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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.11.2021

Packend, auf den Punkt und psychologisch durchtrieben

Das Chalet
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„Das Chalet – Mit dem Schnee kommt der Tod“ ist ein Thriller welcher mich von Anfang bis Ende einfach nur begeistern und fesseln konnte. Ruth Ware hat hier wirklich ein äußerst erschreckendes, aber durchaus ...

„Das Chalet – Mit dem Schnee kommt der Tod“ ist ein Thriller welcher mich von Anfang bis Ende einfach nur begeistern und fesseln konnte. Ruth Ware hat hier wirklich ein äußerst erschreckendes, aber durchaus realistisches Szenario entworfen. Das Setting ist dabei bildhaft beschrieben, die Umgebung war gut vorstellbar und die Kälte fast schon spürbar. Was zunächst so idyllisch beginnt, verwandelt sich schnell in einen wahren Albtraum. Alle Protagonist:innen wirkten zunächst ehrlich, doch nach und nach bröckelt die Fassade und es kommen so viele Geheimnisse ans Licht, dass es durchgehend spannend bleibt. Ruth Ware schafft dabei eine einzigartige Atmosphäre der Angst. Dafür braucht sie noch nicht einmal allzu blutige Szenen, ihr reichen vielmehr subtile Hinweise um die Leser:innen in den Bann ihrer Geschichte zu ziehen. Geschickt spielt sie mit zwei Perspektiven, welche sehr unterschiedliche Einblicke in die Geschehnisse bieten. Auch der Schreibstil gefiel mir unglaublich gut. Zusammen mit der Geschichte entwickelt er definitiv Suchtpotenzial! Hier fiel es mir unglaublich schwer das Buch aus der Hand zu legen, denn ich musste unbedingt wissen wie es weiter geht. Als geübte Thrillerleserin habe ich einige Details bereits vorausgeahnt, was mich in diesem Fall aber gar nicht störte. Denn die gesamte Auflösung war dennoch überraschend und so überhaupt nicht abzusehen. Für mich ist „Das Chalet“ auf jeden Fall eins meiner Thrillerhighlights des Jahres 2021. Darum vergebe ich natürlich 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 28.11.2021

Viel Drama, witzige Momente und eine leichte Geschichte ohne Tiefgang

10 Wahrheiten und ein Happy End
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„10 Wahrheiten und ein Happy End“ der Autorin Ashley Elston, verspricht eine locker leichte romantische Geschichte über Freundschaft, das Erwachsenwerden und die Liebe. Nachdem ich das Buch nun gelesen ...

„10 Wahrheiten und ein Happy End“ der Autorin Ashley Elston, verspricht eine locker leichte romantische Geschichte über Freundschaft, das Erwachsenwerden und die Liebe. Nachdem ich das Buch nun gelesen habe muss ich zugeben, nicht alle diese Themen wurden für meinen Geschmack gelungen eingearbeitet. Mein größtes Problem hatte ich leider mit der Hauptprotagonist Olivia. Diese wird zunächst als verantwortungsvolle und ehrgeizige Schülerin beschrieben, wovon man im Verlauf der Handlung allerdings nichts merkt. Vielmehr mogelt sie sich, unterstützt von ihren Freunden, fröhlich durch die Geschichte und lässt wenig Veränderungswillen erkennen. Dennoch ist die Geschichte durchaus charmant. So gibt es immer wieder richtig witzige Szenen und auch der Umgang in der Freundesclique untereinander gefiel mir ausgesprochen gut. Die Liebesgeschichte geht bei all dem Drama außerdem ein wenig zu sehr unter, aber auch hier gibt es sehr süße Situationen. Letztendlich fehlt es an einigen Stellen einfach an Tiefe, so das mir die Geschichte immer wieder oberflächlich und das Verhalten der Protagonist:innen wenig authentisch vorkam. Vielleicht haben vor allem jüngere Leser:innen Spaß an diesem Buch, meinen Geschmack hat es leider nicht getroffen. Zumindest der Schreibstil gefiel mir, er lies sich wirklich angenehm lesen und ich kam schnell voran. So ist „10 Wahrheiten und ein Happy End“ für mich am Ende zwar kein völliger Reinfall gewesen, lange im Kopf bleiben wird mir die Geschichte allerdings auch nicht. Leider kann ich deswegen nicht mehr als 3 Sterne vergeben, wobei das Buch für Alle die eine leichte Geschichte zum abschalten suchen, eine gute Lektüre sein kann.

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Veröffentlicht am 28.11.2021

Informativ und bildreich – Ein schönes Geschenk für Modebegeisterte

Little Book of Chanel
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Die Aufmachung vom „Littel Book of Chanel – Das Leben und Vermächtnis von Coco Chanel“ ist wirklich toll. Schlicht und hochwertig kommt das Hardcover der Autorin Emma Baxter-Wright daher. Auch der Inhalt ...

Die Aufmachung vom „Littel Book of Chanel – Das Leben und Vermächtnis von Coco Chanel“ ist wirklich toll. Schlicht und hochwertig kommt das Hardcover der Autorin Emma Baxter-Wright daher. Auch der Inhalt ist durchweg hübsch anzuschauen. Die kurzen Kapitel werden nämlich durch reichlich Fotos, Zeichnungen und Bildern ergänzt. Manchen abgebildeten Kleidungsstücken sieht man ihr Alter an, bei Anderen staunte ich wiederum wie zeitlos diese wirkten. So macht es richtig Spaß sich durch die historische Entwicklung des Hauses Chanel zu schmökern. Außerdem erfährt man einiges Wissenswertes über die Gründerin und Designerin Coco Chanel, aber auch über die späteren Jahre nach ihrem Tod wird berichtet. Um eine umfassende Biografie handelt es sich allerdings nicht, viele Themen werden eher kurz angerissen. Einen guten Überblick über das Phänomen Chanel erhält man dennoch. Eine kritische Betrachtung von kontroversen Themen (z.B. die massive Verwendung von Pelz und Cocos Rolle im besetzen Frankreich) gibt es allerdings nicht. Für meinen Geschmack ist der Fokus deswegen etwas zu einseitig geraten. Da die Intention des Buches, welches vor allem unterhalten soll, aber nicht unbedingt darauf ausgerichtet war, gibt es dennoch nur einen Stern Abzug. Für alle Fans und Faszinierte der Marke ist das Büchlein bestimmt ein Highlight und nicht nur zur Weihnachtzeit ein schönes Geschenk!

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Veröffentlicht am 24.11.2021

Gewohnt witzig, wortgewandt und spannend – Eine neue Reihe der Erfolgsautorin startet

Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann
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Bisher konnte mich noch jedes Buch von Kerstin Gier begeistern und auch ihr neustes Werk „Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann“ kann durchaus mit früheren Werken mithalten. Dabei handelt ...

Bisher konnte mich noch jedes Buch von Kerstin Gier begeistern und auch ihr neustes Werk „Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann“ kann durchaus mit früheren Werken mithalten. Dabei handelt es sich um den ersten Band einer Trilogie, wobei ich mich schon jetzt sehr auf die Folgebände freue! Die Fantasywelt in welche wir Leser:innen diesmal entführt werden, ist eine gelungene Mischung aus Altbekanntem und ganz Neuem. Durch liebevolle und detaillierte Beschreibungen, zeichneten sich ganze Szenerien vor meinem inneren Auge ab. Gekonnt greift Kerstin Gier außerdem verschiedene Mythen und Sagengestalten auf und verwebt diese in ihre dennoch moderne Geschichte. Da es ständig etwas Neues zu entdecken gibt, bleibt es durchgehend spannend. Besonders geliebt habe ich allerdings die Dynamik zwischen den zwei Hauptprotagonist:innen. Hier wirkt nichts aufgesetzt oder zu kitschig, dafür gab es zahlreiche witzige Wortgefechte, mutige Taten und einen Hauch Romantik. Der Schreibstil liest sich sehr angenehm und passt durch seine Leichtigkeit gut zu diesem Jugendbuch. So flogen die Seiten nur so dahin und ich war etwas enttäuscht bereits am Ende angekommen zu sein. Gerne hätte ich auch noch länger in dieser einmaligen Geschichte, verweilt. Für mich ist Vergissmeinnicht somit ein richtiges Wohlfühlbuch. Quinn und Matilda sind zusammen ein wirklich unschlagbares Team und auch die übrige Geschichte ist packend und interessant. Darum gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung und begeisterte 5 Sterne!

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Veröffentlicht am 23.11.2021

Leichtes Lesefutter für Zwischendurch

Das Geheimnis des Bücherschranks
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„Das Geheimnis des Bücherschranks“ der Autorin Frida Skybäck ist ein Feel-Good-Roman, welcher sich angenehm und schnell lesen lässt. An sich war es eine wirklich nette Geschichte, in einem wiedermal wunderschönen ...

„Das Geheimnis des Bücherschranks“ der Autorin Frida Skybäck ist ein Feel-Good-Roman, welcher sich angenehm und schnell lesen lässt. An sich war es eine wirklich nette Geschichte, in einem wiedermal wunderschönen Setting, voller liebenswerter Charaktere. Das kleine schwedische Örtchen mitten in der Natur, wirkte selbst beim lesen einfach nur entspannend auf mich. Auch die Handlung war interessant und durch die Rückblicke in die Vergangenheit kam sogar stellenweise ein wenig Spannung auf. Nun kommt allerdings ein kleines „aber“, denn so richtig packen konnte mich die Geschichte nicht. Das lag vor allem daran das vieles oberflächlich blieb. Obwohl durchaus ernsthafte Themen angesprochen wurden, schaffte es die Autorin nicht immer in die Tiefe zu gehen. Das Potenzial der Geschichte wurde in meinen Augen so nicht voll ausgeschöpft. Gerade die Hauptprotagonistin Rebecka, welche ich schnell ins Herz geschlossen hatte, hätte in Bezug auf ihre Gedankenwelt noch mehr Raum bekommen können. Gerade am Ende konnte ich nicht alle Entscheidungen gut nachvollziehen, was auch daran lag das dann doch alles ganz schön schnell ging. Einige Seiten mehr, hätten der Geschichte auf jeden Fall gut getan. Trotzdem ist es meckern auf hohem Niveau. Wer locker leichte Geschichten mag, macht mit diesem Buch alles richtig.

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