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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.02.2026

Aus der Zeit gefallen und doch aktuell

Mathilde und Marie
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Eine rundum Wohlfühllektüre mit ganz viel positiven Gefühlen in einer malerischen Umgebung soll es sein? Dann ist „Mathilde und Marie“ von Torsten Woywod wirklich genau das Richtige! Die Geschichte ist ...

Eine rundum Wohlfühllektüre mit ganz viel positiven Gefühlen in einer malerischen Umgebung soll es sein? Dann ist „Mathilde und Marie“ von Torsten Woywod wirklich genau das Richtige! Die Geschichte ist was die Atmosphäre betrifft schon einzigartig und hält ganz viel Hoffnung, gute Laune und Empathie bereit. Die Erzählweise ist dabei durchgehend ruhig, stets gelassen, aber trotzdem eindringlich. Im Mittelpunkt stehen einerseits die persönlichen Entwicklungen der beiden namensgebenden Protagonistinnen, andererseits spielt aber auch Redu selbst, sowie die zauberhafte Umgebung eine richtig gehende Hauptrolle. Die Geschichte lädt dazu ein die eigenen Gedanken schweifen zu lassen und auch das eigene Leben zu reflektieren. Die Essenz eines von Zufriedenheit geprägten Alltag verbirgt sich durchaus zwischen den Seiten. Allerdings schreibt der Autor keinesfalls plakativ und überlässt es ganz seinen Leser:innen was sie letztlich mitnehmen wollen. Alles in allem eine Mischung, welche mir sehr gut gefallen hat. Deshalb empfehle ich diesen feinfühligen Roman auch gerne weiter und vergebe natürlich volle 5 Sterne!

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Veröffentlicht am 05.02.2026

Leider nicht mein Ding

Richtig gutes Essen
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Ich glaube „Richtig gutes Essen“ von Junko Takase war vorerst mein letzter Ausflug in die japanische Literatur. Ich werde mit dieser Art zu Schreiben einfach nicht warm. Hier kamen für mich nun sogar zwei ...

Ich glaube „Richtig gutes Essen“ von Junko Takase war vorerst mein letzter Ausflug in die japanische Literatur. Ich werde mit dieser Art zu Schreiben einfach nicht warm. Hier kamen für mich nun sogar zwei Dinge zusammen. Weder der Schreibstil noch der Inhalt konnten mich leider überzeugen. Wer häufiger und gerne Romane aus dem Japanischen liest, sieht die Sache bestimmt vollkommen anders. Für mich ging die Erzählung aber, ausgelöst durch das Verhalten der Charaktere, mit einer permanenten Irritation einher. Besonders Nitani ging mir schnell dermaßen gegen den Strich, auch weil seine Ernährung den Titel des Romans wirklich ins Absurde führt. Außerdem baut sich in seinen Gedanken eine zunehmende Misogynie auf, welche dem Lesenden ziemlich unreflektiert begegnet. Und auch das vorgelebte und erwartete Arbeitsideal ist einfach nur unfassbar ungesund. „Richtig gutes Essen“ bietet denke ich durchaus einen realistischen Einblick in die japanische Büro- und Essenskultur, abgesehen davon ist der Inhalt aber letztlich ziemlich belanglos. Da ich die Geschichte leider nur nach meinem subjektiven Befinden bewerten kann, gibt's von mir gerade noch 3 Sterne und keine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 04.02.2026

Ein Sommer der Vieles verändert

Sommer auf Perigo Island
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„Sommer auf Perigo Island“ von Perry Chafe hat mir wirklich richtig gut gefallen. Es ist ein berührender Roman über das Erwachsenwerden und Freundschaft. Eine besonderst spannende Note bekommt die Geschichte ...

„Sommer auf Perigo Island“ von Perry Chafe hat mir wirklich richtig gut gefallen. Es ist ein berührender Roman über das Erwachsenwerden und Freundschaft. Eine besonderst spannende Note bekommt die Geschichte zudem durch den Vermisstenfall, welcher der Handlung deutlichen Antrieb gibt. Auch die Einblicke ins alltäglichen Leben auf Perigo Island und der damaligen Kabeljaufischerei sind durchaus interessant und bieten eine einzigartige Kulisse. Und so wird auf relativ wenigen Seiten, eine stimmige Geschichte erzählt, welche mich durchgehend fesseln konnte. Auch das Ende ist in meinen Augen absolut perfekt und so kann ich „Sommer auf Perigo Island“ als Lektüre für alle die gerne Coming of Age lesen nur weiterempfehlen empfehlen.

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Veröffentlicht am 02.02.2026

Richtig spannend, mit kleinen Abstrichen

Das Signal
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Wer spannende Lektüre sucht ist bei Autorin Ursula Poznanski genau richtig und auch ihr neustes Werk „Das Signal“ sorgt für jede Menge Spannung. Thematisch soll es ja was die digitale Technik betrifft ...

Wer spannende Lektüre sucht ist bei Autorin Ursula Poznanski genau richtig und auch ihr neustes Werk „Das Signal“ sorgt für jede Menge Spannung. Thematisch soll es ja was die digitale Technik betrifft an "Die Burg" anschließen, aber ehrlich gesagt empfand ich die technischen Details diesmal eher als klein. Und vielleicht ist hier schon der erste Knackpunkt. Ein wenig fehlt dem Thriller nämlich die besondere Note. Keine Frage,Ursula Poznanski versteht es zu fesseln und ihre Leser:innen in Atem zu halten. Bei genauerer Betrachtung ist der Plot aber fast schon gewöhnlich fürs Genre und dies bin ich von der Autorin definitiv nicht gewohnt. Klaren Sternabzug gibt es dann aber spätestens für den sehr vorhersehbaren "großen" Plottwist, welchen ich wirklich schon sehr früh genau erraten habe. Kleinere Details konnten mich zum Glück dennoch überraschen, die innere Logik ist durchgehend perfekt und auch der Schreibstil liest sich wie immer mühelos. Insgesamt bekommt „Das Signal“ von mir solide 4 Sterne. Für das nächste Werk würde ich mir dennoch wieder etwas mehr Einzigartigkeit wünschen.

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Veröffentlicht am 02.02.2026

Anfänger tauglich und absolut praxisnah

Hochbeet für Ahnungslose
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Ich gebe zu, so richtig ahnungslos bin ich was das Gärtnern angeht eigentlich nicht. Trotzdem hat mich „Hochbeet für Ahnungslose“ von Anja Klein und Véro Mischitz sofort angesprochen, denn die Nutzung ...

Ich gebe zu, so richtig ahnungslos bin ich was das Gärtnern angeht eigentlich nicht. Trotzdem hat mich „Hochbeet für Ahnungslose“ von Anja Klein und Véro Mischitz sofort angesprochen, denn die Nutzung meiner Hochbeete kann ich denke ich noch optimieren. Und auch dafür ist das Buch wirklich klasse. Zunächst aber geht es um die Grundlagen und auf nur wenigen Seiten bringt Anja Klein das wichtigste Wissen ganz kompakt und informativ unter. Das Buch eignet sich dadurch ausgezeichnet für den ersten Einstieg ins Gärtnern mit Hochbeeten. Dabei geht der Ratgeber gar nicht so sehr in die Tiefe was einzelne Gemüse betrifft und auch die eigene Jungpflanzenanzucht bleibt vorerst außen vor. Vielmehr gibt es gut ausgewählte Empfehlungen und gelingsichere Pflanz- bzw. Beetpläne. Richtig toll sind darüber hinaus die zahlreichen Anleitungen für größere und kleinere Diy Projekte, hier ist wirklich für jeden Geschmack und auch für alte Hasen etwas dabei. Einzigartig und richtig ansprechend ist außerdem die lockere comicartige Aufmachung des Buches. Durch die Zeichnungen macht die Lektüre gleich nochmal mehr Spaß und die beschriebenen Dinge werden dadurch sofort greifbar. Alles in allem bin ich also absolut zufrieden mit diesem gelungenen Ratgeber. Ahnungslos ist nach dieser Lektüre sicherlich niemand mehr und auch ich werde das Buch gerne immer wieder zur Hand nehmen und nun nach und nach die sechs Themenbeete testen. Natürlich vergebe ich volle 5 Sterne und eine große Leseempfehlung!

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