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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.02.2026

Authentisch und richtig emotional

Pepper
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Es ist schon eine Weile her, das mich ein Roman so sehr bewegt hat wie „Pepper“ von Nils Mohl Auch deshalb habe ich das Buch regelrecht verschlungen und und kann es sowohl für Jugendliche, als auch für ...

Es ist schon eine Weile her, das mich ein Roman so sehr bewegt hat wie „Pepper“ von Nils Mohl Auch deshalb habe ich das Buch regelrecht verschlungen und und kann es sowohl für Jugendliche, als auch für Erwachsene nur weiterempfehlen. Allerdings sollte man sich auf eine stellenweise auch traurige Lektüre einstellen und auch schwierigere Themen nicht scheuen. Peppers Suche und Annäherung an ihren Vater wird nämlich im Handlungsverlauf immer emotionaler. Ein besonderes Highlight ist außerdem der Schreibstil, welcher sich gar nicht so richtig einordnen lässt, aber definitiv sprachgewaltiger als "klassische" Jugendbücher ist. Genau dies passt aber ausgezeichnet zu den einzigartigen Charakteren und der besonderen Geschichte. Letztlich konnte mich das Gesamtwerk begeistern und ich habe wirklich überhaupt nichts zu kritisieren. Also, wer hat Lust auf eine einzigartige Tochter-Vater-Geschichte, voller Höhen, Tiefen und einer ordentlichen Prise Humor? Gerne vergebe ich für „Pepper“ volle 5 Sterne und eine große Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 13.02.2026

Temporeich und mitreißend

Happy Head
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„Happy Head“ des Autoren Josh Silver war für mich definitiv ein richtiger Page-Turner. Die Geschichte versteht durchaus zu fesseln und hält bis zuletzt in Atem. Das einzige Manko ist für mich, dass es ...

„Happy Head“ des Autoren Josh Silver war für mich definitiv ein richtiger Page-Turner. Die Geschichte versteht durchaus zu fesseln und hält bis zuletzt in Atem. Das einzige Manko ist für mich, dass es sich um den ersten Teil einer Dilogie handelt und das Ende deshalb ziemlich offen gehalten ist. Das Thema des nächsten Bandes klingt aber nicht weniger spannend. Insgesamt ist der Roman finde ich sowohl für Jugendliche, als auch für Erwachsene gut lesbar. Die Thematik ist wirklich super interessant und in gewisser Weise auch ziemlich aktuell. Auf jeden Fall gelingt es dem Autor trefflich moralische Fragen aufzuwerfen, ohne dabei allzu direkt zu werden. Der Schreibstil liest sich flüssig und sorgt dadurch für ein fesselndes Leseerlebnis. Außerdem mochte ich es sehr, wie selbstverständlich die persönlichen Herausforderungen der einzelnen Jugendlichen dargestellt werden. Hier bietet sich denke ich großes Identifikationspotential. Nicht nur Protagonist Seb wirkt authentisch, auch die Nebenfiguren sind durchwegs stimmig. Und so bin ich nun ziemlich neugierig, wie es für alle weiter geht und freue mich auf den nächsten Band. Für „Happy Head“ vergebe ich aber nun zunächst gerne 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 09.02.2026

Aus der Zeit gefallen und doch aktuell

Mathilde und Marie
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Eine rundum Wohlfühllektüre mit ganz viel positiven Gefühlen in einer malerischen Umgebung soll es sein? Dann ist „Mathilde und Marie“ von Torsten Woywod wirklich genau das Richtige! Die Geschichte ist ...

Eine rundum Wohlfühllektüre mit ganz viel positiven Gefühlen in einer malerischen Umgebung soll es sein? Dann ist „Mathilde und Marie“ von Torsten Woywod wirklich genau das Richtige! Die Geschichte ist was die Atmosphäre betrifft schon einzigartig und hält ganz viel Hoffnung, gute Laune und Empathie bereit. Die Erzählweise ist dabei durchgehend ruhig, stets gelassen, aber trotzdem eindringlich. Im Mittelpunkt stehen einerseits die persönlichen Entwicklungen der beiden namensgebenden Protagonistinnen, andererseits spielt aber auch Redu selbst, sowie die zauberhafte Umgebung eine richtig gehende Hauptrolle. Die Geschichte lädt dazu ein die eigenen Gedanken schweifen zu lassen und auch das eigene Leben zu reflektieren. Die Essenz eines von Zufriedenheit geprägten Alltag verbirgt sich durchaus zwischen den Seiten. Allerdings schreibt der Autor keinesfalls plakativ und überlässt es ganz seinen Leser:innen was sie letztlich mitnehmen wollen. Alles in allem eine Mischung, welche mir sehr gut gefallen hat. Deshalb empfehle ich diesen feinfühligen Roman auch gerne weiter und vergebe natürlich volle 5 Sterne!

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Veröffentlicht am 05.02.2026

Leider nicht mein Ding

Richtig gutes Essen
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Ich glaube „Richtig gutes Essen“ von Junko Takase war vorerst mein letzter Ausflug in die japanische Literatur. Ich werde mit dieser Art zu Schreiben einfach nicht warm. Hier kamen für mich nun sogar zwei ...

Ich glaube „Richtig gutes Essen“ von Junko Takase war vorerst mein letzter Ausflug in die japanische Literatur. Ich werde mit dieser Art zu Schreiben einfach nicht warm. Hier kamen für mich nun sogar zwei Dinge zusammen. Weder der Schreibstil noch der Inhalt konnten mich leider überzeugen. Wer häufiger und gerne Romane aus dem Japanischen liest, sieht die Sache bestimmt vollkommen anders. Für mich ging die Erzählung aber, ausgelöst durch das Verhalten der Charaktere, mit einer permanenten Irritation einher. Besonders Nitani ging mir schnell dermaßen gegen den Strich, auch weil seine Ernährung den Titel des Romans wirklich ins Absurde führt. Außerdem baut sich in seinen Gedanken eine zunehmende Misogynie auf, welche dem Lesenden ziemlich unreflektiert begegnet. Und auch das vorgelebte und erwartete Arbeitsideal ist einfach nur unfassbar ungesund. „Richtig gutes Essen“ bietet denke ich durchaus einen realistischen Einblick in die japanische Büro- und Essenskultur, abgesehen davon ist der Inhalt aber letztlich ziemlich belanglos. Da ich die Geschichte leider nur nach meinem subjektiven Befinden bewerten kann, gibt's von mir gerade noch 3 Sterne und keine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 04.02.2026

Ein Sommer der Vieles verändert

Sommer auf Perigo Island
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„Sommer auf Perigo Island“ von Perry Chafe hat mir wirklich richtig gut gefallen. Es ist ein berührender Roman über das Erwachsenwerden und Freundschaft. Eine besonderst spannende Note bekommt die Geschichte ...

„Sommer auf Perigo Island“ von Perry Chafe hat mir wirklich richtig gut gefallen. Es ist ein berührender Roman über das Erwachsenwerden und Freundschaft. Eine besonderst spannende Note bekommt die Geschichte zudem durch den Vermisstenfall, welcher der Handlung deutlichen Antrieb gibt. Auch die Einblicke ins alltäglichen Leben auf Perigo Island und der damaligen Kabeljaufischerei sind durchaus interessant und bieten eine einzigartige Kulisse. Und so wird auf relativ wenigen Seiten, eine stimmige Geschichte erzählt, welche mich durchgehend fesseln konnte. Auch das Ende ist in meinen Augen absolut perfekt und so kann ich „Sommer auf Perigo Island“ als Lektüre für alle die gerne Coming of Age lesen nur weiterempfehlen empfehlen.

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