allem im ersten Band so fesselnd waren, wirken diesmal eher vertraut. Dementsprechend hielt sich der Spannungsbogen in Grenzen.

Der Einstieg zieht sich enorm. Es dauert lange, bis die Handlung in Gang kommt, und die ersten Kapitel wirken eher wie ein Wiedersehen mit alten Bekannten als wie der Auftakt zu einem packenden Thriller. Zwar ist es schön, bekannte Figuren wiederzutreffen, aber die Spannung bleibt zunächst auf der Strecke. Erst gegen Ende nimmt das Tempo spürbar zu, und einige Wendungen sorgen für mehr Dynamik – doch der große Nervenkitzel, auf den ich sehr gespannt war, blieb aus.

Der Schreibstil war auch hier wieder super lesbar und auch die gesellschaftlichen Themen, die angerissen werden, sind interessant. Dennoch fehlte mir das gewisse Etwas, das die ersten Teile so besonders gemacht hat. Erebos 3 ist kein schlechtes Buch, aber es konnte mich nicht so überzeugen wie erhofft.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Etwas schwächer als der erste Band

Die Sturmschwester
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Nachdem mich der erste Band der Sieben-Schwestern-Reihe so gefesselt hat musste ich zeitnah mit Band 2 weitermachen. Auf der Suche nach ihren Wurzeln, begleiten wir Ally nach Norwegen. Das Setting hat ...

Nachdem mich der erste Band der Sieben-Schwestern-Reihe so gefesselt hat musste ich zeitnah mit Band 2 weitermachen. Auf der Suche nach ihren Wurzeln, begleiten wir Ally nach Norwegen. Das Setting hat mir sehr gut gefallen, da ich selbst schon mal in Norwegen war und ich es mir dadurch nur noch besser Vorstellen und in Erinnerungen schwelgen konnte.

Der Schreibstil hier ist auch wieder sehr gut, wobei es teilweise Längen gab, die sich etwas gezogen haben. Das kannte ich so nicht aus dem ersten Band, denn die Autorin schaffte es Dynamik in die Geschichte zu bringen. Allys Leidenschaft, dem Segeln, kann ich nicht sehr viel abgewinnen, daher konnte mich das Thema und die Szenen auf See nicht sonderlich abholen. Dennoch war es interessant. Die Beziehung zwischen Ally und Theo konnte ich allerdings nicht richtig greifen. Es ging mir einfach etwas zu schnell. Die Tragödie ging mir dann aber doch sehr nah und ich habe mit Ally gelitten.

Die Geschichte auf der zweiten Zeitebene konnte mich zu Beginn gar nicht catchen. Obwohl ich Musik sehr gerne mag und es sehr spannend fand Einblicke in das frühere Theater und Orchester zu bekommen, wurde ich mit den Figuren nicht warm. Im Gegenteil, gegen Ende der Geschichte aus der Vergangenheit wurde ich richtig sauer und musste das Buch kurz aus der Hand legen. Es waren eben auch andere Zeiten.

Insgesamt hat mir das Buch aber echt gut gefallen, ich mag den Schreibtil von Lucinda Riley. Ally als Protagonistin mochte ich sehr gerne, da sie sich nicht unterkriegen lässt. Sie fällt, steht auf und zieht weiter durch. Auch wenn es schwer fällt gleich zwei Niederschläge kurz hintereinander zu erleben. Sie ist eine starke Frau und ich habe sie bewundert.

Nun bin ich auf die Geschichte der dritten Schwester gespannt und bin neugierig wo uns Pa Salt diesmal hinschicken wird.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Zwischen Herzklopfen und WG-Regeln

Fake Roomie
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Fake Roomie hat mich von Beginn an sehr begeistert und ich hatte es in kürzester Zeit durch. Der Schreibsitl von Anya Omah ist so locker und leicht, dass ich das Buch nur selten aus der Hand legen konnte. ...

Fake Roomie hat mich von Beginn an sehr begeistert und ich hatte es in kürzester Zeit durch. Der Schreibsitl von Anya Omah ist so locker und leicht, dass ich das Buch nur selten aus der Hand legen konnte. Aus "nur noch ein Kapitel" wurden schnell mal 7 weitere.

Die Figuren sind sehr gut beschrieben und ausgearbeitet. Auch die Nebencharaktere mochte ich sehr gerne.
Cam ist eine absolute Green Flag. Ich habe ihn sofort ins Herz geschlossen. Er ist Amy wirklich ein bester Freund. Er rettet sie, wenn sie Hilfe benötigt, begleitet sie zu Events wenn sie nicht alleine auftauchen möchte und ist einfach immer für sie da. Amy ist ebenfalls immer zur Stelle wenn Cam Hilfe braucht und beide zusammen sind einfach so süß. Die Freundschaft, die die beiden haben ist so wertvoll und schön beschrieben. Die Rückblenden in die Vergangenheit der beiden und wie sich ihre Freundschaft entwickelt hat, ist einfach fantastisch. Als beste Freunde sind sie ein Dreamteam, dank ihrer Regeln. Doch als die beiden eine WG gründen ist Cams Mom nicht begeistert und zeigt Amy, wie egoistisch sie ist. Erst da ist mir Amys Verhalten aufgefallen und ja, sie nimmt mehr als sie gibt in dieser Freundschaft. Ab diesem Punkt, ist Amy durcheinander und das wirkt sich auch auf die Freunschaft aus. Ich mochte sehr, wie die beiden zueinander finden. Auch wenn das mit Cams Dad am Ende nicht zwingend hätte passieren müssen, war das Buch ein kleines Lesehighlight und hat mich aus einer anbahnenden Leseflaute gerettet.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Solide Ansätze, aber mit Schwächen

Glory of Broken Dreams (Devil's Dance 1)
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Nicht nur das wunderschöne Cover sondern auch die Grundidee von Glory of broken Dreams haben mich sehr neugierig gemacht. Ein Luxushotel in dem es Magie gibt und eine Protagonistin, die alles aufgibt um ...

Nicht nur das wunderschöne Cover sondern auch die Grundidee von Glory of broken Dreams haben mich sehr neugierig gemacht. Ein Luxushotel in dem es Magie gibt und eine Protagonistin, die alles aufgibt um dort tanzen zu können.

Der Schreibstil ist schlicht und locker, es lässt sich einfach und schnell lesen. Allerdings wirken viele Szenen etwas langgezogen und ich hatte das Gefühl, die Geschichte kommt nicht richtig voran. Zwischendurch hat sie mich auch etwas verloren. Die Nebenfiguren bleiben leider recht blass – man erfährt wenig über ihre Motivationen oder Entwicklungen, was es schwer macht, wirklich mit ihnen mitzufühlen. Auch mit der Protagonistin wurde ich nicht warm. Ihren Traum vom Tanzen kann sie nun nachgehen aber ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass sie das Tanzen wirklich so sehr liebt wie sie sich einredet. Auch die Magie konnte ich nicht richtig greifen und verstehen. Es wirkte an einigen Stellen willkürlich auf mich.

Insgesamt ist es kein schlechtes Buch, aber es hat meiner Meinung nach Potential verschenkt. Ob ich den zweiten Band der Dilogie lesen werde, weiß ich allerdings noch nicht. Es konnte mich nicht genug packen.

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